Hallo board,
ich bastel gerade daran, ein paar Akkus und einen mITX-PC in ein
Ghettoblastergehäuse zu setzen.
Dazu wurde die gesamte Elektronik entfernt und eine Platine mit
Unterspannungsschutz und NF-Verstärker (TDA1519B) eingesetzt.
Attachment:
rot- AMP
weiß- Unterspannungsschutz
grün- Anschluss des PCs nach protection-Schaltung
hellgrün- Eingang Versorgungsspannung und GND vom Akku
unbeschriftet- Status-LEDs
Klappt soweit auch; dummerweise hört man auf den Lautsprechern massive
Störungen. Schon bei ausgeschaltetem Rechner blubberts und sprudelts
(vielleicht das Schaltnetzteil?) - wenn man den Rechner dann anschaltet,
werden die Störungen in etwa so laut wie die Musik!
Verstörend ist auch: selbst wenn man mit dem Poti die Verstärkereingänge
auf GND zieht, ist noch etwas zu hören - klingt dann aber anders als mit
hohem Pegel.
Deswegen hier ein Video (leider kommen die Lautstärkenverhältnisse nicht
so gut rüber), wie ich den Rechner anschalte, und einen Song starte.
Währenddessen drehe ich immer mal wieder am Lautstärkepoti --> Volles
Programm an Störgeräuschen. Der Rechner selbst läuft absolut lautlos;
außer den beeps beim booten. Alles was man hört, kommt aus den
Lautsprechern. Das Signal aus der Soundkarte mit Kopfhörern klingt
allerdings einwandfrei.
176MB, 2:40min --> http://dl.dropbox.com/u/7137407/Audiodreck.avi
(wird spätestens zum Monatsende wieder gelöscht)
in einem anderen Thread habe ich bereits Hinweise erhalten, dass ich
eventuell eine Masseschleife gebaut haben könnte. Da man aber selbst bei
übers Poti kurzgeschlossenen Eingängen noch deutliche Störungen hört,
weiß ich nicht, ob das wirklich alles ist!
Naja, wie dem auch sei. Der Akustikdreck muss weg!
Meine Fragen:
Was haltet ihr von der Diagnose? Oder liegt der Fehler woanders?
Was kann ich tun, ohne eine komplett neue Platine machen zu müssen?
Hatte ich auch schon:
Bei mir haben Übertrager für die Audio-Leitungen ,
und eine stabile Spannungsversorgung (klassicher trafo Gleichrichter
Elko 5V Regler geholfen)
Ich denke das Hauptproblem werden Störungen durch das Netzteil sein.
Ich habe es alternativ mal mit einer L-C Glättung zwischen NT und
Audioplatine versucht.. leider ohne erfolg... (Daher die Übertrager für
audioleitungen)
Störungen hin oder her, Dein Layout lenkt das Augenmerk unweigerlich auf
diese, sicherlich auf minimale Stromaufnahme optimierte
"Schutzschaltung". Die schiere Zahl von hochohmigen Widerständen läßt
schlimmes befürchten, ein Schaltplan wäre hilfreicher. Wird der
Verstärker aus einer Knopfzelle betrieben oder warum braucht es diesen
Aufwand? Ich denke, da hat sich jemand um den Faktor 1000 verhauen.
Erinnert mich an den Witz mit dem Mann, der einen Frosch auf dem Kopf
hat. Er kommt zum Arzt. Fragt der Arzt: "Was haben Sie denn?". Sagt der
Frosch: "Ich habe ein Geschwür am Arsch!".
Das deutliche Pfeifen kann eine direkte saubere Rückkopplung im
Verstärker sein, der schwingt.
Das Geknusper sind Störungen auf der Versorgungsleitung aus dem Netzteil
des PC, die nicht ordentlich gefiltert werden und durchschlagen.
Der eine Elko soll nur 100u haben, das hast du schon bemerkt ?
Und die Lasche am TDA1519B ist zum Festschrauben an einem Kühlkörper
gedacht, nicht damit er nicht von der Platine fällt.
So richtig leuchten mir die Verbindungen der Platine zum PC nicht ein.
Woher kommt nun VCC, warum gibt es da 2 (und 1 Spannungsregler) und was
soll die grüne Schaltung (ist die derzeit überhaupt angeschlossen mit
ihren ganzen Megaohmwiderständen) und welche Leitungen sind angeblich
alle Masse ? Ist Audio on/off nur ein Schalter so merkwürdig mit
kurzgeschlossenen 10k ?
Zumindest ist ein 1000uF Elko als einzige Spannungsabblockung nicht
beonders wirksam. Man braucht schon eine Drossel(Spule) um
höherfrequentigen Müll abzublocken, da ist nämlich 1000uF ziemlich
wirkungslos gegen. Oder eben 100nF. Vielleicht aber auch ein
Spannungsregler, wenn man wüsste, was der tut.
Eddy Current schrieb:> Störungen hin oder her, Dein Layout lenkt das Augenmerk unweigerlich auf> diese, sicherlich auf minimale Stromaufnahme optimierte> "Schutzschaltung"
danke für den Hinweis. Schutzschaltung und AMP sind noch von einem
anderen design. Mittlerweile ist für "minimalen Stromverbrauch" ein
schalter verbaut. Aber so wie es aussieht, schadet das in dieser Form
der Akustik auch nicht, oder?
Nochmal würde ich das nicht so machen.
MaWin schrieb:> Das deutliche Pfeifen kann eine direkte saubere Rückkopplung im> Verstärker sein, der schwingt.
Das Pfeiffen hat ca. 4-5kHz. Wo kommt das her? Wie geht das weg? Ich
habe eigentlich mit Analog nur wenig am Hut... sorry, dass ich diese
Frage stellen muss ^^
MaWin schrieb:> Der eine Elko soll nur 100u haben, das hast du schon bemerkt ?
ja. Die anderen beiden 1000µ-ELKOs sind mit den Speakern in Reihe
geschalten (unipolare Versorgungsspannung)/zur Spannungsstabilisation.
Der 100µ-ELKO geht an den "Ripple Rejection"-Eingang. Der 100µ-Wert
kommt aus dem Datenblatt vom AMP.
Meinst du, da könnte man was gewinnen, wenn man diesen ELKO vergrößert.
Gerade Hässlichkeiten aus dem Schaltnetzteil (extern) würden ja unter
"Ripple" fallen. Oder ist Ripple langsamer?
MaWin schrieb:> Und die Lasche am TDA1519B ist zum Festschrauben an einem Kühlkörper> gedacht, nicht damit er nicht von der Platine fällt.
danke; war bekannt; ist auch so gemacht; ich wollte nur vom Layout her
sicher gehen, dass man den IC auch umknicken kann, da der Bauraum nach
oben hin beschränkt ist ;)
MaWin schrieb:> So richtig leuchten mir die Verbindungen der Platine zum PC nicht ein.
links oben kommen Spannung und GND vom Akku oder externen
Schaltnetzteil. Das geht dann direkt in den Unterspannugnsschutz (weißer
megaohm-Rahmen), der die Verbindung gegebenenfalls mit dem IRF trennt.
Ansonsten verzweigt sich die Spannung und geht
1. in das picoPSU des angeschlossenen PCs
2. zum AMP (roter Rahmen) - inkl. der Möglichkeit, den AMP abzuschalten
(Schalter-Freihandkunstwerk)
die 10k-Widerstände sind nur für Status-LEDs - ignorieren!
Spannungsregler ist keiner verbaut. Nur die protection, die unter 12V
abschaltet.
also zusammenfassend:
Die Störungen kommen vom Schaltnetzteil oder rückwirkend vom picoPSU.
Außerdem könnte der AMP schwingen.
von Masseschleifen schreibt ihr nichts? Hat man mir damals Müll erzählt?
Maßnahmen:
- C-Glätten: ist bereits passiert mit 1000µ und 100n; bringt nix, weil
zu langsam
- Drosselspule: noch nie benutzt. Worauf achten? Es würde genügen, wenn
die Spule vor den Amp kommt, oder? Größenordnung der Drossel? Warum
hat's bei Kirk nicht geklappt (@LC}?
- Übertrager im Audio-Signalweg: wie helfen die gegen SNT-Störungen? Ich
hab's noch nicht ganz verstanden. Und welche nimmt man? - hab sowas noch
nie benutzt ^^
- Spannungsregler: dann müsste ich wohl neu ätzen. Und wir kann ich
sichergehen, dass der nicht eifrig mitschwingt? Der AMP macht ja auch
nichts anderes
- Wie kann man herausfinden, ob der Amp tatsächlich schwingt? Und was
könnte man dagegen tun? Habe leider kein Oszi da.
Armin schrieb:> also zusammenfassend:> Die Störungen kommen vom Schaltnetzteil oder rückwirkend vom picoPSU.
Mag sein.
> Außerdem könnte der AMP schwingen.
Ja.
> von Masseschleifen schreibt ihr nichts? Hat man mir damals Müll erzählt?
Ein wesentliches Problem Deines Layouts ist die Masseführung:
Idealerweise hättest Du eine sternpunktförmige Verteilung der Masse
ausgehend vom Ground des Verstärker-ICs. Es ist leicht ersichtlich, dass
der Groundanschluss Deiner Potis genau im Hochstromstrompfad des
Verstärkers liegt. Das begünstigt Schwingen des Verstärkers.
Klemme doch mal probeweise den Groundanschluss der Potis direkt an den
Groundpunkt des ICs.
Ist die Signalquelle der PC selber? Dann probiere mal eine andere
Signalquelle, welche galvanisch getrennt mit Strom versorgt wird.
Möglicherweise wird Dein PC über den Schirm des Audiokabels mit Strom
versorgt ("Masseschleife")
Klemme probeweise die Masse für den PC vorne am Batterieanschluss an
(Reduzierung von Störgeräuschen)
> Meinst du, da könnte man was gewinnen, wenn man diesen ELKO vergrößert.
Im Gegenteil, ich habe den Eindruck, du hast dort 1000uF reingebaut.
> links oben kommen Spannung und GND vom Akku oder externen> Schaltnetzteil.> 1. in das picoPSU des angeschlossenen PCs
2 Netzteile ?
Wozu ?
Eins für den Verstärker der vielleicht mehr als 12V braucht,
und das zweite ?
Nu' will ich auch mal meinen 'Senf' dazu geben:
1. Die Funktion von C5 bitte unbedingt erläutern! In Deinem Schaltplan
ist nicht eingezeichnet, wie die Lautsprecher dort verschaltet sind. Für
den Fall, wie Du am 05.09.2010 22:00 angegeben hast, daß jeweils ein
1000µF-ELKO in Serie mit den Lautsprechern liegt und die gemeinsame
Rückleitung über den C5 geführt wird, wäre das der erste Grund warum
hier die 'Kacke' am dampfen ist. Schmeiß bloß C5 raus und ersetze ihn
mit einer Drahtbrücke!!!
2. Wie bereits alle anderen geschrieben haben: Die Masse- bzw.
GND-Führung ist grottig - gelinde ausgedrückt!!! Sternförmige
GND-Führung ist wichtig! Dabei sollte es einen dicken Puffer-ELKO auf
der Platine geben - am besten der Sieb-ELKO aus dem Netzteil. Von
seinem (-)-Pin aus gehen alle GND-Verbindungen zu den anderen
Schaltungsteilen, selbst wenn sie lange Strecken parallel laufen
sollten, d.h. eine dicke Leitung zum Verstärker und seinen Abblock-Cs,
eine (oder gar zwei) zu den (-)-Leitungen der beiden Lautsprecher,
eine/zwei (dünnere) zum Lautstärke-Poti, eine zur
Unterspannungsdetektion, usw., usw., usw.
3. C3 und C4 sollten auch bzgl. der Leiterbahnen parallelgeschaltet
sein. Bei Deinem Layout bekommt C3 den GND-Anschluß zu C4 über eine
zweigeteilte Drahtbrücke. Letzteres wären nicht so das Problem, wenn
nicht die GND-Einspeisung von C3 ausgerechnet zwischen den beiden
Brücken erfolgen würde!
4. Die Abblock-Kondensatoren/-ELKOs des TDA1519 so dicht wie möglich und
mit so kurzen Leiterbahnen wie möglich an diesem IC anbringen. Außerdem
sollte man sie, wenn man der Vcc/GND-Leiterbahn folgt, zw. der
Einspeisung der Spannungsversorgung und dem TDA1519 vorsehen und nicht
auf die 'andere Seite' des ICs plazieren, wie bei Dir geschehen.
C1 & C2 brauchen hingegen überhaupt nicht in unmittelbarer Nähe des
TDA1519 plaziert zu werden.
> Schmeiß bloß C5 raus und ersetze ihn mit einer Drahtbrücke!!!
Häh ? Willst du den IC grillen ?
Bevor du so superklugen Schwachsinn hier absonderast,
schau doch erst mal ins Datenblatt des ICs
und begreife was die Schaltungsentwickler sich
dort durchaus klug gedacht haben.
Der Rest deines Beitrags ist ähnlich fundiert.
Hallo,
Da gehören je 1000µF zwischen IC-Ausgang und Lautsprecher und nicht wie
C5 in die GND-Leitung.
Tieffrequente Verkopplung zwischen den Kanälen ist so doch durch C5
garantiert und den Gleichspannungspfad über die Lautsprecher zwischen
den Ausgängen des IC möchte ich ihm auch nicht antun.
Gruß aus Berlin
Michael
@MaWin:
Dann ließ Du Dir bitte auch genau durch was 'Armin' am 05.09.2010 22:00
gepostet hat, dann hätte sich Dein überflüssiger und unfreundlicher
Kommentar erübrigt:
>MaWin schrieb:>> Der eine Elko soll nur 100u haben, das hast du schon bemerkt ?>>ja. Die anderen beiden 1000µ-ELKOs sind mit den Speakern in Reihe>geschalten (unipolare Versorgungsspannung)/zur Spannungsstabilisation.
Der zweite Teil des angegebenen Grundes (".../zur
Spannungsstabilisation.")stimmt zwar nicht, aber so wie es scheint, hat
'Armin' die Koppel-ELKOs eben nicht auf der Platine untergebracht und
auch nicht im Schaltplan eingezeichent. Ein einziger Koppel-Kondensator
für beide Kanäle in der Rückführung (d.h. (-)-Anschluß) ist jedenfalls
grober Unfug.
Ich erwarte mindestens ein 'mea culpa' von Dir, mein lieber(?) 'MaWin'!
;-)
Bezüglich Deiner Äußerung "Der Rest deines Beitrags ist ähnlich
fundiert." weckt das in mir den Anschein, daß Du noch nicht allzuviel
mit HiFi- und Audio-Schaltungsdesign zu tun hattest, sonst kämen wohl
qualifiziertere Aussagen von Dir!?!
> Dann ließ Du Dir bitte auch genau durch was 'Armin' am> 05.09.2010 22:00 gepostet hat,
Habe ich. Und im Gegensatz zu dir auch auf die Platine geguckt, und
konnte damit erkennen, daß der "Der zweite Teil des angegebenen Grundes
(".../zur
Spannungsstabilisation.")" sehr wohl stimmt und die Schaltung so ist,
wie im Datenblatt des ICs in das DU offenbar noch gar nicht reingeguckst
hast. UND ich weiß, warum laut der Meinung der Ingenieure von Philips
ein Elko für beide Lautsprecher reicht.
> Ich erwarte mindestens ein 'mea culpa' von Dir, mein lieber(?) 'MaWin'!
Galileo widerrufe ?
Vergiss es.
Schnall erst mal warum es geht.
> sonst kämen wohl qualifiziertere Aussagen von Dir!?!
Must du grade sagen, von dir kommt der Quatsch und Unfug.
@MaWin:
Das DB des TDA1519 (vom Mai 1992 - das einzige, auf das ich Zugriff
hatte, zumindest zum Zeitpunkt meiner Aussage) habe ich sehr wohl
ausgiebig studiert, bevor ich meine Meinung dazu äußerte.
Ich nehme natürlich meine Aussage zurück, und behaupte das Gegenteil,
falls Du im DB angeben kannst, wo das mit dem einzelnen
Koppelkondensator, nach Angaben der Ingenieure von Philips, reichen
soll.
...
Nachdem ich nun noch etwas weiter gestöbert habe (z.B. bei NXP mal
nachschaute), trifft die Lösung mit dem C5 auf den TDA1519C(!) zu. Im
Schaltplan hat 'Armin' aber den TDA1519B(!) angegeben, den ich im alten
DB vom Mai 1992 nicht gefunden hatte. Im DB des TDA1519C war dann
engegeben, das er 'pin compatible' sei. Danach sollte das also
tatsächlich funzen.
Dafür, daß ich (noch) im alten DB nachgeschaut habe, sage zumindest ich
diesbezüglich 'mea culpa'.
Damit hätten wir also geklärt, warum wir zwei unterschiedliche Meinungen
hatten. Ergo: Viel Lärm um nichts.
Das was mir nicht gefällt, ist aber die Art, wie Du mit anderen
Forenmitgliedern umspringst und sie ansprichst bzw. anpöbelst! Da gilt
es für Dich ganz kräftig an sich zu arbeiten!!!
Gegen konstruktive Kritik habe ich nichts, aber der Ton macht die Musik.
Abgesehen davon sind bei NXP bereits alle TDA1519 als 'dicontinued' oder
als 'withdrawn' eingetragen - das gilt sowohl für den TDA1519, der 2x6W
schafft, und den neueren TDA1519C, der 2x11W oder 22W in BTL schafft.
> Nachdem ich nun noch etwas weiter gestöbert habe (z.B. bei NXP mal> nachschaute), trifft die Lösung mit dem C5 auf den TDA1519C(!) zu. Im> Schaltplan hat 'Armin' aber den TDA1519B(!) angegeben, den ich im alten> DB vom Mai 1992 nicht gefunden hatte.
Das ist ganz einfach
http://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/19204/PHILIPS/TDA1519B.html
wenn man weiß wie.
> Da gilt es für Dich ganz kräftig an sich zu arbeiten!!!
Kaum.
Armin baut was, das funktioniert nicht ganz. Dann meinst du, es hier mal
"dem Armen Dummen" zeigen zu können "wie klug du bist". Da wirst du
immer damit rechnen müssen, daß Leute dich auf den Boden der Tatsachen
zurückholen, auch wenn dir das nicht gefällt.
Da hast du einige Kardinalfehler im Layout gemacht!!
Die Eingangsleitungen verlaufen zu dicht und vor allem unabgeschirmt
neben den Ausgangsleitungen.
Ein 1000µF Entkoppel-Elko liegend, mit dieser Führung der
Masseanschlusses, parallel zu diesem ein 100n Cap gibt eine fiese
Parallelresonanz, bei der die Entkoppelwirkung gleich Null ist. Besser
einen stehenden Elko mit kürzesten Verbindungen zu Pin 5 und 8 verwenden
und 470nF zum Parallelschalten verwenden.
C5 und C6 müssen auf direktem Wege zu Pin 5 geführt werden, ohne daß die
Masserückströme über Leiterbahnen fließen, die auch die
Eingangssleitungen sehen. So wie du das gemacht hast, MUSS es schwingen.
Nimm die Masseanschlüsse von C5 und C6 aus der Massefläche und verbinde
sie mit separaten Leiterbahnen direkt mit Pin 5.
Das Potigehäuse mußt du mit Masse verbinden und die Leitungen zum Poti
abgeschirmt ausführen!!!
Kai Klaas
okay; da hat sich ja was getan! Sorry, dass ich heute tagsüber nicht
lesen konnte. Dass es Missverständnisse gab, lag wohl ein bisschen auch
an meinen Formulierungen...
Ich geh einfach der Reihe nach durch.
Eddy Current schrieb:> Ein wesentliches Problem Deines Layouts ist die Masseführung:> Idealerweise hättest Du eine sternpunktförmige Verteilung der Masse> ausgehend vom Ground des Verstärker-ICs.
Aber klingen auch die hörbaren Störungen danach? Im Video? Ich mein, man
hört ja jeden Festplattenzugriff; etc.
Ist das wirklich ein Faktor?
Eddy Current schrieb:> Es ist leicht ersichtlich, dass der Groundanschluss Deiner Potis genau im> Hochstromstrompfad des Verstärkers liegt. Das begünstigt Schwingen des> Verstärkers.> Klemme doch mal probeweise den Groundanschluss der Potis direkt an den> Groundpunkt des ICs.
Habe ich soeben gemacht. Keine Änderung. Aber natürlich ist da jetzt ein
langes Kabel dazwischen. Also "direkt" sieht anders aus.
Was sagt und das? Falsche Theorie? Falsch "dìrekt" angeklemmt?
Eddy Current schrieb:> Ist die Signalquelle der PC selber? Dann probiere mal eine andere> Signalquelle, welche galvanisch getrennt mit Strom versorgt wird.> Möglicherweise wird Dein PC über den Schirm des Audiokabels mit Strom> versorgt ("Masseschleife")
Beim Abstecken des Audiokabels vom PC werden die Störungen hörbar
leiser. Ich würd sagen 1/3 der Lautstärke ist weg. Vom Klang her hat
sich an den Störungen nichts geändert. Beim Anstecken eines mp3-Players
werden die Störungen nur wenig lauter. Die Musikpegel sind aber ohnehin
nicht vergleichbar. Was sagt uns das?
Ein Teil des Problems ist tatsächlich die Masseschleife? Was kann man
dagegen tun, ohne neu zu ätzen? Audio-GND-Leitung auftrennen? Ist das
dann ein Ground-Lift? Wie gesagt: ist nur ein Bastlerprojekt in
Kleinspannung
Eddy Current schrieb:> Klemme probeweise die Masse für den PC vorne am Batterieanschluss an> (Reduzierung von Störgeräuschen)
soeben passiert. Hat nichts gebracht, sorry.
Wieder die Frage: was heißt das? Hier keine soundrelevante
Masseschleife? Oder keine Störungen, die vom PC-Netzteil aus
zurückstreuen?
MaWin schrieb:>> Meinst du, da könnte man was gewinnen, wenn man diesen ELKO vergrößert.>> Im Gegenteil, ich habe den Eindruck, du hast dort 1000uF reingebaut.
ok, das dürfte durch den Schaltplan geklärt sein. RippleRejection ist
Pin3. Sorry, dass ich den nicht früher geopostet habe.
MaWin schrieb:> 2 Netzteile ?>> Wozu ?>> Eins für den Verstärker der vielleicht mehr als 12V braucht,> und das zweite ?
okay, das hätte ich genauer beschreiben müssen: Grundsätzlich wird das
ganze System aus dem Akku gespeist. Um das Mainboard versorgen zu
können, brauche ich ein ATX-Netzteil. Das ist das picoPSU, von dem die
ganze Zeit die Rede ist. Das akzeptiert den großen Spannungsbereich der
Akkus. Anstelle der Akkus kann man auch ein externes SNT anstecken für
den Dauerbetrieb verwenden (sieht man nicht auf der Platine, ist
außerhalb). Da ich die Akkus erst ganz zum Schluss anklemmen werde, ist
das im Moment die Stromversorgung der Wahl.
Der Unterspannungsschutz ist mit Labornetzteil getestet. Dieses reicht
aber nicht aus, um den PC hochfahren zu können.
im Übrigen kann ich den Verstärker wahlweise vom externen Schaltnetzteil
mit 16V oder vom internen picoPSU (das vom Schaltnetzteil versorgt wird)
mit der ATX-12V-Leitung speisen. Beim picoPSU werden die Störungen
DEUTLICH leiser (50%?)
Raimund Rabe schrieb:> 1. Die Funktion von C5 bitte unbedingt erläutern! In Deinem Schaltplan> ist nicht eingezeichnet, wie die Lautsprecher dort verschaltet sind. Für> den Fall, wie Du am 05.09.2010 22:00 angegeben hast, daß jeweils ein> 1000µF-ELKO in Serie mit den Lautsprechern liegt und die gemeinsame> Rückleitung über den C5 geführt wird, wäre das der erste Grund warum> hier die 'Kacke' am dampfen ist.
Auch hier war ich zu ungenau. der Stereoverstärker speist 2 Speaker.
Deren gemeinsame Rückführung geht durch EINEN 1000µ an GND. Soweit ich
das verstanden habe, dient das dazu, mit den Lautsprechern auch negative
Halbwellen darstellen zu können (Vorspannung!). Kann aber jetzt auch
Müll sein. Auf jeden Fall keine Probleme ohne PC und SNT am Linearregler
des Labornetzteils.
Raimund Rabe schrieb:> 2. Wie bereits alle anderen geschrieben haben: Die Masse- bzw.> GND-Führung ist grottig - gelinde ausgedrückt!!! Sternförmige> GND-Führung ist wichtig! Dabei sollte es einen dicken Puffer-ELKO auf> der Platine geben - am besten der Sieb-ELKO aus dem Netzteil. Von> seinem (-)-Pin aus gehen alle GND-Verbindungen zu den anderen> Schaltungsteilen, selbst wenn sie lange Strecken parallel laufen> sollten, d.h. eine dicke Leitung zum Verstärker und seinen Abblock-Cs,> eine (oder gar zwei) zu den (-)-Leitungen der beiden Lautsprecher,> eine/zwei (dünnere) zum Lautstärke-Poti, eine zur> Unterspannungsdetektion, usw., usw., usw.
ist mir nicht ganz klar. Ich habe kein Netzteil selbst entworfen, dessen
C ich frei positionieren könnte. Und selbst wenn: würde ich dann damit
deinem Vorschlag der notwendigen Masseführung gerecht? Tatsache ist, ich
hab nunmal eine Schleife: die GND-Leitung, die in den PC geht, kommt
über die Audioleitungen der Soundkarte wieder zurück. Wenn ich Audio-GND
und AMP-GND trenne, gibt's Rauch. Hab ich bereits ausprobiert ^^
Also schleife!
Raimund Rabe schrieb:> 3. C3 und C4 sollten auch bzgl. der Leiterbahnen parallelgeschaltet> sein. Bei Deinem Layout bekommt C3 den GND-Anschluß zu C4 über eine> zweigeteilte Drahtbrücke. Letzteres wären nicht so das Problem, wenn> nicht die GND-Einspeisung von C3 ausgerechnet zwischen den beiden> Brücken erfolgen würde!
Aber was schaden denn die Brücken? Wenn man den AMP-GND zurückverfolgt,
kommt erst eine Brücke, dann C3, dann die zweite Brücke, dann C4. Erst
anschließend kommt die GND-Leitung von PC mit den gaanzen Störungen. ;)
Achtung ich meine die Betrachtung des GND-Rückwegs vom Amp.
An der Stelle auch zu 4. von dir: Die Kondensatoren sind doch auf der
richtigen Seite: Der Strom kommt "von unten" an den TDA. Nur der Abstand
ist nicht minimal. Aber ist das bei NF relevant?
Kai Klaas schrieb:> Da hast du einige Kardinalfehler im Layout gemacht!!
@Kai: Also du plädierst auch für "neue Leiterbahnführung" anstelle von
"Bauteile zur Entstörung". Krieg ich damit wirklich alles Hörbare weg?
Ich finde, das was man hört, klingt schon sehr grob.
Kai Klaas schrieb:> Das Potigehäuse mußt du mit Masse verbinden und die Leitungen zum Poti> abgeschirmt ausführen!!!
Das Poti probeweise mit Masse zu verbinden, hat nichts gebracht - aber
das muss ja noch nichts heißen. Wie schirme ich die Leitungen ab? auf
beiden seiten eine saubere Masse führen? Und wo bekommt man eine saubere
Masse her - gesetzt der Fall, das Layout ist nicht vermurkst?
Das Ganze ist jetzt länger geworden, als ich wollte. Ich hoffe, ich
konnte trotzdem alle Restunklarheiten beseitigen. Wie mache ich
sinnvollerweise weiter. Die sauberste Lösung wäre wohl tatsächlich,
neuzuätzen. Aber auch dann kenn ich noch keinn sinnvolles vorgehen.
Okay, Masseschleifen müssen weg - aber wie? Der Schaltplan sieht das
doch vor! Es lässt sich nicht vermeiden, dass Strom, der über den PC-GND
abfließt, über den Audio-GND wieder zurückkomt, oder?
Und was ist aus den anderen Vorschlägen geworden? suchbegriff
"Maßnahmen"?
Sehr ihr noch Chancen, ohne ne neue Platine zu machen?
Armin schrieb:> Es lässt sich nicht vermeiden, dass Strom, der über den PC-GND> abfließt, über den Audio-GND wieder zurückkomt, oder?
Anders auslegen.
------------------------------- +
|
|
|
In L(R) --- 2*Differenz |
AGND --- verstärker -- Verstärker
mit v=1 |
|
|
|
------------------------------- -
Dadurch bleibt das pfeifen weg vom SNT
Der Kühlkörper vom IC darf nicht noch irgendwo an GND gelegt werden.
> Da ich die Akkus erst ganz zum Schluss anklemmen werde> im Übrigen kann ich den Verstärker wahlweise vom externen Schaltnetzteil> mit 16V oder vom internen picoPSU (das vom Schaltnetzteil versorgt wird)> mit der ATX-12V-Leitung speisen. Beim picoPSU werden die Störungen> DEUTLICH leiser (50%?)
Na dann sei nicht so faul und guck mal was beim Akku passiert, wenn kein
Schaltnetzteil überhaupt nur in der Nähe ist.
Daß 2 Netzteile sich irgendwie ins Gehege kommen können, sollte klar
sein. Ich seh nun nicht wie die getrennt sind. Nur eines zu einer Zeit
angeschlossen ?
Und wie viele Masseleitungen gibt es eigentlich ?
Ein Digramm der BESTEHENDEN (nicht zukünftigen optionalen) Verbindungen
zwischen deinem Board und dem PC inklusiver Abschirmungen und wo die
nagecshlossen sind könnte vielleicht erklären, warum so viel Sauerei auf
das Signal einkoppelt.
Hallo Leute,
also ich verwende ja nicht sehr oft Slang-Sprache, aber der Schaltplan
ist echt krass!
Die Widerstände in Reihe, zuerst 220k, dann 1M, davon viele in Reihe,
dann weiter viele 22 MOhm-Widerstände in Reihe, auch noch mit 0,1%
Toleranz. <kopfschüttel> Das muss einfach der totale Blödsinn sein,
vor allem in einem 6W-Verstärker. Dann sieht die Schaltung des LT1494
irgend wie komisch aus. Jedenfalls der Rückkopplungszweig über ca.
200Megaohm auf den nichtinvertierenden Eingang. Der LT1494 soll wohl
über den MOSFET die Versorgung des Verstäörkers schalten. Bei der
Beschaltung könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der LT1494 in
Kombination mit dem MOSFET abenteurliche Sachen macht, z.B. schwingt.
Lass mal den Kram mit LT1494 und MOSFET weg und lege den TDA direkt an
die Betriebsspannung.
Ohne die Schaltung genauer angeschaut zu haben (die mäanderförig
angeordneten 22M-Widerstände mit 0,1% haben micht irgendwie
geblendet/schockiert).
>Ein Digramm der BESTEHENDEN (nicht zukünftigen optionalen) Verbindungen>zwischen deinem Board und dem PC inklusiver Abschirmungen und wo die>nagecshlossen sind könnte vielleicht erklären, warum so viel Sauerei auf>das Signal einkoppelt.
Ja, sehe ich genauso. Da ist irgend etwas oberfaul.
Armin male mal genau auf, wie du alles verdrahtet hast, insbesondere die
vielen Masseverbindungen. Da sind wahrscheinlich etliche doppelt und
dreifach.
>Dadurch bleibt das pfeifen weg vom SNT.
Pfeifen die denn so tieffrequent?
Kai Klaas
>deinem Vorschlag der notwendigen Masseführung gerecht? Tatsache ist, ich>hab nunmal eine Schleife: die GND-Leitung, die in den PC geht, kommt>über die Audioleitungen der Soundkarte wieder zurück. Wenn ich Audio-GND>und AMP-GND trenne, gibt's Rauch. Hab ich bereits ausprobiert ^^>Also schleife!
genau das ist schonmal Hauptproblem Nummer eins. Denn zwischen beiden
Punkten der Masse am Mainboard hat man nunmal Masseströme, die
Potentialunterschiede verursachen. Würde man jetzt die
Betriebsspannungsmasse des Boards am SNT-Anschluß als Referenz
betrachten, dann floated die Masse der Soundkarte entsprechend den
Störströmen auf der Masse.
Also ich würde sagen:
Die Versorgungsmasse einfach möglichst in der Nähe der Soundkarte
abgreifen. Und +12V ebenfalls möglichst dort abgreifen, möglichst über
eine Drossel. Ich würde sogar soweit gehen, die Drossel gleich im
Bereich der Soundkarte anzubringen, und dort extra mit einem Elko (1000µ
oder so) gegen Masse (an Soundkarte) abzublocken. Damit bereinigen wir
die Masse zum Verstärker, damit keine NF-Spannungsabfälle auf der
Masseleitung.
Signal wird logischerweise an Soundkarte ausgekoppelt. Extra Signalmasse
ist eigentlich nicht nötig. Ideal wäre es aber, wenn Du das Signal über
einen kleinen 1:1 Übertager auskoppeln köntest - dann wären wir den
ganzen Konflikt Signalmasse - Versorgungsmasse los.
Kai Klaas schrieb:>>Dadurch bleibt das pfeifen weg vom SNT.>> Pfeifen die denn so tieffrequent?
Schlecht von mir ausgedrückt. Ich meine das:
Armin schrieb:> Ich mein, man> hört ja jeden Festplattenzugriff; etc.
Also diese Störgeräuche sind dann weg.
Seine Verdrahtung wird alles zusätzlich versauen, das denke ich auch.
Jens G. schrieb:> Die Versorgungsmasse einfach möglichst in der Nähe der Soundkarte> abgreifen. Und +12V ebenfalls möglichst dort abgreifen, möglichst über> eine Drossel.
Gut gemeint, aber noch mehr Probleme möglich durch noch mehr
Spannungsabfall auf den Mainboardleiterzügen.
Differenzverstärker oder Trennübertrager, was anderes geht nicht.
ich sehe grade mhh's Update: Differenzverstärker kannste natürlich auch
nehmen anstelle 1:1 Übertrager. Der Differenzverstärker sollte
allerdings nicht mit 10%-Widerständen aufgebaut sein ...
abgesehen davon, daß die Beschaltung des LT1494 kompletter Unfug
darstellt, glaube ich nicht, daß das Ding wirklich die Hauptursache für
Störungen darstellt. Der LT könnte zwar schwingen, was auch in den
Verstärker einkoppeln könnte, sollte aber nicht dazu führen, daß man die
Festplatte in den Störungen hört.
>> Die Versorgungsmasse einfach möglichst in der Nähe der Soundkarte>> abgreifen. Und +12V ebenfalls möglichst dort abgreifen, möglichst über>> eine Drossel.>Gut gemeint, aber noch mehr Probleme möglich durch noch mehr>Spannungsabfall auf den Mainboardleiterzügen.
Richtig. Aber die Gleichspannungsabfälle interessieren hier nicht. Statt
dessen greifen wir die Masse genau auf dem Level ab, wo auch das Signal
seinen Masselevel hat.
Jens G. schrieb:> Aber die Gleichspannungsabfälle interessieren hier nicht.
Ein bischen schon. :)
Der Verstärker ist eine dynamische Last und die Leiterzüge sind in der
Soundgegend von Plus kommend bischen dünn gehalten...
(Denk in dem Zusammenhang an die max 0,5A, die für die
Onboardlüfteranschlüsse gelten. Sehr wenige Mobos bieten da 1A.)
Mobos bieten doch sicherlich je ein Lage großflächigen Cu's für die
Stromversorgung in der Platine - ich denke, da ist der Spannungsabfall
noch nicht so gewaltig.
Ich will ja nicht direkt an der Soundkarte abgreifen, sondern an deren
Sockel am Mobo.
Ich sehe, ihr seid euch noch nicht so ganz einig. Also ich werde
irgendwas brauchen, um die Masseschleife wegzubekommen (Übertrager oder
Differenzverstärker) und ein besseres Layout. Das Mit der Drossel
scheint noch kontrovers zu sein: wo hin ob sie wirklich was bringt?
Ums Neuätzen komme ich nicht herum?
Der LT ist als Schmitt-Trigger ausgeführt, wenn man so will. Da sind
zwei Spannungsteiler und eine Hysterese realisiert. Wenn der wirklich
mist baut, sollte der PC ausgehen, da der auch dran hängt?
Das passiert bisher nicht.
Ich hab mal den Picasso in mir herausgelassen und ein "Verkabelungsplan"
gemacht. Ich hoffe, das schafft mehr Übersicht, als Planlosigkeit. Schön
ist er auf jeden Fall nicht.
Was den Akku angeht: SNT-Betrieb ist dauerhaft vorgesehen, also muss es
auch mit SNT laufen! Anschließend dürfte auch der Akku kein Problem
darstellen...
Im Grunde ist die Schaltung so einfach, die kann man zum Testen auch mal
ganz ohne Platine aufbauen ("Drahtigel"). Wir können hier noch Kilobytes
texten oder Armin schwingt mal das Löteisen. Armin, von mir bekommst Du
ein Go!
>Armin, von mir bekommst Du ein Go!
Auch von mir: GO! ;-)
Ernsthaft: kannst Du Dir mal die Mühe machen, das Poti ausbauen und
direkt am Verstärker-IC die Eingänge auf Masse legen (direkt auf den
Masseanschluss am IC)? Dann muss das Störgeräusch verschwinden. Wenn
nicht, liegt es eindeutig an der Spannungsversorgung.
Im Allgemeinen würde ich eine Gorundplane nicht als Masseverbindung
verwenden. Aber da Du ja schon extra Strippen gezogen hast und das auch
nichts nützt, kannst Du Dir da weitere Experimente sparen.
Aha! Die Versorgung geht also zuerst zu Deiner Platine, und dann zum
Mobo? Schlechter kann's gar nicht gehen.
Mach's mal andersherum. Versorgung zur Platine, und von Platine zum
Verstärker. Wie Du da deinen LT1494 integrierst, ist dann mal Deine
Sache (würde ich für'n Test erst mal komplett weglassen, bzw. komplett
separat machen (also neue Platine vermutlich, oder zumindest Masse/+Ub
auftrennen, und separat versorgen))
>Aha! Die Versorgung geht also zuerst zu Deiner Platine, und dann zum>Mobo? Schlechter kann's gar nicht gehen.
Und die Versorgung zum Mobo läuft auch noch quer über die Platine...
>Ich sehe, ihr seid euch noch nicht so ganz einig.
Das denke ich nicht, Tim...
Nein, wir sind uns total einig darüber, daß hier mehrere Fehlerquellen
vorliegen und überlegen lediglich, welche wohl den größten Einfluß hat.
>Das Mit der Drossel scheint noch kontrovers zu sein: wo hin ob sie>wirklich was bringt?
Nein, überhaupt nicht. Eine Filterung ist in jedem Fall sinnvoll und
fehlt in deiner Schaltung!
>Der LT ist als Schmitt-Trigger ausgeführt, wenn man so will. Da sind>zwei Spannungsteiler und eine Hysterese realisiert. Wenn der wirklich>mist baut, sollte der PC ausgehen, da der auch dran hängt?>Das passiert bisher nicht.
Hau mal diesen ganzen Schaltungsteil in die Tonne, das ist einfach
schwachsinnig, was du da um den MOSFET auf dem Board hast.
>Ich hab mal den Picasso in mir herausgelassen und ein "Verkabelungsplan">gemacht. Ich hoffe, das schafft mehr Übersicht, als Planlosigkeit. Schön>ist er auf jeden Fall nicht.
Ich entnehme dem Verdrahtungsplan, daß du verschiedene Massepunkte auf
der Platine hast (links oben und rechts unten) und Masseströme über die
ganze Platine fließen können. Das ist garnicht gut, weil der
Spannungsabfall davon auf der Platine vom TDA1519 als Nutzsignal
interpretiert und um den Faktor 100 verstärkt auf die Lautsprecher
gegeben wird!!!
Du brauchst einen zentralen Massepunkt auf deiner Platine, an der alle
Massen sternförmig angeschlossen werden. So gesehen, solltest du die
Platine wirklich neu routen und einen zentralen Massepunkt mit
sternförmiger Masseführung realisieren. Vergiß die Drossel nicht!
Wenn das noch nicht reicht, solltest du eine pseudosymmetrische
Signalführung in Erwägung ziehen, wie ich hier mal erläutert habe:
Beitrag "Re: Schaltung brummt! Versorgungsspannug brummt nicht! Bitte um Hilfe"
Kai Klaas
Jens G. schrieb:> Mobos bieten doch sicherlich je ein Lage großflächigen Cu's für die> Stromversorgung in der Platine - ich denke, da ist der Spannungsabfall> noch nicht so gewaltig.
Aber nicht für die 12V.
3,3V und 5V ist dagegen sehr verbreitet auf dem Mobo.
(Bitte glaube mit doch!) :)
Also vorneweg: Mal eben löten klappt bei mir nicht. Ich muss ohnehin
Teile besorgen. Das dauert wieder ewig. Und eine Platine muss auch
gemacht werden. Meint ihr Lochraster reicht? Das könnte ein paar Wochen
sparen, da ich kein eigenes Ätzequipment habe und immer irgendeinen
Kumpel belästigen muss.
Im folgenden mal alle Maßnahmen, die ich umsetzen werde. Dazu gleichmal
die Frage: Habe ich jetzt alles? Oder fehlt noch etwas?
1. Protection entschlacken:
Der Gesamtwiderstand darf geringer sein. Kein Grund, das nochmal so zu
machen. Vorsehen muss ich sie auf jeden Fall an der richtigen Stelle im
GND-Pfad. Löten kann ich sie zum Schluss
2. Audio-Signalweg:
Übertrager entkoppeln das MoBo-GND vom AMP-GND. Außerdem werden die
Audiosignalleitungen durch extra GND-Wege vom Verstärker hin zu den
Übertragern geschirmt. Diese Leitungen werden nicht mit den
Übertrager-Pins verbunden. Wie mach ich das auf Lochraster? Einfach ein
Kabel?
sind solche Übertrager denkbar:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=C54;GROUPID=3320;ARTICLE=32774
1:2 heißt halber Pegel?
Poti und Kondensatoren hätte ich zwischen Übertrager und AMP gelegt?
3. Drossel:
bildet mit den Kondensatoren an der AMP-Versorgungsspannung einen
Tiefpass? Zur Filterung von Störungen aus den Schaltnetzteilen?
Wird ausgelegt auf den Verstärkerstrom?
Wird ausgelegt auf welche Grenzfrequenz 1/(2pi Sqrt(LC))? Sobald's der
Speaker wiedergeben kann? 50Hz?
4. Layout:
GND-Layout:
1
AKKU/SNT --> Protection (Verzweigung)
2
Protection --> picoPSU --> PC inkl Soundkarte --> Übertrager IN
3
Protection --> AMP (Verzweigung)
4
AMP --> Übertrager OUT
5
AMP --> Speaker, Ausgangssignal
keine Masseflächen verwenden, sondern definierte Leitungen.
Platinenrandbedingungen:
Kurze strecken zwischen Kondensatoren und AMP-VCC.
Was noch?
leider hab ich konstruktiv ein paar festgelegte Positionen, aber das
krieg ich schon irgendwie hin. Schade nur, dass es komplett neu gemacht
werden muss. Müll. Zeit. Aufwand.
naja Lehrgeld...
>Schade nur, dass es komplett neu gemacht werden muss. Müll. Zeit. >Aufwand.>naja Lehrgeld...
Hey, wenn du es so siehst, dann laß es gleich bleiben...
Hast du meinen letzten Beitrag mit der pseudosymmetrischen Signalführung
gelesen??
Wenn du Übertrager einsetzen willst, dann müssen das richtig Gute sein.
Die kosten dann aber erheblich mehr.
Kai Klaas
Soll ich es nicht als Lehrgeld sehen? Als was dann?
Das Projekt soll jetzt einfach mal fertig werden, und eine neue Platine
dauert bei mir nunmal.
ok, topic:
Ich habe den Differenzverstärker ehrlich gesagt verworfen, da die
Geschichte mit den Übertragern einfacher schien. Da es jetzt heißt, dass
die Übertrager meistens unbrauchbarer sind wir also zurück beim
Differenzverstärker.
pseudosymmetrische Signalführung sagt mir was; Habe deinen Beitrag jetzt
auch gelesen. Es muss aber klar sein, dass das ganze Kabel ohne Schirm
ist. Aber in dem Beitrag geht es ja um eingefangene Störungen. Laut
eurer Diagnose habe ich meine Störungen schon drauf, und muss sie mir
nicht erst einfangen.
Verstehe ich das jetzt richtig, dass ich dann die 100n zwischen AMP-GND
und PC-GND (neg Eingang) packen soll? Durchverbinden wäre ja wieder
dieselbe Situation wie bisher (Masseschleife)
Achja: und geht das überhaupt mit der unipolaren Stromversorgung?
Negative Spannung hab ich natürlich keine auf der Platine!!! Ich könnte
das Signal höchstens vorher mit Bezug auf PC-GND vorspannen (wieviel V?)
und hinterher die Vorspannung mit Bezug auf AMP-GND wieder entfernen.
Sind dann 6 OPVs... ?
Keine Anmerkungen zur Drossel? Als C im LC-Glied verwende ich die 1000µ?
Da gibt's keine Probleme, dass der Elko zu langsam ist oder ähnliches?
>Soll ich es nicht als Lehrgeld sehen? Als was dann?>Das Projekt soll jetzt einfach mal fertig werden, und eine neue Platine>dauert bei mir nunmal.
Have Fun, Armin!!
>Keine Anmerkungen zur Drossel? Als C im LC-Glied verwende ich die 1000µ?>Da gibt's keine Probleme, dass der Elko zu langsam ist oder ähnliches?
Mit der Drossel isolierst du den Amp vom Rest, nicht nur gegen Störungen
vom Schaltnetzteil, sondern auch umgekehrt, vom Amp zum Schaltnetzteil
und alles was da dranhängt. Damit verhinderst du beispielsweise, daß bei
einer Schwingneigungstendenz sich überhaupt eine Schwingung voll
ausbilden kann. Jeder Part bleibt vom anderen getrennt und sieht sich
nicht, genau das, was eine Spannungsversorgung leisten soll.
Der Wert der Drossel ist erst mal unerheblich, das können wir später
immer noch überlegen.
>pseudosymmetrische Signalführung sagt mir was; Habe deinen Beitrag jetzt>auch gelesen. Es muss aber klar sein, dass das ganze Kabel ohne Schirm>ist.
Wer zwingt dich denn, auf ein geschirmtes Kabel zu verzichten?? Hallo???
>Laut eurer Diagnose habe ich meine Störungen schon drauf, und muss sie>mir nicht erst einfangen.
Der Hauptgrund ist, daß du das Signal nicht bezüglich der Signalmasse
von der Soundkarte verstärkst, sondern bezüglich einer oder mehrerer
anderer verseuchter Massen. Und genau dagegen hilft die
Pseudosymmetrierung. Wie du dann die Massen genau anschließt und was du
mit den Kabelschirmen tust, können wir später immer noch sehen, daß ist
dann kein Problem mehr.
>Achja: und geht das überhaupt mit der unipolaren Stromversorgung?
Kein Problem.
Ich helfe aber nur, wenn du Freude beim Werkeln hast, sonst mach ich was
Besseres...
Kai Klaas
Kai Klaas schrieb:> Der Wert der Drossel ist erst mal unerheblich, das können wir später> immer noch überlegen.
was machen wir bis dahin? :D
Kai Klaas schrieb:> Wer zwingt dich denn, auf ein geschirmtes Kabel zu verzichten?? Hallo???
Naja das sind einfach nur 3cm.
hab ich schon erwähnt, dass es eng ist im Gehäuse? ^^
Kai Klaas schrieb:> Wie du dann die Massen genau anschließt und was du> mit den Kabelschirmen tust, können wir später immer noch sehen, daß ist> dann kein Problem mehr.
Ok, bis das zum Problem wird: Wie läuft das mit der unipolaren
Stromversorgung? Ist das Audiosignal schon von Haus aus vorgespannt?
oder wie bekomme ich die negativen Halbwellen abgebildet?
...und las' den Schaltplan sehen, sobald Du einen hast. Zeichne die
Versorgungs- und Masseleitungen so ein, wie es idealerweise im Layout
gelöst werden sollte.
Bei der Schutzschaltung sind die nächsten Situationen vorprogrammiert,
eildeweil die Referenzspannung aus einer Z-Diode erzeugt wird, die
selbst nach Deinem Redesign mit einem zu geringen Strom betrieben werden
wird. Ich denke, einer der Mitleser hat sicherlich den ultimativen
Stromsparundervoltagelockout.
So, ich habe jetzt mal ein Schema gezeichnet.
Links sind die Ausgänge der Soundkarte zu sehen. Von hier werden der
Ausgang und die Signalmasse als pseudosymmetrisches Signal zum
Differenzverstärker, rechts, geführt. Das geschieht jeweils für den
linken und rechten Kanal getrennt. Die Kabel sind abgeschirmt aber der
Schirm nur einseitig an Masse angeschlossen. Damit vermeidet man
Brummschleifen über den Kabelschirm.
Am Empfänger gibt es zunächst einen 1k Widerstand, damit sich der Elko
am Ausgang der Soundkarte rasch genug aufladen kann.
Dann folgt der eigentliche Differenzverstärker:
Am Eingang sind große Elkos vorgesehen, damit deren
Herstellungstoleranzen nicht die Gleichtaktunterdrückung unzulässig
verschlechtern. Das Zeichen "Vref" am 10k Widerstand bedeutet, daß
dieser Anschluß nicht zur Masse geht, sondern zu der Referenzspannung
"Vref", die gleich der halben Betriebsspannung ist. Damit wird der
unipolar gespeiste NE5532 am Eingang vorgespannt.
Am Ausgang wird das Signal erstmal von der Gleichspannung wieder befreit
und dann herunter geteilt, weil sonst der TDA1519, der mit dem Faktor
100 verstärkt, gnadenlos übersteuert ist.
Die Einstellung der Lautstärke erfolgt über ein logarithmisches 10k
Stereopoti. Die andere Hälfte dieses Potis ist natürlich für den linken
Kanal, der eine identische Schaltung (hier nicht gezeichnet) sieht.
Dann folgt die Endstufe mit dem TDA1519B:
Der 1000µF Ausgangselko, der 100µF Entkoppelelko von Anschluß 3 und der
1000µF Betriebsspannungselko gehen direkt und sternfömig zu Pin 5, dem
zentralen Masseanschluß. Ebenso sternförmig geht die Zuführung der 0V
Speisung an diesen Pin. Pin 5 ist das Zentrum dieses Sterns!
Dann werden Pin 2 und Pin5 auf kürzestem Wege miteinander verbunden, am
besten über eine Massefläche, die Pin 2 beinhaltet und sternförmig mit
Pin 5 verbunden ist. Alle Signalmassen des Differenzverstärkers, werden
mit dieser Massefläche verbunden. Auch die Kabelschirme werden dort
angeschlossen.
In der Betriebsspannungzuführung sind noch eine 470µH Drossel und ein 1R
Widerstand gezeichnet. Die Drossel sollte rund 2A aushalten und
vielleicht mit einer hier nicht eingezeichneten 2A/träge Sicherung
abgesichert werden. Der DC-Widerstand der Drossel plus der DC-Widerstand
des Widerstands sollten zusammen rund 1R betragen. Wenn also die Drossel
schon einen relevanten DC-Widerstand aufweist, kann der zusätzliche
Widerstand kleiner gewählt werden.
Das müssen jetzt nicht genau 470µH sein, das ist nur ein Anhaltspunkt.
Der zusätzliche 1R Widerstand ist so gewählt, daß das Filter genügend
gedämpft wird und keine Resonanzüberhöhung entsteht.
Die 22k und 10k Widerstände des Differenzverstärkers sollten so gleich
wie möglich sein. Hier empfiehlt es sich sogar 0,1%-ige Bauteile
einzusetzen.
Es ist ratsam, die Mute-Funktion des TDA1519B zu verwenden, um die
Endstufe während des Anschaltens stumm zu schalten. Das Gemute kann ja
mit der Unterspannungserkennung gekoppelt werden.
Kai Klaas
Hallo,
ich hab mal eine Frage zum Schaltplan-Auszug der weiter oben gepostet
wurde:
Wozu dient dieser riesige Haufen 1M-Ohm Widerstände, die alle
hintereinander hängen?
>@Kai: Aus gegebenem Anlass bei mir (auch ein Verstärker) danke ich dir>für die Tipps mit dem Pseudo-Differential Input.
Wichtig ist, daß sich Signalmasse von Sender und Empfänger irgendwo
sehen, damit die Gleichtaktstörungen nicht allzu sehr abhauen. Hier
geschieht dies dadurch, daß die Signalmassen von Soundkarte und das
ATX-Netzteil schon über das Motherboard miteinander verbunden sind.
Oft gibt es aber keine solche Verbindung, dann sollten die Signalmassen
über den Schirm verbunden werden. Aber nur einmal. Der Schirm des
anderen Stereokanals kann beispielsweise über einen 100nF Cap mit der
Signalmasse des Senders verbunden werden. Auch andere Impedanzen sind
hier möglich, so empfiehlt Jensen Transformers einen 10nF Cap in Serie
mit einem 51R Widerstand. Man kann jetzt das Spiel beliebig weiter
spielen und für diese Bauteile fordern, daß sie ESD aushalten, und und
und... Meine 100nF sind oft völlig ausreichend.
Es besteht die Gefahr, daß über die einmalige Masseverbindung zwischen
Sender und Empfänger eine weitere Brummschleife gebildet wird, wenn
beide Seiten irgendwo die Erde angeschlossen haben. Aber selbst wenn
eine Brummschleife zustande kommt, können die Störungen durch die
pseudosymmetrische Signalführung weitgehend herausgerechnet werden. In
hartnäckigen Fällen, kann es helfen, den Kabelschirm nicht direkt mit
der Signalmasse des Senders zu verbinden, sondern über einen 51R
Widerstand.
Wer belastbare Widerstände sucht, sollte CMB0207-Typen von Vishay (RS,
Farnell) nehmen.
Ganz entscheidend für die Unterdrückungswirkung ist die Symmetrie der
beteiligten Bauteile in den beiden pseudosymmetrischen Adern. Ich habe
hier Armin erspart, den unbalanzierten Ausgang der Soundkarte zu
balanzieren. Aber es wäre sinnvoll, der Signalmasse einen gleichgroßen
Cap in Serie zu schalten, wie ihn der Signalausgang hat, wie ich das
hier besprochen habe:
Beitrag "Re: Schaltung brummt! Versorgungsspannug brummt nicht! Bitte um Hilfe"
Eine pseudosymmetrische Signalführung lohnt immer dann, wenn man die
genaue Schaltung von Sender und Empfänger kennt und nur geringe
Distanzen überbrücken muß. Ist das nicht der Fall, sollten Übertrager
zum Einsatz kommen, was dann aber schnell kostspielig wird. Geeignet ist
beispielsweise der NTL1 von Neutrik (42€ bei Thomann). Aber auch diese
Dinger wollen richtig beschaltet werden und sind nicht narrensicher...
>Wozu dient dieser riesige Haufen 1M-Ohm Widerstände, die alle>hintereinander hängen?
Das ist der Versuch, eine besonders hochohmige und damit wenig
stromfressende Unterspannungsschutzschaltung zu bauen, die den TDA1519
immer dann abschaltet, wenn die Versorgungsspannung unter einen
bestimmten Wert fällt, was bei Batteriebetrieb natürlich völlig sinnvoll
ist.
Kai Klaas
Hallo Kai, die Erklärungen klingen schlüssig. Leider sind so gut wie
alle Signalausgänge im normalsterblichen Hi-Fi Bereich unbalanziert,
weshalb man den Umstand ja überhaupt treiben muss.
Es gibt ein Class T Projekt von Elektor mit Clarity-Chips. Die
angehängten Eingangsfilter auf.
Diesen dachte ich zu verwenden, wie würdest du dort vorschlagen die
pseudo-differenzielle Übertragung anzuflanschen?
Die beiden Kontakte der Cinch Buchse wären dann deine Innenleiter. Der
Schirm müsste extern angeschlossen werden. Mit einem Cap an Masse
(Mittlerer Pin auf der rechten Seite auf dem linken Bild)?
Ich kenne jetzt nicht die Artikel und Projekte auf die du dich beziehst,
aber der Sinn dieses rein passiven Eingangsfilters dürfte darin liegen,
daß es universell einsetzbar ist und keine zusätzliche OPamp-Schaltung
erfordert. Wenn du aber sowieso einen Differenzverstärker dem Eingang
des Clarity Chips voranstellen willst, kannst du die HF-Filterung viel
eleganter und wirkungsvoller mittels RC-Filter im Differenzverstärker
durchführen. Dazu fügst du einfach zwischen beiden 47µF Caps und 22k
Widerständen jeweils einen 2k2 Widerstand ein und schaltest jeweils
hinter dem 2k2 Widerstand einen 680p Cap nach Masse.
>Diesen dachte ich zu verwenden, wie würdest du dort vorschlagen die>pseudo-differenzielle Übertragung anzuflanschen?>Die beiden Kontakte der Cinch Buchse wären dann deine Innenleiter. Der>Schirm müsste extern angeschlossen werden. Mit einem Cap an Masse>(Mittlerer Pin auf der rechten Seite auf dem linken Bild)?
Der mittlere Pin soll wohl an die HF-Bezugsfläche (RF-Plane)
angeschlossen werden, also beispielsweise das Gehäuse. Der obere und
untere Pin gehen dann jeweils auf die Eingangsimpedanzen des
Differenzverstärkers. Dann müßte der Kabelschirm zum Potentialausgleich
zwischen Sender und Empfänger an die Signalmasse des
Differenzverstärkers (hier nicht gezeichnet) angeschlossen werden und
dort, wo das Kabel ins Gehäuse eindringt der Kabelschirm zusätzlich über
einen 10...100n Cap mit dem Gehäuse, also dem mittleren Pin, verbunden
werden.
Kai Klaas
hallo zusammen,
erstmal danke für die Antworten. Kai, das ist ja mal super beschrieben.
Dass ich viel von der Schaltung noch nicht verstehe, liegt wohl kaum an
der zu schlechten Erklärung ;)
Ich habe gerade angefangen, einen neuen Schaltplan zu zeichnen und mir
entsprechende Bauteile beim R herauszusuchen.
Was macht denn die Diode auf den positiven Differenzverstärker-Eingang?
Welche kann man dafür verwenden?
Und die zweite eingezeichnete Diode ist eine Z-Diode mit 6-8V, um die
Referenzspannung zu erzeugen? Warum ist die Beschaltung nicht so wie bei
der Protection: einfach VCC --- R --- Z-Diode --- GND?
Oder sind beides identische Z-Dioden? Ich muss gestehen, diesen Teil der
Schaltung verstehe ich noch nicht so ganz.
Mein Poti hat übrigens 100k log, aber das dürfte ja kein Problem sein.
Kai Klaas schrieb:> Ganz entscheidend für die Unterdrückungswirkung ist die Symmetrie der> beteiligten Bauteile in den beiden pseudosymmetrischen Adern. Ich habe> hier Armin erspart, den unbalanzierten Ausgang der Soundkarte zu> balanzieren.
Gut, ich kann ohne weiteres 0,1%-Widerstände im Signalweg vor dem
Differenzverstärker verwenden
Nur wie stelle ich die Symmetrie für die Kondensatoren sicher? Gibt es
da sinnvolle Alternativen zu ganz normalen µF-ELKOs und
100p-Schicht-KerKos?
Kai Klaas schrieb:> Aber es wäre sinnvoll, der Signalmasse einen gleichgroßen> Cap in Serie zu schalten, wie ihn der Signalausgang hat, wie ich das> hier besprochen habe:
lässt sich das irgendwie messen? Das stelle ich mir gerade schwierig
vor...
Wenn ich das richtig sehe, hast du besagten Cap oben noch nicht
eingezeichnet, oder?
Wenn ich dann alle Bauteile herausgesucht habe, poste ich hier den neuen
Schaltplan und das neue Layout.
Ob das dann auf Lochraster kommt oder geätzt wird, muss sich erst noch
zeigen!
grüße
Armin
>Was macht denn die Diode auf den positiven Differenzverstärker-Eingang?>Welche kann man dafür verwenden?
Wenn die Versorgungsspannung schlagartig ausgeschaltet wird, können am
"+" Eingang des OPamp Spannungen anstehen, die größer sind als an seinem
Versorgungsspannunganschluß. Das mag ein OPamp in der Regel garnicht. Um
das zu vermeiden, wird eine Diode (z.B. 1N4148, BAV99, etc.) über diesen
Eingang gehängt. Jetzt können die Restspannungen der 47µF Elkos und des
470µF Elkos den "+" Eingang des OPamp nicht mehr gefährden. Der "-"
Eingang ist übrigens auch geschützt, weil im NE5532 über den beiden
Eingängen Schutzdioden liegen.
>Und die zweite eingezeichnete Diode ist eine Z-Diode mit 6-8V, um die>Referenzspannung zu erzeugen?
Nein, das ist eine normale Diode (z.B. 1N4002, etc.), damit sich der
470µF Elko beim Ausschalten schneller entladen kann.
Als "Referenzspannung" wird einfach die Versorgungsspannung genommen,
mit Hilfe der beiden 2k2 Widerstände durch zwei geteilt und mit dem
470µF Elko gesiebt. Damit stellt sich die Referenzspannung immer auf die
Hälfte der Versorgungsspannung ein, unanbhängig davon, wie groß diese
jetzt genau ist.
>Mein Poti hat übrigens 100k log, aber das dürfte ja kein Problem sein.
Leider doch, weil aufgrund der hohen Verstärkung des TDA1519 eine allzu
hochohmige Quellimpedanz an den Eingängen zu störempfindlich ist. Dieses
100kOhm Poti ist gerade ein Teil deines Problems. Also bitte ein 10k
Poti nehmen.
>Nur wie stelle ich die Symmetrie für die Kondensatoren sicher? Gibt es>da sinnvolle Alternativen zu ganz normalen µF-ELKOs und>100p-Schicht-KerKos?
Wegen der gewählten Zeitkonstanten haben die Toleranzen der
Kondensatoren einen erheblich kleineren Einfluß auf die
Gleichtaktunterdrückung als die Toleranzen der Widerstände. Nimm
100p/NPO Caps mit +/-5%. Für die Elkos genügen Ausführungen mit +/-10%,
notfalls gehen auch +/-20%. Wenn du ein Kapazitätsmeßgerät hast, kannst
du ja zwei gleiche ausmessen.
>> Aber es wäre sinnvoll, der Signalmasse einen gleichgroßen>> Cap in Serie zu schalten, wie ihn der Signalausgang hat, wie ich das>> hier besprochen habe:>lässt sich das irgendwie messen? Das stelle ich mir gerade schwierig>vor...
Auf einer uralten Soundkarte mit einem TEA2025 Treiberchip habe ich
einen 100µF Elko am Ausgang gesehen. Dann müßtest du also einen 100µF
Elko einfügen. Aber wenn die Caps an den Ausgängen derart groß sind
(Kopfhörerausgänge!) kannst du dieses Balanzieren auch lassen, weil das
nur relativ geringe Auswirkungen hat. Sinnvoll ist das, wenn jetzt die
Ausgänge recht hochohmig sind und nur kleine Caps am Ausgang haben, wie
echte LINE-Ausgänge, die nicht für das Anschließen von Kopfhörern
gedacht sind, sondern von hochohmigen LINE-Eingängen.
Also, einfach auf das Motherboard schauen und feststellen, welche Caps
da verbaut sind.
>Wenn ich das richtig sehe, hast du besagten Cap oben noch nicht>eingezeichnet, oder?
Genau.
>Wenn ich dann alle Bauteile herausgesucht habe, poste ich hier den neuen>Schaltplan und das neue Layout.>Ob das dann auf Lochraster kommt oder geätzt wird, muss sich erst noch>zeigen!
Wenn du die Masseleitungen ganz genauso routest, wie ich es geschrieben
habe, sollte es zur Not auch mit einer Lochrasterkarte gehen. Aber dann
mußt du die Schaltung sehr kompakt aufbauen, die Masseleitungen sehr
kurz routen und möglichst sternförmig zu Pin 2 führen. Dies gilt auch
und gerade für die Abschirmung der Kabel.
Vergiß nicht das Potigehäuse zur Abschirmung mit der Signalmasse zu
verbinden. Denk daran, daß der TDA1519B hundertfach verstärkt!!
Kai Klaas
Update:
also ich habe den Schaltplan soweit fertig. Das Routing beginnt
irgendwann die Tage, dann poste ich Ergebnisse =)
Weitere Fragen:
47 Ohm in der Versorgungsleitung des OPVs: wozu sind die da?
ich nehme 1/4W - für den OPV reicht das dicke; und der Pufferkondensator
zieht auch nur kurz Strom.
Kai Klaas schrieb:> Also bitte ein 10k Poti nehmen.
Alles klar. Kreative Vorschläge, was man dann mit einem 100k log
Stereopoti machen könnte? :D
Die Anwendungsgebiete scheinen begrenzt ^^
Kai Klaas schrieb:> ...wenn jetzt die Ausgänge recht hochohmig sind und nur kleine Caps am> Ausgang haben, wie echte LINE-Ausgänge...
soll ich das irgendwie messen?? Ich weiß nur, dass die Soundkarte
automatisch erkennt, wenn man einen Kopfhörer ansteckt. Dann schaltet
sie entsprechend im Treiber um. dieser 1k könnte sie schon dazu bringen,
oder?
Ich habe mal ein Foto angehängt von den Bauteilen auf meinem Mainboard.
Das Blech in der Mitte oben enthält die Audio-Ausgänge des Boards. Wie
man sieht, sieht man nix :(
Wenn es keine weiteren Ideen gibt, wie ich auf die Kondensatorgröße
kommen könnte, muss ich den wohl weglassen
sorry für doppelpost:
Eine Freilaufdiode für die Drossel brauch ich nicht, oder?
http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/irf/irf4905.pdf
hier ist im MOSFET, der die Drossel von der Versorgungsspannung trennt
eine Diode eingezeichnet.
Auf der anderen Seite: Es gibt da ja noch diesen Wechselschalter, mit
dem man den AMP und alles, was dazugehört von der Versorgung trennen
kann. Ich denke, so eine Diode wäre nicht schlecht ^^
2x 4002 parallel?
>47 Ohm in der Versorgungsleitung des OPVs: wozu sind die da?
Wirkt filternd, wie die Drossel beim TDA1519. Soll verhindern, daß vom
TDA1519 verursachte Versorgungsspannungsänderungen auf den NE5532
rückwirken. Erhöht enorm die Stabilität der Schaltung.
>ich nehme 1/4W - für den OPV reicht das dicke; und der Pufferkondensator>zieht auch nur kurz Strom.
Richtig.
>soll ich das irgendwie messen?? Ich weiß nur, dass die Soundkarte>automatisch erkennt, wenn man einen Kopfhörer ansteckt. Dann schaltet>sie entsprechend im Treiber um.
Hhm, wozu das gut sein soll...
Gibt es dazu nähere Erläuterungen oder technische Daten?
>dieser 1k könnte sie schon dazu bringen, oder?
Eher nicht. Vielleicht sollte man den 1k Widerstand verkleinern. Was ist
denn das für ein Motherboard?
>Auf der anderen Seite: Es gibt da ja noch diesen Wechselschalter, mit>dem man den AMP und alles, was dazugehört von der Versorgung trennen>kann. Ich denke, so eine Diode wäre nicht schlecht ^^>2x 4002 parallel?
Jetzt wollen wir uns erst mal auf den richtigen Sound konzentrieren. Das
Unterspannungsumschaltgedöns machen wir dann später, wenn der Sound
einwandfrei ist...
Kai Klaas
> Unterspannungsumschaltgedöns machen wir dann später, wenn der Sound> einwandfrei ist...>> Kai Klaas
;-)
Darauf warte ich jetzt schon lange ;-)
Michael
Kai Klaas schrieb:> Hhm, wozu das gut sein soll...>> Gibt es dazu nähere Erläuterungen oder technische Daten?
Das macht Realteck z.B. ganz gern. Da kannst Du das Mikro und den KH
auch vertauschen und der Treiber schaltet dann um, so daß es trotzdem
funktioniert. Ich persönlich sehe das aber eher als Spielerei an.
Kai Klaas schrieb:> Was ist denn das für ein Motherboard?
Jetway NC-81LF
http://www.jetwaycomputer.com/NC81.html
mit Realtek ALC662
die Anleitung beschränkt sich auf die Erklärung, was die einzelnen
optionen im BIOS bedeuten.
Kai Klaas schrieb:> Jetzt wollen wir uns erst mal auf den richtigen Sound konzentrieren. Das> Unterspannungsumschaltgedöns machen wir dann später
okay. Allerdings muss ich dem Platz beim Layouten berücksichtigen, weil
das auch auf die Platine kommt. Deswegen hätt ich's gerne von Anfang an
sauber mitberücksichtigt. Und so wie ich das sehe, gibt es nicht mehr
arg viel zu klären, außer vllt. den Soundkarten-Kondensator. Ist das
nicht genormt?
Habe das heute mal aufm Steckbrett versucht. Alle Widerstände deutlich
verkleinert; und sogar so weit, dass durch die Zenerdiode ~1mA fließt.
Blöderweise haut das mit der Hysterese nicht mehr hin. Laut Rechnung im
angehängten PDF wären 6k für R5 sinnvoll. Allerdings schaltet MOSFET
dann nicht mehr hart, sondern wird heiß. Vorher ging das! Die Last ist
eine 50W Halogenlampe.
R1 = 150k
R2 = 150k
R3 = 750
R4 = 470
U2 = 2.4V
Abschaltspannung 12.857V
>Und so wie ich das sehe, gibt es nicht mehr arg viel zu klären, außer>vllt. den Soundkarten-Kondensator.
Nichts ist geklärt! Bis jetzt haben wir nur eine IDEE, wie es besser
funktionieren KÖNNTE. Aber eine wirkliche Lösung haben wir noch lange
nicht. Vielleicht haben wir etwas Wichtiges übersehen, vielleicht hast
du etwas Wichtiges versäumt zu erwähnen, vielleicht sind die digitalen
Störungen so groß, daß der NE5532 ohne zusätzliche passive
Tiefpaßfilterung das nicht in den Griff bekommt, vielleicht ist die
Betriebsspannungsunterdrückung des TDA1519 dermaßen schlecht, daß er nie
mit der verseuchten 12V-Versorgung eines ATX-Netzteils klar kommt,
vielleicht, vielleicht, vielleicht,...
Kai Klaas
aaalso ich habe Schaltplan und Layout mal bis zum aktuellen Stand
vorangetrieben. Leider machen sich beim Geroute wieder die
Platzbeschränkungen bemerkbar.
Als Lastwiderstand für die Soundkarte bin ich mal bei 1k Kohle
geblieben.
Die Elkos werde ich wohl bloß in 20% bekommen. Ausmessen kann ich nur
die Zeitkonstante mit nem großen Widerstand. Aber ob ich da arg viel
besser als 20% bin, weiß ich auch nicht... ^^
Hab noch ne Diode für die Drossel eingesetzt, da ich noch keinen herben
Widerspruch gehört hab und ich von dem Typ noch einige hier rumliegen
hab.
Was das Design angeht, wird's schwierig. Ich trau mir nicht zu, das
dauerhaft haltbar auf Lochraster hinzukriegen, weil es doch recht eng
ist. Also wärs tatsächlich nötig, von Anfang an alles abzuklären. Auch
wenn ich euch jetz wieder mit der Protection belästigen muss...
Testen kann ich nur aufm Breadboard. Aber da lassen sich ja die
Auswirkungen des Layouts nicht beurteilen.
Der Mute-Eingang hat ein RC-Glied bekommen, dass den AMP erst nach ein
paar ms anschaltet. Hoffe das klappt, wie im Digitalen.
Die Drossel hat 500mH und 0,23Ohm
>Das Signal aus der Soundkarte mit Kopfhörern klingt>allerdings einwandfrei.>176MB, 2:40min --> http://dl.dropbox.com/u/7137407/Audiodreck.avi>(wird spätestens zum Monatsende wieder gelöscht)
Spinnen jetzt alle?!?!!
ich lese hier so nebenbei mit und bin fast am Ende angelangt und denke
so: Ja, der könte Recht haben oder halt der - Ach, hörst dir esrt mal
an, wie der Amp denn nun eigentlich klingt, bzw. nicht klingt.
Da sind 2:40min als 176MB in 'nem AVI verpackt!
Das hätte man als MP3 hinterlegen können, oder?
Ich bin jedenfalls iM nicht inder Lage, 170MB zu ziehen.
UNGLAUBLICH
Es wird immer besser hier...
Trenne mal ganz konsequent die Eingangs- von der Ausgangseite des
TDA1519. Vermeide dadurch den Murks an Pin 9. Auf der linken Seite hat
weder der 100µF Elko noch der 470nF Cap etwas zu suchen. Außerdem führst
du wieder Eingangs- und Ausgangsleitungen des TDA1519 ganz dicht
zusammen.
Dann sollten alle Ein- und Ausgänge, die irgendwie mit der Masse
verbunden sind, an einer Stelle der Platine plaziert werden und nicht
rings herum.
Ich sehe nirgends den zentralen Massepunkt!
Eine Diode über der Spule ist sinnlos, weil an der Drossel ja
Wechselspanungen abfallen.
R51 bis R54 müssen nicht 0,1%-ige Bauteile sein. Hier genügen 1%-ige
Ausführungen.
Kai Klaas
>Ich bin jedenfalls iM nicht inder Lage, 170MB zu ziehen.
nö???
Ich teste das gerade mal! Habe hier eine 3000er Leitung und ist in 10
Min. herunter geladen!
Hast natürlich Recht mit der MP3 -Verpackung...
Gruß
In 10 Minuten? Du Scherzkeks. Bei Youtube kann ich die 2 Minuten in
weniger als 2 Minuten herunterladen (Streaming eben)...
Das Video ist einfach nur unklug bzw. gar nicht komprimiert.
nee, du Scherzkeks.
Das Ding heist: "Audiodreck.avi" und ist als download mit 180729 KB hier
angegeben!!! Also nix YouTube.
Ich hatte mich da verlesen und dachte es wären 240 Min, ich glaub' ich
spinne, hätte der "Producer" ja mal anders komprimieren können...
Mal zu deinem Koffer: Wie sieht's denn so mit den Abschirmungen aus? Da
kommt ja fast nur das ganze Computerleben aus den Lautsprechern?!?
Gruß
also damit sich keiner rausreden kann hier das Ganze nochmal als mp3:
http://dl.dropbox.com/u/7137407/Audiodreck.mp3
Wie viel Sinn das macht, muss jeder für sich entscheiden - immerhin
sieht man nicht, was passiert. Wem das als Anhaltspunkt reicht, woher
die Störungen kommen, dem will ich mit meinen 177 MB nicht im Weg
stehen! :D
Ich wusste spontan nicht, wie man das Video kleiner bekommt. Nu lässt
sich am Link im ersten Post eh nichts mehr ändern.
Kai Klaas schrieb:> Trenne mal ganz konsequent die Eingangs- von der Ausgangseite des> TDA1519. Vermeide dadurch den Murks an Pin 9. Auf der linken Seite hat> weder der 100µF Elko noch der 470nF Cap etwas zu suchen.
Erledigt, siehe Pic.
V_ref habe ich weiterhin links auf der Plane gelassen. Schlimm?
Kai Klaas schrieb:> Dann sollten alle Ein- und Ausgänge, die irgendwie mit der Masse> verbunden sind, an einer Stelle der Platine plaziert werden und nicht> rings herum.>> Ich sehe nirgends den zentralen Massepunkt!
Gut. Dann habe ich nicht verstanden, was ich genau machen soll. Bisher
habe ich den TDA-PIN 5 als zentralen Massepunkt gesehen. Von dem aus
gehen alle Masseleitungen ab. Inklusive denen die zur Schaltung um die
Signalwandlung gehen (keine Leistung: Differenzverstärker, Poti, Teiler)
Problematisch wird es nur, wenn ich da noch die Versorgungsmasse
anbinden soll. Dieser Pin5 ist ziemlich zentral eingebaut. Da wird's
wohl noch eine Brücke geben. Ist es besser, wenn das eine GND-Brücke
wird?
Kai Klaas schrieb:> Eine Diode über der Spule ist sinnlos, weil an der Drossel ja> Wechselspanungen abfallen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Drossel und einer Spule?
Wenn die Drossel wie eine Spule ist, dann kann ich nicht einfach den
Strom abschalten, wozu ich mit meinen Schaltern definitiv die
Möglichkeit habe. Andernfalls versucht die Spule, den Strom aufrecht zu
erhalten, indem sie die nötige Spannung erzeugt (Britzel).
Das wollte ich mit der Diode verhindern.
Echt raus damit?
Michael D. schrieb:> Mal zu deinem Koffer: Wie sieht's denn so mit den Abschirmungen aus? Da> kommt ja fast nur das ganze Computerleben aus den Lautsprechern?!?
Wie sieht eine solche Abschirmung aus, die dir vorschwebt? Ich kann ja
schlecht das ganze Mainboard in eine Blechdose stecken. Dafür recht der
Platz nicht. Und gewichtsmäßig sieht es auch schlecht aus.
Bin übrigens Mittwoch bis Mittwoch nicht da. Aber ich werde antworten -
macht euch keine Hoffnungen!
bye
Hi Armin, Gast???
Michael D. schrieb:
>> Mal zu deinem Koffer: Wie sieht's denn so mit den Abschirmungen aus? Da>> kommt ja fast nur das ganze Computerleben aus den Lautsprechern?!?>Wie sieht eine solche Abschirmung aus, die dir vorschwebt? Ich kann ja>schlecht das ganze Mainboard in eine Blechdose stecken. Dafür recht der>Platz nicht. Und gewichtsmäßig sieht es auch schlecht aus.
Ist schon klar! Nur in so einem Mutterbrett rammeln schon einige MHz
herum, die dann auch in deine NF-Stufe strahlen...
Wenn du mal den Koffer auf machen würdest und die Gemeinde hinein
schauen könnte (so 3-4 Bilder vielleicht), dann könnte dir der Eine oder
Andere bestimmt weiter helfen, denn manchmal sieht man den Wald vor
lauter Bäumen nicht...
Übrigens ein witziges Projekt, find' ich interessant!
Gruß Michael
Hallo zusammen;)
Ich habe mir jetzt mal die 180MB angetan. Waren keine 4 Minuten hier zu
Hause, die der Download brauchte. Wo hast Du denn den guten "GF" noch
her?
Mein alter Herr hatte damals einen GF6500 "besorgt", leider ist der nur
Mono, somit lohnt das nicht, den umzubauen (ausserdem geht der ja
noch)....
Wäre ja wirklich schade um Deine ganze Arbeit, wenn das mits die
Störungen nicht hinzubekommen ist.
Nun ist die feste Verstärkung von 40dB beim TDA1519 auch ziemlich
heftig.
Ich würde evtl den TDA1517 in Erwägung ziehen? Der ist bausgleich bei
"nur" 20dB Verstärkung.
Wie ist das mit den Eingängen vom TDA? einer ist ivertiert oder nicht?!?
Gegebenefalls musst Du einene Lautsprecher umpolen.
Ich würde die Eingänge mit je einem kleinen Übertrager entkoppeln,
zumindest testweise einen ETAL P1200 oä. probieren.
>Ich würde evtl den TDA1517 in Erwägung ziehen? Der ist bausgleich bei>"nur" 20dB Verstärkung.
Das ist völlig richtig! Vor allem, wenn man bedenkt, daß der TDA1519 nur
48dB Betriebsspannungsunterdrückung aufweist. Da die üblicherweise auf
den Eingang bezogen wird, würde bei 40dB Verstärkung nahezu alles davon
aufgefressen, das heißt Störungen auf der Betriebsspannung würden nur um
6dB abgeschwächt am Ausgang erscheinen!! Klar, "typisch" ist die
Betriebsspannungsunterdrückung etwas besser als 48dB, aber für 40dB
Verstärkung dennoch vieeeel zu schlecht.
Das würde erklären, warum Armin die Störgeräusche auch dann hört, wenn
die Potis voll zugedreht sind...
Also, der TDA1517 ist eine sehr gute Alternaitve zum TDA1519. Leider
kann Armin wohl keine deutlich besseren Verstärker einsetzen, weil die
dann einen wesentlich höheren Ruhestromverbrauch haben.
Kai Klaas
>Da die üblicherweise auf den Eingang bezogen wird, würde bei 40dB>Verstärkung nahezu alles davon aufgefressen, das heißt Störungen auf der>Betriebsspannung würden nur um 6dB abgeschwächt am Ausgang erscheinen!!
Sehe gerade im Datenblatt, daß die Ripple Rejection auf den Ausgang
bezogen wird.
Dennoch ist der TDA1517 dem TDA1519 vorzuziehen, wegen der geringeren
Verstärkung.
Kai Klaas
Ich habe mir Gedanken über die Unterspannungserkennung gemacht und finde
es keine gute Idee, die Versorgungsspannung des Verstärkers über einen
MOSFET an- und abzuschalten, vor allem da der TDA1517 schon eine
eingebaute Standby-Funktion hat, die dessen Ruhestromaufnahme auf
typisch 0,1µA reduziert.
Und um die Stromaufnahme des Differenzverstärkers während des Standbys
abzusenken, könnte man beispielsweise den TLC271 verwenden, bei dem man
durch Anlegen verschiedener Spannungen an den Bias-Select-Eingang die
Ruhestromaufnahme von rund 1mA auf rund 15µA absenken kann.
Eine Schaltung, die die Steuerung der Bias-Select-Eingänge der TLC271
und des Standby-Eingangs des TDA1517 übernehmen könnte und mit
Standardbauteilen auskommt ist im Anhang gezeigt. Ich habe noch die
Referenzspannungserzeugung modifiziert und die Zeitkonstanten der
DC-Kopplungen verkleinert.
Mit ein bißchen Glück sollte die Schaltung unter 100µA Strom
verbrauchen. Den größten Stromhunger hat dabei die LM385-Z2,5, die so
eingestellt ist, daß auch bei Unterspannung noch mindestens 20µA durch
sie fließt. Außerdem kann ein schlechter 2200µF Elko ebenfalls etlichen
Leckstrom ziehen, vor allem, wenn er längere Zeit keine Spannung gesehen
hat. Bei einem guten Elko nimmt der Leckstrom aber schon nach kurzer
Zeit sehr kleine Werte an.
Kai Klaas
Ok, kann man so machen.
Den Tiefpass im Diff.Verstärker bitte mal nach Anhang korrigieren.
Wegen der Symmetrie - die ist sonst hinüber ;)
Als OPV/Komparator/Referenzdiode empfehle ich MAX951 oder aqu. von
LinearTechnologies TLCxyz
Als Verstärker käme sonst noch ein TPA3113 in Frage, aber wir wollen die
Kirche im Dorf lassen, nicht wahr?
Gruß
Axelr.
>Den Tiefpass im Diff.Verstärker bitte mal nach Anhang korrigieren.>Wegen der Symmetrie - die ist sonst hinüber ;)
Du irrst, mein Entwurf ist symmetrisch.
Kai Klaas
Kai Klaas schrieb:>>Den Tiefpass im Diff.Verstärker bitte mal nach Anhang korrigieren.>>Wegen der Symmetrie - die ist sonst hinüber ;)>> Du irrst, mein Entwurf ist symmetrisch.>> Kai Klaas
Ja - Du hast Recht :)
Axel Rühl schrieb:> Wo hast Du denn den guten "GF" noch her?
Gebraucht von soner Inseratenseite im Internet. Im Prinzip hab ich davon
nur das Gehäuse verwendet. Mittlerweile sind sogar die Speaker
getauscht.
Dooferweise hab ich bei ner anderen Aktion schon das Display leicht
beschädigt. Hat jemand noch eines, das bei so einem Bastelprojekt
eingesetzt werden könnte? ^^
Axel Rühl schrieb:> Wie ist das mit den Eingängen vom TDA? einer ist ivertiert oder nicht?!?> Gegebenefalls musst Du einene Lautsprecher umpolen.
Jap ist bekannt; danke. gegen den TDA1517 spricht nichts (da sind dann
sogar beide Eingänge invertierend).
Wenn ich das richtig verstehe, ist die Beschaltung identisch, bis auf:
Zur Spannungsstabilisation 2200µF und jeder Lautsprecher seinen eigenen
1000µF
Kai Klaas schrieb:> Ich habe mir Gedanken über die Unterspannungserkennung gemacht
danke für den Vorschlag. Beachte aber, dass die
Unterspannungsabschaltung auch den Rechner (und möglicherweise weitere
Verbraucher) vom Netz trennen können muss. Deswegen die MOSFET-Lösung.
Spricht etwas dagegen, an den Ausgang vom TLC271 zusätzlich den MOSFET
anzuschließen?
Ich fürchte nur, ich werde mich langsam Richtung SMD orientieren, was
den Platz angeht...
Kai Klaas schrieb:> Und um die Stromaufnahme des Differenzverstärkers während des Standbys> abzusenken...
ich sollte mir echt mal gedanken drüber machen, was ich mit der
Abschaltung erreichen will. Evtl könnte ich mir das Ziel "minimalen
Stromverbrauch" tatsächlich sparen, wenn ich davon ausgehe, dass ich bei
einer Unterspannungsabschaltung schlau genug bin, das Ding einfach per
Hardware-Schalter abzuschalten. Es muss halt nur deutlich erkennbar
sein: "jetzt ist Schluss".
Bis auf den Platzaspekt und die Sache mit dem Rechner als
abzuschaltenden Verbraucher gefällt mir die TLC-Schaltung bisher richtig
gut!
>ich sollte mir echt mal gedanken drüber machen, was ich mit der>Abschaltung erreichen will. Evtl könnte ich mir das Ziel "minimalen>Stromverbrauch" tatsächlich sparen, wenn ich davon ausgehe, dass ich bei>einer Unterspannungsabschaltung schlau genug bin, das Ding einfach per>Hardware-Schalter abzuschalten. Es muss halt nur deutlich erkennbar>sein: "jetzt ist Schluss".
Wie speist du denn den Rechner aus einer 12V-Batterie? Mir ist dein
Versorgungsspannungskonzept noch nicht wirklich klar. Wäre toll, wenn
dazu noch ein paar Takte schreiben könntest.
Kai Klaas
zwischen Akku-Leitung und ATX-Stromanschluss des Rechners befindet sich
ein sog. picoPSU. Das ist ein Kompaktes ATX-Netzteil, das auf
CarPC-Anwendungen ausgelegt ist und in der verwendeten WI-Variante einen
Eingangsbereich von 12V bis 25V akzeptiert. Das reicht für den
Spannungsbereich der 4zelligen Lipos (12V - 16.8V). Das alternative
externe SNT lässt sich beispielsweise mit 15V betreiben und kann somit
anstelle der Akkus auch verwendet werden.
In meinem bisherigen Konzept wird das picoPSU an den Leistungs-MOSFET
der Unterspannungsabschaltung angeschlossen. Parallel zum TDA 1519B.
http://www.picco.nl/images/B01445.jpg
ich hab tatsächlich das 120W-WI25-picoPSU.
Allerdings sind meine Spulengehäuse grau anstelle von Gelb (wie in der
Anleitung, die du gepostet hast); Der ATX-Stekcer ist rot anstelle von
gelb; und da is ein SATA-Stecker dran.
Wie dem auch sei, ich finde keinen PS_ON-Pin. Aber in meiner Anleitung
wird er erwähnt.
Hab ein bisschen gegoogelt: der PS_ON-Pin ist in der ATX-Spezifikation
und dafür da, dass der Rechner das Netzteil ein oder ausschalten kann.
Man müsste also zwischen Board und Netzteil einen Schalter einbauen, um
das steuern zu können. Dafür fürchte ich, fehlt der Platz, da mainboard
und Netzteil zusammen schon recht hoch sind...
So wie ich das verstehe, ist der Remote-Control Eingang an dem PicoPSU
dran. Denn es müssen ja (neben dem PS_ON Pin am ATX Stecker) auch noch
die Schaltregler abgeschaltet werden, sonst würden Festplatte, CDROM und
sowas weiterlaufen.
Simon K. schrieb:> Denn es müssen ja (neben dem PS_ON Pin am ATX Stecker) auch noch> die Schaltregler abgeschaltet werden, sonst würden Festplatte, CDROM und> sowas weiterlaufen.
Um das zu verhindern, genügt es die 5V abzuschalten. Nur mit 12V läuft
kein Laufwerk los.
jap ganz genau so hab ich das auch verstanden.
Wenn ich die Beschreibung (*1) richtig verstehe, lässt sich das nichtmal
nutzen, wenn man rankommen würde (also irgendeine Schaltung zwischen
Netzteil und Mainboard packt.
Also zurück zum Leistungs-MOSFET?
>Halloohoo, das PicoPSU hat doch einen Remote Control Eingang oder nicht?
Genau. Einfach die Leitung zum Remote Control Eingang des picoPSU
isolieren und von der Unterspannungserkennung ansteuern. Fertig ist die
Laube. Falls dann immer noch zuviel Strom fließt, kann man eventuell
zusätzlich noch mit dem MOSFET abschalten. Das benötigt dann aber beim
An-und Abschalten ein genaues Sequencing.
Kai Klaas
ich hab einen Taster an die entsprechenden beiden Pins am Mainboard
gesteckt (Power On/Off). Jedesmal wenn ich den Taster betätige startet
das Mainboard das Netzteil und bootet.
So wie das nunmal bei Rechnern ist :P
Vielleicht tut die Schaltung im Anhang, was du brauchst?
Über einen Schalter wird die Batteriespannung an die Schaltung gelegt.
Ist die Batteriespannung zu gering, bleibt der Ausgang des TLC271 auf
low und der Ausgang des HCF40106 auf high. Der IRF4905 bliebt
ausgeschaltet. Ein eventuelles Gezuckel beim BS170 und BS250 bliebt ohne
Auswirkung, da die picoPSU ja noch auschgeschaltet ist und noch keine
+5VSB erzeugt.
Ist die Batteriespannung dagegen ausreichend, geht der Ausgang des
TLC271 auf high und der Ausgang des HCF4016 auf low. Jetzt wird der
IRF4905 eingeschaltet und wird sehr niederohmig.
Wenn jetzt das Motherboard mit deinem Taster angeschaltet wird, ändert
das nichts in der Schaltung. Der BS170 und der BS250 sind ja beide
ausgeschaltet und verhalten sich, als ob sie nicht vorhanden wären. Pin
14 des ATX-Steckers kann also ohne Mühe von der MoBo-Schaltung auf low
gezogen werden.
Wird das Motherboard wieder abgeschaltet, ändert sich ebenfalls nichts
in der Schaltung.
Sinkt aber irgendwann die Batteriespannung unter die Mindestschwelle,
geht der Ausgang des HCF40106 auf high. Dadurch schaltet der BS170 und
der BS150 durch und legt Pin 14 des ATX-Steckers auf high. Dadurch wird
die picoPSU heruntergefahren und der Versorgungsstrom durch den IRF4905
verringert sich drastisch. Etwas verzögert wird dann der IRF4905
abgeschaltet.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob der IRF4905 auch den vollen
Versorgungsstrom der picoPSU abschalten kann (bei einem 120W Netzteil
vielleicht kritisch??). Deswegen das Gedöns mit dem BS170 und BS250.
Diese Schaltung funktioniert natürlich nur, wenn die MoBo-Schaltung mit
einer Push-Pull-Stufe Pin 14 ansteuert.
Die Schaltung sollte in der Nähe der picoPSU angeordnet werden. Ich gehe
davon aus, das die picoPSU am Eingang ausreichend gefiltert ist und
nicht massive Störungen auf der Eingangsleitung erzeugt. Der BS170,
BS250 und der einzufügende Widerstand sollten direkt beim ATX-Stecker
verlötet werden.
Das RC-Glied am Eingang des HCF40106 sollte eine ausreichende
Zweitkonstante (>1sec) aufweisen, damit für das Einschwingen in den
jeweils anderen Zustand genügend Zeit zur Verfügung steht. Deswegen dort
auch der Schmitt-Trigger mit Hysterese.
Auch die Zeitkonstante beim IRF4905 sollte ausreichend bemessen sein.
Die picoPSU sollte ausgeschaltet haben, bevor der IRF4905 hochohmig
wird.
Am Eingang des IRF4905 ist eine Transzorb zu sehen. Sie soll verhindern,
daß die Spannung dort für den TLC271 und HCF40106 zu groß wird. Außerdem
klemmt sie das Potential auf eine ungefährliche negative Spannung, wenn
eine Induktivität ihren Kick produziert.
Die eigentliche Audioschaltung wird jetzt von der 12V-Ausgangsspannung
der picoPSU gespeist. Eine Stanby-Umschaltung der Audioschaltung
erscheint mir nun überflüssig, wenn man bedenkt, daß das Motherboard
wohl deutlich mehr Strom verbraucht als die Audioschaltung. Und wenn das
Motherboard (und damit die picoPSU !) heruntergefahren wird, wird die
Audioschaltung ja sowieso nicht länger mit Strom versorgt.
Die Audioschaltung sollte einen anderen Massepunkt erhalten als die
Unterspannungsschaltung. Man schließt ihn am besten direkt am
ATX-Stecker an, dort, wo die Massen für die Ausgangsspannungen der
picoPSU zu finden sind. Die 12V Leitung der Audioschaltung wird
ebenfalls dort angeklemmt.
Kai Klaas
Hallo Kai,
das tut mir jetzt langsm richti leid, dass du dir so viel Arbeit machst,
aber ich fürchte, das kann ich so immer noch nicht einsetzen.
Ich komme einfach aus Platzgründen nicht an den PS_ON-Pin des picoPSU
hin. Geschweige denn, dass ich da noch einen Widerstand dazwischen
schalten könnte. Aber mal ganz ehrlich: wo ist denn der Vorteil, wenn
die Versorgung am Ende mit dem IRF eh plattgemacht wird?
Was spricht dagegen, die Schaltung so zu verwenden aber nur mit dem IRF
und den unteren Zweig wegzulassen?
in beiden Fällen wird der Rechner radikal abgewürgt und hat eh keine
Zeit zum herunterfahren.
Kai Klaas schrieb:> Ich bin mir nicht ganz sicher, ob der IRF4905 auch den vollen> Versorgungsstrom der picoPSU abschalten kann (bei einem 120W Netzteil> vielleicht kritisch??)
gehen wir davon aus, dass er höchstens 2.5A abschalten muss. Die hohe
Netzteilleistung wird nur für den Bootvorgang benötigt (ca. 60W).
Anschließend taktet sich der Rechner herunter und benötigt 25W bis
maximal 30W...
Falls das in Ordnung geht, können wir mit der Auswahl der Bauteile
anfangen
Kai Klaas schrieb:> Das RC-Glied am Eingang des HCF40106 sollte eine ausreichende> Zweitkonstante (>1sec) aufweisen
100k und 15µF?
Kai Klaas schrieb:> Auch die Zeitkonstante beim IRF4905 sollte ausreichend bemessen sein.> Die picoPSU sollte ausgeschaltet haben, bevor der IRF4905 hochohmig> wird.
fällt weg, oder? 1M?
Kai Klaas schrieb:> Am Eingang des IRF4905 ist eine Transzorb zu sehen.
TransZorb scheint eine Herstellerspezifische Bezeichnung zu sein. Was
kann die? Tut's nicht eine einfache Freilaufdiode?
Kai Klaas schrieb:> Die eigentliche Audioschaltung wird jetzt von der 12V-Ausgangsspannung> der picoPSU gespeist.
Es soll auch der Fall berücksichtigt werden, dass der PC und damit auch
das pico ausgeschalten sind und der AMP trotzdem läuft; Beispielsweise
mit einer externen Audioquelle. Deswegen habe ich den Umschalter
vorgesehen zwischen 12V pico und protecteter Akkuspannnung direkt (siehe
picasso.jpg weiter oben)
>Es soll auch der Fall berücksichtigt werden, dass der PC und damit auch>das pico ausgeschalten sind und der AMP trotzdem läuft; Beispielsweise>mit einer externen Audioquelle. Deswegen habe ich den Umschalter>vorgesehen zwischen 12V pico und protecteter Akkuspannnung direkt (siehe>picasso.jpg weiter oben)
Damit wird die Sache viel zu kompliziert. Ich steige überhaupt nicht
mehr durch, was die Schaltung noch alles tun soll.
Trenn die Sachen. Mach eine Schaltung nur für die PC-Geschichte und eine
andere für das andere.
Kai Klaas
>aber ist die PS_ON-Schaltung auch nicht einfach sinnloser Mehraufwand,>wenn man den Power-MOSFET hat?
"Sinnlos" ist, versuchen zu helfen, wenn deine ganzen Infos
scheibchenweise kommen. Jetzt haben wir uns einmal groß im Kreis gedreht
und sind genauso weit wie am Anfang.
Was willst du für eine alternative Signalquelle anschließen (Speisung,
Signalgröße, Anschlüsse, Massebezugspunkt)? Wie willst du zwischen dem
PC-Signal und dieser alternativen Signalquelle umschalten?
Hast du jetzt gemessen, was deine picoPSU für einen maximalen Strom
zieht?
Wieviel Platz hast du jetzt wirklich, wenn du jammerst nicht mal mehr
zwei winzige SOT-23 Transistoren auf einem riesigen Motherboard
unterbringen zu können?
Kai Klaas