Hallo
Kennt hier jemand diese eigenartigen LED Lampen ?
Ich habe sie bei einem Sonderpostenmarkt entdeckt und wollte sie mir
vorführen lassen, da die sich aber in einer verschweißten
Blisterverpackung
befinden wurde mir gesagt das geht leider nicht.
Die sollen zwischen 300-550 Lumen haben bei 4-6Watt und warmweißem
Licht.
Beschreibung:
Mit einer Lebensdauer von bis zu 25.000 Stunden senken sie über die
Lebensdauer der Lampe Ihre Energiekosten um bis zu 80%. Angenehmer
Nebeneffekt der Langlebigkeit: Sie ersparen sich das lästige
Lampenwechseln. Dank des E14-Sockels lassen sich die LED-Lampen mit
ihrem neutralweißen Licht nahezu überall einsetzen - ganz einfach im
1:1-Austausch gegen herkömmliche Glühlampen.
Produkteigenschaften:
Betriebsspannung: 220/240 V
Lampentyp: LED
Sockelbezeichnung des Leuchtmittels: E14
Leistungsaufnahme: 4 W (entspricht 28 W einer herkömmlichen
Glühlampe)
Abstrahlwinkel: 360°
Lichtfarbe: warmweiß
Lichtstrom: 300 lm
Farbtemperatur: 3000 K
Lebensdauer: ca. 25.000 Stunden
Länge: 98 mm
Durchmesser: 35 mm
nicht dimmbar
Anzahl der Schaltzyklen 12.500
Anlaufzeit: 0,5 Sekunden
Farbwiedergabe: >80
Energieeffizienzklasse: A+
Energieverbrauch: (4 kWh/1000h)
Die Dinger sind klasse.
Die gelben Stäbchen bestehen aus sehr vielen einzelnen LED-Chips
(vermutlich gestapelt), die dann gemeinsam mit dem erforderlichen
Lichtwandelfarbstoff beschichtet sind.
Das Resultat ist eine nahezu in alle Richtungen gleichartig leuchtende
LED-Lampe, anders als bei den bisher üblichen Modellen, die eher die
Charakteristik eines Strahlers haben.
Beleuchter schrieb:> Hallo>> Kennt hier jemand diese eigenartigen LED Lampen ?
Ich kenne diese seit heute nachmittag! (auf der Light+Building gabs die
auch zu sehen, hab ich sie mir aber nich angeguckt)
Mein Kollege Rüdiger hat jedenfalls mal ne Kiste bestellt (diese hier:
http://www.vosla.com/upload/downloads/kataloge/vosled-katalog-2014b.pdf)
und die kam heute an. Ich war echt begeistert, obwohl ich da
traditionell skeptisch bin (auch weil es offenbar keine richtigen
Datenblätter gibt). Deswegen poste ich auch mal ganz frech den Link zum
Katalog.
Lustig ist, das die die Dinger wirklich "Glühbirne" nennen ;o))
Nähere Betrachtung steht noch aus, Dimmverhalten, Verarbeitung, Spektrum
etc., aber die Dinger sehen wirklich gut aus. Besonders interessiert
mich noch wie die die Wärme weg bekommen, es könnte über Konvektion im
Glaskolben zu laufen (die ja sonst möglichst verringert wird), den die
Birne wird wirklich für ein paar Watt warm.
bye uwe
...das wird immer spannender, beim Kaufland gibts GU10 Sockel von
Samsung, in denen eine Glasscheibe mit Leuchtstoff beschichtet ist und
"irgendwie" ein LED Chip aufgebracht ist - quasi einleuchtendes 1x1cm
Scheibchen, welches in alle Richtugen strahlt und senkrecht montiert ist
- auch eine sehr merkwürdge Bauform.
Erstaunlich, dass es das schon im Postenmarkt gab - was sollten die
Kosten?
Klaus.
wird aufs gleiche Prinzip rauslaufen:
"These LEDs are not a single radial die, they are made with a
transparent substrate with many LED dies in series (probably 25) placed
on it. The whole thing is then coated in phosphor. The light isn't
completely uniform but it's good enough."
Wie ist denn dieser Segula Werbespruch in's Technische zu übersetzen:
"Mit einem speziellen Verfahren wird verhindert, dass sich die LEDs
innerhalb der Glashülle während des Betriebes erhitzen."
Da werde knapp 5 W in Wärme umgesetzt. Also muss da eine Kühlung
funktionieren. Die Wärme allein durch IR Strahlung loszuwerden ist bei
den geringen Temperaturen wohl nicht möglich. Wärmeleitfähige Gasfüllung
oder was kommt da zum Einsatz?
Die Kolben werden wohl mit Helium gefüllt sein. Da die Kolben aus Glas
sind und zugeschweißt werden bleibt das Gas auch drinnen. Helium leitet
Wärme 6 mal besser als Luft. Wasserstoff wäre noch ein wenig besser -
und billiger.
Einhart Pape schrieb:> Die Kolben werden wohl mit Helium gefüllt sein. Da die Kolben aus Glas> sind und zugeschweißt werden bleibt das Gas auch drinnen. Helium leitet> Wärme 6 mal besser als Luft. Wasserstoff wäre noch ein wenig besser -> und billiger.
Wasser wäre doch noch billiger. M.W. gab es schon mal flüssigkeits-
gekühlte LED-Lampen.
Gruss
Harald
Video zur Herstellung:
http://www.youtube.com/watch?v=ucAH-7yFmR8
Wasser kann trüb werden. Eine Luftblase ist wegen der Wärmeausdehnung
auch notwendig - und sieht nicht gut aus.
Einhart Pape schrieb:> Die Kolben werden wohl mit Helium gefüllt sein. Da die Kolben aus Glas> sind und zugeschweißt werden bleibt das Gas auch drinnen. Helium leitet> Wärme 6 mal besser als Luft. Wasserstoff wäre noch ein wenig besser -> und billiger.
Hmm, Helium hätte ich gedacht, ist vielleicht zu teuer. Aber da werd ich
mal aufpassen. Wie stell ich es an rauszufunden ob Helium drinnen ist?
Aufschnippeln will ich sowieso eine, die Frage ist noch wie.
Ich könnte vorher und Nachher die Kolbentemperatur messen.
Auffangen des Heliums sollte nicht so schwirig sein, die frage ist, wie
guck ich ob es wirklich Helium ist?
bye uwe
Michael Bauer schrieb:> Uwe R. schrieb:>> wie>> guck ich ob es wirklich Helium ist?>> Nicht gucken! Hören mußt Du, und zwar nachdem Du das eingeatmet hast.;-)
Naja, ich bin zwar Raucher, aber so weit ist mein Lungenvolumen noch
nicht angesunken ;o))
bye uwe
Uwe R. schrieb:> Ich könnte vorher und Nachher die Kolbentemperatur messen.
Das bringt nichts. Da sollte sich nichts ändern. Die Leistung muss an
die Luft übertragen werden d.h. Der Kolben hat die gleiche Temperatur.
Die Temperatur der LED Filamente müsste erfasst werden. Evtl. könnte man
die IR-Strahlung vorher und nachher vergleichen. Bei heißeren LEDs
sollte die Strahlung größer werden.
Bei der Suche im Web findet sich auch Helium als Füllgas:
http://www.candlepowerforums.com/vb/showthread.php?384869-Filament-LED
Zum Filament gibt's auch ein Datenblatt:
http://www.runlite.c n/userfiles/js9jaw90nxmvc1372646905.pdf
(Das Leerzeichen entfernen!) cn ist hier nicht erlaubt
Klaus2 schrieb:> Das mit dem Stack hört sich> plausibel an, dann spart man sich auch fast schon den treiber.
Im Schraubsockel habe ich bisher nur eine Gleichrichterbrücke und einen
Siebelko gesehen bei der Lampe, die mein Kollege kaputtgemacht hat.
Vielleicht hat sich noch irgendwo ein (kapazitiver) Vorwiderstand
versteckt.
Aber durch die Reihenschaltung vieler LED-Chips wird die Kennlinie ja
auch weicher, vielleicht geht es sogar ohne.
Christian Berger schrieb:> Helium wäre schon gewagt. Das ist erstens nicht ganz billig, und> zweitens bleibt das nicht sehr lange drin, sind ja doch sehr kleine> Moleküle.
und dann ist wohl Vakuum drin, wenn das Helium weg ist?
So lange kein Überdruck in der Lampe vorhanden ist, sollte sich die
Diffusion in Grenzen halten.
Peter II schrieb:> Christian Berger schrieb:> Helium wäre schon gewagt. Das ist erstens nicht ganz billig, und> zweitens bleibt das nicht sehr lange drin, sind ja doch sehr kleine> Moleküle.>> und dann ist wohl Vakuum drin, wenn das Helium weg ist?>> So lange kein Überdruck in der Lampe vorhanden ist, sollte sich die> Diffusion in Grenzen halten.
Es ist zwar richtig, dass Helium drinnen bleibt, aber nicht wegen den
druckverhältnissen.
Diffusion folgt dem partialdruck, deswegen platzen auch Würstchen im
Wasser (der Druck ist innen zwar größer, aber der partialdruck des
Wassers ist kleiner, also diffundiert Wasser nach innen und die Wurst
platzt).
Die Lampe würde also so lange Helium rauslassen bis innen und außen der
gleiche partialdruck (5.2 ppm in der Atmosphäre) vorherrscht.
Der Grund aus dem es drinnen bleibt ist viel simpler: Glas ist dicht.
Helium diffundiert etwa dreimal so schnell wie Luft und Vakuum-Röhren
funktionieren ja nach tlw. 50-60 Jahren immernoch. D.h. Irgendwann ist
das He sicher draußen, aber vorher sind die Elkos eingetrocknet, also
kein Problem.
Eine Spekulation bezüglich Verkauf im Sonderpostenmarkt: Vielleicht geht
da eine Serie mit Luftfüllung über die Theke. Die funktionieren
natürlich auch - könnten aber bei der Lebensdauer schlechter liegen.
Evtl. könnte man die Füllung im Vergleich (Helium/Luft) nachweisen indem
man den Temperaturverlauf nach dem Einschalten aufnimmt. Bei einer gut
thermisch leitfähigen Gasfüllung würde ich erwarten, dass die Temperatur
schneller ansteigen.
Man müsste man das Helium doch nachweißen können indem man die Birne
wiegt bevor und nachdem man sie aufgebrochen hat (wollte hier doch eh
jemand machen). Wenn He drinnen war müsste es nachher schwerer sein, mit
Luft ungefähr gleichschwer (minus vlt. ein paar mg Splitter die man
nichmehr findet). Der knappe Liter Gas in einer solchen Birne müsste
etwa 1g Auftrieb geben, sollte also mit einer präzisen Waage messbar
sein. Ich werd morgen mal sehen ob mein örtlicher Sonderpreis solche
Birnen hat, dann kann ich evtl. auch selber experimentieren.
Max D. schrieb:> Man müsste man das Helium doch nachweißen können
Nein. Man wird es auch nicht nachwei_s_en können, dazu ist das Volumen
und die Masse einfach viel zu gering.
> Der knappe Liter Gas in einer solchen Birne müsste etwa 1g Auftrieb> geben
Deine Fähigkeit zum Schätzen eines Volumens ist ... fragwürdig.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Nein. Man wird es auch nicht nachwei_s_en können, dazu ist das Volumen> und die Masse einfach viel zu gering.
aber Luftballons (mit HE) auf Kleinmessen fliegen auch und sind damit
ein paar g leichter als mit Luft gefüllte.
Denke auch das das messbar ist.
Peter II schrieb:> aber Luftballons (mit HE) auf Kleinmessen fliegen auch und sind damit> ein paar g leichter als mit Luft gefüllte.
Ein Glühlampenglaskolben hat ein Volumen von vielleicht 200ml -- Du
weißt aber nicht, welche Druckverhältnisse darin herrschen. Also kannst
Du auch durch einen Vorher-/Nachher-Vergleich keinerlei Rückschluss auf
das verwendete Gas treffen, selbst wenn Du so genaue Messtechnik
einsetzen würdest, daß Du damit die Masse von 200 ml Gas messen
könntest.
Einhart Pape schrieb:> Video zur Herstellung:> http://www.youtube.com/watch?v=ucAH-7yFmR8>> Wasser kann trüb werden. Eine Luftblase ist wegen der Wärmeausdehnung> auch notwendig - und sieht nicht gut aus.
Nettes Video.
Besonders der Prüfstand für die Lampen ...
So ab 1m45
Einhart Pape schrieb:> Evtl. könnte man die Füllung im Vergleich (Helium/Luft) nachweisen indem> man den Temperaturverlauf nach dem Einschalten aufnimmt. Bei einer gut> thermisch leitfähigen Gasfüllung würde ich erwarten, dass die Temperatur> schneller ansteigen.
Ha, guter Gedanke, man müsste von aussen Heizen, an einer kleinen
Fläche, dann gegenüber Temperatur/Zeit-Line aufnehmen (Ideal an mehreren
Punkten).
Wenn man dann noch Zeit hat, kann man das noch mit einer Glühlampe
machen, so als Vergleich. Und wenn man dann noch Zeit hat, könnte man
das hier Posten...
Jaja, ich weiss, ich hatte so laut geschrien das Teil zerlegen zu
wollen. Das Ist nur eben doof wenn die Kunden laufend mit Aufträgen
drohen und einem so die Zeit stehlen.
bye uwe
Einhart Pape schrieb:> Wasserstoff wäre noch ein wenig besser -> und billiger.
... und gefährlicher.
Bei Bruch hat man Knallgas, die Zündquelle ist praktischerweise schon
eingebaut.
Der perfekte Vorschlag hat doch jemand schon genannt: Tesla Trafo! Oder
Plasmakugel oder sonstwas. LED ist natürlich nachher tot, dafür weiss
man sehr zuverlässig welches Gas!
Sean Goff schrieb:> Der perfekte Vorschlag hat doch jemand schon genannt: Tesla Trafo! Oder> Plasmakugel oder sonstwas. LED ist natürlich nachher tot, dafür weiss> man sehr zuverlässig welches Gas!
"Hamm" - sprach Schramm... ;o))
Für mich reicht schon das:
> 6 W = 42 W
um misstrauisch zu werden, 6W LED ersetzen nie 42 Glühlampen-Watt, mehr
als Faktor 4 ist unglaubwürdig, bei Vergleich mit Halogen-Glühlampen
eher Faktor 3 (Gleiches (Licht-)Abstrahl-Verhalten vorausgesetzt).
Aber mit solchen überzogenen Angaben hat die Industrie schon den
Energiesparlampen (Kompakt-Leuchtstofflampen) zu einem schlechten Ruf
(Trübe Funzeln) verholfen. Die Geschichte wiederholt sich nun bei LED.
Auch wenn Leuchtmittel effizienter werden, mit 0 W super hell wird es
nie geben.
Mit freundlichem Grüßen - Martin
Martin Schlüter schrieb:> Für mich reicht schon das:>>> 6 W = 42 W>> um misstrauisch zu werden, 6W LED ersetzen nie 42 Glühlampen-Watt, mehr> als Faktor 4 ist unglaubwürdig, bei Vergleich mit Halogen-Glühlampen> eher Faktor 3 (Gleiches (Licht-)Abstrahl-Verhalten vorausgesetzt).
Der Vergleich erfolgt nicht mit Halogenglühlampen sondern mit der
Energieeinsparungsverordnung. Dort wird festgelegt wieviel Lichtstrom
welcher Herkömmlichen Lampenleistung entspricht.
Jedesmal wenn ich mal nachgeguckt habe (war nicht soo oft) hat es auch
hingehauen. Finde das PDF aber gerade nicht, vermutlich irgendwo im
Büro...
Ich hab aber einen Osram-Katalog von 2010 hier, da steht bei der CLAS A
40W, E27 230V ein Lichtstrom von 410lm. die 60W Lampe steht mit 710lm
drinnen. Es würde also ungefähr passen.
Die 42W Halogen-Version erreicht lt. dem Katalog 610lm.
Interessant ist oft der angegebene Lichtstrom der Lampe, hier also die
500lm. Unter welchen Bedingungen der erreicht wird und wie er mit der
Alterung absinkt ist interessant. Da es aber auch hier Vorschriften
gibt, sollte das auch einigermassen hinkommen.
bye uwe
Die Faktoren 4 und 3 sind Alltagserfahrung. Und dann kommt wohl noch
dazu, daß der seriöse Katalog garantierte Werte nennt, die auf jeden
Fall erreicht werden, die typischen Werte sind dann eher spürbar höher,
so mancher LED-Verkäufer nennt aber optimistische Werte, bei denen
eigentlich 'bis zu' davor stehen müsste. Und die Erfüllung gesetzlicher
Vorgaben macht die Bude halt auch nicht heller, da hilft nur angemessene
Leuchtmittel-Leistung, passend zur verwendeten Technologie.
Bei den vielen Faktoren, die darauf Einfluß haben, ob eine Beleuchtung
gut, oder doch 'trübe Funzel' ist, hilft eigentlich nur der Versuch
unter realen Bedingungen.
Mit freundlichen Grüßen - Martin
also wenn deine "Alltagserfahrung" Faktor 3-4 ergibt, muss man daraus
schliessen, dass du ausschliesslich China-Ramsch-Ware kaufst.
Und nein, der Katalog "seriöser" Händler und Hersteller nennt (schon
lange) nicht mehr "garantierte" Werte sondern allenfalls "typische"
Werte.
Martin S. schrieb:> mehr> als Faktor 4 ist unglaubwürdig, bei Vergleich mit Halogen-Glühlampen> eher Faktor 3 (Gleiches (Licht-)Abstrahl-Verhalten vorausgesetzt).
Hab ich mit meiner warmweißen LED und einem 150W Halogenstrahler
getestet, der Faktor liegt dort bei 5.
150W Halogen = 30W LED
Kaltweißes licht ist aber effektiver, so dass der Wirkungsgrad-Faktor da
sogar bei 6 liegen könnte.
Bei meinem Test habe ich aber eine ordentlich gekühlte LED genommen,
also mit Alukühler und einem Lüfter der sich langsam/leise dreht.
Bei der oberen Lampe ist es aber der Faktor 7 ... mit der schlechten
Kühlung, das bezweifle ich.
Einhart P. schrieb:> Wasser kann trüb werden.
Das glaube ich nicht, jedenfalls wenn du destilliertes Wasser nutzt in
dem keine Bakterien und keine Nährstoffe drin sind.
Mike J. schrieb:> Hab ich mit meiner warmweißen LED und einem 150W Halogenstrahler> getestet, der Faktor liegt dort bei 5.> 150W Halogen = 30W LED>> Kaltweißes licht ist aber effektiver, so dass der Wirkungsgrad-Faktor> da sogar bei 6 liegen könnte.
Das müssen aber schon sehr effiziente LEDs sein,
die 120...150 Lumen pro Watt haben. Hast Du bei
Deinen 30W auch schon die Leistung der Ansteuer-
schaltung und des Lüfters eingerechnet?
Mike J. schrieb:> Das glaube ich nicht, jedenfalls wenn du destilliertes Wasser nutzt in> dem keine Bakterien und keine Nährstoffe drin sind.
Das normale "destillierte" Baumarkt-Wasser ist keineswegs keimfrei,
sondern nur entsalzt. Richtig reines Wasser ist nicht gar so billig. Und
auch wenn normale Bakterien im Wasser nix zu futtern finden - Blaualgen
beispielsweise brauchen außer Licht nicht viel zum Leben, und Licht
gibt's in einer Lampe ja genug.
Harald W. schrieb:> Hast Du bei> Deinen 30W auch schon die Leistung der Ansteuer-> schaltung und des Lüfters eingerechnet?
Nein, denn diese haben mit dem Wirkungsgrad der LED nichts zu tun.
Wenn du ein extrem billiges oder ungünstiges Netzteil nimmst kannst du
ja nicht auf der LED rumschimpfen dass sie ineffizient ist.
@ Matthias L. (limbachnet)
Man könnte wahrscheinlich normales entmineralisiertes Wasser nehmen.
Wenn die Bakterien durch das intensive blaue Licht abgetötet werden,
dann können sie auch nicht wachsen.
Wenn die Temperatur 50°C überschreitet, dann könnten normale
Bakterien/Algen da auch nicht überleben.
Martin S. schrieb:> Für mich reicht schon das:>>> 6 W = 42 W>> um misstrauisch zu werden, 6W LED ersetzen nie 42 Glühlampen-Watt, mehr
Das ist tatsächlich ein wenig irreführend, da "42W" eine
Halogenglühlampe suggeriert. Meine Lux-Messungen haben jedoch gezeigt,
dass eine 6W-Filament-LED-Lampe sehr wohl eine Standard-40W-Glühlampe
ersetzten kann und deren Beleuchtungsstärke erreicht.
Mike J. schrieb:> Wenn die Bakterien durch das intensive blaue Licht abgetötet werden,> dann können sie auch nicht wachsen.> Wenn die Temperatur 50°C überschreitet, dann könnten normale> Bakterien/Algen da auch nicht überleben.
Warum sollte da irgendetwas durch Licht abgetötet werden? Da tritt ja
kein UV-Licht aus! Und 50°C reicht noch lange nicht aus, um alles zu
killen, was da drin so kreucht - schon die "üblichen" Legionellen
vermehren sich noch bis etwa 55°C, werden bei längerer Erhitzung auf
60°C geschädigt und brauchen bei kurzzeitiger Erhitzung schon 70°C zum
Absterben.
Nee, da müsste man schon wirklich reines, keimfreies Wasser verwenden.
Ob das nun billiger oder teurer ist als Helium, weiß ich nicht. Auf
jeden Fall ist eine wassergefüllte Leuchtbirne schwerer als eine
gasgefüllte, das kommt u.U. auch nicht so gut an. Und wegen der größeren
Masse geht sie leichter kaputt, wenn sie irgendwo anstößt. Und wenn die
Chose überhitzt und das Wasser siedet, dann platzt die ganze Chose.
Grundsätzlich ist es aber schon eine reizvolle Idee, die Wärme mit
Flüssigkeit wegzutransportieren.
Matthias L. schrieb:> Warum sollte da irgendetwas durch Licht abgetötet werden?
Es gab mal eine Meldung dass weiße LEDs in Kühlschränken aktiviert
bleiben können da die blaue, energiereiche Strahlung schon ausreicht um
Bakterien im Kühlschrank abzutöten.
Man braucht vielleicht nicht unbedingt UV-C Strahlung um einen Erfolg zu
haben.
Da die meisten Eiweiße bei Temperaturen deutlich über 40°C verklumpen
sollten normale Bakterien bei 50°C eigentlich eingehen.
Normale Bakterien könnten in einem Glas eigentlich auch nicht lange
überleben da sie keinen Sauerstoff zum atmen haben.
Auch wenn sie etwas anderes veratmen, irgendwann ist diese Energiequelle
verbraucht und sie sterben.
Wenn man das billigere Wasser nach der Herstellung ein mal richtig mit
UV-Strahlung bestrahlen würde sind eh alle Bakterien/Algen abgetötet.
Mike J. schrieb:> Da die meisten Eiweiße bei Temperaturen deutlich über 40°C verklumpen> sollten normale Bakterien bei 50°C eigentlich eingehen.
Also, das von mir oben über die Legionellen (also "normale Bakterien")
geschriebene muss dir ja nicht gefallen, aber es ist dutzendfach belegt
und mit einer Suchmaschine deiner Wahl auch dutzendfach im Netz zu
finden. Dinge, die naturwissenschaftlich belegt sind, werden sich auch
durch intensives Wegdiskutieren nicht in Luft auflösen.
Mike J. schrieb:> Es gab mal eine Meldung dass weiße LEDs in Kühlschränken aktiviert> bleiben können da die blaue, energiereiche Strahlung schon ausreicht um> Bakterien im Kühlschrank abzutöten.
Es gab auch mal eine Meldung über Außerirdische in Oberbayern.
Mike J. schrieb:> Normale Bakterien könnten in einem Glas eigentlich auch nicht lange> überleben da sie keinen Sauerstoff zum atmen haben.> Auch wenn sie etwas anderes veratmen, irgendwann ist diese Energiequelle> verbraucht und sie sterben.
Lies mal nach, was Blaualgen (Cyanobakterien) so zum Leben brauchen. Im
Wesentlichen ist das Licht, und davon gibt's eine Lampe ja nun genug.
@ Matthias L. (limbachnet)
Du suchst dir alle Speziellen Superfähigkeiten sämtlicher Bakterien raus
und kombinierst die.
In der Realität ist es aber so dass diese Fähigkeiten nicht in einer
Alge/Bakterium gehäuft aufkommen.
Ich bin mir sicher dass Wasser in einem Gefäß klar bleiben wird wenn es
mal kurz aufgekocht wurde und die meisten Mineralstoffe ausgefiltert
worden sind. Mach es nicht komplizierter als es ist.
Auch wenn du normales destilliertes Wasser aus dem Baumarkt nimmst wird
sich da keine kleine Miniwelt voller Leben bilden, weil die Bakterien
oder Algen erst den Weg in das Wasser finden müssten.
Matthias L. schrieb:> und ich lasse es bleiben...
Da würden sich wahrscheinlich Metallionen aus dem Material lösen und
irgendwann würde die Flüssigkeit dann leitend sein.
Das müsste schon komplett getrennt vom elektrischen Kreis sein.
Flüssig gefüllte LED-Lampen (zur Wärmeableitung) gab es wirklich mal,
man bekommt die noch in Restbeständen. Dort ist allerdings kein Wasser
drin, sondern entweder Öl oder Polyethylenglycol. Beides leitet
praktisch nicht und neigt nicht zum verkeimen.