Ich habe für mein Motorrad einen GPS Tracker - dieser wird mit einem
kleinen 12V Lion Akkupack betrieben um die Fahrzeugbatterie bei längerer
Stehzeit nihct zu entleeren aber den Tracker bei ausgeschalteter
Zuündung noch ein paar Tage weiter zu betreiben.
sobald gefahren wird soll das Akkupack über die Lichtmaschine /
Zundungsplus aufgeladen werden - die Ladespannung darf aber max 12,6
Volt betragen - wie bekomme ich also die variable Fahrzeugspannung auf
max 12,6 Volt Fix
habe mich natürlich schon umgesehen aber nichts passendes gefunden
bedanke mich für Eure Hilfe
Du brauchst nicht einfach nur 12.6 V Festspannung, denn damit würdest Du
relativ schnell Deinen Akku kaputt machen. Stattdessen brauchst Du einen
Li-Ion-Lader für 3 Zellen, zum Beispiel so einen:
https://www.cmc-versand.de/SkyRC/B6DC-Ladeger-t-LiPo-1-6s-5A-50W-arnr-64-SK100002
Es gibt bestimmt noch besser geeignete, aber das hängt auch von den
Daten Deines Akkus ab.
Der Tracker wird intern vermutlich nicht mit 12V arbeiten, hat der auch
noch mal ein internen Akku oder kommt er normalerweise dauerhaft ans
Bordnetz und Du wills das nur so machen um deine Starterbatterie zu
schonen?
Wenn intern auch Akku dann ist das höchstwahrscheinlich eine Zelle LiIon
- dann würde ich da ansetzen und die Kapazität vergrößern.
Wenn er normal dauerhaft an die Starterbatterie kommt brauchst Du ein
Ladegerät für dein Akku das du auf Zündplus legst, damit es immer wenn
Mopped läuft den Zusatzakku nachlädt und der Akku bracuht eine
Schutzschaltung die ihn trennt bevor er vom tracker totgesaugt wird.
Vermutlich einfacher wäre es aber die Starterbatterie gegen eine
Li-Starterbatterie zu tauschen. Gibts schon in allen erdenklichen
Mopped-Batterieformen und hat auch weitere Vorteile. Dann sollte der
Tracker die nciht schaffen leer zu machen und sie ist auch schwupp
wieder voll wenn man mal kurz fährt.
Hat der Tracker keine Unterspannungsabschaltung damit wenigstens der
Motor noch anspringt?
Der Tracker hat intern keine Batterie und leider auch keine
Unterspannungsabschaltung
hatte diesen früher an der Starterbatterie - jedoch war diese nach
einigen Wochen Stillstand dann soweit entladen das starten nicht mehr
möglich war
somit hab ich ein kleines 12 Volt Lion Batterie Paket mit dem Tracker
verbunden - dieses liefert dem Tracker ausreichend Spannung für ca 1
Woche und schaltet sich dann ab - soweit ist das ja auch ok
jetzt brauche ich eben ein Ladegerät mit fixer 12,6 Volt
Ausgangsspannung bei wechselnder Eingangsspannung - bis 14,5
gibts einen DC DC Step Down mit fix 12,6 am Ausgang ?
eine Lion Startterbatterie ist recht teuer - ca 200-300 €uro und würde
das Problem nur verzögern
@Ulrich
das von dir empfohlene Ladegerät ist leider zu groß
bei dem 12V Lion Akkupack war ja ein kleines Ladegerät mit dabei -
allerdings von 230 auf 12,6V
genau so was kleines würde ich eben von ~14,5V auf 12,6V brauchen
@Sim
ja genau so etwas in der Art
aber wenn eben möglich nicht einstellbar sondern mit fix Ausgang 12,6V
sinkt bei den einstellbaren Step Down die Ausgangsspannung wenn die
Eingangsspannung ainkt ?
(das die Ausgangsspannung beim starten unter die 12,6V sinkt ist
natürlich klar)
der beigelegte Lader ist ein einfaches kleines Steckernetzteil
das Akkupack ist verschweißt - ausser einem Schalter von aussen nichts
zu sehen
Eve G. schrieb:> sinkt bei den einstellbaren Step Down die Ausgangsspannung wenn die> Eingangsspannung ainkt ?
Dusselige Frage - was soll der Regler liefern, wenn es am Eingang nicht
mehr reicht?
> der beigelegte Lader ist ein einfaches kleines Steckernetzteil> das Akkupack ist verschweißt - ausser einem Schalter von aussen nichts> zu sehen
Dann darf man dvon ausgehen, dass im Akkupack selbst noch etwas
Elektronik (Balancer) sitzt.
Ein Step-Down bringt bei der geringen Differenz nicht wirklich viel
Gewinn. Die geringe Differenz von nur knapp 2Volt ist aber auch ein
Fluch für die Auslegung.
Ich würde auf den Längsregler LM1117 / LD1117 schauen und diesen mit
zwei Widerständen auf 12,5 Volt setzen. Vielleicht bekommt er noch einen
Vorwiderstand, um den maximalen Strom zu begrenzen.
@Manfred
Manfred schrieb:> Dusselige Frage - was soll der Regler liefern, wenn es am Eingang nicht> mehr reicht?
ich wollte es noch dazu schreiben - aber war für mich logisch - wenn die
Eingangsspannung unter die 12,6V sinkt kann am Ausgang ......
die Frage war ja eigentlich ob zwischen 14,5 und 13 Volt am Eingang
immer 12,6V am AUsgang anliegen
könntest Du mir eventuell noch sagen welchee Widerstände ich für Deinen
Vorschlag brauchen würde ?
Danke
Eve G. schrieb:> bei dem 12V Lion Akkupack war ja ein kleines Ladegerät mit dabei -> allerdings von 230 auf 12,6V> genau so was kleines würde ich eben von ~14,5V auf 12,6V brauchen
Ein Ladegerät und eine Spannungsquelle sind nicht das gleiche! Ein
Li-Ionen-Akku darf nicht ohne Laderegler an eine Festspannung
angeschlossen werden. Das führt zur Zerstörung des Akkus, im Extremfall
sogar zur Explosion. Wenn in Deinem Akkupack kein Laderegler mit
eingebaut ist (was es vereinzelt gibt, aber sehr ungewöhnlich ist), dann
brauchst Du UNBEDINGT ein Ladegerät. Das muss nicht so ein Klotz sein,
wie das Ding, das ich verlinkt habe. Das war nur als Beispiel gedacht.
Wenn Du mal mit Details zu Deinem Akkupack herausrücken würdest
(idealerweise mit einem Datenblatt), dann könnte man was passendes
suchen.
Ein einfaches, kompaktes Ladegerät kann man eventuell sogar recht leicht
selbst bauen, denn es gibt fertige ICs, die schon fast alles machen.
Dazu müsstest Du aber mindestens Löten können und ein Grundverständnis
von Elektronik haben.
Manfred schrieb:> Dann darf man dvon ausgehen, dass im Akkupack selbst noch etwas> Elektronik (Balancer) sitzt.
Das wäre die einzig sinnvolle Lösung.
Leider habe ich kürzlich einen Fall erlebt, der mir sämtliche Farbe aus
dem Gesicht zog.
Eine sog. Airsoft Pistole ( verschiesst kleine Plastikkugeln ) die im
Griff einen wechselbaren LiPo Akku ( 3S , 3300mAh )hat.
Also so ein amtliches Ding, wie in grösseren Drohnen oder E-Fliegern
verwendet wird.
Das "Ladegerät" ist ein Steckernetzteil, dass einfach alle Zellen in
Reihe ohne Balancer lädt.
Dementsprechend sah der Akku nach wenigen Monaten etwas stramm aus.
Er hatte sich bedenklich aufgebläht.
Ich habe dann das hier im Thread vorgeschlagene Ladegerät empfohlen.
Einen neuen Akku natürlich auch.
Es wundert mich dass sowas verkauft wird. Das halte ich für grob
fahrlässig.
Stefan M. schrieb:> Es wundert mich dass sowas verkauft wird. Das halte ich für grob> fahrlässig.
Wenn Du wüsstest was sonst noch alles verkauft wird würde Dir
schwindelig werden.
Stefan M. schrieb:> Manfred schrieb:>> Dann darf man dvon ausgehen, dass im Akkupack selbst noch etwas>> Elektronik (Balancer) sitzt.> Das wäre die einzig sinnvolle Lösung.> Leider habe ich kürzlich einen Fall erlebt, der mir sämtliche Farbe aus> dem Gesicht zog.
Ja, mit solchen Problemen muss man rechnen, billig ist angesagt, im
Sinne "billig fertigen / teuer verkaufen".
Aber, was soll man tun: Eve hat ein 12,6V Steckernetzgerät und lädt
damit. Ein direkter Zugang zu den Zellen scheint nicht gegeben zu sein.
Da bleibt doch nur, dieses Netzteil aus der Bordspannung des Motorrades
nachzubilden. Leider haben wir nur etwa 1,9 Volt mehr zur Verfügung, da
bleibe ich bei der Idee, einen LDO einzusetzen. Etwas wackelig, aber
wird in der Praxis höchstwahrscheinlich funktionieren, da leere Zellen
ja die 12,6V unterschreiten.
Eve G. schrieb:> die Frage war ja eigentlich ob zwischen 14,5 und 13 Volt am Eingang> immer 12,6V am AUsgang anliegen
Nein, bei 14,5V kann es gerade so reichen, bei 13V keinesfalls - da wäre
ein aufwendiger Schaltregler notwendig, der sowohl rauf- als auch
runterwandeln kann.
> könntest Du mir eventuell noch sagen welche Widerstände ich für Deinen> Vorschlag brauchen würde?
Die Rechenformel steht im Datenblatt. Für den LD1117 von ST wird oben
120 Ohm empfohlen, das wären dann unten 1079 Ohm, also per
Parallelschaltung in der fertigen Schaltung abgleichen. Unklar ist, wie
weit Störungen auf dem Bordnetz den Kram ausser Tritt bringen.
Manfred schrieb:> Aber, was soll man tun: Eve hat ein 12,6V Steckernetzgerät und lädt> damit. Ein direkter Zugang zu den Zellen scheint nicht gegeben zu sein.
12.6V riecht verdächtig nach der Ladeschlußspannung von 3s. Womöglich
sind da einfach 3 Zellen in Reihe und noch eins von diesen chinesischen
"Balancer"-Platinchen zusammen in einem Gehäuse.
Ein passendes "Ladegerät" dazu müsste dann einfach 12.6V konstant
möglichst genau ausgeben und zusätzlich eine dem zulässigen Ladestrom
angemessene Strombegrenzung haben.
Ich habe "Balancer" und "Ladegerät" absichtlich in Anführungszeichen
gesetzt weil diese Begriffe oft sehr weit ausgelegt werden.
mir war schon klar das Ladespannung und strom genau passen sollten um
das Akkupack nicht zu beschädigen
badanke mich schon mal für Eure Hilfestellung - dachte es gibt eine ganz
einfache schnelle Lösung mit einem Step Up/Down Regler
ob im Akkupack eine Balancer eingebaut ist kann ich so nicht sagen -
will das Pack nicht aufschneiden
anbei ein Bild
@Ulrich
Löten wäre kein Problem - Grundkenntniesse nur aus dem
Elektrotechnikbereich - nicht Elektronik