Leider komme ich mit der Reparatur dieses Netzteils nicht weiter. Ich habe hier nun mal einen neuen Thread aufgemacht um den "Markt" damit nicht weiter zu belasten.
Der primärseitig durchgebrannte 2. Trafo ist ab, welcher primär UND sekundär parallel zum 1. Trafo lag.
Die Thyristor-Vorregelung hält die Spannung an den Speicher-Elkos auf die eingestellte Ausgangsspannung + ca. 10V, der Rest wird mit den MOSFETs ausgeregelt. Es wird bei kleinen Spannungen periodisch nachgeladen, sodaß das Netzteil rhythmisch aufbrummt (stärker mit Lastwiderstand, in dem Fall 100 Ohm). Dabei blinkt die CC LED im gleichen Takt mit, als ob der Ausgangs-Strom zu hoch wäre und begrenzt würde!?
Wenn man also die Spannung langsam hoch dreht, dann klingt es wie eine anfahrende Dampf-Lock. Daher nenne ich das den "Dampflock-Betrieb". Ab einer bestimmten Spannung, bei 100 Ohm Last sind das ca. 100V, geht das Netzteil in "Dauerladungs-Betrieb" über und brummt permanent laut. Bei 150V und 100 Ohm gehen da 1,5A in meine Last, also 225W. Mein Leistungs-Messgerät zeigt mir aber 320W Eingangsleistung an. Ist das NORMAL? Sollte die Effizienz nicht wesentlich höher liegen?
Noch krasser ist es OHNE Last wenn man sich nur den kurzen "Lade-Stoß" anschaut. Mein Leistungsmesser zeigt da schon mal knapp 500W Eingangsleistung an. Auch eine sekundär-seitige Strommessung ergab über 400W, wurde also bestätigt.
Sekundärstrom des Trafos über 1 Ohm und gleichzeitig die Sekundärspannung mit dem Oszi geprüft. In der Spitze zieht der Ladestrom der Elkos da 12,5A aus dem Trafo! Dabei bricht die Trafo-Spannung komplett zusammen. Der Trafo selbst ist in Ordnung. Leerlauf 153 VAC, mit 100 Ohm Last 149 VAC. Dauerhaft sollte der Trafo so aber auch Schaden nehmen denke ich.
Die Thyristoren machen dicht wenn ich den Steuerschaltkreis TCA785 ziehe. MOSFETs regeln auch, sind nicht durch. Alle Dioden und Halbleiter geprüft, keine Kurzschlüsse gefunden. TCA785 getauscht ohne Erfolg. Es kommen dort die Pulse raus zur Zündung der Thyristoren. Scheint mir soweit korrekt. Ub von diesem IC bei 12V ist sauber.
Ist das rhythmische Aufbrummen und die hohe Leistungsaufnahme vielleicht "normal" bei diesen Netzteilen??? Konstruktionsbedingt? E/A spezifisch?
Am Firmenarbeitsplatz habe ich ein Netzteil von E/A (0-60 V; 0-2 A), älter als deins, das arbeitet nach dem gleichen Prinzip: Die Spannung an den großen Puffer-Kondensatoren wird stets einige Volt über der Ausgangsspannung geregelt oder gesteuert, das Nachladen erfolgt mit gepulstem Strom. Danach folgt ein üblicher (schneller und rauscharmer) Längsregler.
Das Netzteil gibt aber keine besonderen oder ungewöhnlichen Töne von sich. Beim Steigern der Last wird das leise Brummen nur etwas lauter. Einzig beim Einschalten kam zuweilen ein Knall, weil das Streufeld des Trafos das Blech des Gehäuses bis zum Kontakt mit den Trafoblechen angezogen hat. Ein Pappstreifen dazwischen brachte Abhilfe, auch das Brummen wurde dadurch etwas leiser.
Bei Nennlast (120 W) wird das Netzteil warm, aber nicht heiß. Ebenso bei geringer Ausgangsspannung und hohem Laststrom.
Von daher nehme ich an, "Dampf-Lok" und hohe Verlustleistung sind nicht normal.
Weil bei meinem Netzteil alles immer noch gut funktioniert habe ich mich damit nicht näher beschäftigt.
Also wenn Ihr mich fragt, dann würde ich den Trafo erst mal ohne den ganzen Thyristorzauber testen, ob er noch gesund ist im Leerlauf sowie mit großer ohmscher Last. Es gab schon genug brummende Trafos mit lockeren Blechen usw. Wenn schon ein Trafo krank war, kann auch ein ähnliches Leiden beim 2. vorliegen?
Dann kommt natürlich die Thyristorsteuerung ins Spiel, die auch bei gesunden Trafos Geräusche machen kann ...
Es könnten natürlich nach Jahren auch Elkos ausgetrocknet sein? Man könnte man einen parallel schalten, um zu sehen, ob sich das "Dampflokverhalten" ändert?
Oder mal hinter dem Gleichrichter ein Spannung einspeisen.
Mit LNG und Strombegrenzung 100mA.
Reicht ja schon 15V.
Wenn der Strom nach dem Elko´s laden nicht gegen Null sinkt ist da was faul.
Die FET´s sind ja offen.
V13 und V14 scheinen die Thyristoren für den Vorregler zu sein, aber X1...4 sind auf dem Plan offene Eingänge.
Mit dem geposteten Schaltplan komme ich nicht zurecht. Der ist unscharf, unvollständig (nur Reglerteil und so nicht funktionsfähig) und ohne Bauteilebezeichnungen. Damit kann zumindest ich nicht weiterhelfen. Und parallel geschaltete Trafos kann ich darauf nicht erkennen.
Gute Frage. Problem ist, man kommt garnicht erst an die Unterseite der Platine heran ohne das Gerät komplett zu zerlegen. D.h. 2 große schwere Trafos AUSBAUEN, Kühlkörper bzw. Bauteile darauf demontieren, alle Anschlüsse ab, dann die Platine aus dem Gehäuse ziehen. Wer baut denn sowas?
Welchen Defekt könnten die denn haben?
A) Kapazitätsverlust - da würde nur öfter nachgeladen werden oder?
B) hoher ESR - so wie die die 12.5A aus dem Trafo saugen... eher nicht (oder was zieht da diesen Strom?)
C) Leckstrom - siehe unten
Also wenn Ihr mich fragt, dann würde ich den Trafo erst mal ohne den
ganzen Thyristorzauber testen, ob er noch gesund ist im Leerlauf sowie
mit großer ohmscher Last.
Schon geschehen, siehe erster Post.
Dann kommt natürlich die Thyristorsteuerung ins Spiel, die auch bei
gesunden Trafos Geräusche machen kann ...
Stimmt, aber periodisches Aufbrummen, dann bei Erhöhung der eingestellten Spannung schneller werdend wie eine anfahrende Dampf-Lok?
Es könnten natürlich nach Jahren auch Elkos ausgetrocknet sein? Man
könnte man einen parallel schalten, um zu sehen, ob sich das "Dampflokverhalten" ändert?
Siehe oben unter A)
Oder mal hinter dem Gleichrichter ein Spannung einspeisen.
Hatte ich schon gemacht. 31V drauf und 0mA Leckstrom der Elkos oder sonstwas dahinter.
V13 und V14 scheinen die Thyristoren für den Vorregler zu sein, aber
X1...4 sind auf dem Plan offene Eingänge.
Genau da hängen die 2 Trafos parallel dran. Jetzt nur noch einer.
Mit dem geposteten Schaltplan komme ich nicht zurecht. Der ist unscharf,
unvollständig (nur Reglerteil und so nicht funktionsfähig) und ohne
Bauteilebezeichnungen.
Der richtige Schaltplan dazu ist ein weiteres Problem. Dieser hier ist von einem anderen Netzteil gleicher Baureihe (EA-PS 7016-20A, 16V/20A). Die PCB Version ist genau die gleiche wie im Gerät, nur die Bestückung etwas anders. Es fehlen z.B. einige Bauelemente bei mir. Stückliste hab ich bei einem anderen gefunden (EA-PS 7032-200, 32V/20A) und mit angehangen. Schaltung ist bei beiden genau gleich, die Werte der Bauelemente stimmen fast alle überein mit meinem.
Hab den kompletten Plan mal als PDF mit angehangen. Dort sind die anderen Platinen mit drauf. Regler, DIP-Schalter etc.
Es sind z.B. auch einige bekannte 723 verbaut, die man mal messen könnte während des Lokomotivschnaufens. Evtl. stimmt eine Referenz nicht oder der Überstromsensor bekommt eine falsche Meldung?
Der Sekundärstrom ist erschreckend "sinusförmig" bzw. resonant, dafür dass da eigentlich hart die Elkos zugeschaltet werden. Du hast 1 Ohm in Serie zum Messen, dennoch: ist da irgendwo noch eine Induktivität im Spiel?
Die Trafos sehen "normal" aus, nicht nach Streufeld.
Bei den Philips PE164x ist auf der Primärseite eine Spule, sowohl bei den 400 W wie auch bei 1 kW Geräten.
Der Sekundärstrom ist erschreckend "sinusförmig" bzw. resonant, dafür
dass da eigentlich hart die Elkos zugeschaltet werden.
Das geht mir auch schon lange durch den Kopf. Ich hätte durch die Thyristoren bedingt 2 "harte Kanten" erwartet. Der 1 Ohm Widerstand in Serie ist ein Hochlast-Drahtwiderstand 100 Watt. Vielleicht liegt es daran?
Es sind z.B. auch einige bekannte 723 verbaut, die man mal messen könnte
während des Lokomotivschnaufens. Evtl. stimmt eine Referenz nicht oder
der Überstromsensor bekommt eine falsche Meldung?
Du kannst ja mal die 723 innerhalb des Gerätes vertauschen.
Guter Tip, danke! Werde ich gleich mal probieren und einen Ringtausch der LM723 vornehmen.
P.S. Sorry für das verstaubte Bild. War das erste Bild nach Öffnung des Geräts. Ich dokumentiere mir jede Reparatur mit Fotos und Notizen für später, daher sind Fotos bei mir Teil der Reparatur und gehören zu meinem Standard. Hab nochmal was für's Auge mit angehangen.
DMM links: Spannung über den Elkos
DMM rechts: Ausgangsspannung
Anmerkung: Ich habe das Netzteil als gebraucht erhalten, weiß daher nicht was "normal" ist. Auch wurde daran schon mal herumgebaut. Konnte dies allerdings nicht mit dem Problem in Verbindung bringen da die Modifikationen andere Sachen betrafen.
Das mit den Trafos ist unklar:
Es sind 2 grosse, einer defekt.
Weiterhin 3 kleine Fabrikat "era".
Sowie 2 Zündübertrager "VAC" ; lt. Stückliste sind das T4 , T5.
Wo ist T3 , fehlt im Schaltbild.
Oder es fehlt weitere Schaltbildseite.
In Stückliste sind T1 , T2 und T3 kundenspez. Typen.
Wo sind die 3 blauen "era" im Schaltbild?
Wenn ein Trafo defekt und jetzt abgeklemmt ist, wie soll die Funktion des Geräts ohne ihn gehen?
Der durchgebrannte Trafo ist welcher?
Man sollte den Fehler in seinem Bereich suchen, denn ohne Grund ist er sicher nicht so heiss geworden.
Wo ist T3 , fehlt im Schaltbild.
Oder es fehlt weitere Schaltbildseite.
T3 ist genau unter T2 im Schaltbild.
In Stückliste sind T1 , T2 und T3 kundenspez. Typen.
Wo sind die 3 blauen "era" im Schaltbild?
Na eben T1, T2 und T3 !
Wenn ein Trafo defekt und jetzt abgeklemmt ist, wie soll die Funktion
des Geräts ohne ihn gehen?
Du hast offenbar nicht richtig gelesen. Also nochmal für Dich persönlich: Die 2 großen Trafos sind nicht auf dem Schaltbild eingezeichnet. Sie liegen an den Klemmen X1...X4 oben links, und zwar parallel. Einer davon ist entfernt da defekt.
Der durchgebrannte Trafo ist welcher?
Man sollte den Fehler in seinem Bereich suchen, denn ohne Grund ist er
sicher nicht so heiss geworden.
Elkos 10x 470µF gemessen (parallel zu 6,8kOhm) => ~4200 µF
In der Stückliste und lt. dem Bild sind das jeweils 4700 µF mit 50 V, ist das bei dir ein Schreib- oder MeßFehler?
Nur erklärt sowas nicht die Geräusche, eher ein Rippel auf der Spannng
Was sind denn R19 - R24 für Werte? Die Stückliste ist ja auch ne Zumutung, die Trafo-Daten der beiden Haupt-Trafos fehlen,
wie soll ein Netzteil 100V- oder gar 150V- mit nur 50-V Elkos bitte bringen, sind da 2x Kreise in Reihe geschaltet?
Es gibt keine echte GleichRichtung über eine Grätzbrücke, sondern so eine getaktete mit Tyristoren, was sind denn das für Frequenzen mit denen die angesteuert werden? Verkraften das die Elkos so ohne weiteres, wenn die nun schon unter dem Wert von 10% der Original-Kapazität sind? Die Kenndaten von denen wären vllt. mal wichtig, obwohl sie ja wohl lange gehalten haben.
Wenn ein Trafo von den 2en durchbrannte war der wohl überlastet, bei reiner Parallelschaltung auch kein Wunder, er hatte wohl bessere Werte. So eine Konstruktion ohne Entkoppelung der beiden Trafos ist doch grenzwertig, das Ergebnis dessen ist der Ausfall ja nun? Nur muss dann ja wohl eine extreme Last gezogen wurden sein um das auszulösen?
Nun gibt es vllt. erstmal genug zu klären?
Wenn ein Trafo defekt und jetzt abgeklemmt ist, wie soll die Funktion
des Geräts ohne ihn gehen?
Na mit nur noch halber Leistung, T2 und T3 sind direkt untereinander, schon etwas doof gezeichnet.
Ein nicht sinus-förmige Stromentnahme mit der Taktung könnte vllt. schon so einen Fe-Trafo in die Kniee zwingen, mit dem Impulsströmen? Irgendwelche Entstörglieder oder Schutzschaltungen sind da ja nicht zu sehen.
Das Konzept wird nicht so oft angewendet, u. schon gar nicht in LaborNetzGeräten.
Die Stückliste gehört offenbar zu einer Variante mit niedrigerer Ausgangsspannung.
Hier haben die einzelnen Elkos wohl nur 470µF, dafür aber eine höhere Nennspannung.
Ich vertraue auf geschriebenen Text in der Stückliste und auf den groben Anblick im Bild. So genau habe ich da nicht hingesehen dass es da um 200-V Typen geht. Aber nur noch 1/10 des Wertes vom 40V Gerät ist schon etwas arg wenig bei nur 4 ca. facher U-Betrieb.
Dies stimmt so nicht. Habe ich schon mehrfach gesehen. Auch in vielen
Labornetzgeräten von Statron findet dieses Prinzip Anwendung
Statron hat für u.a. Conrad die SNG40 gebaut, da waren Relais drin, welche die SpulenWicklungen zu- oder wegegschalten haben wgn. der sonst zu hohen Verlustleistung bei nur max. 5 A.
Es gab auch noch ein Prinzip was auf der Netzseite vor dem Trafo primärseitig eingesetzt wurde, mit einem Triac- oder Thyristor-Steller, welcher seinen Regelwert für die Leistung auf der sek. Seite als Stellwert bekam. Das wurde mal in einer Elektor so um das Jahr 1995 als Projekt für ein 400 Watt NT gebracht.
Das Konzept wird nicht so oft angewendet, u. schon gar nicht in
LaborNetzGeräten.
Dies stimmt so nicht. Habe ich schon mehrfach gesehen. Auch in vielen
Labornetzgeräten von Statron findet dieses Prinzip Anwendung
Nicht ganz. Statron und v.a. Gossen verwenden eine zusätzliche Drossel und Freilaufdiode und machen Phasenanschnitt über die ganze Halbwelle im Gleichrichter - vom Prinzip also ein Step-Down Wandler bei 100 Hz mit einfacher PWM-Steuerung.
So etwas kommt nicht in den Schrott.
Manche Leute wünschen sich so etwas zu Weihnachten.
Oder kaufen das von Ebay für überhöhte Preise.
150V bei 4A. 600W ist schon eine Hausnummer.
Ein neues Gerät wäre mir zu teuer.
Ist R19 –R24 der Shuntwiderstand?
Hast Du den gemessen?
PS:
Wahrscheinlich wird man nicht drum herumkommen das Gerät komplett zu zerlegen.
Deswegen hat es auch der Vorbesitze verkauft.
Die Platine von unten wäre interessant.
Sekundärstrom des Trafos über 1 Ohm und gleichzeitig die
Sekundärspannung mit dem Oszi geprüft. In der Spitze zieht der Ladestrom
der Elkos da 12,5A aus dem Trafo!
Bedenke : bei einer Verdoppelung des Nennstromes erhöht sich die Verlustleistung um das Vierfache! Da hilft auch eine kurzzeitig geringere Belastung nicht viel weiter.
Woher das Pumpen kommt kann ich jedoch auch nicht sagen.
Wieviel Strom wird da wohl durchgehen bei Messung der Kapazität mit diesem Tester? In der Praxis hat sich das als vollkommen irrelevant herausgestellt. Wo überhaupt eine "bessere" Messleitung dort einstecken? Ich wollte lediglich die Kapazitätmessung meines LCR-Meters nochmals bestätigen und ggf. einen brauchbaren ESR sehen. Beides hat geklappt, keine nennenswerte Diskrepanz. Der ESR wird mit 0.51 Ohm angezeigt, also liegt der R der Messleitungen noch weit darunter.
Ist R19 –R24 der Shuntwiderstand?
Hast Du den gemessen?
Es gibt bei meinem Modell nur den R19. Dieser besteht aus einem dicken Draht im Milli-Ohm Bereich.
Im Anhang Bilder der Thyristor-Gate Ansteuerung von V14 im Dauer- und Pump-Betrieb ("Dampflok"). An V13 sieht es genau gleich aus. Es kommt offensichtlich von der (falschen?) Ansteuerung durch den TCA785 her (schon getauscht). Kann das Pumpen denn also normal sein?
Wieviel Strom wird da wohl durchgehen bei Messung der Kapazität mit
diesem Tester?
Diese Leitungen bestehen meist aus ganz dünnem Stahldraht und haben daher ratzfatz einen Widerstand von mehreren 100mOhm.
Kann das Pumpen denn also normal sein?
Keinesfalls. Schau dir doch mal die Spannung an den Elkos mit etwas Last an. Ich vermute, dass der eine Thyristor gar nicht gezündet wird, du also eine Einweggleichrichtung hast, wegen eines Fehlers der Ansteuerung.
Spannung über den Elkos... werde ich nachher nochmal messen.
Mein Leistungsmesser zeigt derzeit an:
Standby: 58W / 1.00 cosφ
Bei Dauerbetrieb 150V/1.5A (225W/100 Ohm): 281W / 0.82 cosφ
Somit 80% Effizienz, kommt also hin. Nur der Pumpbetrieb verwirrt das Messgerät, bzw. wurden dort schon mal bis zu knapp 500W angezeigt und auch mit DMM an Sekundärseite des Trafos bestätigt (ich meine es waren ca. 2,5...3Aac in der Spitze - wenn man sich das Oszi-Bild anschaut kein Wunder).
1dB - bitte sehr! Was meinst Du mit DB? Ein(e) Datenbank?
Das ist ein normales Energiekostenmessgerät mit ein paar nützlichen Messwerten. Wie genau das ist kann ich nicht sagen, aber mit meinem TrueRMS DMM den Strom gemessen kam das im Vergleich fast hin.
Hab es gestern nicht mehr geschafft mit messen bzw. oszillografieren, mach ich aber später noch.
Bei 'DS' hätte es bei mir wohl gleich "klick" gemacht.
Im Anhang die Oszillogramme sowie die Bedienungsanleitung des Energiekostenmeßgerätes. Ist schon etwas älter.
Nicht wundern, ich habe testweise am Poti UDS gedreht, weshalb erst bei Absinken der Spannung auf "Ausgangsspannung + 2.5V" nachgeladen wird, nicht schon bei "Ausgangsspannung + 10V". Dadurch ist das Pumpen weniger häufig bei kleinen Ausgangsströmen/-spannungen.
Wohlgemerkt oszillographiert über den 10x 470µF Elkos, NICHT am Ausgang!
...und hier noch die Thyristoren V13 + V14 (A-K - Strecke)
Demzufolge steuern beide nur halb durch, sie müßten ja idealerweise auf der Null-Linie liegen. Vielleicht ist das aber gewollt um den hohen Lade-Strom der Elkos zu begrenzen? Zumindest sind sie um 180° versetzt.
U_netz = 235,5 V
I_max = 1,9 A (150V*1,5A = 225W P_out)
P_in = 447 W
Energiekostenmessgerät zeigt an: 280 W / 0.82 cosφ
Woher kommt die starke Diskrepanz? Einer von beiden lügt. Ich denke es ist das Energiekostenmessgerät, wobei aber NUR dieses die Phasenverschiebung mit einrechnen kann. Dann müßte ja das die "wahre" Scheinleistung sein, oder? Wirkleistung wäre ja bei 1.00 cosφ, korrekt?
Das PeakTech hat sich bisher immer als recht genau erwiesen, allerdings habe ich mit nicht-sinusförmigem AC damit noch keine Erfahrungen.
Anderes billig-DMM
U_netz = 233 V
I_max = 1,30 A (150V*1,5A = 225W P_out)
P_in = 303 W
Du weist ja das man die Leistung nicht mit dem Multimeter messen kann.
Einfach P=UxI wäre zu einfach.
Strom und Spannung sind phasenverschoben
Deine beiden DMM kannst Du mal mit einer Ohmschen Last vergleichen.
Da traue ich lieber dem Energiekosten-Messgerät.
Wobei das auch erhebliche Toleranzen hat.
PS:
Ich denke mal der eine Trafo ist einfach überfordert.
Deswegen die Geräusche.
Der benötigt ja auch viel länger um die 10 Elko´s aufzuladen.
Eigentlich müsste man 5 Elko´s abklemmen.
Das ist richtig, daß der einzelne Trafo nun überlastet ist. Allerdings würde das Entfernen der 5 Elkos nicht den Strom vermindern sondern nur die Ladezeit halbieren.
Du weist ja das man die Leistung nicht mit dem Multimeter messen kann.
Deswegen hab ich ja geschrieben "...wobei aber NUR dieses die
Phasenverschiebung mit einrechnen kann. Dann müsste ja das die "wahre"
Scheinleistung sein, oder?"
Ist ja nicht bloß die Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung sondern viel mehr ein verzerrter, nicht-sinusförmiger Strom.
Deine beiden DMM kannst Du mal mit einer Ohmschen Last vergleichen.
Das werde ich auf alle Fälle mal machen. Problem ist eine rein ohmsche Last zu finden. Meine Hochlast-Widerstände sind nun mal alle Draht und daher induktiv. Könnt man aber ggf. vernachlässigen!? Muß ich mir auf dem Oszi vorher anschauen bevor ich die 3 Messgeräte mal gegeneinander antreten lasse.
So, das eigentliche Problem um das es hier geht ist aber nach wie vor ungelöst.
Solange es noch Glühlampen fürs Auto gibt, wirst Du Lasten finden. Man sollte bloß an den hohen Einschaltstrom denken und nicht alle gleichzeitig anschalten.
So, das eigentliche Problem um das es hier geht ist aber nach wie vor
ungelöst.
Ist das jetzt das Brummgeräusch oder die komischen Ineffizenzwerte?
Den Trafo schon mal "akustisch" angeschaut, ob der richtig montiert ist, also an den Füßen.
Sowas wie ein Typenschild, also mit Parametern des NT und Werte des Trafos vor dem GR, gab es hier noch nicht? Die Maße des nun nur noch einen Trafos sind auch geheim? Wie groß ist denn die Netz-Si auf der Primärseite, u. dort geht es gleich direkt in den Trafo rein, nur noch ein Schalter und die Si davor, keine PFC o.ä.?
Würde sowas heute eigentlich so noch zugelassen werden, mit der Leistung und der Regel-Methode? Bei SNT fängt das ja schon ab 75 W mit Pflicht zur PFC an.
Hier das Ergebnis für eine 60W Glühlampe an Netzspannung (Sinus):
Olympia EKM-2000: 57-59 W (1,00 cosφ)
PeakTech DMM: 0,260A * 233,6V = 60,7W
EOSAN DMM: 0,24A * 230V = 55,2 W
Gut zu wissen, aber bei verzerrtem Strom weiß ich deshalb immernoch nicht welchem davon ich den meisten Glauben schenken kann.
Die Eisenkerne der Trafos sind 120x100x75mm groß.
Jeder Trafo ist mit T4A abgesichert. Das ganze Gerät dann nochmal mit T8A.
Es gibt keine PFC, noch nicht mal ein Entstörfilter. Lediglich einen C26 mit 220nF/250V parallel zum Netz (siehe Schaltbild).
Würde sowas heute eigentlich so noch zugelassen werden, mit der Leistung
und der Regel-Methode?
Höchstwahrscheinlich nicht.
Auf dem Typenschild steht: Nennstrom 4,5A und Nennspannung 230V. Das wären 1035W! Bei maximal 150V * 4A = 600W läge die Effizienz bei gerade einmal bei 58%.
Ist das jetzt das Brummgeräusch oder die komischen Ineffizenzwerte?
Lassen wir die Ineffizienz erstmal aussen vor, obwohl ich glaube das es bei Volllast garnicht zu schlimm ist und im Rahmen des Erwartbaren liegt.
Es geht um das kurze "periodische" Aufladen der Elkos (was dann den Trafo zum Brummen bringt und ihn überlastet). Man würde denken, daß kontinuierlich zumindest "etwas" geladen wird, die Ladestöße/Zündungen also viel schneller aufeinander folgen sollten auch bei k(l)einer Last, sodaß sich ein "leises, angenehmes Dauerbrummen" einstellt, aber kein lautes, brummendes Pumpen!
Je mehr ich aber darüber nachdachte, desto mehr verfestigte sich der Gedanke, daß es am "Konzept" des Geräts liegt. Wurde es tatsächlich so konzipiert? Oder irgendwas stimmt mit der Beschaltung des TCA785 nicht, welcher bereits gewechselt wurde.
Dann wird der Trafo ja noch überlastet. Hatte es mal mit 5 Ohm in Reihe auf der Sekundärseite probiert, aber das periodische Auf-Brummen blieb natürlich, war vielleicht etwas leiser, schwer zu sagen. Evtl. müßte man einen größeren R dort einfügen. Geht natürlich alles zu Lasten der Effizienz, ganz abgesehen von der Wärmeentwicklung.
Besser wäre es hinter dem Gleichrichter eine große Drossel mit Freilaufdiode einzufügen, um einen langsameren Anstieg des Ladestroms der Elkos zu erreichen. Ob das allerdings reicht um den Trafo vor Überlastung zu schützen? Wir haben es ja mit unterschiedlichen (Pump-)Frequenzen zu tun, somit kann man die Drossel nicht "fest" dimensionieren, muss sich aber an der untersten Frequenz orientieren. Vermutlich also beides, Drossel (mit paralleler Freilaufdiode) um den anfänglichen Aufladestrom der Elkos zu begrenzen, dann in Reihe noch einen R von vielleicht 4,7 Ohm.
Idealerweise sollte man die Ansteuerung mit dem TCA785 überarbeiten.
Was meint ihr? Übersehe ich was? Gibt es doch einen Defekt?
Idealerweise sollte man die Ansteuerung mit dem TCA785 überarbeiten.
TCA785 Output current 250 mA? Ob die eingebauten Thyristoren ausreichend angesteuert werden? Evtl. haben die später eingebauten Typen einen anderen Kennbuchstaben und Gatestrom?
Vllt. noch mal zum besseren Verständnis, dein Netzteil läuft nur noch mit dem einen von ursprünglich 2x Leistungstrafos, und dich wundert nun warum das NT in der Konstellation solche Geräusche macht?
Wenn dem so ist, willst du uns hier ein wenig mit ChaosTheroie beschäftigen oder ist dir nicht klar dass sowas völlig unlogisch ist? Bau das NT wieder so auf wie im Ausgangszustand und schaue dann ob die Geräusch weg sind, fertig.
In einem Autoforum würde das auf einen Fall mit nur halb funktionierenden Motor hinauslaufen, da wäre klar was für Antworten kommen, hier wird nach Theorien geforscht die völlig irrelevant sind.
Woran ist denn nun der andere Trafo gestorben, das wäre vllt. mal Überlegung wert? Wenn der primärseitigen Kurzschluß hat, müsste ja die Netz-Si. ausgelöst haben, und der hier drunter auf dem Bild ist das nicht?
https://www.mikrocontroller.net/attachment/641709/trafo.jpg
Nach normaler Logik baut man sowas in den Original- oder Ausgangszustand zurück und schaut dann wieder was geht. So spinnt doch das Gerät mit nurf 50% "Motorleistung", da sind solche Geräusche vllt. normal.
Für die einen ist es Chaos-Theorie, für andere Ingenieurskunst.
Bau das NT wieder so auf wie im Ausgangszustand und schaue dann ob die
Geräusch weg sind, fertig.
Danke für die vielen schlauen Ratschläge.
Zum einen gibt es:
A) dafür wohl kaum einen elektrisch & mechanisch passenden Trafo
und
B) würde ich da sowieso keine großen Summen hinein investieren wollen da das defekte Netzteil ein Geschenk war UND ich wohl kaum mal mehr als 48V brauchen werde (wofür ich schon ein Festspannungsnetzteil habe).
Bleibt also genau welche Option übrig? Richtig, Modifikation und Reduzierung auf halben Strom (2 A) bzw. halbe Leistung (300W). Das erfordert natürlich eine gewisse geistige Arbeit, die ich in diesem Falle aber gern bereit bin zu leisten. Man lernt ja viel dabei, und unterhält hier ganz nebenbei noch die ganze Forum-Community und interessierte Öffentlichkeit mit.
Woran ist denn nun der andere Trafo gestorben, das wäre vllt. mal
Überlegung wert?
Sag Du es mir. Ich denke darüber schon lange nach und meine es könnte ggf. doch ein Defekt im Netzteil sein, sodaß selbst ZWEI parallele Trafos überlastet werden. Der verbliebene Trafo war halt etwas stärker, bzw. hatte dieser keinen Windungskurzschluß.
Ja, richtig erkannt, DAS im Bild ist der verschmorte Trafo. Unten sieht man den verschmorten Draht. Die Sicherungen waren natürlich beide durch, Trafo- und Geräte-Sicherung.
Ich dachte er hätte alle Halbleiter nach gemessen.
Wahrscheinlich nicht.
Wenn die Thyristoren nicht voll durchzünden,
muss es ja in der Ansteuerung mit dem TCA785 liegen.
Die Thristoren werden wohl funktionieren.
So habe ich das jedenfalls verstanden.
Man kann sich ja auch ein bisschen nach dem DB richten.
Man könnte ja mal prüfen/vergleichen wann die 600V-Thyristoren zünden? Entweder ist der Zündimpuls zu schwächlich od. kurz od. der Thyristor hat keine Lust oder ist heute einfach zu knapp mit 600V?
DAS im Bild ist der verschmorte Trafo. Unten sieht
man den verschmorten Draht. Die Sicherungen waren natürlich beide durch,
Trafo- und Geräte-Sicherung.
Da ist aber nicht die Netzwicklung, sondern die der ca. 110 V Wicklung offen gelegt, also ist es wohl kein primärer sondern eher sekundäsrseitiger Wicklungsschluss? Womit die Ursache eher auf der primären Last-Seite zu suchen wäre. Bei der Methode der impulsartigen gesteuerten Belastung wundert mich nicht dass ein Trafo dabei Schaden nehmen kann. Das Konzept der Gleichrichtung könnte die Ursache dafür sein.
Der Voreigentümer will sich dazu wohl nicht äußern wann und wie das passiert ist?
Das Thyristoren nicht voll, sondern nur halb durchsteuern, ist auch mal was ganz Neues?
@ Nevs
Nach vielen Jahren in der Elektronik und mehreren bereits erfolgten Messungen an diesem Gerät hier wage ich zu behaupten die Primär- und Sekundärseite des Trafos sehr wohl bestimmen zu können. Wie kommst Du auf 110V? In der oberen Kammer liegt die verkohlte Primär-Seite (230Vac), in der unteren Kammer die Sekundär-Seite (150Vac).
Ja, das die Thyristoren nicht voll durchsteuern finde ich auch komisch. Vielleicht hat damit hier jemand mehr Erfahrung. Mit Thyristoren kenne ich mich zugegebenermaßen nicht so gut aus. Volles Durchsteuern würde aber die Trafos NOCH mehr belasten. Sollte klar sein.
@H.H
Richtigen Schaltplan dieses Teils zeichnen, dann sieht man wie die
funktionieren sollte.
Das IST prinzipiell der richtige Schaltplan! Nur fehlen 3 der MOSFETS, alle Shunt-Widerstände bis auf R19, und einige Werte der Bauelemente sind anders.
Ich muss es nun zum 3. Mal sagen: Die PCB ist GLEICH und stimmt mit dem Schaltplan zu 100% überein. Lediglich sind einige der Bauelemente im Schaltplan hier nicht bestückt. Im Anhang daher nochmals ein Foto für alle Zweifler.
@Lu
Oszillogramme von all dem findest Du weiter oben.
@Thomas B.
Ja, das Datenblatt vom TCA785 habe ich schon lange gelesen. Irgendwo hier muß der Fehler sein, wenn es denn einer ist.
Das Blockdiagramm von Seite 2 verwenden, da sieht man besser wie der
Chip funktioniert.
Naja Du bist Ing.
Dann ist das verständlich
Ich als Hobbylöter komme besser mit dem anderen Plan klar :-)
An den TO:
Messtechnisch bist Du doch gut ausgerüstet.
Und Du willst was lernen. Also zieh das jetzt durch.
Vielleicht lernen sogar die alten Säcke (Ich auch)
noch etwas dazu.
Wenn hier einige Leute und vor allem Hinz mithelfen müsste das funktionieren.
Wie kommt man denn auf 150 V- aus einem Trafo mit Grätz-GR und einer Wicklung? Da gibt es ne ganz einfache allgemeine Formel, und wenn du nicht mal den anderen Trafo mit der U~ gemesssen hast ist klar dass solche banalen Fragen kommen. U~(sek.Trafo) x 1,4 = U- , abzgl. der 2x Dioden und dem U-Abfall der Längsregel-Transen, also rückwärts 150 / 1,4 ergibt ca. 110 V~. 110 V~ x 1,4 = 154 V- nach Gleichrichtung und Elkos.
In der oberen Kammer liegt die verkohlte Primär-Seite (230Vac), in der
unteren Kammer die Sekundär-Seite (150Vac).
Und ich mache jede Wette dass unter dem anderen Isolierpapier der Draht erheblich dünner ist, was daraus zu schlußfolgern wäre, dass dies die Netzwicklung ist, und nicht die mit dem rel. dicken Draht, welche man jetzt sieht. Mach doch einfach mal das andere Papierle vom Trafo runter und stell dann das Bild noch mal ein?
Hab jetzt nicht nochmal alles gelesen...
Was macht die Spannung an den Elkos? Ist diese, Ohne Last am Ausgang, stabil verschiedenen Voreinstellungen stabil?
Was macht die Ausgangsspannung bei verschiedenen Voreinstellungen? Ist diese stabil?
Es wäre sinnvoll die Trafos (hier die noch funktionierenden großen Trafos) ohne weitere Beschaltung ans Netz zu hängen. Vielleicht brummt der Trafo so bereits schon recht laut. Bei Leistungstransformatoren ist es meistens so, wenn diese laut werden, leben diese nicht mehr lange.
Langsam drehen wir uns im Kreis. Er schrieb oben, dass er den Trafo einzeln schon mit und ohne Last getestet hat. Also scheint mir das Übel eher in der Thyristorgeschichte zu sein (obwohl Trafos mit Phasenschnitt brummen können). Sein Oszillogramm zeigt oben keinen Sinus. https://www.mikrocontroller.net/attachment/641906/thyristoren_v13-v14_1.jpg
Oben hatte ich noch vergessen zu erwähnen das noch eine Last hart geschaltet werden sollte um zu hören, wie laut das klicken ist.
So ein Trafo kann auch laut brummen, wenn die Thyristoren die Halbwellen unterschiedlich schalten.
Das kann passieren, wenn einer der Thyristoren gar nicht schaltet, diese zu "unterschiedlich" angesteuert werden oder Spannungsabfall und Haltestrom zu sehr abweichen.
offensichtlich von der (falschen?) Ansteuerung durch den TCA785 her
Der wird vermutlich durch die dabei auftretenden Netzstörungen selbst wieder gestört, Das passiert, wenn der Spannungsverlauf nur über einen Widerstand und geclampt über die Dioden am Pin 5 zugeführt wird.
@Lu
ACK
Ich schrieb bereits, daß die TCA785 Betriebsspannung an Pin 16 sauber ist.
@Thomas B
Messtechnisch bist Du doch gut ausgerüstet. Und Du willst was lernen.
Also zieh das jetzt durch.
ACK
Du schreibst, da wurde schon mal rumgebastelt. Sind denn noch die
originalen Thyristoren drin?
Berechtigte Frage. Anstelle der S6055W laut Stückliste (V13,14) sind hier ebenfalls S2020 verbaut (wie V17 am Ausgang, OverVoltageProtection). Diese brauchen sogar noch weniger Gate-Strom (1mA vs. 5mA) um zu zünden, und noch weniger Haltestrom (40mA vs. 60mA) um an zu bleiben.
@Dieter D.
Bitte nochmals Post 1 lesen und das Video weiter unten anschauen. Danke!
@ArminX
Was macht die Spannung an den Elkos? Ist diese, Ohne Last am Ausgang,
stabil verschiedenen Voreinstellungen stabil?
Kann prinzipbedingt nie stabil sein. Oszillogramme oben.
Was macht die Ausgangsspannung bei verschiedenen Voreinstellungen? Ist
diese stabil?
Prinzipiell ja, die Ausgangsspannung ist zumeist stabil von 1...150V. Nur im "Pump-Betrieb" scheint er sich selten mal zu verschlucken und sackt dann schonmal 1-2V ab. Das passiert vor allem wenn man zuvor die Spannung heruntergedreht hat, bis er sich wieder fängt und richtig eingepegelt hat.
Merke: Alle Messungen hier sind mit Strom-Begrenzung auf Maximum gedreht (2A, bereits intern begrenzt). Nicht zu vergessen auch die blinkende CC LED die auf eine Strombegrenzung am Ausgang hindeutet - was auch nicht sein kann. Diese kam auch schon vor der internen Begrenzung, also bei 4A maximalem Ausgangsstrom.
An 100 Ohm:
0 - 45V Pump-Betrieb - CC LED aus
46 - 95V Pump-Betrieb - CC LED blinkt im Takt
95 - ca.100V Pump-Betrieb/Dauerbetrieb Übergang - CC LED aus
ca.100 - 150V Dauerbetrieb - CC LED aus
Bei 46V fängt die LED an im Takt zu blinken, heißt bei 0,46A an 100 Ohm, weit unter 2A. Ab ca. 95V geht sie wieder aus. Sehr merkwürdig.
@H.H.
Das ist mehr ein Verdrahtungsplan, und ziemlich unübersichtlich dazu.
ACK
Das Beispiel ist auch so murksig gezeichnet.
ACK
Das Blockdiagramm von Seite 2 verwenden, da sieht man besser wie der
Chip funktioniert.
ACK, hatte ich mir schon genau angesehen, bin mir aber über einiges nicht so im klaren.
Prüfe mal wo R45 wirklich angeschlossen ist.
R45 geht vom 12V-Regler V28 bis zum Pin 11 des TCA. Wie auf dem Plan. Mit Durchgangsprüfer nochmals bestätigt.
Pin 16 (Vs) sauber bei 12V
Pin 1 (GND) geht auf den 12V Massepunkt (V28 GND) - Durchgang 0 Ohm
Denn wenn die Lösung einfach wär'...
dann hätt' ich hier nicht gefragt ;-)
Reparatur-Erfahrung 30 Jahre (mit Unterbrechung)
Offensichtlich kann der Phasenanschnitt nicht nah genug an die 180° ran
gesteuert werden.
Na eigentlich nicht. Der trifft doch genau auf den Scheitelpunkt der unteren Halbwelle. Heißt, der SYNC von T2 nach Pin 5 (TCA785) funktioniert wunderbar.
Leistungsaufnahme im "Standby" (0 V am Ausgang) = 50-52 W / 1.00 cosφ
Trafo mit Sekundär-Seite abgeklemmt = 52 W / 1.00 cosφ
Also alles gut.
Nun nochmal die Thyristoren an der A-K Strecke genau angeschaut und mein schönes halb-analoges Speicheroszi ausgereizt.
Es sieht so aus, als wenn BEIDE Thyristoren teilweise gleichzeitig durchgesteuert werden (=Kurzschluß der Trafo-Sekundärseite!).
Womit wir wieder bei der Stückliste wären. S6055W schaltet schneller ab (<60mA) als die nun hier eingebauten S2020 (<40mA). Wenn ich das Datenblatt richtig lese (H.H.?). Das könnte tatsächlich der Grund sein!?
Wir erinnern uns an die Stromspitze im Pump-Betrieb von 12,5A bei 150Vac auf der Sekundärseite UND die komplett zusammenbrechende Trafo-Spannung. Siehe Post 1. Das muß es sein!
P.S. Heißt, das periodische (Auf-)Pumpen der Elkos ist normal, sollte aber leise vonstattengehen.
Es sieht so aus, als wenn BEIDE Thyristoren teilweise gleichzeitig
durchgesteuert werden (=Kurzschluß der Trafo-Sekundärseite!).
Das ist eine Fehlinterpretation.
Jeder Thyristor ist für eine Halbwelle zuständig. Die sollten idealerweise beide durchschalten, da sonst der Trafo mit einem Gleichstromanteil belastet würde.
Trafo mit Sekundär-Seite abgeklemmt = 52 W / 1.00 cosφ
Das erscheint mir fragwürdig. Wo soll denn diese Leistung verheizt werden?
Ist das vielleicht 5,2W?
S6055W schaltet schneller ab
(<60mA) als die nun hier eingebauten S2020 (<40mA). Wenn ich das
Datenblatt richtig lese (H.H.?). Das könnte tatsächlich der Grund sein!?
Das ist eine Fehlinterpretation. Jeder Thyristor ist für eine Halbwelle
zuständig. Die sollten idealerweise beide durchschalten, da sonst der Trafo
mit einem Gleichstromanteil belastet würde.
Das glaube ich nicht. Wenn für einen Bruchteil einer Sekunde beide Thyristoren leiten dann entsteht dort ein Kurzschluß.
Das erscheint mir fragwürdig. Wo soll denn diese Leistung verheizt
werden?
Im Trafo selber. Ich habe hier noch einen anderen Leistungstrafo und den mal gemessen. Der verheizte auch um die 40W.
So, Gerät ist zerlegt. Zugang erfolgt doch über die Frontplatte - die Trafos mußte ich zum Glück nicht ausbauen.
Den Front-Rahmen muß man mit ganz vorsichtiger Gewalt entfernen um ihn nicht zu zerbrechen. Der ist sehr hart! Dann 4 Schrauben der Kühlkörper auf den Profilschienen lösen. Dann noch 3 Schrauben die die Platine auf der Grundplatte fixieren. Alle Kabel lösen, dann aus den Profilschienen herausziehen. Das ist sehr hakelig und dauert etwas! Wer baut nur sowas?
Bilder im Anhang. Werde mir andere Thyristoren besorgen und damit testen.
Dort wo er 12.5A zieht bricht die Spannung komplett ein.
Ja, Thyristor lässt den Strom nur in einer Richtung passieren, Du hast recht. Aber hier sind nur 200V-Typen verbaut. Wann wird A-K rückwärts durchbrechen?
Der EL mit 100VA hat nur 4,7W Leerlaufverluste.
Selbst wenn ich das Mal 4 nehmen würde, also 400VA Trafo, wäre ich
noch unter 20W.
Ok, sind andere Spannungen.
Aber wichtig ist ja der Kern. ( EI-Kern).
Und dann sind die neuzeitigen Trafos noch auf Kannte genäht.
Dort wo er 12.5A zieht bricht die Spannung komplett ein.
Das ist der Ladestrom der Elkos.
Ja, Thyristor lässt den Strom nur in einer Richtung passieren, Du hast
recht. Aber hier sind nur 200V-Typen verbaut. Wann wird A-K rückwärts
durchbrechen?
Wurde direkt an der Trafoklemme auf der Sekundärseite über 1 Ohm gemessen. Trafoklemme->1 Ohm->Draht zur Sicherung. Ist das nicht der Sekundärstrom den Du meinst?
Wurde direkt an der Trafoklemme auf der Sekundärseite über 1 Ohm
gemessen. Trafoklemme->1 Ohm->Draht zur Sicherung. Ist das nicht der
Sekundärstrom den Du meinst?
Schon den, aber eben ohne die Elkos ständig neu laden zu müssen.
Da fließt nix. Sieht man im Oszillogram bei Pump-Betrieb zwischen den Aufladungen. Nulllinie. Wenn ich ganz runter auf 0V drehe dann pumpt der ja nur aller paar Sekunden. Da kann man das gut beobachten. Außerdem ist das Gerät jetzt erstmal zerlegt.
Habe doch weiter oben schon den Thyristor-Verdacht geäußert und auf die Kennbuchstaben hingewiesen. Dass die Dinger natürlich so versteckt verbaut sind, wußte ich nicht. Allerdings hat da schon einer daran herumgelötet und wahrscheinlich schwächliche 200V-Typen hineingebastelt?
Wenn es nicht eilt, würde ich passende Thyristoren und Wärmeleitpaste suchen und mir den mehrmaligen Zusammenbau sparen. Wenn Du sie später ausgelötet hast, kannst Du sie z.B. mal über 500k an eine 600V Quelle hängen und prüfen ob/wann sie schon von selbst zünden (Überkopfzündung)?
Ich werde mir jetzt erstmal neue Thyristoren besorgen, dann sehen wir weiter. Die Zündimpulse kommen ja, haben eine erwartbare Amplitude, sind 180° versetzt, Trafos ist auch OK. Was kann es denn anderes noch sein?
Vielen lieben Dank an Euch alle für Eure Hilfe! Insbesondere an H.H.!
Wenn ich wieder alles zusammen habe werde ich nochmal berichten.
Hi
Nochmal ein Gedanke:
Versuche mal die OVP abzuklemmen.
Das ist doch so ziemlich das Einzige was da so viel Strom verbraten könnte.
Nur ist mir nicht ganz Klar warum der Thyristor zwischendurch wieder sperren solllte.
Zeichne dazu auch mal 8n dem Katastrophenschaltplan ein welcher Baustein sich hinter den Bezeichnungen verbirgt.
Das ganze Gerät ist eine einzige Katastrophe! Nicht nur der Schaltplan, auch die Mechanik und offenbar auch die Schaltung selbst.
Neue Thyristoren (BT152-400) sind zumindest erstmal drin. Diese schalten jetzt voll durch bis auf A-K = 0V. Die Überlappung des Durchschaltens blieb aber wohl erhalten. Das brachte also nicht den gewünschten Erfolg.
Danke Armin, aber das OVP Zeug hatte ich schon ab. Da reichte es den V20 (MC3423) und den Optokoppler V21 (CNY17) zu ziehen. Daran lag es nicht.
Die CC LED wird irgendwie beeinflußt von dem TCA785 (V39). Da bin ich gerade dran. Es scheint ein Fehler im Design der Schaltung zu sein. Habe mich heute mit dem Datenblatt nochmal hingesetzt und dessen Funktion bis ins Detail analysiert. Es hat mit der Rampenspannung (Sägezahn) an Pin 10 zu tun die nur 6V erreicht, welche aber über der Spannung an Pin 11 (normal 10V) liegen muss um die Zünd-Impulse zu triggern. Über eine Konstantstromquelle wird dort der C32 (68nF) geladen und dann entladen, Strom-Einstellung mit R59 (68k) an Pin 9. Bei "Nachlade-Bedarf" sinkt ja die Spannung an Pin 11 ab, d.h. wenn dort <=6V erreicht wurden, dann werden die Elkos nachgeladen (Zündimpulse getriggert an Pin 14/15).
Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe es durch Verringerung von R59 geschafft, daß dauerhaft Pulse rauskommen, und auch die CC LED bleibt aus! Das Netzteil hört sich nun schon mal viel gesünder an und das Oszibild sieht auch perfekt aus! Maximal nur noch 6A werden während der (nun auch schmaleren) Strom-Spitzen aus dem Trafo gezogen und die Sekundär-Spannung bricht nicht mehr auf 0 zusammen. Habe wieder viele Bilder gemacht, lade ich dann irgendwann mal hoch.
Verringerung von R59 => Konstantstrom höher => C32 wird höher geladen, d.h. die Rampe geht dann bis auf über 10V hoch und teilweise in Begrenzung. Da muß man aufpassen, daß der Sägezahn dann oben nicht abflacht.
Allerdings werden nun die Elkos bei Uout<ca.70V zu hoch geladen, sodaß nun dort wieder die MOSFETs die ganze Arbeit machen und entsprechend heiß werden.
Ich bin dort nun also dran die Schaltung so zu modifizieren, daß das nicht mehr passiert. Da muss ich viel messen und probieren, glaube nicht, daß ihr mir dabei helfen könnt. Werde als nächstes erstmal an Pin 11 ein Poti 0...10V anschließen um zu sehen, ob der Phasenanschnitt sauber funktioniert und in welchem Spannungsbereich wir dort an Pin 11 liegen müssen. Dann geht's Rückwärts zu V38 und V37.
Zeitaufwand immens! Bitte nicht zuhause nachmachen Kinder!
In der oberen Kammer liegt die verkohlte Primär-Seite (230Vac), in der
unteren Kammer die Sekundär-Seite (150Vac).
Und ich mache jede Wette dass unter dem anderen Isolierpapier der Draht
erheblich dünner ist,
Nein, ganz eindeutig liegt oben die Netzwicklung, siehe Bilder (EA-PS_7150-04A_FRONT.jpg) und Schaltplan.
Die linken beiden Klemmen sind für 230V, die rechten für die 146V 3,6A (525,6VA), von dort gehen die beiden roten / blauen Drähte in die untere Wickelkammer.
Die Daten der beiden Haupt-Trafos:
T1, T2 Transformator Typ 552 146V 3,6A Art.Nr. 57122552
Angeblich sind das normale Netztrafos, keine Streufeldtrafos.
Sie sind nicht mehr lieferbar, habe nachgefragt.
Ein großes Manko an den Plänen / Stücklisten ist, dass sich die Bauteilbezeichnungen auf den verschiedenen Baugruppen / Platinen wiederholen. T1 und T2 gibt es z.B. sowohl im Chassis als auch auf der Hauptplatine.
Also EI120 (IEC YEI 1 - 40), Waasener Art.Nr. 11.160 Stapelhöhe 75, also bei 0,35mm Blechdicke 214 Bleche, bei 0,5mm 150 Bleche.
Diese gäbe es auch mit 2,1 , 3,0 und 4,0 mm Luftspalt:
Meines Erachtens ist das Konzept ohne Zwischenkreis-Speicherdrossel eine Fehlkonstruktion. Evtl. kann man eine solche nachrüsten (müssen die Regelparameter dann angepasst werden?). Bei kleiner Ausgangsspannung und kleinem Anschnittwinkel ist der Stromflusswinkel im Trafo klein, der Strom und die Verlustleistung riesig. Sieht man ja. Eine Speicherspule würde den Impuls-Strom reduzieren und die Situation entspannen.
In den beiden Videos von Thomas Scherrer über sein PS-7065-100 650W
https://www.youtube.com/watch?v=eBPt8bqEL90 (Elektro Automatik EA PS 7065-100 650W Power Supply test and teardown)
https://www.youtube.com/watch?v=YG6AYyzVNcY (Elektro Automatik EA PS 7016 20A LCD Power Supply 2001 test teardown)
berichtet er über vier Kurzschlusswindungen in der Befestigung der Trafos / Klemmleisten, die mit für den hohen Ruhestromverbrauch verantwortlich sind.
Wenn die beiden internen Kühlkörper thermisch mit dem Gehäuse verbunden wären, könnte damit viel Wärme abfließen.
Die Thyristorregelung funktioniert bei ihm so, wie man sich das vorstellt.
Meines Erachtens ist das Konzept ohne Zwischenkreis-Speicherdrossel eine
Fehlkonstruktion.
Warum soll das eine Fehlkonstruktion sein?
Das Prinzip war schon bei der Vorgängerserie, dem 7060-100 so.
Nur dass dort neben den zwei Trafos drei oder vier große Elkos mit 35x65mm die Glättungsarbeit verrichten.
Mit einer Drossel wäre wohl die Regelung um einiges langsamer weswegen diese drossellose Lösung auch in den HP626xB so realisiert worden ist.
Ich habe angefangen, einen besser lesbaren Plan zu zeichnen.
Anbei ein Rohentwurf, alles noch Kraut und Rüben, aber es erleichtert das Erkennen der Funktionen.
Also, wie funktioniert die Thyristorregelung?
Es ist "negative Logik": je höher die Spannung an V11, desto weniger (=später) werden die Thyristoren angesteuert.
Daher wird erst einmal beim Einschalten über C41 und V59 die 12V auf V11 gelegt, C41 lädt sich langsam über R93, sodass nach dem Einschalten dieser Schaltungsteil keinen Einfluss mehr hat.
Jetzt kommt V38 (LM723) über Diode V35 zum Zug: Er vergleicht die Spannung an den Drains ("Kollektoren") der Endstufentransistoren gegenüber der Ausgangsspannng (über den Spannungsteiler R48:R56, beide 560k) mit der von R57 eingestellten Spannung. D.h. die Spannung über der Endstufe ist doppelt so groß wie die Spannung am Schleifer des R57.
Die negative Logik kommt dadurch zustande, dass die geteilte REF nicht wie üblich auf +IN (Pin 5), sondern auf -IN (Pin 4) geht.
Hinzu kommt noch der Einfluß über V37/1, R53 und V40 auf diesen Spannungsteiler: Ich vermute, dass mit dem unteren Operationsverstärker des V37 die Spannung am Shunt verstärkt wird und bei hohem Ausgangsstrom (=hohe Spannung am R53) eine höhere Spannung über der Endstufe vorgaukelt, d.h. die Regelung zurücknimmt, um die Endstufen-Verlustleistung zu reduzieren.
Der obere OpAmp des V37 steuert die LEDs (CV / CC) an: es kann immer nur eine der beiden leuchten. Ist der NPN V36 angesteuert, d.h. V37/7 high, leuchtet LED V1 (CC rot), sonst LED V2 (CV grün).
Dazu wird die Spannung zwischen den +IN und -IN des LM723 V49 (Haupt-Spannungsregler) verstärkt, im normalen Regelbetrieb ist die Differenz 0, d.h. V37/7 ist low, die grüne CV-LED V2 leuchtet. Regelt der Stromregler V43 (LM723) zurück, kann der V49 nicht nachregeln, der Sollwert +IN ist höher als der Istwert -IN, dadurch wird V37/7 high, die rote CC-LED V1 leuchtet.
In allen Original-Plänen fehlt die Verbindung von out+ nach 0V, also dem Gnd des Spannungsreglers V28 und der ICs V37, V38, V39. Auf der Leiterplatte (pcb_unten.png) ist sie von der unteren Seite der Shunts V19-V24, zum Ausgangsstecker X5, X11/3, Poti R31(nicht bestückt), Referenzdiode V44, Poti R50, R61. Im angehängten großen PNG in rot nachgetragen.
Eine weitere Leiterbahn geht vom X5 zum Poti R57 (Uds).
Des weiteren fehlt die Leitung X7.20 (AmpMeter-) nach 0V.
Was gerne durch Fehlbedienung (Last an den Sense-Eingängen anschließen) kaputt geht, sind die Widerstände R67 und R70, beide 100 Ohm.
Bauteilwerte, die bei der 150V-Version anders sind:
C1-C10 470µ 200V
C38, parallel zum R73
R19-24 nur 1 dünner Konstantandraht (für 3A ausreichend)
R25
R26
R48?
R73, der Spannungssensor
V7-V12 nur 3 bestückt
V13, V14, V15
Wenn Du mir die Werte dieser Bauteile nennst, trage ich sie nach.
1
Stückliste Platine EA-GP7000/70 im EA-PS7032-20A
2
C01 E 4700µ 50 344 14
3
C02 E 4700µ 50 461 16
4
C03 E 4700µ 50 580 15
5
C04 E 4700µ 50 696 16
6
C05 E 4700µ 50 812 16
7
C06 E 4700µ 50 932 16
8
C07 E 4700µ 50 1050 16
9
C08 E 4700µ 50 402 216
10
C09 E 4700µ 50 521 216
11
C10 E 4700µ 50 636 216
12
C11
13
C12
14
C13
15
C14 E 220µ 35 468 267
16
C15 E 220µ 35 1169 636
17
C16 S 47n 63 1233 631
18
C17
19
C18 F 33n 50 1003 357
20
C19 E 220µ 35 967 471
21
C20 E 220µ 35 408 267
22
C21 V 100n 50 571 261
23
C22 E 470µ 25 681 356
24
C23 E 220µ 35 350 267
25
C24 E 100µ 35 989 171
26
C25 V 100n 50 989 213
27
C26 F 220n 250 155 554
28
C27 F 220n 63 818 219
29
C28 F 4,7n 63 854 275
30
C29 E 220µ 35 630 275
31
C30 F 220n 63 700 282
32
C31 F 220n 63 701 283
33
C32 F 68n 63 748 275
34
C33 F 1n0 100 768 275
35
C34 S 4n7 63 628 437
36
C35 F 220n 63 626 519
37
C36 V 100n 50 648 518
38
C37 V 100n 50 720 599
39
C38 V 100n 50 726 518
40
C39 S 4n7 63 790 437
41
C40 V 100n 50 754 194
42
C41 E 220µ 35 625 225
43
F01 Sich T4A 266 553
44
F02 Sich T4A 326 552
45
F03 Sich MT315mA 385 552
46
F04 Sich not used 442 551
47
R01 D 0R12 5,0 5 1094 96
48
R02 D 0R12 5,0 5 1138 85
49
R03 D 0R12 5,0 5 1094 263
50
R04 D 0R12 5,0 5 1094 348
51
R05 D 0R12 5,0 5 1094 432
52
R06 D 0R12 5,0 5 1094 515
53
R07 K 1k5 0,25 5 1138 83
54
R08 K 1k5 0,25 5 1094 180
55
R09 K 1k5 0,25 5 1138 253
56
R10 K 1k5 0,25 5 1136 336
57
R11 K 1k5 0,25 5 1136 420
58
R12 K 1k5 0,25 5 1136 504
59
R13 K 100R 0,25 5 1136 57
60
R14 K 100R 0,25 5 1137 140
61
R15 K 100R 0,25 5 1136 224
62
R16 K 100R 0,25 5 1136 307
63
R17 K 100R 0,25 5 1136 392
64
R18 K 100R 0,25 5 1136? 476?
65
R19 D Konstantandraht d=1mm L=60mm 1074 339
66
R20 D Konstantandraht d=1mm L=60mm 1060 330
67
R21 D Konstantandraht d=1mm L=60mm 1047 338
68
R22 D Konstantandraht d=1mm L=60mm 1031 330
69
R23 - np 1074 90
70
R24 - np 1045 585
71
R25 M 2k2 2,0 5 1134 35
72
R26 M 1k0 2,0 5 1276 619
73
R27 ?
74
R28 K 1k0 0,25 5 1009 444
75
R29 K 100R 0,25 5 1022 372
76
R30 ?
77
R31 CT np OVP 973 599 over voltage protection
78
R32 K 5k6 0,25 5 991 606
79
R33 K 2k7 0,25 5 981 444
80
R34 ? 544 325
81
R35 M 330R 2,0 5 1074 235
82
R36 M 330R 2,0 5 1048 235
83
R37 K 1k0 0,25 5 962 129
84
R38 K 2k2 0,25 5 121 347
85
R39 K 2k2 0,25 5 121 381
86
R40 K 1k0 0,25 5 920 536
87
R41 K 5k6 0,25 5 894 525
88
R42 K 100k 0,25 5 928 454
89
R43 K 100k 0,25 5 913 525
90
R44 K 1M0 0,25 5 943 525
91
R45 K 39k 0,25 5 785 210
92
R46 M 47R 1,0 5 307 227
93
R47 M 47R 1,0 5 308 244
94
R48 K 560k 0,25 5 838 210
95
R49 K 10k 0,25 5 813 525
96
R50 Trimmer 250R Udsmax 860 521
97
R51 ?
98
R52 K 56k 0,25 5 827 455
99
R53 K 560k 0,25 5
100
R54 K 270k 0,25 5
101
R55 K 10k 0,25 5 768 363
102
R56 K 560k 0,25 5
103
R57 Trimmer 1k0 Uds 844 362
104
R58 K 47k 0,25 5 632 366
105
R59 K 68k 0,25 5 737 283
106
R60 K 1k2 0,25 5 906 606
107
R61 K 270R 0,25 5 666 454
108
R62 K 470R 0,25 5 680 525
109
R63 K 5k6 0,25 5
110
R64 Trimmer 10k Imax 857 604
111
R65 K 5k6 0,25 5 1009 606
112
R66 K 100k 0,25 5 827 606
113
R67 K 100R 0,25 5 640 606
114
R68 K 2k7 0,25 5 760 445
115
R69 K 1k2 0,25 5 813 537
116
R70 K 100R 0,25 5 651 535
117
R71 MF 22k 0,25 1 626 606
118
R72 CT 20k 10-Gang 698 622
119
R73 K 47k 0,25 5 742 455
120
R74 K 5k6 0,25 5 784 525
121
R75 K 470R 0,25 5 799 455
122
R76 K 10k 0,25 5 774 373
123
R77 T 10k Umax 768 601
124
R78 K 5k6 0,25 5 954 606
125
R79 K 100k 0,25 5 738 606
126
R80 CT 100R 10-Gang 673 621
127
R81 K 10k 0,25 5 934 129
128
R82 NTC 10k in Kühlkörper geschraubt
129
R83 K 10k 0,25 5 948 202
130
R84 K 470R 0,25 5 827 202
131
R85 K 100k 0,25 5 892 202
132
R86 K 2k2 0,25 5 905 129
133
R87 K 10k 0,25 5 920 202
134
R88 K 2k2 0,25 5 771 202
135
R89 K 560R 0,25 5 785 129
136
R90 K 5k6 0,25 5 799 202
137
R91 K 5k6 0,25 5 813 129
138
R92 K 10k 0,25 5 652 367
139
R93 K 10k 0,25 5 681 204
140
T01 Transformator Typ 555 614 533
141
T02 Transformator Typ 556 611 545
142
T03 Transformator Typ 554 191 530
143
T04 Übertrager ZKB 472/105-80-210 267 269
144
T05 Übertrager ZKB 472/105-80-210 267 180
145
V01 ZD 15V BZX85C 1138 70
146
V02 ZD 15V BZX85C 1138 154
147
V03 ZD 15V BZX85C 1138 237
148
V04 ZD 15V BZX85C 1138 321
149
V05 ZD 15V BZX85C 1138 406
150
V06 ZD 15V BZX85C 1138 490
151
V07 FET IRFP243 1274 84
152
V08 FET IRFP243 1273 168
153
V09 FET IRFP243 1273 252
154
V10 FET IRFP243 1271 336
155
V11 FET IRFP243 1271 420
156
V12 FET IRFP243 1271 503
157
V13 Thyrist S6055W S 6055 W 105 300 Phasenanschnitt-Vorregelung
158
V14 Thyrist S6055W S 6055 W 102 468 Phasenanschnitt-Vorregelung
159
V15 Doppeld FEP30GP FEP 30 GP 104 167 Leistungs-Gleichrichter
160
V16 Alternative zu D15a? 103 357
161
V17 Thyrist S2020 S 2020 1292 556 OVP Endstufenthyristor, wird von V23 angesteuert
162
V18 Diode BY550-100 1212 647
163
V19 Alternative zu D15b? 103 529
164
V20 IC Typ 3423 MC3423 967 356 OVP Überspannungsschutz am Ausgang (Crossbar)
165
V21 IC CNY17 Optokoppler 972 275 OVP --> Abregelung der Thyristoren der Vorregelung über Inhibit (V
166
V22 ZD 5V6 BZX85C 993 372
167
V23 Thyrist EC103 EC 103 967 515 OVP vorstufen-Thristor, wird von V20/8 angesteuert, steuert V17 an
168
V24 BG B80C1500 1026 515 +OVP-Versorgung
169
V25 BG B80C1500 407 350 +Gate-Versorgung der Endstufen-Mosfets
170
V26 BG B80C1500 468 350 +12V und -5,6V-Erzeugung
171
V27 BG B80C1500 349 350 Lüfter-Versorgung
172
V28 SpRegl Typ 7812 517 331 +12V, gespeist aus V26
173
V29 ZD 5V6 BZX85C 563 325 -5,6V-Erzeugung
174
V30 T BD243 1009 276 Lüfterregelung Endstufe
175
V31 D 1N4004 121 397
176
V32 D 1N4004 121 364
177
V33 D 1N4148 285 350
178
V34 D 1N4148 284 263
179
V35 D 1N4148 798 283
180
V36 Tnpn BC547 936 590
181
V37 IC Typ 258 LM258 2fach-Opamp 933 437 Vorregelung und CV/CC-LED-Ansteuerung
182
V38 IC Typ 723 LM723 Spannungsregler 908 275 Zwischenkreis-Spannungsregelung (Vorregelung)
183
V39 IC Typ 785 TCA785 Phasenanschnitt 678 274 Vorregelung
184
V40 D 1N4148 740 362
185
V41 D 1N4148 782 292
186
V42 D 1N4148 796 363
187
V43 IC Typ 723 LM723 Spannungsregler 682 436 Stromregelung
188
V44 ZD 1N825 888 605
189
V45 D 1N4148 695 453
190
V46 D 1N4148 708 525
191
V47 D 1N4004 744 372
192
V48 T BC141 586 321 Vorstufe, Treiber der Mosfets, Ansteuerung durch V43/10 (über V47) und V49/10 (über R68)
193
V49 IC Typ 723 LM723 Spannungsregler 843 436 Spannungsregelung (Linearregelung)
194
V50 ZD 1N825 798 606
195
V51 D 1N4148 756 524
196
V52 D 1N4148 770 454
197
V53 IC Typ 258 LM258 2fach-Opamp 860 193 Lüftersteuerung, Temperatursensor
198
V54 Tnpn BC547 730 128 Lüftersteuerung
199
V55 Tnpn BC547 732 202 Übertemperatur-Abschaltung des Vorreglers
200
V56 D 1N4004 470 235
201
V57 D 1N4004 470 252
202
V58 D 1N4148 693 126
203
V59 D 1N4148 709 204
204
V60
205
X01 184 295
206
X02 184 242
207
X03 184 180
208
X04 184 126
209
X05 1125 647 Ausgang Plus +
210
X06 1125 579 Ausgang Minus -
211
X07 628 622
212
X08 978 143
213
X09 1051 110
214
X10 1048 213
215
X11 979 619
216
X12 121 609
217
X13 203 609
218
X14 278 609
219
X15 335 608
220
X16 392 608
221
X17 434 614 erscheint bei Suche auch bei C29, über F4, beide nicht verwendet
Oh Mann! Vielen Dank für all Deine Mühe!
OK, ich habe jetzt doch das Netzteil nochmal aus der Ecke geholt und nachgeschaut. Hier die Dir fehlenden Werte:
Die Verbindung von Out+ zum virtuellen Massepunkt hinter Graetz-Brücke V26 konnte ich mittels Durchgangstest bestätigen (ZD5.6-Kathode von V29 -> Out+).
Ich würde folgendermaßen vorgehen:
Es ist unsicher, in welchem Schaltungsteil der Fehler sitzt, er könnte auch in den beiden anderen LM723-Teilen sein.
Widerstände, an denen hohe Spannungen anliegen, werden gerne mit der Zeit hochohmig. Ich denke z.B. an den R73 (bei 150V-Ausführung 150k).
Die Spannungsregelung funktioniert so:
Der Sollwert von den Potis erzeugt in den R78 (5k6) und R79 (100k) einen Strom (1mA für volle Ausgangsspannung 150V), dieser muss durch R73 (150k) nach out- fließen, damit am Mittelpunkt dieses Spannungsteilers, der mit +in (Pin5) des Spannungsreglers V49 verbunden ist, 0V anliegen. -in (Pin4) ist mit out+ (also 0V) verbunden.
Ist die Ausgangsspannung zu niedrig, wird +IN zu hoch, OUT wird höher und die Endstufe liefert mehr.
Der Stromregler: Die Strom-Poti-Spannungen bilden über R64, R65 (grob) und R66 (fein) mit R61 (470R) einen 13:1 Spannungsteiler, dessen Mittelpunkt (+in) mit der an den Shunt(s) abfallenden Spannung (-in) verglichen wird. Ist die Shunt-Spannung größer als der Sollwert, wird out (Pin10) low und zieht über D47 die Basisspannung des V48 nach unten.
Diese drei Regelkreise arbeiten im Wesentlichen unabhängig voneinander, und mit dem jetzigen Wissen sollte es ein Leichtes sein, die Ursache für das Dampflock-Verhalten zu finden.
Kommt es über R48 oder R53+D40?
Die Thyristor-Ansteuerung ist meines Erachtens in Ordnung, das vermeintliche gleichzeitige Leiten der Thyristoren findet nicht statt, Ursache für die geringe Spannung an der Wicklung nach dem Zünden der Thyristoren ist die geringe Zwischenkreisspannung.
Die Referenzen sind V44 und V50, temperaturkompensierte Präzisions-Zenerdioden 1N825 mit 6,2 +-0,3V, die die Spannungen für die 4 Sollwert-Potis erzeugen.
Leider gehen die ganzen Soll- und Istwerte für die Fernsteuerbarkeit über (DIP)-Schalter, was auch alles überprüft werden sollte.
Die genannten 100 Ohm werden evtl. über Schalter S2 überbrückt, siehe PDF "EA-PS 7032-200.pdf" Seite 6 Fernfuehlung. Bitte auch prüfen, ob es diesen in der 150V-Version gibt.
Woher kommt der 100Hz-Ripple im Oszillogramm tca785_pin11_150v.jpg? Sind die -5V6 wirklich gut? Die ZD V29 wird ja gut warm, daneben ist der C21, weiter rechts der C22 und links vom Kühlkörper der C14.
Ich habe im gezeichneten Plan die Bauteil-Buchstaben teilweise angepasst, z.B. D statt V. Die Nummern blieben gleich.
Vergleicht man die Leistungsangaben typischer EI120/75-Trafos, merkt man, dass 400VA üblich sind, d.h. unsere 525VA sind als "leistungsoptimiert" einzustufen, also dickerer Draht, dafür weniger Windungen, dafür mehr Magnetisierung und mehr Eisenverluste.
Ein Trafo, der mit Modifikation als Ersatz dienen könnte, ist der
https://www.ebay.at/itm/174983317228 85 Euro aus 72229 Rohrdorf
Verkäufer Dariusz Volkmann-Ganczar
Adresse Talstrasse 20, Rohrdorf, 72229, Germany
Telefon 074526050024
E-Mail info@dvg-ip.com
Ein Spartrafo EI120/53 mit 0 - 95 - 140 - 180 - 230 - 280 - 400
(typischer Vorschalttrafo für Lüfter in V-Schaltung), dessen Wicklungen man auftrennen könnte: von 180 - 400 wären 220V, dann liegen an 0-140 genau 146V an. Die Wicklung 140-180 könnte man als Schirmwicklung verwenden oder als Isolierung offen lassen.
Das Netzteil wiegt 23 kg, davon sind fast 14 kg die Trafos (vermute je 6,9kg). Kannst Du bitte die Gleichstrom-Widerstände am noch intakten Trafo 57.122.552 messen? Und das Gewicht des defekten?
Warum soll das eine Fehlkonstruktion sein?
Anbei eine Simulation der Trafo-Verlustleistung (der Kupferwiderstand wird durch den 5-Ohm-Widerstand dargestellt, wenn man ihn Alt+Klickt, sieht man dessen Verluste, wenn man oben in die Formel Ctrl-Klickt, sieht man den Durchschnitt) durch den geringen Stromflusswinkel. Bei niedriger Ausgangsspannung (wenige Volt) und 4A ist die Trafo-Verlustleistung bei angenommenen 5 Ohm Gesamt-Effektivwiderstand (prim+sek) 421 Watt. Daher meine Einschätzung der Fehlkonstruktion.
Dazu mein Vorschlag mit einer 50mH-Speicherspule. Verlustleistung nur noch 29W, und viel weniger Ripple (2V), da der C die halbe Zeit nachgeladen wird.
Gewicht kann ich jetzt nicht mehr ermitteln da ich den defekten Trafo erstmal wieder eingebaut habe. Ein Ausbau würde jetzt 1-2h dauern da ich das Gerät wieder zerlegen müsste. Für die weitere tiefgehende Fehlersuche fehlt mir im Moment wie gesagt die Zeit. Da steckt man dann mehrere Tage seinen Kopf in die Kiste. Ich kenne mich, Zeitbudget dafür derzeit leider nicht vorhanden :(
Passt schon, ich dachte, Du hättest ihn noch "rumliegen".
Die Widerstandswerte sind etwas geringer als angenommen, aber dennoch: mich wundert es nicht, dass er kaputt ging.
Ein weiterer Ersatztyp wäre
https://www.ebay.at/itm/226815161176 für 35 Euro aus 53925 Kall
0-120-160-230-280-400 5,0A, den könnte man bei 160 trennen, die oberen Wicklung hätte dann nominell 240V, aus den 160 kommen dann 153 heraus.
Die genauen Abmessungen stehen nicht dabei, ich vermute aber auch in Richtung EI120/55, 153V bei 2,5A wären 382,5VA.
Ähh, Sorry.
Was willst Du mit einem Spartrafo in einem Netzteil?
Hab leider eben erst auf deine Links geklickt.
Bei dem gelten zudem auch ganz andere Berechnungsgrundlagen für die Leistungsauslegung der Wicklungen...
Ähh, Sorry.
Was willst Du mit einem Spartrafo in einem Netzteil?
Hab leider eben erst auf deine Links geklickt.
Bei dem gelten zudem auch ganz andere Berechnungsgrundlagen für die
Leistungsauslegung der Wicklungen...
Thorsten hat den Spartrafo ja zum Trenntrafo modifiziert.
Allerdings übersieht er ein wesentliches Sicherheits Problem: die nach dem Umbau nicht ausreichende isolation zwischen der neu geschaffenen primär und sekundären Seite.
Das ist mir durchaus klar. Man könnte ja als Notbehelf für hohen Strom den zweiten Trafo nur bei Bedarf zuschalten, mit dem Wissen, dass nur geringe Trennung vorhanden ist.
Andrew, eine Frage an den Praktiker:
beim erstgenannten Spartrafo liegt ja dann nach der Trennung zwischen Primär- und Sekundär noch die 40V-Wicklung 140-180. Wäre das genug Trennung, wenn man diese beidseitig offenlässt?
Der Original-146V-Trafo ist nicht mehr lieferbar, einen neuen wickeln zu lassen dürfte vermutlich jenseits 200 Euro liegen. Ich denke an den Tread, wo Branadic einen mit 45VA für seinen Valhalla-Scientific Kalibrator 2720GS wickeln ließ:
Beitrag "[S] Firma, die Trafos neuwickeln kann"
Das ist nicht mein Thread.
Jedoch habe ich genau so'n EA-Netzteil mit Thyristor-Vorregelung.
Dachte, ggf. hier mithelfen zu können, z.B. messen an meinem funktionsfähigen Gerät.
Wenn einem allerdings so'ne Textliste hingerotzt wird, begleitet von dem dummen Kommentar auf den ich hier antworte, so wird mein Beitrag hier wohl nicht erwünscht.
Tschüss
Jetzt beruhigen wir uns alle mal wieder und atmen tiiief durch.
Also, ich bin für jeden Input von Euch hier sehr dankbar! Auch für konstruktive Kritik und Korrekturen, falls ich Fehler mache.
Ich denke, daß ich wohl ab Freitag + Wochenende vielleicht mal Zeit finden werde, Torsten's detailierte Analyse bei der weiteren Fehlersuche zu verwerten.
Nochmals vielen Dank für Deinen unermüdlichen Einsatz, Torsten!
Lasst mir also bitte noch ein paar Tage Luft. Ich melde mich dann.
Andrew, eine Frage an den Praktiker:
beim erstgenannten Spartrafo liegt ja dann nach der Trennung zwischen
Primär- und Sekundär noch die 40V-Wicklung 140-180. Wäre das genug
Trennung, wenn man diese beidseitig offenlässt?
Denke mal die Sache durch:
Einfache Gegenfrage: Woher weisst Du das da nicht nur Lackisolation ist?
Du siehst, die Idee ist nicht gut dafür einen Spartrafo zu missbrauchen.
Da aber in E..y etc immer wieder Trafos aus Solarwechselrichtern angeboten werden mit 2 echt durch Folienzwischenlage getrennten Wicklungen. z.B. 230V/153V -- da hätte man was Solides .-)
Isoprüfung haben die Teile für die bauart.
Und kostet auch nicht die Welt. Vermeidet jedoch definitiv eigenen Eintrag beim Darwin Award.
Der Schaltplan enthält weitere Fehler:
V37/Pin4 geht auf -5,6V, nicht nach Masse
V38/Pin7 geht auf -5,6V, nicht nach Masse
V37/4 kann ich bestätigen, da geht eine Leiterbahn nach V49/7 und V43/7.
V38/7 muss aber auf 0V gehen, auf der Unterseite geht eine Leiterbahn von X5 (out+) nach R57 links, von dort auf der Oberseite nach C33 unten und V38/7 (LM723), wieder auf der Unterseite weiter an V21/4 (Optokoppler CNY17-2?). Wenn da nicht 0V (ggü. out+) anliegen, haben wir den Fehler schon: Leitungsunterbrechung. Wenn da tatsächlich -5V6 anliegen, woher sollen diese kommen?
Kann bitte jemand mit Bildbearbeitungs-Fertigkeiten das Bild pcb_unten.jpg aufhellen, entzerren, spiegeln und die Seite 10 des EA-PS_7016-20A.pdf oder das EA-PS7032-200lageplan.png (ist allerdings unscharf, weil gescannt) transparent übereinanderlegen?
Die Ruhe-Spannung an V39/11 (TCA785) ist rechnerisch 1214/(14+39)=3,17 oder 1215/(15+39)=3,33V (volle Leistung). Sie kann über die Dioden D59 (Einschalt-Softstart) oder D35 vom Vorregler V38/10 auf ca. 10-11V angehoben werde, wodurch der Anschnittwinkel kleiner (später) wird. Die 100Hz-Sägezahnspannung an V39/10 sollte von ca. 0,5 - 6..10 V gehen (C32 (68n)-Ladestrom wird von R59 (68k) an V39/9 bestimmt). Mit dieser wird die Eingangsspannung an V39/11 verglichen. Mit C33 (1nF) an V39/12 wird die Zündimpulslänge bestimmt.
Auch wurde daran schon mal herumgebaut. Konnte dies
allerdings nicht mit dem Problem in Verbindung bringen
da die Modifikationen andere Sachen betrafen.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Was wurde verändert / wo wurde gebastelt?
Ich würde zuerst um den Vorregler V39 (LM723) messen: an R55 +IN/5 muss über R48 (560k):R56 (560k) die halbe Endstufenspannungs-differenz anliegen, an -IN/4 über R54 (270k, könnte hochohmig geworden sein) die durch R57 (Uds) geteilte Referenzspannung 7,15V. Daraus ergibt sich die Ausgangsspannung OUT/10, die über D35 auf den TCA785/11 geht.
Nebenbei, EA gehört seit Anfang 2024 zu Tektronix.
Die wiederum gehören zu Fortive:
Zum Fortive-Konzern gehören unter anderem die Fluke Corporation, die Hengstler GmbH, Tektronix (Keithley) und Gilbarco Veeder-Root.
Ein Spartrafo EI120/53 mit 0 - 95 - 140 - 180 - 230 - 280 - 400
(typischer Vorschalttrafo für Lüfter in V-Schaltung), dessen Wicklungen
man auftrennen könnte: von 180 - 400 wären 220V, dann liegen an 0-140
genau 146V an. Die Wicklung 140-180 könnte man als Schirmwicklung
verwenden oder als Isolierung offen lassen.
Das mit dem Umfrickeln habe ich geflissentlich übersehen.
Jedoch wird das in den meisten Fällen eh nicht möglich sein da oftmals nir Einzeldrähte an die Klemmen herausgeführt werden und der Trafo in Teilen neu gewickelt werden müsste.
Außerdem ist dann die Sekundärwicklung mit zu dünnem Querschnitt ausgeführt.
Hier das gewünschte Overlay-Bild der Unterseite. Die Pins der ICs sind horizontal zu spiegeln.
Torsten, du hast recht. Da hab ich wohl einen Fehler gemacht und falsch in meinen Schaltplan eingezeichnet. V38/Pin7 geht doch auf die virtuelle Masse, also ist der Schaltplan richtig.
Es wäre allerdings eine Einkammer-Ausführung mit verstärkter Isolierung und Vakuumverguss, Primär 2x115V, Aufbau: Prim1, Sek, Prim2 (geringe Proximity-Verluste). Ein Stück mit 146V 3,5A 520 VA kostet etwa:
Trafo Kupferzuschlag netto Mwst brutto +Versand
170 17 187 35,50 222,50 xxx
Ich habe mal überschlagsmäßig gerechnet:
EI120 Stapelhöhe 73-75mm
Eingang 2x115=230V 2,54A 584VA
Ausgang 146V 3,6A 525,6VA
Das Windungsverhältnis soll genau 1,5 sein, Leerlaufspannung 153V.
primär 1,2mm 2x140=280 Wdg, sekundär 1,5mm 187 Windungen
1,8kg Cu + 5,2kg Fe = 7,0kg gesamt
alternativ primär bifilar 2x0,8mm sekundär trifilar 3x0,8mm
Zwischen Primär und Sekundär verstärkte Isolierung Schutzklasse 2