U. M. schrieb:
>> Axel S. schrieb:
>> Gemessen am Aufwand bringt die Schaltung schon ganz vernünftige
>> Ergebnisse. Echte VCA IC aus dem goldenen Zeitalter der Moog-Synthis
>> kann man heutzutage mit Gold aufwiegen. Andere integrierte Alternativen
>> werden auch langsam rar. Von OTA vielleicht mal abgesehen.
> dagegen ist gar nicht viel zu sagen, außer dass die Zeit eben weiter
> gelaufen ist.
Und, willst du damit irgend etwas konkretes sagen? Oder einfach nur das
offensichtliche daherschwätzen?
> Statt einem 741 wird man heute was aktuelleres finden.
Ja. Und? Hat irgend jemand behauptet, da müsse ein LM741 in diese
Schaltung? Es ist nahezu egal, was für ein OPV da sitzt. Ich habe die
Schaltung dazumal mit einem A109 (µA709) aufgebaut. Ein LM358 wird
genauso funktionieren. Oder nahezu jeder andere OPV, der mit +/-15V
versorgt werden kann.
> Dann kann man das wohl auch auf etwas kleinere Betriebsspannungen
> auslegen.
Warum sollte man? Doch am ehesten weil die "modernen" OPV so viel
Spannung gar nicht mehr aushalten. Andererseits wurde diese Schaltung
daraufhin designed daß man +/-15V zur Verfügung hat. Man kann sie
sicher auf +/-10V umstricken. Aber eher nicht auf +/-5V.
> Statt reiner Transitorschaltung wird man eher einen FET nutzen usw.
Du verstehst die Schaltung also noch nicht mal. Es ist essentiell daß
da zwei Bipolartransistoren drin stecken.
> Nur für den Zweck solche alten Synthis nachzuemfinden, kann man das
> nachbauen, aber ich vermute der Fragesteller hat was ganz anderes vor.
Deine Glaskugel in allen Ehren. Aber ich wüßte nicht, wofür man sonst
heute einen VCA aufbauen wollen würde. Mal ganz davon abgesehen, daß
sich die Website von der die Schaltung stammt, ganz offensichtlich um
Synthesizer dreht.