LED Strombegrenzung so?

Gast #357247
Hallo,

auf dem Bild eine Skizze zur Strombegrenzung einer dicken LED
einstellbar bis rund 320mA. Frage: Ist das so OK oder sollte T2 nen
Basisvorwiderstand bekommen oder neigt es dann zum schwingen? Da ein
paar Kanäle davon gebaut werden sollen, würde ich den Aufwand gern
gering halten.

Danke!
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Gast
Hallo micha

ob der T2 nen Vorwiderstand braucht, hängt auch davon ab, wieviel
Basisstromn er verkraftet. Wennste dafür einen
Klein-Leistungstransistor ala BD438 nimmst, dann nicht. ich hab mit so
ner Schaltung schon einen BC547 geschlachtet.

Gerhard
Gast
Yepp, T2 sollte ein BC547 werden, T1 ein BD241. Also z.B. nen 470R vor
die T2-Basis einfügen? Dann müßte aber der 2,2Ohm Widerstand
geringfügig reduziert werden, da über den zusätzlichen Basiswiderstand
auch eine Spannung abfällt?
Gast
Hab ich da nen Denkfehler, oder ist der Strom für die LED nicht eh durch
das Poti begrenzt. Bei 150 - 200 Ohm fließen doch keine 300 mA mehr und
die 2,2 Ohm machen auch keinen Unterschied mehr.

Werner
Gast
Der Strom soll einstellbar sein, der 2,2 Ohm Widerstand soll das Maximum
begrenzen. Was Deinen NICHT vorhandenen Denkfehler angeht - die 150..200
Ohm kennzeichnen nicht den Einstellbereich, sondern das Poti, welches
mit dem konkreten Wert erst noch aus dem Katalog rausgesucht werden
muß;-)
Gast
Wenn doch schon ein Transistor da ist, dann regel doch den Basisstrom
mit dem Poti und den 2,2 läßt du als "Strombegrenzung" drin.
Basisstrom * Verstärkung = Laststrom
Gast
Danke soweit!

@Werner
wie regelt (also nicht steuert wegen h_fe-Streuung u.
Temperatureinfluß!) man den Basistrom und damit den Kollektorstrom in
diesem Beispiel? Mir fällt keine Lösung ein, die Verlustleistung am
Poti sparen könnte. Vielleicht doch am besten mit OP aufbauen, Pic
anbei.
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Gast
Nur als Anmerkung - ohne zur Lösung beizutragen:

Diese Art, den unbenutzen IC1D stillzulegen ist nicht optimal, da er
kräftig übersteuert wird.

Besser ist + Eingang an GND und - Eingang mit Ausgang verbinden.
Gast
Wie wärs denn mit einem Darlington, fester Widerstand von Emitter nach
Masse und einer variablen Spannung über Poti, die du der Basis
aufprägst. Diese Spannung definiert gleichzeitig den Spannungsabfall am
Emitterwiderstand, der wiederum den Strom definiert. Du brauchst für das
Poti nur eine halbwegs konstante Spannung.
Gast
Die einfachste Strombegrenzung geht mit einem Spannungsregler LM317.
Widerstand zwischen Ausgang und Verbraucher, Rückführung auf den
"Adj" Pin des Spannungsreglers.
Siehe
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htm

R ergibt sich bei 320 mA zu 3R9 ; ist sogar ein E12 Wert.

Mit'n Poti ... naja ... Festwiderstand ist besser; Poti 1 Watt ist
teuer. Besser zwei oder mehr Festwiderstände über Schalter oder
Steck-/Lötbrücken kombinieren.

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