Hallo liebe Leute,
ich bin für ein Projekt derzeit auf der Suche nach einem
DC-DC-Converter. Das Setup sieht so aus, dass es ein 19V 120W Netzteil
gibt. Diese 19V versorgen einen PC mit Strom.
Neben dem PC sind noch einige weitere Komponenten verbaut wie z.B.
WS2812LEDs, Monitor, etc. Alle Komponenten zusammengerechnet benötigen
eine relativ starke 5V Stromversorgung mit mindestens 6A, lieber 8A.
Weiterhin muss diese Leitung möglichst Ripple-frei sein und auch bei
schnell ändernder Last (z.B. LEDs wechseln die Farbe) nicht einknicken
oder Ripple induzieren.
Bisher arbeite ich mit mehreren LM2596 Modulen. Das ist aber nicht
wirklich das Gelbe vom Ei, da hier wie gesagt mehrere Module benötigt
werden, um den Strom bereitstellen zu können. Auch sind diese Module ab
Werk alles andere als Ripple-frei. Hier muss ich noch einen LC-Filter
probieren, der den Ripple deutlich reduzieren soll.
Habt ihr Tipps für mich? Tut es da ein StepDown vom Chinesen? Es sollte
so aufgebaut sein, dass es einige Jahre problemlos funktioniert. Daher
bin ich hier etwas skeptisch, liege aber damit vielleicht auch falsch.
Wenn jemand eine Design-Idee hat oder Lust hat, einen solchen StepDown
zu designen, können wir uns auch gerne unterhalten.
Danke!
Chris
Danke für den Link und die Empfehlung!
Sieht gut aus, auch die Messungen, die ich in einem Video dazu gesehen
habe. Allerdings ist der auf Dauer auch etwas schwach und die 5A liefert
er wohl nur "kurzzeitig".
Eventuelle Filter kann ich ja noch einbauen.... das wäre kein Problem...
Mal schauen, ob noch jemand Vorschläge hat!
Danke erstmal!
Chris schrieb:> Weiterhin muss diese Leitung möglichst Ripple-frei sein und auch bei> schnell ändernder Last (z.B. LEDs wechseln die Farbe) nicht einknicken> oder Ripple induzieren.
Gerade LEDs und Monitor (welcher "Monitor" soll an 5V laufen ?)
interessieren sich wenig bis gar nicht für den Ripple, das sind die
schnellen Schwankungen der Ausgangsspannung im Takt des Schaltreglers,
also bei 150kHz in deinem Fall. Die 150kHz sieht man nämlich nicht.
Was dich offenbar stört, ist das Absinken der Spannung bei höherer
Belastung. Das muss ein Regler aber machen. Damit er was zu regeln hat,
muss sich erst was verändern. Trotzdem sind die Regler da meist viel
besser als die Kabel die du zur Stromzuführung bei 6A benutzt, an denen
wird der Spannungsabfann deutlicher sein.
Dickere Kabel und vor allem mehr: Mehr Regler, mehr Leitungen, damit
deutlich weniger Strom pro Leitung, damit kein Effekt von einem Objekt
auf ein anderes Objekt.
Also genau das Gegenteil von dem was du vor hast.
Danke für deine Antwort.
Keines der Kabel führt 6A. Die Kabel zu den LEDs und zum Monitor sind
jeweils 0.5mm. Das sollte eigentlich für die benötigte Stromstärke (1.2
- 1.5A ca.) ausreichen.
Und du hast Recht. Denen ist der Ripple ziemlich egal. Es sind aber noch
weitere empfindlichere Bauteile verbaut (OLEDs z.B.), die da schon
sensibler sind.
Ich hab nicht behauptet, dass ich weniger von allem will. Ich brauch
etwas, was dauerhaft funktioniert. Ob das nun mehr oder weniger Regler /
Bauteile sind, ist dabei nicht wichtig.
Chris schrieb:> Sieht gut aus, auch die Messungen, die ich in einem Video dazu gesehen> habe. Allerdings ist der auf Dauer auch etwas schwach und die 5A liefert> er wohl nur "kurzzeitig".
Also im Vergleich zu dem LM2596 ist der schon deutlich besser.
Bei Ausgangs Strömen über 3Amp. sollte es auf alle Fälle ein Synchron
Gleichrichter sein. Auch wegen des Wirkungsgrades.
Die Schaltung mit dem TPS40057 könnte man sogar noch auffrisieren !
Andere FETs andere Speicherdrossel und Elkos, dann sollten auch 10 und
mehr Amp. möglich sein.
Vermutlich gibt es sogar Module mit diesem TPS oder einem Vergleichbaren
der mehr Leistung bringt.
Ich hab die Verbraucher nochmal durchgerechnet. Mit 6A müsste ich
hinkommen und hätte dann vielleicht sogar noch etwas Luft.
Der TPS40057 scheint mir also recht interessant, wenn man ihn
tatsächlich in dies Richtung kriegen könnte. Alternative Module mit
diesem TPS hab ich leider nicht gefunden.
Hat hier jemand Erfahrung diesbzgl.?
Eine andere Variante wäre übrigens, nicht von den 19V auszugehen,
sondern von 230V. Eventuell kriegt man so ein sauberes Endergebnis zu
einem günstigeren (weil weiter verbreiteten) Kurs. Was meint ihr dazu?
Im Gehäuse ist momentan eine abgesicherte Kaltgerätebuchse verbaut und
geht intern eben auf das 19V NT. Ein weiteres NT mit 5V würde da
vielleicht noch Platz haben.
Was meint ihr? Wie verhalten sich denn die typischen Meanwell Käfig-NTs
in Sachen Output-Ripple / Spannungsstabilität ?
Ist jetzt etwas spät, habe es aber erst jetzt durch Zufall gelesen.
Habe alle bei Ebay in China gekauft.
Im Juni 2017 habe ich die letzten hier gekauft
https://www.ebay.at/itm/2PCS-LM2596-DC-DC-adjustable-power-step-down-module-GREEN-NEW-GOOD-QUALITY-M23-/351519715525?hash=item51d83530c5
Das war aber ein anderes Angebot.
Bei dem jetzigen Angebot steht im Text explizit 150kHz, wäre also einen
Versuch wert.
Jedoch irritiert mich hier die verbaute Speicherdrossel mit dem Aufdruck
470.
Wenn das 470µH sind, ist die gegenüber der Empfehlung im Datenblatt fast
um den Faktor 10 überdimensioniert.
Ob bei der Baugröße mit 470µH 3A möglich sind kann ich nicht sagen, kenn
mich da zu wenig aus.
Ich habe damals auch die ICs einzeln bei Ebay in China gekauft, auch die
waren nicht echt.
Funktionieren tun die fakes auch gut.
Braucht man jedoch eine halbwegs saubere Ausgangsspannung, muss man eine
Spule mit 100µH anstelle der verbauten 33µH einbauen.
Chris schrieb:> Die Kabel zu den LEDs und zum Monitor sind> jeweils 0.5mm. Das sollte eigentlich für die benötigte Stromstärke (1.2> - 1.5A ca.) ausreichen.
Miss mal den Spannungsabfall bei Volllast an den Leitungen inklusive
Stecker nach...
Chris schrieb:> Hallo liebe Leute,>> ich bin für ein Projekt derzeit auf der Suche nach einem> DC-DC-Converter. Das Setup sieht so aus, dass es ein 19V 120W Netzteil> gibt. Diese 19V versorgen einen PC mit Strom.> Neben dem PC sind noch einige weitere Komponenten verbaut wie z.B.> WS2812LEDs, Monitor, etc. Alle Komponenten zusammengerechnet benötigen> eine relativ starke 5V Stromversorgung mit mindestens 6A, lieber 8A.> Weiterhin muss diese Leitung möglichst Ripple-frei sein und auch bei> schnell ändernder Last (z.B. LEDs wechseln die Farbe) nicht einknicken> oder Ripple induzieren.
Du suchst einen Spannungswandler mit schneller Ausregelung von
Lasttransienten. Das heißt, wie schnell der Regler auf Änderungen der
Last reagiert und wie groß der Spannungseinbruch im Moment des Anlegen
einer höheren last ist, bzw. die Spannungserhöhung bei Lastabwurf.
Aufgrunde deiner dünnen Angaben bin ich spontan beim LTC3613 gelandet.
Da lese ich im Datenblatt 70 mV Einbruch / Erhöhung bei Lastsprüngen von
0A / 15A ab. Ausgeregelt ist nach 20 µS. Das ist schon ziemlich gut.
Jetzt ist die Frage: brauchst du wirklich eine so gute Versorgung?