wenn ich versuche ein 0,20 mm Nickelband auf die 18650 Zellen zu Punkten, bin ich nicht sonderlich zufrieden, ist zwar irgendwie Fest aber ein leichter Ruck reicht aus damit sich das Löst.
Wiederhole ich das gleiche und versuche das 0,20 mm Nickelband auf einen Seitenschneider zu Punkten, hält es übelst Fest, zerstörungsfrei lässt sich dies nicht entfernen
Verstehe den Zusammenhang nicht, wieso es auf der Zelle nicht so gut hällt. Habe diese sogar zum Versuch mit dem Dremel leicht angeschliffen und mit Isopropanol sauber gemacht , aber das bringt irgendwie auch nix
kann mir viellleicht jemand sagen was da schief läuft ?
Wenn die am Gerät anliegenden Parameter die selben sind und auch das Nickelband kein anderes ist, bleibt nur dass das Material der Zellen selbst simpel nicht schweißgeeignet ist, zumindest nicht mit Deiner Ausrüstung. Wer weiß was genau da in Fernost verwendet wurde... Je nach Legierung braucht's besondere Verfahren - oder ist eben überhaupt nicht schweißgeeignet.
Gruß, DerSchmied
wenn ich versuche ein 0,20 mm Nickelband auf die 18650 Zellen
Hi,
ich fürchte, da kommt zu wenig Energie in das relativ dicke (0,2mm) Nickelband.
Einen LiPo-Akku halte ich für kritisch, besser ein Hochstrom-LiFe.
Und der soll immer gut geladen sein.
Muss es wirklich das dicke Nickelband sein, 0,1...0,15mm sind für so kleine Akkus eher Standard.
Kann das Ni-Band gelocht werden, wenn man es mit der Einstellung übertreibt?
Probiere mal das Nickelband am Ende, an dem Du es Schweißen möchtest, ein Stück weit mit dem Seitenschneider einzuschneiden so dass der Strom beim diagonalen Anschweißen mehr durch den Akkuanschluss hindurch muss.
Wiederhole ich das gleiche und versuche das 0,20 mm Nickelband auf einen
Seitenschneider zu Punkten, hält es übelst Fest, zerstörungsfrei lässt
sich dies nicht entfernen
Verstehe den Zusammenhang nicht
Nicht nur ausreichende Energie um das Metall flüssig zu machen, sondern auch der Pressdruck auf den Schweisspunkt spielt eine Rolle.
So kann es sein, dass der Seitenschneider stabil auf dem Tisch liegt, während gepunktet wird.
Anders mit einer Akkuzelle, die eher wackelig zu punkten ist.
=> Jeweils unterschiedlicher Anpressdruck.
kann mir viellleicht jemand sagen was da schief läuft ?
Wie kommt man auf die Idee, dass der billigste Ramsch funktionieren wird ?
Mit Glück löst die Sicherung in deinem LiPo aus, mit Pech fängt er Feuer, und selbst wenn alles nicht passiert, ist der Strom für eine Verschweissung ein Witz, echte Zellenverbinder sind mit dem 10-fachen Strom verschweißt.
Ich würde aber bei diesem Produkt noch die Dicke der Kupferleitungen mit betrachten. Es gibt durchaus ChinaWare die sehr viel Isolation und sehr wenig Kupfer hat.
So wie es auf dem Bild im Artikel aussieht, kann es nicht sehr dick sein.
(Da wo jemand die 2 Spitzen in der Hand hält)
Habe diese sogar zum Versuch mit dem Dremel leicht angeschliffen
und mit Isopropanol sauber gemacht , aber das bringt irgendwie auch nix
Eigentlich will man das an der Stelle gar nicht so sauber haben, weil man den Übergangswiderstand zur Erwärmung nutzen möchte. Dein Seitenschneider war ja sicher auch nicht poliert, oder?
Welche LiPos sollen das sein? Ich wüsste nicht, dass die Tütenakkus
irgendwelche Schutzelemente eingebaut haben.
MfG
Brauchbare Akkus enthalten eine absichtlich dünne Verdrahtungsstelle, oft ein Blechstreifen, bei Rundzellen der Ableiter so gekoppelt mit der Berstscheibe dass er bei Überdruck abreisst, der ausreichend dick ist um bei Nennstrom nicht zu stören, aber im Kurzschlussfall durchbrennt, und so den Akku vor Überhitzung und nachfolgendem Zerplatzen schützen soll, bei Rundzellen kontaktiert er die Kappe, bei LiPoly ist das eine Stelle im rausragenden Kontaktstreifen.
Der Sicherungswert ist bei dieser simplen Konstruktion nicht besonders genau einhaltbar, aber der Unterschied zwischen maximalem zulässigen Entladestrom und Kurzschlussstrom ist auch recht hoch.
Hi
ich habe den 0,2mm Nickelstreifen gewählt um auf Nummer sicher zu gehen.
Könnte sein das von der Belastung her ein 0,15 auch gereicht hätte.
Hab mir die Videos zu dem Punktschweißer angeschaut und dort wurde mit dem exact gleichen Eqipment gearbeitet.
Auf voller Einstellung lässt sich kein Lock durch schweißen, aber bei einer Amazon Bewertung stand das man Problemlos Löcher in einer Konservendose machen kann. Und diese sind ja nicht gerade dünn.
Daher wird es wohl an der Legierung oder dem Innenwiderstand zu schulden sein das es an einem Seitenschneider besser schweißen tut.
Das mit dem einschlitzen des Nickelbandes werd ich das nächste mal auf jedenfall ausprobieren.
Habe die Kontaktflächen der Platine alle gründlich gereinigt, und am Ende konnte ich relativ gute Ergebnisse erzielen. Könnte ein hauch fester sein, Aber es hällt recht gut. Habe zur Sicherheit bissl mehr gepunktet.
Wenn ich für die Zukunft wüsste bis wann man 0.15 mm Problemlos benutzen könnte
hier mal paar Eckdaten zum jetzigen Projekt / Akkupack
E-Scooter Akkupack in der Lenkstange
14 Zellen 18650
jweils 2 in Paralel und 7 mal in Reihe geschaltet
Controller ist mit 16A angegeben
Der E-Scooter soll eine Gesammt Nennleistung von 250 Watt haben
Wenn ich für die Zukunft wüsste bis wann man 0.15 mm Problemlos benutzen
könnte
Das kommt drauf an, welcher Leitungsquerschnitt erforderlich ist.
Bei 0,15mm und 8mm Breite haste 1,2mm², was bei geringen Längen und kleinen Akkus reicht.
Wenn ich für die Zukunft wüsste bis wann man 0.15 mm Problemlos benutzen
könnte
E-Scooter Akkupack in der Lenkstange
14 Zellen 18650
jweils 2 in Paralel und 7 mal in Reihe geschaltet
Controller ist mit 16A angegeben
Der E-Scooter soll eine Gesammt Nennleistung von 250 Watt haben
0,2 mm ist schon zu dünn für 10 Ampere, nimm besser 2 Lagen, dann ist die Wahrscheinlichkeit, den Akku zu grillen, geringer.