Messen einer externen Spannung

Gast #801728
Ich möchte mit einem ATMega gerne (wie mit einem Multimeter) die 
Spannungsdifferenz zwischen zwei Punkten messen. Diese Spannungen 
beziehen sich aber nicht auf den Stromkreis, in dem der ATMega steckt.

Meine erste Idee war, beide Spannungen an einen Differenzverstärker 
anzuschließen, der mir, so hoffe ich, die Differenz relativ zu meiner 
lokalen Masse ausgibt. Habe ich da einen Denkfehler, oder könnte das so 
funktionieren?

Google & Co konnten mir bei diesem Problem bisher nicht weiterhelfen 
(vmtl. nach den falschen Stichworten gesucht). Jegliche Links zu 
entsprechender Literatur oder Stichwörter, nach denen ich googeln 
könnte, würden mir sehr weiterhelfen.

Vielen Dank!

Gruß,
Christian
Gast
wenn die zu messenden potentiale getrennt von der µC schaltung sind, 
dann kannst du doch einfach ein potential der zu messenden spannung auf 
massepotential der µC schaltung legen. soltest dir vorher aber gut 
überlegen ob das nicht zu irgendwelchen fehlern führen kann
Gast
Hallo Willi, danke für den Tip.
Ich vermute, Potentiale zu verbinden ist leider nicht ohne weiteres 
möglich. Ich versuche mal, mein Problem etwas konkreter in Worte zu 
fassen:

Ich möchte mein analoges Netzgerät um eine Digitale Anzeige erweitern 
(ATMega8, S65-Display), worauf ich Spannung und Stromstärke des 
NT-Ausgangs direkt ablesen kann. Außerdem soll das Teil aber auch beides 
per externem Fühler an einer batteriebetriebenen "Probe" messen können.

Dazu war die Idee, den ATMega + Co. direkt an die gleichgerichtete 
Spannung vom Trafo anzuschließen. Dann läuft der ATMega, sobald das 
Gerät eingeschaltet  wird. Nun will ich die Stromstärke per 
Spannungsabfall am 0.33Ohm Shunt messen. Diesen Spannungsabfall wollte 
ich per OP messen, für den ich eine Symmetrische Stromversorgung brauche 
(+-12V). Meine Masse bezieht sich also auf diese +-12V. Das Netzteil 
macht das nicht, sondern bekommt als Eingang vor dem Regler die gesamten 
24V des Trafos...

Ich möchte also den Spannungsabfall an einem Shunt in einem 0-24V - 
System von einem -12V +12V - System aus messen.
Gast
>Diesen Spannungsabfall wollte
>ich per OP messen, für den ich eine Symmetrische Stromversorgung brauche
>(+-12V)

wieso das? leg den OP an z.B. 0-24V und gut ist
Gast
Wenn ich das richtig sehe, vertragen die OPs, die ich so rumliegen habe 
(TL072 /LM1458) bis +-18V als Versorgungsspannung, und +-12V bzw. +-14V 
als Eingangsspannung.
Es wäre also kein Problem, den OPs statt +-18V Versorgungsspannung 0-24V 
zu geben, und die beiden Eingänge einfach mit den Abgriffen am Shunt zu 
verbinden?
Halten die OPs es aus, wenn die absolute Spannung an den Eingängen bis 
20V beträgt? Gelten die im Datenblatt beschriebenen +-12V als absolute 
eingangslimits, oder sind 0-24V auch ok?

Aber wie messe ich dann an einem Batteriebetriebenen Gerät, dass vor dem 
Netzteil liegt und keine Verbindung (bis auf die Messsonden) zum 
Messgerät hat? Irgendwie müssen die Multimeter das ja auch schaffen ;-)

Danke und Gruß,
Christian
Gast
@Tobi: Die Idee mit dem I2C AD-Wandler hört sich auch interessant an, 
aber dann benötige ich lt. Datenblatt min. 2.5V auf der externen Seite, 
damit der Wandler läuft. Das wäre nicht so schön :-(

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