Hallo Leute erstmal ein gutes neues Jahr
Ich habe ein Funkgerät geschenkt bekommen und habe das Problem das die
Modulation (die Lautstärke die ich Sende) zu Leise ist, jetzt habe ich
mir einen Schaltplan heruntergeladen und Vergeblich versucht die
Verstärker- schaltung anzupassen.
Ich bin zwar kein kompletter Neuling aber bei der Schaltung verliere ich
den Überblick vieleicht kann mir da jemand ein Paar Tips geben wie ich
da am besten ran gehe
Danke erstmal hier noch der link der schaltung
http://elektrotanya.com/cgi-bin/download2.cgi
Zu leise senden kann in wirklichkeit bedeuten:
a) Das Mikrofon bzw. dessen Verstärker liefert zu schwach
b) Der Lautsprecher bzw. dessen Verstärker sind zu schwach
c) Das Funksignal wird zu schwach moduliert
Das müsste man zuerst mal herausfinden. Hast du ein Oszilloskop und
Angaben zu den Sollwerten an diversen Messpunkten?
Ich habe schon die Elektretkapsel erneurt ohne Erfolg
FM Hub hab ich schon zu hoch eingestellt bringt aber auch nicht den
gewünschten Erfolg
Die Lautstärke der Lautsprächer kann nicht sein hab das problem mit
allen Gegenstationen
dann lade es doch runter und hier wieder hoch,
immer diese externen Links die nach ein paar
Tagen nicht mehr funktioniern und spaeter liest
ein anderer hier mit dem gleichen Problem aber
der Link iss futsch..............
Dein Mikrofoneingang ist Pin 1 der Buchse. Welche Gleichspannung stellt
sich dort ein, wenn du die Sendetaste drückst?
Das Signal wird in U8 verstärkt. Finde heraus, ob am Pin 7 des Bausteins
eine brauchbare NF herauskommt.
An den Reglern VR7 bzw VR5 wird der maximale Modulationshub bzw
Modulationsgrad eingestellt. Da sollte man um Gottes Willen nichts dran
drehen, sofern man keine Messmöglichkeiten hat.
Du kannst am Ausgang von IC6 messen, ob dort das Modulationssignal in
der Lautstärke begrenzt wird, wenn du mehr Pegel in den Mikrofoneingang
gibst.
Die beiden Dioden vor dem IC6 dienen als Begrenzer.
Der richtige Pegel am Mikrofoneingang ergibt sich dann, wenn die
Lautstärke an Ausgang IC6 noch gerade nicht begrenzt wird. Dann sollte
der maximal zulässige Modulationshub bzw Modulationsgrad erreicht
werden, vorausgesetzt es wurde nichts verstellt. Eine
Verstärkungseinstellung ist hier nicht vorgesehen.
Ralph Berres
Ralph Berres schrieb:> Du kannst am Ausgang von IC6 messen, ob dort das Modulationssignal in> der Lautstärke begrenzt wird, wenn du mehr Pegel in den Mikrofoneingang> gibst.
Ich hab an IC6 Pin1 gemessen aber das signal wurde nicht beschnitten
>Dein Mikrofoneingang ist Pin 1 der Buchse. Welche Gleichspannung stellt>sich dort ein, wenn du die Sendetaste drückst?
an pin1 sind ca. 290 mV
Michael L. schrieb:> Wie kann ich denn die Verstärkung an IC6B erhöhen ?
Mal 'ne dumme Frage - du bist nicht zufällig im AM Modus, oder?
VR4 stellt den FM Hub ein, das kannst du nur mit einem anderen Funkgerät
überprüfen, im Vergleich mit einer bekannt guten Station.
Wenn da so gut wie nichts rauskommt, stimmt evtl. die RX/TX Umschaltung
nicht überall, z.B. an der Basis des Q16, der im Sendefall sperren
sollte. Bei RX und bei AM Senden leitet dieser Transistor.
Du könntest die Verstärkung des IC6B erhöhen, indem du R89 weiter
vergrössert, aber die Ursache hast du damit nicht gefunden.
Michael L. schrieb:> an pin1 sind ca. 290 mV
Das ist sehr wenig zur Speisung eines Elektretmikro. Evtl. lässt sich
die Situation verbessern, indem du R119 (22k) verkleinerst auf z.B. 10k
oder 6,8k. 3-6V an Pin 1 des Mikro Steckers wären schon gut - natürlich
bei gestecktem Mikro.
Ich sehe gerade das die Dioden keine Begrenzerdioden, sondern
Schalterdioden sind, die bei Sendung durchschalten. Weiterhin habe ich
gerade entdeckt, das der Mikrofonverstärker einen Stromeingang besitzt,
also einen Eingangswiderstand gegen 0 Ohm. Das Mikrofon muss also einen
Strom liefern keine Spannung. Die Verstärkung des Mikrofonverstärkers
wird also einzig durch den Innenwiderstand des Mikrofones bestimmt.
IC6 ist als Impedanzwandler mit einer Verstärkung von 1 beschaltet.
Ziemlich seltsames Schaltungskonzept.
Ralph Berres
Also ich hab jetzt mal den R119 (22K) gegen ein Derehpoti 10k getauscht
und hab die Spannung an pin1 auf 2 Volt angehoben ohne Verbesserung .
> Mal 'ne dumme Frage - du bist nicht zufällig im AM Modus, oder?>VR4 stellt den FM Hub ein, das kannst du nur mit einem anderen Funkgerät>überprüfen, im Vergleich mit einer bekannt guten Station.>Wenn da so gut wie nichts rauskommt, stimmt evtl. die RX/TX Umschaltung>nicht überall, z.B. an der Basis des Q16, der im Sendefall sperren>sollte. Bei RX und bei AM Senden leitet dieser Transistor.
Sende natürlich in FM modus
Habe noch ein zweites Funkgerät mit dem ich die Modulationslautstärke
prüfen kann
Soll ich jetzt R89 erhöhen oder bringt das nix
Hast du zwei gleiche Funkgeräte (eins das korrekt funktioniert)? Das
wäre hilfreich, um an den wichtigen Stellen die Soll-Spannung mit der
ist-Spannung zu vergleichen.
Michael L. schrieb:> Leider blicke ich bei der Schaltung garnicht durch vieleicht kann mir da> jemand auf die Sprünge helfen
Sei mir nicht böse, aber suche dir jemand vor Ort der sowohl die nötige
Ahnung, als auch die Messmittel hat. So wird das nichts. Im übrigen
erlischt mit Änderungen in dem Gerät die Betriebserlaubnis.
Dir fehlen offenbar selbst Grundkenntnisse in der Elektronik geschweige
der HF-Technik.
Ralph Berres
Ralph Berres schrieb:> Sei mir nicht böse, aber suche dir jemand vor Ort der sowohl die nötige> Ahnung, als auch die Messmittel hat. So wird das nichts. Im übrigen> erlischt mit Änderungen in dem Gerät die Betriebserlaubnis.
Wenn ich jemanden kennen würde wäre ich mit meinem Problem nicht ins
Forum gegangen der sinn der ganzen Sache ist ja auch das ich es
verstehen möchte
Messmittel habe ich alle die man braucht bis auf einen Spekrumanalyser
des stört mich aber in disem Fall nur bedingt
Michael L. schrieb:> Messmittel habe ich alle
Gut. Speise einen definierten Pegel von z.B. 10mV am Mikroeingang ein.
Verfolge nun das Signal mit dem Oszi über die beiden Stufen des IC6B und
IC6A. IC6B soll verstärken, IC6A nur Impedanz wandeln. Welche Pegel
misst du? Und was kommt an der Kapazitätsdiode des VCO davon noch an?
Wie laut ist das Signal in deinem Referenzempfänger?
Helge A. schrieb:> Welche Versorgungsspannung hat IC6 beim senden? Die sollte ca. 7-8V> betragen, wenn ich den Plan richtig interpretiere.
VCC ist 5,75V
Matthias Sch. schrieb:> Gut. Speise einen definierten Pegel von z.B. 10mV am Mikroeingang ein.> Verfolge nun das Signal mit dem Oszi über die beiden Stufen des IC6B und> IC6A. IC6B soll verstärken, IC6A nur Impedanz wandeln. Welche Pegel> misst du? Und was kommt an der Kapazitätsdiode des VCO davon noch an?> Wie laut ist das Signal in deinem Referenzempfänger?
Ich gebe auf Ic6 an Pin 6 U= 220mVrms U= 740mVpp
dan kommt in Pin 3 U= 60mVrms U= 320mVpp
und an Pin 1 kommt U= 64mVrms U= 260mVpp
f=1kHz
Michael L. schrieb:> Ich gebe auf Ic6 an Pin 6 U= 220mVrms U= 740mVpp
Willst du den Verstärker braten? Aus dem normalen Mikro kommen höchstens
so 20-50mV, es hat keinen Sinn, da so viel Pegel reinzugeben, du
übersteuerst nur. Du speist auch gleichspannungsfrei ein?
Wieviel kommen davon denn nun an D14 (der Kapa-Diode) an?
Michael L. schrieb:> VCC ist 5,75V
Das ist recht wenig. Die TX Spannung wird von Q32 geschaltet. An diesem
sollten im Sendefall an E ~ 8,5V und an C ~ 8,2-8,3V liegen.
Matthias Sch. schrieb:> Das ist recht wenig. Die TX Spannung wird von Q32 geschaltet. An diesem> sollten im Sendefall an E ~ 8,5V und an C ~ 8,2-8,3V liegen.
E=7,7
War mein Verdacht, daß irgendwo Spannung verloren geht. Der "klassische
Fehler" Spannungsregelung fällt nach der Messung schon mal raus, bleibt
noch der Schalttransistor oder das Mikrofonkabel bzw. Sendetaste. Der
OPV sollte mit 7V oder mehr versorgt werden, sonst wird die
Aussteuerbarkeit schlecht.
Ich werde jetz nochmal das Problem erläutern
Wenn ich mit einer Gegenstation spreche ist bei "normalen" Abstand
zwischen Mikrofon und Mund meine Modulation zu Leise wenn ich aber das
Mikro ganz zum Mund nehme ist es annähernd normal.
Ist es nicht auf einfachen Weg machbar die Mikrofonverstärkung anzuheben
dass ich nicht das Mikro beim reden verschlucken brauche , ohne das sich
der Maximal FMhub wesentlich verändert
Helge A. schrieb:> War mein Verdacht, daß irgendwo Spannung verloren geht. Der "klassische> Fehler" Spannungsregelung fällt nach der Messung schon mal raus, bleibt> noch der Schalttransistor oder das Mikrofonkabel bzw. Sendetaste. Der> OPV sollte mit 7V oder mehr versorgt werden, sonst wird die> Aussteuerbarkeit schlecht.
Hab gerade vor dem Wiederstand r102 gemessen da habe ich 7,2 volt soll
ich den verkleiner oder bringt des auch nix
> Ist es nicht auf einfachen Weg machbar die Mikrofonverstärkung anzuheben
Diese Schaltung überfordert mich, deswegen halte ich mich mit konkreten
Tipps zurück. Allerdings möchte ich Dir raten, die Problemursache zu
beheben, anstatt das Problem zu umgehen.
Wenn Dein Auto nur noch stottert, baust ja auch nicht einen zusätzlichen
Motor in den Kofferraum, der den Hauptmotor unterstützt.
Michael L. schrieb:> Helge A. schrieb:>> Kontrolliere die Spannungen an Q34. 12V rein, 8,5V raus?>> B=9,3V C=10,1V E=8,7
Ok. Da der Emitter von Q34 direkt an den Emitter von Q32 geht...
Michael L. schrieb:> Matthias Sch. schrieb:>> Das ist recht wenig. Die TX Spannung wird von Q32 geschaltet. An diesem>> sollten im Sendefall an E ~ 8,5V und an C ~ 8,2-8,3V liegen.>> E=7,7
... versackt da schon mal irgendwo ein Volt. Nun gibts noch den
Spannungsabfall an Q32, der die TX Spannung liefert und schon ist die
Versorgung für IC6 im Keller, denn der mag es schon, wenn da etwas mehr
als 5,75 V stehen. Untersuche also mal die Platine auf Schäden,
reingegossene Flüssigkeiten usw., das kann so eine Leiterbahn schon
schädigen.
Matthias Sch. schrieb:> .. versackt da schon mal irgendwo ein Volt. Nun gibts noch den> Spannungsabfall an Q32, der die TX Spannung liefert und schon ist die> Versorgung für IC6 im Keller, denn der mag es schon, wenn da etwas mehr> als 5,75 V stehen. Untersuche also mal die Platine auf Schäden,> reingegossene Flüssigkeiten usw., das kann so eine Leiterbahn schon> schädigen.
Der Spannungsabfall tritt bei R102 hab den wiederstand mal verkleinert
bringt aber auch nix
Stefan Us schrieb:> Diese Schaltung überfordert mich, deswegen halte ich mich mit konkreten> Tipps zurück.
Find ich gut das du das machst
>Allerdings möchte ich Dir raten, die Problemursache zu> beheben, anstatt das Problem zu umgehen.>> Wenn Dein Auto nur noch stottert, baust ja auch nicht einen zusätzlichen> Motor in den Kofferraum, der den Hauptmotor unterstützt.
Es ist sehr häufig das bei günstigen CB Funkgeräten die Modulation zu
leise ist schon von Werk an ich gelaube deshalb auch das das bei diesem
Modell auch der Fall ist
Daher auch die "komische" fragerei ob man nicht einfach die Versrärkung
am Op erhöhen könnte
Helge A. schrieb:> Du könntest probieren, ob du mit 390k für R89 zurechtkommst. Das kann> für manche 4558 aber schon etwas groß sein.
Hab ich schon Probiert bringt auch nicht den gewünschten Erfolg
Das ist doof. Ich würde nit weiter im Gerät herumfuhrwerken. Lieber ein
Verstärkermikrofon. Oder einen passenden Vorverstärker direkt ins
Mikrofon einbauen, vielleicht ist das sogar auf dem
Roger-Beep-Platinchen schon vorgesehen.
Michael L. schrieb:> Der Spannungsabfall tritt bei R102 hab den wiederstand mal verkleinert> bringt aber auch nix
Ich habe aber nicht nach der Spannung am LM4558 gefragt, sondern nach
der am Emitter von Q32. Das hat aber so m.E. keinen Sinn. Wenn du nicht
systematisch vorgehen magst, findest du die Ursache nicht - dafür hast
du eigentlich doch 'alle Messgeräte'. Ich drück dir die Daumen und melde
mich mal ab.
Danke für die hilfe werd das ding jetzt wieder auf Original zurückbauen
und einen Verstärker ins Mikro einbauen
Einen Versuch war das ganze mal wert mfg. Michael
Es wurde doch schon fast alles zu dem Thema gesagt. Vom Werk aus sind
die Geräte auf maximal 2,1kHz Hub eingestellt, meist sogar etwas
weniger.
In dem Gerät sorgt eine Begrenzerschaltung dafür, dass die maximal
belegte, zulässige Bandbreite der Aussendung nicht überschritten wird.
Ein größeres Eingangssignal vom Mikrofon wird stärker begrenzt und damit
nehmen auch die Verzerrungen zu.
Eine höhere Lautstärke wird bei anderen Geräten durch Verstellen der
Hubbegrenzung durch den Betreiber erreicht. Dies führt zu einer größeren
Bandbreite der Aussendung, die dann in die beiden Nachbarkanäle
hineinreicht und damit nicht mehr der Zulassung entspricht. Es dürften
allerdings nur wenige Geräte betrieben werden, wo die Hubbegrenzung noch
nicht verstellt wurde. Bei den Geräten, die ich gesehen habe, stand das
Poti immer "auf Anschlag".
Zur Überprüfung: In den Mikrofoneingang wird ein Eintonsignal ca.1kHz
eingespeist. Bei dem für den Gerätetyp zugelassenem Electret-Mikrofon
beträgt der Pegel 50-70mV und berücksichtigt eine Übersteuerung von
20dB, was die Begrenzerschaltung schon sicher ansprechen lässt. Der
Maximalhub sollte dann 2,1kHz betragen. Gemmessen wird mit einem
Modulationsanalysator oder Hubmesser.
Eine leise FM-Modulation deutet nicht auf einen Fehler, sondern eher
darauf hin, dass sich das Gerät noch im Originalzustand befindet.
MfG