4 Tage lang Bilder von der ISS :D
Empfang:
4. Oktober 2020, 16 Uhr MESZ bis
8. Oktober 2020, 21.15 Uhr MESZ
145.800 MHz FM, PD120
Es gibt wieder ein Diplom, Einzelheiten bei Afug-Info
http://www.afug-info.de/
73 de Mike
Steuergeldverschwendung...
Schon vor rund 20 Jahren erzählte mir ein Kurzwellenamateur auf meine
interessierte Frage, ob noch irgendjemand "Slow Scan TV" mache mit
abweisender Handbewegung:"Tot, völlig tot".
Wie sind bei Euch so die Signale?
Selbst gestern bei dem höchsten Überflug nur knapp über S6 gekommen an
der üblichen Turnstile. Habe prophylaktisch ein Teil des Kabels
getauscht und an dem restlichen gewackelt beim nächsten Überflug ohne
Verbesserung.
Früher hatte ich mit dem selben Setup (Turnstile unter Dach + IC706)
Signale von 9+20 und mehr, so dass manchmal bis zu drei Bilder bei einem
Überflug möglich waren. Jetzt maximal ein stark verrauschtes :-(
Die haben doch jetzt schon im Columbus-Modul die neue Station in Betrieb
genommen, oder?
Nichtverzweifelter schrieb:> Schon vor rund 20 Jahren
Da war auch Sonnenflecken-Minimum. Nicht die besten Bedingungen für
SSTV.
Da kam gerade PSK31 auf und es war mal wieder der Untergang des
Amateurfunks ;-)
Marek N. schrieb:> Früher hatte ich mit dem selben Setup (Turnstile unter Dach + IC706)> Signale von 9+20 und mehr, so dass manchmal bis zu drei Bilder bei einem> Überflug möglich waren. Jetzt maximal ein stark verrauschtes :-(>
Ich hatte letztes jahr mit dem Chinaklassiker uv5+ guten empfang,
stummelantenne und keine Wolken
Die war aber auch, optisch, ziemlich genau über mir.
Wenn ich es nicht verpeile teste ich heute mit FT-818 und der
Stummelantenne. Handy daneben mit robot36.
> Nichtverzweifelter schrieb:> Schon vor rund 20 Jahren>> Da war auch Sonnenflecken-Minimum. Nicht die besten Bedingungen für> SSTV.> Da kam gerade PSK31 auf und es war mal wieder der Untergang des> Amateurfunks ;-)
Und jetzt FT8... ;)
dfIas schrieb:> immer noch analoges Fernsehen
Nö, Fax - halt über Funk.
Es gibt auch Digitalversionen davon, aber so recht haben sie sich wohl
noch nicht durchgesetzt.
Marek N. schrieb:> Wie sind bei Euch so die Signale?
Noch nicht probiert. Kann ja mal die Kiste einfach einschalten und
laufen lassen, das letzte Mal hat meine HB9CV einiges empfangen können.
Nichtverzweifelter schrieb:> "Tot, völlig tot"
War vor 20 Jahren vermutlich sogar korrekt, die Aussage.
Tot Geglaubte leben halt manchmal länger. Damals musste man für sowas
noch eine ziemliche Hardware-Materialschlacht bestreiten. Mittlerweile
decodiert jeder popelige 10 Jahre alte Laptop die Bilder nebenbei. Im
Gegensatz zu damals kann man nun halt auch Farbbilder übertragen, das
alles hat dem Ganzen eine deutliche Renaissance beschert. An „schönen“
Tagen (vom Funkwetter her) ist die 14230 absolut dicht belegt.
Jörg W. schrieb:> Mittlerweile> decodiert jeder popelige 10 Jahre alte Laptop die Bilder nebenbei.
Wie recht du doch hast. Genau 10 Jahre alt. :D
Intel Atom 450N mit 2GB RAM.
soll'n die besser mal 'ne Vorschlagseite machen:
Welche Experimente sollen wir machen?
wenn sich Millionen Leute was ausdenken
ist die Chance bestimmt recht gross,
dass da sehr interessante Ansätze sind.
Sozusagen globales Brainstorming.
wie viele Leute denken sich aktuell Experimente für Zero-G aus?
● Des I. schrieb:> Welche Experimente sollen wir machen?
Das hat doch nichts mit deren normalen Arbeitsalltag zu tun.
Ganz davon abgesehen: um die Bilder zu übertragen, sitzt doch niemand
die ganze Zeit an der Kiste. Das schaltet man ein, und dann werden die
in einer Schleife gesendet.
IT-Abteilung schrieb:> Genau 10 Jahre alt.
Kommt noch hinzu: in den 1990er Jahren waren Computer
EMV-Dreckschleudern, die man sich an einem Funk-Platz nicht hinstellen
wollte. Das änderte sich erst Mitte der 1990er Jahre mit den
CE-Vorschriften (plötzlich entdeckten die Computerhersteller sowas wie
EMV-mäßig gefiederte Slotbleche :), sodass sowieso erst ab Ende der
1990er Jahre diese massiv in die Funkerecken Einzug halten konnten.
Ursprüngliches analoges SSTV brauchte irgendwelche Oszilloskopröhren mit
langer Nachleuchtdauer (8 Sekunden), den Aufwand haben nur wenige
getrieben.
CE im Amateurfunk?
Jetzt hast du aber ins Hornissennest gestoßen ;-)
BTW: Unsere Baofengs UV-5R sind absolut taub dafür. Bei einem hab ich es
gestern geschafft, bei absolut korrekter Ausrichtung der Antenne gerade
so die Squelch zu öffnen.
Ich hab daheim auch nen 11,5 Jahre alten ACER-Laptop mit RXSSTV laufen
dafür.
MMSSTV war schon Ende der 90-er ganz brauchbar. Das neue YONIQ müsste
ich mal antesten.
Marek N. schrieb:> CE im Amateurfunk?
Nein, CE für Computer. Wurde Mitte der 1990er Jahre eingeführt.
Davor konntest du eine 2-m-Handfunke im Umkreis von 3 m von einem
08/15-Computer völlig vergessen. Kann sein, dass es auch bessere gab,
aber die preiswerten Feld-, Wald- und Wiesen-Teile, die man sich in der
Computerbude an der nächsten Straßenecke oder auch bei Vobis oder Escom
(kennt die noch wer? ;-) kaufen konnte, schleuderten HF herum wie Sau.
Da war nichts mit Computer im Shack. Nicht, weil die alten Herren zu
stur waren, wie mancher gern immer wieder kolportiert, sondern weil man
sich nur zwischen entweder Computer oder Funk entscheiden konnte. :/
Mit CE besserte sich das deutlich, wenngleich ich den Laptop auf den
höheren Bändern immer noch deutlich hören kann. Zugeklappt (Display aus)
ist das Rauschen schon 2 S-Stufen weniger.
Jörg W. schrieb:> dfIas schrieb:>> immer noch analoges Fernsehen>> Nö, Fax - halt über Funk.
Fac simile = Mach es ähnlich
(SS)TV = Telewischen
Das passt alles nicht mehr in die Zeit. Es werden auch immer noch
Rundsprüche vorgelesen und solche Spielchen. Ein gewisses Fremdschämen
kommt da manchmal schon auf.
dfIas schrieb:> Das passt alles nicht mehr in die Zeit.
Pferde zu reiten auch nicht.
Machen trotzdem noch Leute.
["ps" gelöscht, Vorwurf der falschen Mailadresse war unberechtigt - per
Mail geklärt. tnx!]
dfIas schrieb:> Das passt alles nicht mehr in die Zeit.
Das muss man ja auch so sehen, dass alles vierschiedene Spielarten des
Amateurfunks sind. Es ist keine Dienstleistung, sondern ein Hobby.
Deshalb kann man ja auch nicht sagen, dass Morsetelegrafie "nicht mehr
in unsere Zeit passt". Doch, das tut sie. Sag das mal jemandem, der
gerade ein QSO mit sagenhaftem Tempo führt und sich dabei noch mit dir
unterhält. Dem ist das "nicht in die Zeit passen" sowas von egal. Ihm
macht es Spass und es ist eine Erfüllung.
Ich weiss nicht mehr welche frequenz, aber das rauschen kann ich alleine
mit der Helligkeit und Farbe des Monitorbildes ändern.
Das war afaik im 3stelligen MHz bereich. Das Netzteil von $frauens
Computer macht Digimodes im kHz Bereich bei Belastungsänderung.
Jörg W. schrieb:> Nein, CE für Computer. Wurde Mitte der 1990er Jahre eingeführt.>> Davor konntest du eine 2-m-Handfunke im Umkreis von 3 m von einem> 08/15-Computer völlig vergessen.
Ja, so einen Rechner hatte ich auch mal. P90 oder so.
Entweder konnte ich Programmieren oder "Standby sein" auf 2 m.
OM schrieb:> Wie immer nerven die minutenlangen Pausen zwischen den Bildern gewaltig.
Die Pausen dauern exakt 120 Sekunden (Duty-Cycle 50 %), sonst kann die
Endstufe überhitzen oder zumindest die Lebensdauer des Senders sich
verringern. Sind ja immerhin "nur" normale Amateur-TRXe (Kenwood D710)
[1]. Wenn ich mich recht erinnere, hatten sie früher 'ruggedized'
Betriebsfunkgeräte von Ericson.
Meiner Erfahrung nach ist das Signal aus Zarya stärker, als aus
Columbus. Konnte man vor 2 Jahren gut bei den Gerst-Kontaken
nachvollziehen.
[1] https://www.ariss.org/contact-the-iss.html
OM schrieb:> dfIas schrieb:>> Ein gewisses Fremdschämen>> kommt da manchmal schon auf.>> Aber nur für deine Beiträge.
Lbr OM OM,
man muss auch mal ein wenig provozieren dürfen, ohne dass gleich Polemik
aufkommt. Im Wesentlichen bezog ich mich auf das Ritual der Rundsprüche
und ihres Bestätigungsverkehrs. Da wird schon mal gefragt, ob die
Funkamateure denn kein Internet hätten oder überhaupt zuhörten.
Als ich anfing, mich für den Amateurfunk zu interessieren, wurde für
SSTV enormer Aufwand getrieben mit Speicherröhren und leicht verstimmter
Unterabtastung (Aliasing/Schwebung) und hatte dann um 90° gedrehte
Bilder zu bestaunen. Kameraseitig war es noch komplizierter. Vielleicht
kennt oder erinnert sich der eine oder andere daran. Heute macht das die
Soundkarte im PC. Klar, das ist inzwischen auch in Farbe und für eine
breite Masse zum Mitmachen geeignet. Dagegen stemme ich mich nicht.
Ebenso für CW stehen die Paddles bei mir immer noch bereit. Aber:
1. Die Signale kommen von dem modernsten und teuersten Projekt, was die
Weltgemeinschaft je erstellt hat.
2. Seit langer Zeit gibt es die Möglichkeit, Live-Bilder in digitaler
Form zu übertragen, inklusive Kompressionsverfahren und
Fehlerschutzmechanismen.
Es ist sowohl Bandbreite vorhanden, als auch die Möglichkeit, den
Nachrichtenquader entsprechend der Begebenheiten anzupassen. Auf dem
2-m-Band sind zwar nur, aber doch immerhin 40 kHz Bandbreite erlaubt,
was durchaus realistisch für ein DVB-Signal mit entsprechend geringerer
Auflösung, geringerer Wiederholfrequenz oder größerem Kompressionsgrad
wäre. Theoretisch.
Was nicht ausschließen soll, diese PR-Aktion natürlich durchzuführen.
Besser so zumindest, als gar nicht. Es fehlt mir halt etwas auf der
anderen Seite des Spektrums, um nicht als die Ewiggestrigen dazustehen.
73
Einfach schade, ich hab extra eine zweite halbwelle aufgebaut mit
mittenfrequenz 145.800MHz.
Leider hab ich bisher nichts empfangen. Aber hier ist auch seit Tagen
der Himmel mit dicken Wolken behangen und dauernd regnet es. Eventuell
ist auch das Hausdach noch im Weg.
Aber etwas zeit ist ja noch.
Jörg W. schrieb:> Davor konntest du eine 2-m-Handfunke im Umkreis von 3 m von einem> 08/15-Computer völlig vergessen. Kann sein, dass es auch bessere gab,> aber die preiswerten Feld-, Wald- und Wiesen-Teile, die man sich in der> Computerbude an der nächsten Straßenecke oder auch bei Vobis oder Escom> (kennt die noch wer? ;-) kaufen konnte, schleuderten HF herum wie Sau.> Da war nichts mit Computer im Shack.
Au backe, ja da erinnere ich mich auch noch dran.
Auf der anderen Seite habe ich meine "Störer" in der Nachbarschaft aber
auch mit der Funke Gestört. Das ging sogar mit CB und knapp 30W. Nun ja,
schon damals war man ja teils "Antennengeschädigt", vor allem als
Jugendlicher. (Magnetfuß auf backlech am fenster und dann die Oma OHNE
LPF.)
Ich brachte den PC meines Nachbarn regelmäßig dazu zu Piepsen und
einzufrieren.
Mein heutiger PC macht wegen des nicht ganz HF dichten Gehäuse aber
immer noch leichte Störungen auf 2m. Interessanterweise aber nur auf
149.025 und 149.1125. Der rest ist tatsächlich störungsfrei.
dfIas schrieb:> Im Wesentlichen bezog ich mich auf das Ritual der Rundsprüche> und ihres Bestätigungsverkehrs.
Würde ich dir übrigens Recht geben, ist aber nicht Thema des Threads.
> Es ist sowohl Bandbreite vorhanden, als auch die Möglichkeit, den> Nachrichtenquader entsprechend der Begebenheiten anzupassen. Auf dem> 2-m-Band sind zwar nur, aber doch immerhin 40 kHz Bandbreite erlaubt,> was durchaus realistisch für ein DVB-Signal mit entsprechend geringerer> Auflösung, geringerer Wiederholfrequenz oder größerem Kompressionsgrad> wäre. Theoretisch.
Allerdings schränkst du damit den Kreis der potenziellen Empfänger halt
drastisch ein, denn das geht nur mit irgendeiner Form von Direkt-SDR,
also nicht in der preiswerten Variante hier über einen NF-Kanal.
Wenn man's rein für den Empfang nutzen will, ist das preislich
vielleicht sogar erschwinglich (geht das vielleicht sogar mit einem
SDR-Stick?), aber Sendetechnik dafür müsste dann auch „oben“ sein. Da
ist das Problem ja das gleiche: einen fertigen Transceiver mitzunehmen,
geht sicher noch irgendwie an, aber irgendein Eigenbau-Gerät wird's wohl
eher nicht in eine Raumstation machen, oder?
Da müsste es wohl erstmal paar engagierte Leute hier auf der Erde geben,
die sowas vorbereiten und terrestrisch testen, um dann die ESA davon zu
überzeugen, das einem {Kosmo|Astro|Taiko}nauten da mitzugeben.
Also: nicht, dass ich das nicht auch für ein interessantes
Betätigungsfeld hielte. ;-)
Man sollte nur nicht erwarten, dass der OM (oder die YL) da oben da
nennenswert Zeit für zu viele Spielereien hat, es müsste also hier unten
so weit vorbereitet sein, dass es plug&play ist.
Jörg W. schrieb:> Da müsste es wohl erstmal paar engagierte Leute hier auf der Erde geben,> die sowas vorbereiten und terrestrisch testen, um dann die ESA davon zu> überzeugen, das einem {Kosmo|Astro|Taiko}nauten da mitzugeben.
Was für eine Ausrüstung haben die dort?
Ich bin selbst an der Entwicklung von Sattelitenexperimenten beteiligt,
denke aber, dass die Anforderungen für die ISS deutlich geringer sind.
Immerhin, eine gewisse Schwelle ist das in der Tat. Eine Lochrasterkarte
werden die nicht mitnehmen.
dfIas schrieb:> Jörg W. schrieb:>> Da müsste es wohl erstmal paar engagierte Leute hier auf der Erde geben,>> die sowas vorbereiten und terrestrisch testen, um dann die ESA davon zu>> überzeugen, das einem {Kosmo|Astro|Taiko}nauten da mitzugeben.> Was für eine Ausrüstung haben die dort?
Marek schrieb oben:
Beitrag "Re: 4. bis 8. Oktober 2020: SSTV von der Internationalen Raumstation"
etwas von einem Kenwood D710.
> Ich bin selbst an der Entwicklung von Sattelitenexperimenten beteiligt,> denke aber, dass die Anforderungen für die ISS deutlich geringer sind.
Es sollte zumindest wegen der dort tätigen Menschen die Höhenstrahlung
schon einigermaßen abgeschirmt sein.
Wenn hier ein paar Leute ein vernünftiges Konzept erstellen, kann ich
mir schon vorstellen, dass sich irgendwo auf der Welt ein
Amateurfunkverband bereit erklärt, für die ISS eine Ausrüstung zu
sponsorn.
Marek N. schrieb:> Eben der Überflug um 17:55h local war ein Reinfall. Absolut nichts> gehört.
Auch in Südbayern absolute Stille. Dicke Wolkendecke verhindert schon
den ganzen Tag den Empfang.
Marek N. schrieb:> Meiner Erfahrung nach ist das Signal aus Zarya stärker, als aus> Columbus. Konnte man vor 2 Jahren gut bei den Gerst-Kontaken> nachvollziehen.
Bestätigung von meiner Seite. Sehe ich auch so.
Marek N. schrieb:> Eben der Überflug um 17:55h local war ein Reinfall. Absolut nichts> gehört.
Bei diesem Überflug stand die ISS bei mir nicht besonders hoch am
Horizont. Die Hörweite wird damit geringer und wenn ausgerechnet dann
die bescheidene 5 Minuten Pause ist, hört man nichts. Meine Vermutung.
Bis Donnerstag haben wir ja noch ein paar Versuche.
Kilo S. meinte:
> (Magnetfuß auf backlech am fenster und dann die Oma OHNE> LPF.)
Hey, geiler Thread!
Was ne "Oma" oder "Ella" ist weiß ich,
aber was für ein Filter ist das "LPF"?
mfg
~Mercedes~ . schrieb:> was für ein Filter ist das "LPF"?
Low pass Filter (LPF) ist auch eine ziemlich blöd gewählte Abkürzung
gewesen.
IT-Abteilung schrieb:> Auch in Südbayern absolute Stille. Dicke Wolkendecke verhindert schon> den ganzen Tag den Empfang.
Naja, gibts halt a halbe Helles zur Beruhigung. ;)
Hier in der Region um Düsseldorf ist auch nix zu hören.
Kilo S. schrieb:> ~Mercedes~ . schrieb:>> was für ein Filter ist das "LPF"?>> Low pass Filter (LPF) ist auch eine ziemlich blöd gewählte Abkürzung> gewesen.>> IT-Abteilung schrieb:>> Auch in Südbayern absolute Stille. Dicke Wolkendecke verhindert schon>> den ganzen Tag den Empfang.>> Naja, gibts halt a halbe Helles zur Beruhigung. ;)>
nur nen halbes?
> Hier in der Region um Düsseldorf ist auch nix zu hören.
in magdeburg auch tote hose. nichtmal ansatzweise ein sstv signal
is fan schrieb:> nur nen halbes?
Als "Halbe" bezeichnet man in Bayern eine normale 0,5L Flasche Bier.
Meist Augustiner Helles was dort sehr beliebt ist.
Sehr süffig, habe mal mit nem Kollegen 2 Kästen an einem Abend gekippt
und hatte trotzdem keinen Kater und keinen filmriss.
~Mercedes~ . schrieb:> Wird SSTV eigendlich in FM ausgestrahlt oder in AM?
Bei der ISS (und sonst auch üblicherweise auf VHF) in FM.
Auf Kurzwelle jedoch in SSB.
dfIas schrieb:> Echt cool. Im 21. Jahrhundert immer noch analoges Fernsehen ...
Wer sowas dummes Zeug schreibt, schreibt bald:
Wozu die Tour de France? Es gibt doch Motorräder!
Wozu Segelflieger? Es gibt doch Jets!
Der Unterschied besteht darin, ob Du das Segelflughobby selbst und
privat finanzierst, oder nicht.
Die ISS ist nicht privat finanziert, sie kostet. Den Steuerzahler, auch
den deutschen.
Als solcher pfeife ich auf die Bespassung seniler, älterer Herren.
Es ist auch wieder ganz typisch, statt lang nachleuchtender
Oszilloskopröhren, oder ähnlichen mit integrierter MCP, ists dann doch
nur ein Laptop von der Stange an einem icom-Receiver von der Stange, mit
einer Soundkarte on board (von der Stange) mit einer Software von der
Stange. Nix "Amateur", also auch technisch reizlos.
Nichtverzweifelter schrieb:> Als solcher pfeife ich auf die Bespassung seniler, älterer Herren.
Der Astronaut Alexander Gerst (call KF5ONO) soll ein seniler, älterer
Herr sein.
Alle aktuellen Astronauten haben deren Amateurrufzeichen.
Ein weiteres Beispiel:
Samantha Cristoforetti Samantha Cristoforetti (* 26. April 1977 in
Mailand)
Sie war ein Jahr lang auf der ISS.
Zu ihren Hobbys zählen Bergsteigen, Tauchen, die chinesische Sprache und
Höhlenforschung.
Sie spricht Italienisch (Muttersprache), Englisch, Deutsch, Französisch
und Russisch.
Sowie viele Astronauten ist auch Samantha Cristoforetti Funkamateurin
mit demAmateurfunkrufzeichen IZ0UDF.
Hallo
Auch die Astronauten haben mal Feierabend - und wenn sie dann halt
Amateurfunk betreiben wollen ist das - entsprechend den natürlich
vorhandenen Beschränkungen auf so einer Station - ganz alleine deren
Sache.
Die Amateurfunkgeräte und notwendiges universelles, sowieso für den
"ernsthaften" Einsatz vorhandenes Zubehör ist falls überhaupt irgendwie
"Steuer finanziert" absoluter Kleinkram der im Rauschen untergeht -
schau dich spaßeshalber nur mal bei den viel "Bodenständigen" Bereichen
Avionik oder gar der alltäglichen Eisenbahn um:
Da ist wirklich nichts, selbst ein "olles" Schütz oder die oft immer
noch vorhandenen "speziellen" Glühlampen (ja auch im Jahr 2020) in
irgendeiner Weise als billig zu bezeichnen.
Und ja: Was SSTV so leistet reißt niemanden der keine tiefer gehende
Ahnung hat (z.B. wie wenig Infrastruktur und welch geringe Leistungen
dahinterstehen - und das ist es eben hauptsächlich) mehr vom Hocker,
aber auch nur weil wir durch das "überall" (na ja...) vorhandene
Internet verwöhnt sind und selbst langsame Anbindung innerhalb von
kürzester Zeit große Bilder überträgt (SSTV ist nicht mal ansatzweise
was man sich auch schon vor 40 Jahren unter TV bzw. Video vorgestellt
hatte).
Unter den meisten realen Umständen ist man ja (zu recht - die Zeiten
ändern sich und man bezahlt auch genug dafür) schon sauer wenn ein Bild
bzw. eine Foto nicht "sofort" im Kabelgebundenen aber auch im WLAN oder
kommerziellen Mobilfunknetzen geladen und aufgebaut werden.
Wer kann sich denn noch an die Zeiten erinnern wo selbst kleine 480*640
Bilder erkennbar zeilenweise aufgebaut wurden, oder Videos über ein
Datennetz in Briefmarkengröße (Wobei Briefmarken so manch einer nach
2000 geborener nur noch aus Erzählungen kennt) der "heiße" Scheiß war
und Begeisterung hervorgerufen hat?
Wir sind alle Verwöhnt (was gut so ist - wer sich mit wenig zufrieden
gibt macht Grundsätzlich was falsch - das versteht man aber oft in etwas
höheren Alter) was die Geschwindigkeiten und technische Qualität von
Bildern und Videos angeht - ohne aber zu realisieren was für eine
gigantische und Energiehungerige Infrastruktur dahinter steht.
Lass mal die Datennetze ausfallen (nein besser nicht zu viel steht
dahinter) dann wird einen der Wert von relativ einfachen Techniken wie
es auch SSTV ist wieder bewusst werden.
Ham
Irgendwie stimmt Ihre Tabelle nicht.
Der Sprung von 10:08h auf 21:44h heute ist unplausibel. Normalerweise
sind die Elevationen etwa symmetrisch um die höchste Elevation verteilt.
Anbei mal eine Tabelle für Bremen:
Nichtverzweifelter schrieb:> Die Rufzeichen sind mir schnuppe, das rausgeschmissene Steuergeld nicht.
Protestierst du eigentlich auch gegen die Milliarden, die völlig unnötig
für Kriege rausgeschmissen werden, oder beschwerst du dich nur über
wissenschaftliche Forschung?
Marek N. schrieb:> 2020-10-06 12:23:35 ISS 127.9 2.3 3.5 2146 165.8> 30.7
Dafür, dass der Überflug nur eine extrem geringe Elevation hatte, bin
ich erstaunt, dass überhaupt etwas „reingeflogen“ kam.
Wow, ich bin erstaunt, dass das Bild so klar ist.
Wo ist dein QTH?
Hab daheim ach den Laptop durchlaufen lassen, bin mal gespannt obs da
auch geklappt hat. Sonst muss was mit der Antenne sein.
Marek N. schrieb:> Wo ist dein QTH?
JO61VA
Antenne ist eine vertikal polarisierte HB9CV, die normalerweise nur für
das „OV-Telefon“ genutzt wird und daher starr nach Osten ausgerichtet
ist. Die in den Daten oben genannten 130° Richtung für maximale
Elevation passen da natürlich recht gut ins Strahlungsdiagramm, und der
Horizont wird in dieser Richtung wohl erst durch die Berge der
Sächsischen Schweiz in 40 km Entfernung etwas eingschränkt.
OM schrieb:> Protestierst du eigentlich auch gegen die Milliarden, die völlig unnötig> für Kriege rausgeschmissen werden, oder beschwerst du dich nur über> wissenschaftliche Forschung?
Amateurfunk, hier "Slow Scan TV" von der ISS aus, ist keine
wissenschaftliche Forschung.
Hat jemand den Durchgang um ca. 15.30 Uhr empfangen?
Bei mir kam ein wirres Bild in schwarz weiß.
Ich vermute zu 99,99%, dass es an mir liegt, weil ich ein anderen PC mit
frischer Software verwendet habe und womöglich eine Einstellung verpasst
habe. ES wäre aber auch nicht das erste Mal, dass die lieben ISS-ler
auch mal was vermasseln.
OM schrieb:> Hat jemand den Durchgang um ca. 15.30 Uhr empfangen?
Eins ist hier reingelaufen …
Ich vermute, dass die weiteren Durchgänge dann allmählich seitlich zu
sehr aus meiner Antennenausrichtung heraus laufen werden.
Marek N. schrieb:> Irgendwie stimmt Ihre Tabelle nicht.> Der Sprung von 10:08h auf 21:44h heute ist unplausibel.
Das ist korrekt, meine alte Tabelle ist falsch! Deine Tabelle ist
richtig.
Meine von mir angegebenen Koordinaten waren versehentlich irgendwo im
Atlantische Ozean gelanden :-(
Was
https://heavens-above.com/
anzeigt ist also ok, wenn man die richtigen Koordinaten nimmt.
Ich bitte Entschuldigung!
Jörg W. schrieb:> Jörg W.> (dl8dtl)
Hallo Jörg
Danke dir für das Bild. Das hatte ich schon vorgestern empfangen, also
halb so schlimm, dass ich es heute vermasselt habe.
Noch ein Wort: Findest du nicht, dass du etwas zu schnell Beiträge
löschst? Meine Antwort an "Nichtverzweifelter" war weder beleidigend
noch anderweitig anstössig. Ich habe ihn lediglich darauf hingewiesen,
dass seine Antwort nicht die Antwort auf meine Frage ist und ich ihn für
einen Troll halte.
Wenn man das nicht mehr sagen darf, sollte ich ein Wort mit Andreas
reden.
~Mercedes~ . schrieb:> Kilo S. meinte:>>> (Magnetfuß auf backlech am fenster und dann die Oma OHNE>> LPF.)>> Hey, geiler Thread!> Was ne "Oma" oder "Ella" ist weiß ich,> aber was für ein Filter ist das "LPF"?>> mfg
Und was ist das?
OM schrieb:> ich ihn für einen Troll halte.
Ja, und das fand ich nicht in Ordnung. Er mag eine andere Meinung haben
als du (und ich), aber deshalb ist er kein Troll: das würde ihm eine
Absicht unterstellen, Threads zu stören.
Das fand ich beleidigend. Man kann auch freundlicher miteinander
umgehen, auch wenn man anderer Meinung ist.
Jörg W. schrieb im Beitrag #6430664:
> Damit darfst du dir deinen Amateurfunk-Hass jetzt gern untern Arm> klemmen und wieder aus dem Thread verschwinden.
Aber du darfst ihn des Forums verweisen und das ist nicht unfreundlich ?
Naja. Da sind wir dann wohl verschiedener Meinung.
Zurück zum Thread:
Was eine "Ella" und eine "Oma" ist, würde mich auch interessieren.
Sven D. schrieb:> Oma ist ein CB Jargon für eine Endstufe.
Meinungsverstärker, Kaffewärmer, Brenner... noch ne Kohle mehr auflegen.
Ach ich krieg selbst nicht mehr alle Bezeichnungen zusammen.
Am Ende ist immer das selbe gemeint. Eine zusätzliche Endstufe die mehr
oder weniger Leistung bringt. Meist (im CB Bereich sehr beliebt) so ne
günstige RM Italy bei der man nicht mal schief schauen darf ohne das sie
selbst ausgeschaltet einen latzenzaun an Signal hinstellt der jedem
anderen die Fußnägel hochrollt.
Naja Spaß bei Seite. Ich hab draus gelernt das mich mal ein Nachbar
angesprochen hatte das ich blöderweise bei ihm im Radio auf 108MHz zu
hören war. Dabei sprach ich ja eigentlich auf Kanal 4 im CB Band mit
einem Funker der gerade mal 20Km weit weg war... seit dem hab ich auch
einen Auth TP30 hier liegen... für den fall der fälle.
Hallo
Nichtverzweifelter schrieb:> Amateurfunk, hier "Slow Scan TV" von der ISS aus, ist keine> wissenschaftliche Forschung.
Es macht aber vielen, und wohl vor allem den Astronauten, Spaß und ist
eine sehr preiswerte Werbung für die Raumfahrt im Allgemeinen.
Alles was das Interesse an Wissenschaft und Forschung, oder auch nur
bewusste (ich meine die Physikalisch Technischen Hintergründe - nicht
das was leider heute meist unter Bewusst abläuft) Technikanwendung
angeht ist jeden Cent wert, egal ob aus Steuermitteln (wenn ich
entscheiden dürfte wohin meine Steuern gehen wüsste ich schon in welchen
Bereich und vor allem wohin eben nicht) oder von irgendwelchen
freiwilligen Vereinen und ähnliches.
Ham
● Des I. schrieb:> reicht ein Überflug für ein fehlerfreies Bild?
Siehst du doch an meinen Bildern oben?
Du kannst natürlich auch versuchen, aus mehreren Überflügen Teile von
Bildern zusammenzusetzen, aber üblicherweise macht man das nicht.
Die Übertragung eines Bilds dauert 120 s (daher der Name PD120), und du
hast oben gelesen, dass danach jeweils 120 s Pause gelassen werden,
damit sich die Technik nicht zu sehr aufheizt. Da die ISS während eines
Überflugs maximal für etwa 12 min in Sichtweite ist, kannst du bis zu
drei Bilder innerhalb eines Überflugs empfangen.
Jörg W. schrieb:> ● Des I. schrieb:>> reicht ein Überflug für ein fehlerfreies Bild?>> Siehst du doch an meinen Bildern oben?
ich sehe da fast nur gestreiftes oder unvollständige Bilder
● Des I. schrieb:> reicht ein Überflug für ein fehlerfreies Bild?
Ja!
Ein hoher Überflug dauert 10 bis 11 Minuten.
Die Übertragung eines Bildes dauert 2 Minuten (120 Sekunden, darum heißt
der Mode PD120) und 2 Minuten Sendepause.
Bei freiem Sichtfeld von Horizont zu Horizont und Glück beim Timing
schafft man bis zu drei vollständige Bilder. Ist mir allerdings noch nie
gelungen.
Aber zwei gute Bilder gabs oft.
● Des I. schrieb:>> Siehst du doch an meinen Bildern oben?>> ich sehe da fast nur gestreiftes oder unvollständige Bilder
Beim ersten Überflug gestern vormittag - aber der hatte ja auch nur eine
Elevation von wenigen Grad. Das Bild vom dritten ist dann vollständig
und ungestört (aber halt nur ein einziges).
Funkstörungen (wie die "Perlenketten" auf dem einen Bild) können halt
immer auftreten, das hat nichts mit "reicht ein Überflug" zu tun. Denk
dran, dass das alles in einer städtischen Umgebung mit relativ hohem
Störnebel aufgenommen worden ist. Ländlich und störungsarm geht das
sicher besser.
Kilo S. schrieb:> Meinungsverstärker, Kaffewärmer, Brenner... noch ne Kohle mehr auflegen.
"Brate" würde mir noch einfallen.
● Des I. schrieb:> reicht ein Überflug für ein fehlerfreies Bild?
Wenn es ein hoher Überflug ist (die ISS also hoch am Horizont über dir
fliegt), ja.
Bei den horizontnahen Überflügen brauchst du ein bisschen Glück. Kann
aber auch klappen.
>irgendwelche Oszilloskopröhren
Wir hatten im A10 Clublokal jahrelang eine 7BP7 rumliegen, halb
aufgebaut mit dem Platinensatz von DJ6HP. Es fehlte ein Ringmagnet zur
Strahlbündelung. Auf dem Wühltisch von Radio Ade in Karlsruhe hatte ich
einen gefunden und das Ding mal zum Laufen gebracht.
https://frank.pocnet.net/sheets/041/7/7BP7.pdf
War immer noch reichlich unscharf, aber immerhin.
Bald darauf (1981) habe ich mir einen digitalen Bildspeicher gebaut
(128*128 Pixel, 16 Graustufen), mit 4 Stück 16kBit DRAM (damals um die
30 DM pro Stück) mit einer Europakarte voller TTL-ICs.
Ansteuerung im "page mode", der war etwas schneller, weil die
Zeilenadresse nur einmal eingegeben werden musste.
Christoph db1uq K. schrieb:> mit 4 Stück 16kBit DRAM (damals um die 30 DM pro Stück) mit einer> Europakarte voller TTL-ICs.
Ich sag ja: war dazumals eine ziemliche Materialschlacht.
Nun ja, muss ich mir von einem Herrn "Moderator" Jörg Wunsch pauschal
einen (Zitat):"Amateurfunk-Hass" unterstellen lassen?
Bedienst Du Dich da etwa der neumodischen "Hassrede"-Universalkeule fürs
web, oder woher Deine unbegründete Aggression?
Auch einem anderen Teilnehmer hier im Thread fällst Du namentlich
genannt als Moderator so unangenehm auf, dass er Dir ankündigt, sich mal
mit "Andreas" unterhalten zu müssen (Ich vermute, er meint damit den
Betreiber und womöglich Deinen Arbeitgeber).
lat. "moderare", in etwa "mässigend einwirken", genau das tust Du hier
aber nicht. Du unterstellst, pauschalierst, löscht weg, "...verweise des
Threads", das Gegenteil von dem, was Du eigentlich tun sollst: Die
Community eher zu "einen", nicht noch zu "spalten".
Zur Sache: "ham" bringt es auf den Punkt: Der AFu "an Alle (Bilder zum
Empfang, unidirektional) von der ISS aus ist eine relativ günstige
PR-Aktion. Ich ergänze: nichts weiter als das. Mit "wissenschaftlicher
Forschung" hat es nichts zu tun. Warum?
Weil SSTV längst erforscht ist, über mehrere Jahrzehnte, mit
nachleuchtenden Radar-Bildröhren aus dem Surplus-Handel,
A/D-Zwischengespeichert in 4116er RAMs, oder mittels (von mir genannter,
selbst erlebter) Bildwiedergabe auf Osziröhren mit eingebauter
Multi-Channel-Plate, belichtet auf Polaroidfilm (Kamera-Tubus-Vorsatz
Tektronix), mit Homecomputern, PCs, Soundkarten...
... dass ich einen derartigen "Betrieb" für Steuergeldverschwendung
halte. Wie (Achtung:Meinung!) den Betrieb der ISS insgesamt halt auch.
Wenn Du, JörgW., mir nun fälschlich eine Abneigung gegen die Funkerei
unterstellst, dann guck einfach mal in den Navtex-Empfangsthread (ist
noch recht frisch).
Ich lasse mich ungern verleumden.
Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit.
Christoph db1uq K. schrieb:> Zum DRAM:
...
Ein weit verbreiteter Standardbaustein (4116 ) zu jenen Zeiten (späte
70er...Anfang 80er):
Vectrex Spielekonsole, Sinclair ZX80 und 81 Speichererweiterung auf 16k,
Nixdorf, Atari 400-Erweiterungen. Tatsächlich kann ich mich gut an die
erwähnten "Einschalt-Bildmuster-Ram-inhalte"erinnern, wo doch die
Lehrmeinung streng zwischen S-RAM und D-RAM unterschied, "höchstens 2ms,
dann brauchts refresh".
Den Atari konnte man bis zu 10 Sekunden stromlos machen, und trotzdem
war das letzte Bild noch "erkennbar", natürlich stark gestört, aber noch
erkennbar.
Die SSTV-Erzeugung vor der Epoche der Digitalspeicher ist auch
interessant.
Flying-spot scanner zum Abtasten von Bildern, Nipkow-Scheibe (patentiert
1884)
https://de.wikipedia.org/wiki/Nipkow-Scheibe
und dann umgebaute Videokameras, z.B. mit Sample&Hold einzeln
herausgepickte Bildpunkte und querliegende Kamera. Ein weiterer
Zwischenstand waren Bildspeicher nur für eine Zeile. Für alle galt, 7
Sekunden stillhalten, sonst war das Bild verwackelt.
Hierfür gabs dann wenigstens keine Probleme mit "hoher" Drehzahl der
Nipkowscheibe, sie musste dazu auch keinesfalls in einem evakuiertem
Glasgefäss laufen ;-)
Ist ja "slow"...
Etwas abseits, aber auch "mechanische Bildzerlegung", längst historisch:
Papiervorlage Abtastung mittels Drucker,
auf den Druckkopf des Nadeldruckers montierte Reflexlichtschranke oder
simpler LDR, zur Zeit der 8 bit Homecomputer-Ära, beim C64 einfach an
den Paddleeingang angeschlossen.
Nochmal öffentlich: bitte führe die Offtopic-Diskussion mit mir per
Mail, sie gehört hier nicht her.
Meine entsprechenden eigenen Beiträge habe ich daher ebenfalls gelöscht.
Nochmal öffentlich:
Ich möchte von Dir nicht verleumdet werden, da hilft Dir auch kein
angehängter Smiley.
Da Du den Mist aufgebracht hast (Spende selber nehmen) brauch ich das
nicht privat mit Dir "nichtöffentlich" diskutieren. Ich brauche Dich
nicht zu schonen.
Ich kann das aber gerne per mail mit jenem Andreas diskutieren, ganz
ohne Dich.
Auch er wird mir bestätigen, dass ich mir nicht hier im Thread
Unterstellungen negativer Art gefallen lassen muss. Auch keine frei
erfundenen.
Also lass Sie doch einfach bleiben, Deine ganz persönlichen
Negativmeinungen über mich, die Du öffentlich reinkippst, aber für
objektive Feststellungen ausgibst, die jeder Überprüfung standhielten.
Als wenn sie eben nicht nur Deine zur Schau getragene Abneigung
widerspiegeln würden.
Nichtverzweifelter schrieb:> Ich möchte von Dir nicht verleumdet werden
Da du das so empfunden hast, habe ich die entsprechenden Teile auch
gelöscht.
Diskussionen um fremde Threads gern per Mail, nicht hier.
Korrigiere Du mal Deine fehlerhaften Empfindungen "über mich" oder
posaune sie wenigstens nicht rum, nicht per mail, schon gar nicht hier
im Thread.
Und weil der Mist vor kurzem noch hier da stand,
Richtigstellung:
Ich neide nicht die Spenden, ich greife auch keine ab, ich will nichts
davon "selber nehmen".
Selber hab ich mal als Teenager CB-Funk betrieben (egal), war aber im
Fernsehband 1 bei allen Nachbarn als Störer im "ersten Programm" (Kanal
4, VHF Band 1) (nicht egal), Jahrzehnte her. Erschrocken hab ichs sofort
bleibengelassen, obwohls ein "dnt"-Fertiggerät, zu Weihnachten bekommen,
war. Unmanipuliert. Seither nur RX auf Kurzwelle und VLF, ganz brav.
Nachdem ich also selber SWL bin, ist Jörgs Unterstellung
"eingefleischter Amateurfunkhasser" bigotter Mumpitz.
Nichtverzweifelter schrieb:> So, nun alle nochmal ran an die Kisten, geht ja heute noch bis 21:15> Uhr!
Ich setze mich nicht vor die Kiste und warte drauf. ;-) Da ich die Bits
sowieso nicht mit der Hand decodieren kann, macht das der Computer auch
ganz ohne mich.
Wie aber schon weiter oben befürchtet: die gestrigen Überflüge waren so
weit außerhalb der Strahlungskeule meiner Antenne, dass da nichts
gescheites rauskam, auch der von 1220 heute hat nur zwei arg verrauschte
Bilder gebracht. Wenn ich mir die anderen Überflugdaten ansehe, wird
wohl nur mit Glück da noch was reinpurzeln.
Nichtverzweifelter schrieb:> Nachdem ich also selber SWL bin, ist Jörgs Unterstellung> "eingefleischter Amateurfunkhasser" bigotter Mumpitz.
Dein Beitrag kam allerdings NICHT nur bei Jörg so an!
Auch ich hatte den Eindruck das du einen Hass auf Amateurfunk hast.
Hm,
ich hatte gestern sowohl mit neuem, als auch mit altem Kabel leider nur
extrem verrauschte und unvollständige Bilder :-(
Da muss ich echt mal die Antenne zerlegen.
Jörg W. schrieb:> um die Mittagszeit.
Da war ich noch nicht auf Empfang, erst ab dem nächsten Überflug um ~ 2
Uhr. Aber nichts, Halb vier auch nichts und um kurz nach fünf auch nur
Stille. :(
Dabei war heute so schönes Wetter und ich hab mir extra einen guten
Standort gesucht...
Hatte eigentlich jemand von euch die App Robot36 in Verwendung?
PD modes kann die app jedenfalls, ist nur die Frage ob es genauso gut
funktioniert wie am PC. Dann würde ich die beim nächsten Versuch mal
ausprobieren.
Ja hab ich.
Geht gut, wenn es keine Störgeräusche gibt. Ist halt wie beim
Akustikkoppler, wo man nicht Husten darf.
Gefühlt wirken die Bilder etwas unschärfer, weil die hochfrequenten Töne
offensichtlich nicht so gut vom Mic aufgenommen werden.
Marek N. schrieb:> Gefühlt wirken die Bilder etwas unschärfer, weil die hochfrequenten Töne> offensichtlich nicht so gut vom Mic aufgenommen werden.
Ich würde das ganze dann mit einem Kabel direkt verbinden wenn die app
das mitmacht.
Oder hast du das probiert und es ging nicht?
Moin,
Nein ich hab das Mic direkt vor den Lautsprecher gehalten.
Wie gesagt der Effekt ist minimal, wie mit einem Weichzeichner. Sonst
ist die App OK.
Wenn du ein passendes Kabel hast, sollte es kein Problem sein.
Im Netz gibt's ja genügend Klangdatein zum Testen und optimieren.
IT-Abteilung schrieb:> Aber nichts, Halb vier auch nichts und um kurz nach fünf auch nur> Stille. :(
Hier auch, und mittlerweile ist ja (zumindest laut Ankündigung) die
Aktion auch wieder beendet. Habe den Rx und Läppi dann mal wieder
ausgeschaltet.