3,3V Miniatur Versorgung

Gast #1688701
Lesenswert?

Hi,
zur Versorgung eines LIS344ALH SMD Accelerometers (<850µA im Betrieb) 
habe ich eine Versorgung auf Basis einer Zener Diode ersonnen. Klappte 
in der Praxis soweit ganz gut, die Spannung lag konstant bei 3,3V und 
der Sensor funktionierte eine (kurze) Weile einwandfrei.
Nach insgesamt etwa 30min Experimentierzeit an einem AVR, begann der 
Sensor oftmals "einzufrieren", also die Messung verharrte in der 
aktuellen Position und änderte sich nichtmehr. Nach einem Neustart war 
wieder alles ok. Mit der Zeit setzte er dann immer früher aus und 
irgendwann war völlig Feierabend.
Nun habe ich die - zugegeben - etwas abenteuerliche Spannungsversorgung 
im Verdacht. Können da vielleicht beim Einschalten Spannungsspitzen 
entstehen? Am Sensor hängt sonst nichts weiter, außer die drei analogen 
Ausgänge, mit je einem 100n Kondi, am Controller.

Was kann da schief gegangen sein? Den Sensor habe ich per Dead-Bug auf 
der Platine befestigt, da ich keine Möglichkeit habe einen LGA-16 zu 
löten.

Grüße
Martin
Angehängte Dateien:
Gast #1688860
Lesenswert?

Genau nach dem Prinzip. Wenn du jetzt noch die Z-Spannung am Ausgang 
haben willst und nicht die Z-Spannung - 0,7V Basis-Emitter-Spannung dann 
nimmste einfach noch ne normale Diode 1n4007 oder 1n4148 in Reihe zur 
Z-Diode ;-)
Gast #1689137
Lesenswert?

Ich hatte beim großen R leider keine 3,3V SMD Spannungsregler gefunden, 
drum die Lösung mit der Zener. Der Artikel ist dennoch interessant, da 
ich meine Schaltung mit drei Mignonzellen betreibe. Vielleicht stelle 
ich sie später auf Step Up Converter um.
Der Tip von Sven mit der Diode zur Kompensation des 0,7V Drops war Gold 
wert, danke euch^^
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #1689162
Lesenswert?

Wir haben die besten Erfahrungen mit den abschaltbaren Spannungsreglern 
TPS7303x (Texas Instruments, 0: 3V, 3: 3,3V) und LD2981-3,x (ST 
Microelectronics) gemacht. In ausgeschaltetem Zustand liegt deren 
Stromaufnahme bei unter 1uA, in der Praxis sogar noch wesentlich 
niedriger.

An den TPS7303x kann man auch noch einen Filterkondensator für die 
interne Spannungsreferenz anschließen, was das Ausgangsrauschen dann 
noch etwas absenkt.
Gast #1689382
Lesenswert?

Simon K. schrieb:
> LDO 330 gibts auch noch bei Reichelt.

Zu diesem IC habe ich leider vergeblich nach einen Datenblatt gesucht.

Bernd Rüter schrieb:
> Selbst bei Ex-Angelika gibt es schon 3,3V LDO-Regler:

Wem?^^

Andreas Schweigstill schrieb:
> TPS7303x (Texas Instruments, 0: 3V, 3: 3,3V) und LD2981-3,x (ST
> Microelectronics)

finde ich leider weder bei Reichelt noch beim C.


Ich versuche es erstmal mit der Zener/Transistor Kombo. Mal sehen, ob es 
der, doch relativ teure, Sensor diesmal überlebt.
#1689423
Lesenswert?

@  Nox (Gast)

>> Selbst bei Ex-Angelika gibt es schon 3,3V LDO-Regler:

>Wem?^^

Das ist ein Insider-Gag. Angelika heißt die Ex-Inhaberin von Reichelt.

>finde ich leider weder bei Reichelt noch beim C.

Nimm den hier. Der reicht.

http://www.reichelt.de/?;ARTICLE=39475

>Ich versuche es erstmal mit der Zener/Transistor Kombo. Mal sehen, ob es
>der, doch relativ teure, Sensor diesmal überlebt.

Ganz toller Ansatz! Keine Ahnung warum es geraucht hat, aber einfach 
weiter machen.

MfG
Falk

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren