Hallo,
ich benötige für ein Projekte eine Schaltung die mir mit möglichst
wenigen Bauteilen einen Feststrom-Verbaucher simuliert.
Kurz zum Hintergrund, Industrie-Sensoren haben einen 4-20mA Messkreis
welcher den aktuellen Sensorwert mittels Stromverbrauch ausgibt. Dabei
ist der Spannungswert unerheblich, solange er sich innerhalb der Grenzen
bewegt (häufig zwischen 8 und 30 Volt).
Die geplanten Dummy-Sensoren sollen nun wie ein richtiger Sensor,
unabhängig von der Versorgungspannung z.B. 3 Stromwerte liefern:
- 2mA
- 10mA
- 20mA
Meine Grundkentnisse reichen allerdings nur für entweder digitale
Schaltungen, oder eine einfache U = R x I
Damit komme ich aber nicht weiter, da die Eingangspannung schwanken kann
(18V 20V etc), ein einfacher Präszisionswiderstand kommt also nicht in
Frage.
Kann mir jemand ein paar Tips geben welche Bauteile geeignet sind. Falls
man hierzu eine entsprechende Berechnung aufstellen muss, bzw. es keine
vorgefertigten Chips o.Ä. gibt könnte man auch über eine bezahltes
Mini-Projekt nachdenken, PCB o.Ä möchte ich allerdings vermeiden, es
geht um nur 3 Exemplare, die sollten sich mit Lochrasterplatinen
aufbauen lassen. Es wäre also eher 1-2 Stunden Schaltplan zeichen,
zusammenlöten und Testen kann ich übernehmen.
Danke für eure Hilfe,
Christian
PS: Wenn es Chips dafür gibt (digitale ICs meine ich) nehme ich
natürlich auch gern ne Typenbezeichnung. Habs aber jetzt erstmal ins
Analog-Forum gepackt, eigentlich will ich für den Job nicht extra nen
ATMega programmieren, das wär Overkill, glaube ich...
@Kai:
Ok, ich glaube das ist was ich suche. Aber wow, genau wie ich dachte.
Ich hätte keine Ahnung wie ich die Sachen dimensionieren müßte, ich
schreib mal meine Anforderungen hier rein, vielleicht hat jemand Lust zu
rechnen.
Falls nicht (ich kann nicht beurteilen ob das nen 5 min Job ist, oder
eher 1-2 Stunden) dann bitte ne Mail an mich, ich kann die Arbeitszeit
auch gern bezahlen (wär nen Mini-Sub-Projekt).
Mail ist schaltung2013@randombytes.de
Also, die zu prüfende Schaltung, sprich das "Gehirn" hat 7
Sensor-Eingänge. Einfache Präzisionswiderstände die die Spannung an
einem Präsisionswiderstand messen, Messbereich 0 - 1023 auf 0mA zu 20mA.
Leider sind bei einigen Barrieren drin (im Prinzip einfache Dioden /
Sicherungen) etc die den Aufbau intern etwas verkomplizieren.
Das ist aber für die Schaltung nicht relevant, da Sie ja eh über die
Innereien des Gehirns nichts wissen soll. Was die Schaltung weiß, haben
soll ist:
DV Stromversorgung zwischen 10 und 30V
Ein Wählschalter mit 5 Positionen
- 0 = 2mA
- 1 = 4mA
- 2 = 10mA
- 3 = 20mA
Die Werte oben könnten noch leicht abweichen, im Mittelbereich. D.h. ich
brauche statt 10mA vielleicht 11.5 mA, das hängt vom genauen Sensor ab,
der simuliert werden soll.
Also, nochmal zum Szenario: Ich schalte auf Pos 2 und stöpsel ein, die
Schaltung zieht 10mA bei 15V, aber auch 10mA wenn Sie 26V bekommt.
Frage hier ist:
- Schaltplan
- Bauteile (Bauteilpreise sind egal, 5 Einzelfertigungen)
- Lohnt PCB (Lochraster-Genauigkeit / Arbeitsaufwand vs. PCB Layout
Kosten)
- Hab ich was übersehen...
Ja, ich würde sagen das ist ein kleines Projekt, zu klein für eine Firma
(wenn ich damit zum örtlichen Schaltungsdesigner gehe kostet das
Projektmanagement und sinnlose Meetings vermutlich mehr als die
eigentliche Arbeitszeit)..
Also, wer Interessse hat, vielleicht ne kurze Schätzung Aufwand, etc
(Fixpreis wäre nötig, ob ich dann löte oder Auftragnehmer klären wir
telefonisch)...
schaltung2013@randombytes.de
Gruß,
Christian
Zur Sicherheit nochmal (weil leicht falsch zu verstehen).
Die Schaltung macht nix Anderes als eine definierte mA Zahl zu
verbrauchen, unabhängig von der Spannungsversorgung (in oben genannten
Grenzen)...
Den Strom kann Sie ruhig in Hitze verbraten, ich glaub 20mA bei 30V sind
immernoch leicht ableitbar. Allerdings muss Sie eventuell diesen Faktor
berücksichtigen (bei 10V fällt weniger Hitze als bei 30V an, dass darf
aber nicht dazu führen das Sie nicht bei beiden Spannungen genau 20mA
verbraucht)...
Also, ich brauch eine Konstant-Strom-VERBRAUCHER Schaltung :-) Etwas
ungewöhlich, aber sicher nicht so schwer machbar...
Ach, inkl. Temperatur-Grenzen. Wenn die Schaltung also für 0 - 40°
Betriebstemperatur ausgelegt ist muss ich das auch wissen.
Es muss nicht in 1sec auf 20mA sein, d.h. es darf ruhig "langsam
hochfahren" bis sich die Temp eingependelt hat.
Kalt sehe ich aber eh weniger als Problem, nur zu heiß. Sprich wenn es
50 Grad hat (Sonne auf Container wo die Dinger drin gelagert sind) und
man stöpselt ein muss Sie immernoch funktionieren.
Aber hier gilt, Kosten vs. Benutzerfreundlichkeit. Notfalls muss man die
Referenzsensoren halt bei definierter Temperatur lagern (0 - 30°) -
wobei ein größerer Bereich wünschenswert wäre, wenn nicht gleich 5 mal
so teuer..
Die Gehäuse wo die Schaltung rein kommt sind Crowcon XGuard Type 1 und
Typ5 Sensoren, eins ist Plastik (nicht sicher über die Möglichkeiten die
Hitze loszuwerden, aber Kühlrippen wären möglich) - die anderen sind
Metall, da wird es einfach.
Zur Not könnte man auch alle Gehäuse aus Metall nehmen, falls
Hitze-Ableitung das verlangt.
Link zu Datenblatt:
http://crowconsupport.com/crowconfiles/manuals/Fixed/Fixed%20Detectors/Xgard/Xgard%20manual%20.pdf
Ich sollte alle Links lesen...
Der von Herr Werner ist es, werde mich mal mit der Firma in Verbindung
setzten... Hätte mir das Tippen gespart :-)
Egal,
Danke für die Hilfe...