Eigenes Labornetzteil: Strommessung so möglich?

Gast #1761695
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Beim LT1073 ?

Kaum.

Und eine 2A Sicherung nach einen Spannungsregler der selbst schon bei 
1.5A abregeln würde, wie es ein LT1086 tun würde, ist auch Unsinn.

Allerdings misst du auf diese Art den Strom durch 120 + 2k mit, den 
müsstest du spannungskompensiert rausrechnen.

Der "Impedanzwandler" (was kaum nötig ist, 0.1 Ohm ist niedrigimpedant 
genug) sondern Differenzverstärker muss möglichst unbeeinflusst von 
Gleichtaktspannungen sein. Lies mal, welches Problem damit ein normaler 
Differenzverstärker mit normalen Widerständen hat. Lies auch, was ein 
Instrumentenverstärker daran verbessert (allerdings hat deine Schaltung 
0.1 Ohm Quellimpedanz) und schau dann, welche Daten fertige 
Instrumentenverstärker wie INA116 bieten.

1mA Genauigkeit bei 2A Vollbereich sind nicht leicht zu Erreichen.
Persönliche Seite #1761696
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1. LT1073? Das ist doch ein MicroPower DC/DC Converter. Da kriegste nur 
ein paar hundert milli-Ampere raus. Dann fehlt auch noch Beschaltung in 
Form von Spule, Diode und Co.

2. Das Feedback-Network (120 Ohm und 2k2 Ohm) gehört direkt an den 
Ausgang des Spannungsreglers. Wenn die Sicherung kaputt gehen würde, 
würde der Spannungsregler ständig 0V am Ausgang messen und dreht die 
Spannung am Ausgang in die Begrenzung. Geht zwar nix kaputt, aber schön 
ist das nicht.

3. Der Ausgangskondensator kommt natürlich VOR den Shunt, ansonsten 
bringt der ja fast nix, da die 0,1 Ohm vom Shunt sowas wie eine 
Vergrößerung des ESRs darstellt.

4. Der Kondensator am 2k2 Poti verschlechtert möglicherweise die 
Regelung des Spannungsreglers, bzw. macht diese komplett unbrauchbar 
(Für schnelle Spannungsänderungen stellt der Kondensator ein Kurzschluss 
dar).


Wenn das ein Labor Netzteil werden soll, nimm einfach einen L200. Da 
hast du sogar eine einstellbare Strombegrenzung.
http://www.amateurfunkbasteln.de/vregler/vregler.html

Der ist bewährt für so etwas.

Übrigens gibt es für die Shunts sogar schon fertige "High Side Current 
Monitor Amplifier" wie den INA138. Den gibt es bei CSD.
Da kannste dann fast direkt auf einen ADC Eingang gehen am AVR.
OP #1761751
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Ach herrje, ich meinte natürlich einen LT1083. Wie komme ich denn nur 
auf den LT1073?

Aber vielleicht werde ich doch einen Schaltregler benutzen um die 
Verlustleistung zu reduzieren. Es geht ja mehr um eine einstellbare 
Spannungsquelle, weniger um einen kleinen Ripple.

Der L200 sieht ja auf den ersten Blick schön aus, aber 3K/W
Junction-to-Case ist ziemlich viel für 2A. Ich benutze wohl lieber einen 
Schaltregler.

Und zum Strommessen schaue ich mir mal die "High Side Current Monitor 
Amplifier" an. Danke für den Tipp.

Viele Grüße
Sebihepp
OP #1761777
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Ach, jetzt fällt mir wieder ein, dass ich doch extra einen Linearregler 
benutzen wollte, da diese keinen Mindeststrom haben. Bei einem 
Schaltregler ohne Last steigt die Spannung ja ins unermessliche...

Ich bleibe also beim LT1083. Ich schaue mal, wie ich mit dem eine 
Strombegrenzung bewirken kann. Dann kann ich die Sicherung weglassen,
zumal ich 2 im Primärstromkreis eingeplant habe.

Viele Grüße
Sebihepp
OP #1761798
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>Nicht ganz, 5-10mA je nach Modell wollen die auch.
Ja, aber diese 5-10mA fließen sowieso schon durch den Widerstand und das 
Poti, zum einstellen der Spannung. ;-) Alternativ kann man bei einem 
Schaltregler hinter den Glättungskondensator einfach einen Widerstand 
gegen Masse legen, durch welchen der Mindeststrom abfließt, oder?

Wie wäre es mit folgendem Current Monitor: LT6106?
Mit RSense=0,05Ohm, Rin=100Ohm und Rout=2kOhm. Das resultiert in 1V/A.
Gast #1762274
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Also das oben ist halt ziemlich ungenau. Die Ausgangsspannung wird vom 
Stromabfall an dem Shunt beeinflusst. Und das nicht zu knapp. Wenn dann 
müste der Messfühler vor den Spannungsregler. Dann mist er halt den 
Eigenverbrauch den Spannungsreglers mit (0,5-5mA). Oder einen 
Spannungsregler benutzen der gegen GND regelt wie der L200. Welcher 
schon ziemlich antik ist aber tuts trotzdem noch.

Kommt jetzt drauf an was du machen willst. Nur messen oder nur 
regeln/begrenzen oder beides? Highside is das nicht so einfach. Wenn die 
Spannung nicht zu hoch ist gibts ne einfache Schaltung mit einem OP, 
Widerstand und Transistor. Ist in einigen Elektor's oder auch den 300 
Schaltungen drin. Ich krams heute abend mal raus wenns dich 
interessiert. Aber Prinzipiell ist das die schaltung die intern auch 
beim INA138 verwendet wird.

Reines begrenzen/limit/anzeige kannst mit dem hier
=> http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/i_sens.htm

Ich hab anstatt der Diode einen LM337 und ein Poti verwendet. Damit 
ergibt sich ein extrem einfacher aber sehr sehr genauer einstellbarer 
Begrenzer. Das Problem hier ist aber wider das man spezielle OPs oder 
UraltBiolar-Typen im Grenzbereich verwenden muss.

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