Hallo, ich habe mehrere Power-LED-Stränge die ich jeweils mit 700mA
Speisen möchte, mein Netzteil liefert 24V und die Stränge haben ungefähr
folgende Spannungen.
19,96 V -o-o-o-o-o-o-o-
22,4 V -o-o-o-o-o-o-o-o-
17,8 V -o-o-o-o-o-o-o-
Normalerweise würde ich vor jeden Strang einfach eine KSQ mit 700mA
schalten aber gängige KSQs scheinen um die 15 Euro zu kosten..
http://www.leds.de/LED-Zubehoer/Strom-und-Spannung/Constant-current-supply-700mA.html
Warum sind die Dinger so teuer?
Kann ich nicht einfach für jeden Strang einen passenden Vorwiderstand
verwenden? Bei dem 17,8V Strang hätte ich dann allerdings (24-17,8)*0,7
W = 4,34 W Verlustleistung an dem Widerstand, kann man das irgendwie
sinnvoll reduzieren?
Oder kann ich stattdessen für jeden Strang eine KSQ aus zwei
Bipolartransistoren benutzen und nach der Formel R=0,7/I einen
Widerstand von 1 Ohm verwenden? Oder hätte so eine Schaltung die selbe
Verlustleistung wie ein passender Vorwiderstand?
http://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantstromquelle#Konstantstromquelle_mit_bipolaren_Transistoren
Ich habe auch eine Schaltung gesehen bei der ich auf ein Netzteil
verzichten kann, mein Schaltnetzteil hätte 89% Wirkungsgrad, wäre so
eine Schaltung effizienter?
http://www.mikrocontroller.net/articles/LED-%22Birnen%22#Hochvolt-LED-Lampen
Besten Dank
Sur3
> Warum sind die Dinger so teuer?
Gegenfrage: Warum denkst Du, das sei übermäßig teuer? Stelle doch mal
deine drei Platinen selbst her und berichte dann, vieviel es Dich
insgesamt gekostet hat (mitsamt Versandkosten, Platinen, etc.).
Selber bauen lohnt sicher nicht - es sei denn, du brauchst ganz viele
davon und Arbeitszeit zählt nicht mit.
Lass das mal mit dem einfachen Widerstand. Ist 'ne schlecht Idee. Ich
hab jetzt allerdings keinen Bock, der Grund zu erklären. Den findest Du
sicher mit hilfe der Suchmaschine heraus. Die meisten LED Shops erklären
es auch in der FAQ.
KSQ mit Bipolar Transistor ist schon eher praktikabel. Du brauchst dann
allerdings drei Kühlkörper. Die Verlustleistung ist wie bei eine
einfachen Vorwiderstand, aber die KSQ hat den Vorteil, einen Konstanten
Strom zu liefern, was der einfache Widerstand nicht kann.
Am Sinnvollsten sind spezielle LED Netzteile mit konstantem Strom. Dein
Ansatz, zuerst eine bestimmte Spannung zu erzeugen und dann einen Regler
für konstanten Strom nachzuschalten kann logischerweise nur weniger
effizient sein.
Bei 24V Eingangsspannung für einen Strang, der nominell 22.4V braucht,
bleibt nicht viel Spielraum für die Regelung. Da solltest du schon
genauer wissen, was diese 22.4V sind.
Sonst hätte ich vorgeschlagen, die bei ebay angebotenen DCDC-Wandler mit
LM2596 auf KSQ umzulöten (z.B. 141361451145). Leider braucht bei dieser
Billigvariante der Stromfühler schon 1.23V, so dass man mal genau
nachrechnen muss, ob das noch paßt. Bei 0.7A sollte man auch gleich
einen kleinen Kühlkörper und bessere Cs einplanen.
Hallo, danke erstmal..
Stefan us schrieb:> Selber bauen lohnt sicher nicht - es sei denn, du brauchst ganz viele> davon und Arbeitszeit zählt nicht mit.
Naja ich brauche 9 und die Arbeitszeit kann ja nicht so lange dafür
sein, würd' die zur Not Alle zusammen auf eine Streifenrasterplatine
löten, aber ich will halt möglichst wenig Verlustleistung..
> Am Sinnvollsten sind spezielle LED Netzteile mit konstantem Strom. Dein> Ansatz, zuerst eine bestimmte Spannung zu erzeugen und dann einen Regler> für konstanten Strom nachzuschalten kann logischerweise nur weniger> effizient sein.
Hmm, aber dann bräuchte ich ja für jeden LED Strang ein eigenes
Netzteil, das wäre glaubich ziemlich teuer oder verstehe ich das falsch?
Mike schrieb:> Bei 24V Eingangsspannung für einen Strang, der nominell 22.4V> braucht,> bleibt nicht viel Spielraum für die Regelung. Da solltest du schon> genauer wissen, was diese 22.4V sind.> Sonst hätte ich vorgeschlagen, die bei ebay angebotenen DCDC-Wandler mit> LM2596 auf KSQ umzulöten (z.B. 141361451145). Leider braucht bei dieser> Billigvariante der Stromfühler schon 1.23V, so dass man mal genau> nachrechnen muss, ob das noch paßt. Bei 0.7A sollte man auch gleich> einen kleinen Kühlkörper und bessere Cs einplanen.
Hmm eine interessante Idee, das Netzteil was ich nehmen wollte kann man
auf 26,4 V hoch fahren..
http://www.reichelt.de/Schaltnetzteile-Case-geschlossen/MW-RSP-200-24/3/index.html?&ACTION=3&LA=5&ARTICLE=147909&GROUPID=4959&artnr=MW+RSP-200-24
Wie würde man den Ebay-Artikel denn modifizieren müssen, hätte der eine
bessere Effizienz als diese Schaltung hier odere welche der beiden
Schaltungen hat wohl weniger Verlustleistung..?
http://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantstromquelle_fuer_Power_LED#Vereinfachte_Schaltung_f.C3.BCr_LEDs
Danke..
Hi,
sur3 schrieb:> Hmm eine interessante Idee, das Netzteil was ich nehmen wollte kann man> auf 26,4 V hoch fahren..
dann nimm drei Meanwell LDD-700-L, EUR 2,69 netto das Stück:
http://www.elpro.org/shop/shop.php?p=LDD-700L
Grüße, Markus
sur3 schrieb:> würd' die zur Not Alle zusammen auf eine Streifenrasterplatine> löten,
Wenn Du basteln willst sollte das z.B. mit einem ZLED7000, Spule, Diode,
Widerstand und nem Kondensator klappen. Das ist ein Schaltregler für
LEDs bis 750mA bei max 40Volt. Da solltest Du mit 3-4€ pro Regler
hinkommen
> Naja ich brauche 9
Ok, in diesem Fall würde ich auch selber bauen erwägen. Ich dachte es
ginge um drei Stück.
> würd' die zur Not Alle zusammen auf eine Streifenrasterplatine> löten, aber ich will halt möglichst wenig Verlustleistung..
Eben, das wird mit Streifenrasterplatine schiwerig. Dann eher
Lochraster.
>> Am Sinnvollsten sind spezielle LED Netzteile mit konstantem Strom.> Hmm, aber dann bräuchte ich ja für jeden LED Strang ein eigenes> Netzteil
Richtig.
Wie Mike schon schrieb sind die Schaltregler schön kompakt und günstig,
aber eignen sich in deinem Fall nicht, weil nicht genug
Spannungs-Differenz vorhanden ist.
Such mal nach Low-Drop Spannungsreglern mit passender Strombegrenzung.
Gibts bestimmt. Spontan fällt mit der 78M24 ein, der ist aber nicht
Low-Drop und braucht zu knapp viel Eingangsspannung.