Eingangsbeschaltung Atmega im Kfz (nicht die üblichen Fragen!)

Gast #968272
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Hallo,

ich will einen Mega8 im Kfz einsetzen. Dazu habe ich mir eine Schaltung 
ersonnen, welche die Eingänge (4 an der Zahl) per Optokoppler trennt.

Nun frage ich mich, ob das überhaupt "besser" als das direkte 
verschalten an die Eingänge des Mega ist?
Denn was mache ich z.B. wenn eben der Eingangspegel in den Optokoppler 
durch irgendwelche Spitzen extrem ins negative oder positive steigt? 
Zerlegt es da nicht sofort den Optokoppler??
Natürlich, die Eingänge des Optokoppler kann ich auch nochmal schützen 
aber tut das Not?

Ich kenne die Seite scsi-electronics... auf der die Schutzbeschaltung 
für Versorgungsspannung und Eingänge dargestellt ist, Verweise darauf 
helfen mir also leider nicht weiter.

Grüßle vom Alois
(Firma: Promaxx.net) #968386
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Ich gehe davon aus, daß Du Optokoppler einsetzt, aber keine isolierte 
DC-DC-Wandler für die Betriebsspannung der Schaltung ?

Dann kannste das vergessen.

Optokoppler werden immer wieder als das allheilige Mittel angepriesen, 
um Schaltungen zu schützen etc. pp.
Ist alles Murks solange Du die Massen nicht trennst !

Die Eingänge des uCs sind schon geschützt, indem Dioden gegen V+ und Gnd 
so geschaltet sind, daß Über- und Unterspannungen abgeleitet werden. 
Jetzt reicht es aus, den Stromfluß zu beschränken. Dazu nimmt man 
Widerstände - Ja! I=U/R. Bei digitalen Eingängen am PIC setze ich auch 
schon mal 100k Ohm ein. Da fließen selbst bei Netzspannung nur 3mA, die 
die Schutzdioden abkönnen. Ein zusätzlicher Keramik-C gegen Masse 
10-100nF helfen gegen Spannungspikes.

Viel wichtiger ist die Absicherung der Versorgungsspannung.

Vom KFZ kommend sollte ein Überspannungs-Ableiter geschaltet sein 
(Varistor 24V oder Transil/Transzorb 33V), eine Spule gegen Spitzen (22 
oder 47mH), eine Diode, um Verpolung bzw. "Leerlutschen" zu vermeiden 
und dann einen Ladeelko und einen Keramik-C vor den 
Stabi/Schaltnetzteil.

Wenn der schlechte 78xx verwendet wird, dann bitte auch die 
Rückwärts-Diode nicht vergessen und am Ausgang keine großen Cs 
einsetzen.
Gast #968447
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Und gegen die richtig derben HV Spikes avalanche dioden ... leute, ihr 
übertreibt es maßlos. Warum meinen manche beim Thema EMV immer mit
Kanonen auf Spatzen schießen zu müssen ? Hättet ihr im Studium richtig 
aufgepasst oder mal beim einschlägigen Prüfinstitut etwas genauer
nachgehackt, müsste die schmachvolle Überdimensionierung der EMV Filter
wie man sie hier zu Lande oft in besch. Schaltungen sieht nicht sein ...
Gast #970501
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Genau, ich wollte eigentlich "nur" wissen ob Ihr Optokopller für besser 
geeignet haltet als die direkte hochohmige Eingangsverschaltung + 
Kerkos?

@Bernd:
Meine Versorgungsspannung kommt in die Schaltung rein über Sicherung, 
Diode, Drossel 47µH (mükro, nicht milli!), transil p6ke16 (passenderer 
bei reichelt nicht zu bekommen). gepuffert wird das ganze denn noch von 
einem elko 220µF und einem kerko 100nF. danach spannungsregler 78l05. 
dahinter 100nF kerko und 100µF elko. rückwärtsdiode über spannungsregler 
ist auch vorhanden!

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