Hallo,
ich benötige mal einen Ratschlag ob nachfolgendes funktioniert:
Ich benötige ein leistungsstarkes regelbares Netzgerät, regelbar im
Bereich von ca 5-60V DC, bei bis zu 40A. Die 40A benötige ich bei 5V
ebenso bei 60V.
Ich habe bereits ein gekauftes (Schalt-)Netzgerät welches zwar nur 30A
liefert, diese jedoch auch nur bei maximaler Spannung, je weiter nach
unten desto weniger Ampere stehen zur Verfügung. Weiteres Problem ist
u.a. hohe Restwelligkeit, schlechtes Ausgleichsverhalten bei
Laständerungen, HF-Störungen, werden größere Kondensatoren plötzlich
zugeschaltet gehen sie nicht auf Strombegrenzung sondern schalten ab….
Das ganze macht mir mehr Schwierigkeiten als Freude..
Daher möchte ich jetzt ein ganz einfaches linear geregeltes Netzteil
aufbauen.
Ein passender Trafo ist vorhanden, mein aktueller Gedankengang geht in
folgende Richtung:
Aufbau eines einfachen linear geregelten Leistungsteiles mit einer
leistungsstarken Kondensatorbank nachgeschaltet. Als Regelstufe mehrere
(4-5 oder 10 je nach Vorstufe) TIP35C (oder vgl., 100V/25A – 125W
Ptot@25°C) parallel mit Emitter-R’s symetriert. Eine einstellbare
Strombegrenzung benötige ich nicht, eingebaut wird lediglich eine die
das ganze Netzteil auf 40A Maximalstrom begrenzt.
Damit ich im schlimmsten Anwendungsfall (5V/40A) nicht 2,6kW verbraten
muss, hätt ich mir jetzt einen halbgesteuerten B4-Gleichrichter
aufgebaut, damit ich die Eingangsspannung des Linearreglers verringern
kann.
Die Ansteuerung des Gleichrichters hätte ich jetzt versuchsweise Analog
mittels eines Komarator-IC’s aufgebaut. Als Regelpoti für meine
gewünschte Ausgangsspannung verwende ich ein „Stereo-Poti“. Eine hälfte
für den Längsregler, mit der anderen Hälfte des Poti steuere ich meinen
Gleichrichter.
Zur Ansteuerung:
mit einer eigenen Trafowicklung (4V AC) und einem kleinen
B4-Gleichrichter OHNE Glättung erzeugen ich aus meinem Sinus nur noch
positive Halbwellen. Diesen Spannungsverlauf bekommt mein Komparator als
Eingangsgröße. Mit meinem Poti gebe ich einen zur Ausgangsspannung
invertierten Referenzwert vor; also hohe Ausgangsspannung=niedriger
Referenzwert (z.B. 0,1V), niedrige Ausgangsspannung=hoher Referenzwert
(ca. 5,6V).
Mein Komparator erzeugt mir dann ein Rechtecksignal, daraus mache ich
dann Nadelimpulse mit denen ich die Thyristoren zünde.
Liegt als Vergleichsspannung 0,2V am Komparator an, zünden die
Thyristoren bei etwa 1°, also am Anfang der Halbwelle, die volle
Halbwelle wird durchgelassen, ich bekomme eine hohe Ausgangsspannung.
Bei einer Vergleichsspannung von 5V zünden die Thyristoren dann bei etwa
80°, damit ist die Ausgangsspannung geringer. Mit dieser Schaltung
sollte ich den Gleichrichter von 0 bis max. 90° steuern können. Damit
kann ich meinen Eingangsspannung etwa halbieren und die Verluste schon
erheblich reduzieren. Bei einer Ausgangsspannung unter etwa 25V kann ich
den Zündwinkel bei 90° lassen, über 25V verstelle ich ihn vorlaufend
Richtung 0°. Dem Gleichrichter wird natürlich eine anständige
Kondensatorbank nachgeschaltet. Als Längsregler würde ich dann grob
überschlagen 10 Stück Transistoren benötigen.
Alternative Ansteuerung:
Um die Verlustleistung noch weiter zu senken müsste ich den Zündwinkel
über 90° hinaus verschieben. Dies ist mit dem OP nicht möglich. Hier
würde ich dann evtl. auf einen kleinen µC umsteigen und den
Gleichrichter damit im Bereich von 0-180° verstellen. Hier könnte ich
dann auf das Stereo-Poti verzichten, einfach die eingestellte
Ausgangsspannung messen und als Eingangsspannung stelle ich dann eine um
z.B. 10V höhere Spannung ein. So hätte ich dann nur noch eine
Verlustleistung von 400W.
Beide Thyristor-Gate’s schaltet ich parallel, es kann ja immer nur der
leitend werden zu welchem die Sinuswelle passt, also in welchem auch ein
Strom zu fließen beginnt.
Ist mein Vorhaben prinzipiell so machbar, mit dem gesteuerten
Gleichrichter?
Mir ist bewusst um welche Aufgabe es sich handelt und welche
Ströme/Verlustleistungen ich da verarbeiten muss.
Als Regelgenauigkeit reicht mir 1-2Vss, kurze Spannungseinbrüche bei
Lastaufschaltung sind kein Problem. Problematisch ist für mich nur, wenn
das Netzgerät wegen hoher Anlaufstrom/Ladespitzen in Überlastschutz geht
und abschaltet – wie es das gekaufte macht…
Mehrere tausend Euro für ein Monster-Labornetzgerät kann und will ich
nicht ausgeben.
Gruß Stefan
> Bereich von ca 5-60V DC, bei bis zu 40A.> Die 40A benötige ich bei 5V ebenso bei 60V.> Daher möchte ich jetzt ein ganz einfaches linear> geregeltes Netzteil aufbauen.
60V 40A sind 2400 Watt. Dazu kommen noch Reserven für die Regelung und
Verluste. Rechne mal mit 3000 Watt.
"Ganz einfach" geht das nicht.
Dein ganzer Lösungsansatz klingt auch weit entfernt von "ganz einfach".
10 Transistoren vom Typ TPIC35C genügen bei weitem nicht, um die 3000
Watt abzuleiten. Hast du einen Plan, wo diese große Menge Wärme hin
soll? Damit könnte man eine Pizza-Bäckerei eröffnen.
Deine Idee mit der Phasenanschnitt-Steuerung scheitert an der
Betriebserlaubnis. Frage mal deinen lokalen Strom-Lieferanten, der hat
da ein Wörtchen mitzureden.
> Weiteres Problem ist u.a. hohe Restwelligkeit, schlechtes> Ausgleichsverhalten bei Laständerungen> Als Regelgenauigkeit reicht mir 1-2Vss, kurze Spannungseinbrüche> bei Lastaufschaltung sind kein Problem.
Unklare Anforderungen führen zu Ergebnissen, die nicht zufrieden
stellen.
> Mehrere tausend Euro für ein Monster-Labornetzgerät kann und> will ich nicht ausgeben.
40A sind für ein Labornetzteil eine monströse Anforderung. Das braucht
kein normaler Mensch, deswegen gibt es das so auch nicht zu
marktüblichen Preisen aus Massenproduktion kaufen.
Du hast da sicher eine ganz besondere Anwendung im Sinn, für sie
solltest du ein passendes Netzteil besorgen.
Stefan schrieb:> Ich benötige ein leistungsstarkes regelbares Netzgerät, regelbar im> Bereich von ca 5-60V DC, bei bis zu 40A. Die 40A benötige ich bei 5V> ebenso bei 60V.
Wofür? In den seltenen Fällen, in denen ich so hohe Leistung bei
variabler Spannung brauchte, benutzte ich einen gewaltigen Variac +
passenden Trafo nachgeschaltet, und richtete das ganze gleich.
In den noch selteneren Fällen, wo die Ausgangsspannung recht "glatt"
sein sollte, kamen noch Drosseln aus Schweißgeräten zum Einsatz.
War der passende Trafo nicht vorhanden, kam auch nach GR + Glättung
schon von Zeit zu Zeit ein irgendwann mal vorsichtshalber gebauter
Monster-FET-Buck zum Einsatz, um Spannung und Strom für sowas
bereitzustellen.
So etwas aber brauchte ich noch nicht all zu oft.
Eine lineargeregelte Spannung brauchte ich bei so viel Power noch
nicht. Erzähl doch mal, was Du vor hast. Vielleicht findet sich ja
schneller eine (auch noch einfachere) Lösung, als Du dachtest.
Stefan schrieb:> Daher möchte ich jetzt ein ganz einfaches linear geregeltes Netzteil> aufbauen.
Ein "ganz einfaches linear geregeltes Netzteil" hat 20V und 1A.
Sowas kann man durchaus auch als Anfänger hinbekommen. Der von
Dir gewünschte Leistungsbereich sollte nur von einem Entwickler
mit jahrelanger Erfahrung in Hochstromtechnik angegangen werden.
Selbst ein 10A-Netztzeil wäre m.E. nichts für Anfänger.
Harald W. schrieb:> Der von> Dir gewünschte Leistungsbereich sollte nur von einem Entwickler> mit jahrelanger Erfahrung in Hochstromtechnik angegangen werden.
Nee. Sollte er auf keinen Fall. Das endet nämlich nicht in einem
funktionierenden Gerät sondern in einem jahrelangen Disput um des
Transistors Bart. Beispiel gefällig? Bitte sehr:
Beitrag "Labornetzgerät - Fragen zum Schaltplan"
Stefan schrieb:> Aufbau eines einfachen linear geregelten Leistungsteiles mit einer> leistungsstarken Kondensatorbank nachgeschaltet. Als Regelstufe mehrere> (4-5 oder 10 je nach Vorstufe) TIP35C (oder vgl., 100V/25A – 125W> Ptot@25°C) parallel mit Emitter-R’s symetriert.
Schau mal in die SOA-Kennlinie. Bei 70V sind max 0,4A zulässig. Also
brauchst Du mindestens 100 Transistoren. Da die Symmetrierung nie
absolut gleich ist, würde ich 200 Transistoren empfehlen.
Auch mit Vorregelung muß man damit rechnen, daß im Kurzschlußfall
kurzzeitig 70V anliegen, ehe die Vorregelung abregelt. Diese Zeit reicht
aus zum Durchlegieren.
Stefan schrieb:> Mehrere tausend Euro für ein Monster-Labornetzgerät kann und will ich> nicht ausgeben.
Rechne mal Deine Arbeitszeit und die vielen durchgebrannten Bauteile und
Platinenversuche ein, die Du benötigst, das wird in keinem Fall
günstiger.
Stefan schrieb:> Mehrere tausend Euro für ein Monster-Labornetzgerät kann und will ich> nicht ausgeben.
ebay, ebay-kleinanzeigen: Dort gebrauchte für deutlich unter 800 euro.
Stefan schrieb:> Ich habe bereits ein gekauftes (Schalt-)Netzgerät welches zwar nur 30A> liefert, diese jedoch auch nur bei maximaler Spannung, je weiter nach> unten desto weniger Ampere stehen zur Verfügung.
Unwahrscheinlich, das klingt nach linear geregelten, nicht nach
Schaltnetzteil.
Stefan schrieb:> Ein passender Trafo ist vorhanden,
Ja, welcher denn (Spannung, rms-Strom) damit man überhaupt weiss von was
man ausgehen müsste.
Stefan schrieb:> Als Regelstufe mehrere (4-5 oder 10 je nach Vorstufe) TIP35C
Nicht 10, eher 100 (wobei 30 Watt pro TIP schon grenzwertig ist)
Stefan schrieb:> Alternative Ansteuerung:
Thyristoren zünden immer für den Rest der Halbwelle, MOSFETs erlauben
ein Abschalten und schalten 40A problemlos, allerdings muss man mit 400A
Spitzenstrom rechnen. Winfiel Hill zeigte:
1
rectified
2
ac in p-channel
3
Q1 FET +38V
4
--|>|---+----+-------+---+-- s d ----+----+---o 4A
machs doch 2-stufig
Vorregelung auf der AC Seite per Thyristor um die DC Eingangsspannung
knapp über der Ausgangsspannung zu halten, das hält die Leistung am
Linearregeler im Griff, der Rest ist stino.
Den Tipp mit den 100 TIP ist auch OK, genug KK-Fläche vorausgesetzt.
"Schau mal in die SOA-Kennlinie. Bei 70V sind max 0,4A zulässig. Also
brauchst Du mindestens 100 Transistoren. Da die Symmetrierung nie
absolut gleich ist, würde ich 200 Transistoren empfehlen."
Dann lag ich mit meiner Schätzung doch noch am untersten Ende der
Skala...
MfG
Stefan U. schrieb:>> Deine Idee mit der Phasenanschnitt-Steuerung scheitert an der> Betriebserlaubnis. Frage mal deinen lokalen Strom-Lieferanten, der hat> da ein Wörtchen mitzureden.
Oha, dann habe ich ja meine Phasenanschnittssteuerungen alle ohne
Betriebserlaubnis benutzt. Welch ein Frevel! Nur eins verstehe ich
nicht, die Dinger sind ganz normal an Lampen verbaut, und auch bei DMX
handelsüblich!
Allerdings würde ich doch lieber den Trafo mit Anzapfungen versehen.
Old-Papa
Old P. schrieb:> Oha, dann habe ich ja meine Phasenanschnittssteuerungen alle ohne> Betriebserlaubnis benutzt.
Nun, wenn man einfach denkt, kommt so ein Stuss bei raus.
Die Vorschrift zu Netzoberwellen trennt aber zwischen
Beleuchtungszwecken und Heizanwendungen, und Audioverstärker werden
ebenso wie Labornetzteile im Leerlauf gemessen, ohne angeschlossene
Last.
Daher wird ein SCR vorgeregeltes Netzteil auch bei 3kW schon zulässig
sein.
http://www.gmc-instruments.ch/src/download/dDirty_Power.pdf
Es ist halt schlauer, wenn man klüger ist, dann schreibt man nicht so
einen Stuss.
Nein, das vorhandenen ist definitiv ein SNT-Netzteil.
das mit der SOA-Tabelle, versteh ich nicht ganz.. auf meiner CE-Strecke
fallen keine 70V ab, ich möchte doch mittels des gesteuerten B4
Gleichrichters die Eingangsspannung schon wesentlich reduzieren, wenn
ich die Eingangsspannung um etwa 4V über der Ausgangsspannung halten,
sollte ich genug Regelspielraum für den Längsregler haben, und an der
CE-Strecke fallen so im Normalbetrieb dann nur 4V ab, welche dann
Abhängig vom Laststrom in Wärme verbraten wird. Lt. SOA-Diagramm sollte
dass dann 1 Transistor aushalten (wenn ich ihn dauerhaft auf 25°C halten
kann, was nicht gehen wird) daher sollte es mit 10 kein Problem sein?
Welche Transistoren es werden steht noch nicht fest, evtl auch TO3
Bauform.
Trafo ist ein Ringkerntrafo 230/60V, 50A; lt. Hersteller (Tauscher) ist
ein Phasenanschnittbetrieb kein Problem.
Stefan schrieb:> Lt. SOA-Diagramm sollte> dass dann 1 Transistor aushalten (wenn ich ihn dauerhaft auf 25°C halten> kann, was nicht gehen wird) daher sollte es mit 10 kein Problem sein?
Wenn du den Anwendungsfall: Maximale Ausgangsspannung eingestellt,
maximaler Strom, Leerlauf annimmst.
Und nun einen Kurzschluß an den Ausgangsklemmen machst.
Dann liegt kurzzeitig 70V, maximal Strom über dem Linearregler. Bis sich
der Zwischenkreis-Elko entladen und Deine Vorregelung nachgeregelt hat.
Das führt zu einer Belastung, die 1 Transistor definitv nicht aushält
ohne durchzulegieren.
Und 10 Transistoren nur bei ausreichend schneller Vorregelung && kleinem
Zwischenkreiskondensator aushalten.
> Trafo ist ein Ringkerntrafo 230/60V, 50A;
Danke für die Daten,
- führt zu einer Leerlaufspannung von rund 90V am Zwischenkreis
- ist maximal für ein 35A DC Netzteil (35A am Ausgang) geeignet, und
mit SCR Vorregelung würde ich 30A als Grenze wählen.
Stefan schrieb:> auf meiner CE-Strecke> fallen keine 70V ab
Kommt drauf an, ob das Gerät kurzschlußfest sein soll oder Du dann
jedesmal die Transistoren wechseln willst.
Der Vorregler muß ja wenigstens eine Halbwelle (10ms) puffern können,
ohne sich deutlich zu entladen.
Die SOA Kurve unterscheidet schon auch noch nach der Pulslänge. Für die
5-20 ms bis die Spannung an der Vorregelung zusammenbricht, können die
meisten Transistoren schon mehr ab als bei DC. Trotzdem kann es mit 5
oder so zu knapp werden.
Ohne PFC oder ähnliches schafft der Trafo auch keine 40 A sondern eher
nur 30 A, wenn überhaupt.
Die Geplante Leistung ist nichts für Anfänger.
40A als Dauerlast werde ich sicherlich nicht benötigen, da reichen auch
25-30A, Problematisch sind für mich aktuell einfach Anlaufströme von
Motoren bzw. Kondensatorbänken in Fahrreglern usw. Das Macht das
aktuelle NG einfach nicht mit..
ein Kurzschlussschutz soll natürlich schon eingebaut werden, möchte ja
nicht jedes mal Transistoren wechseln... von EINEM Transistor war
meinerseits anfangs auch nicht die Rede, das ganze ist bislang alles
noch in der Anfangsplanung ich hab nicht noch nicht festgelegt welche
Bauteile verbaut werden sollen
Wollte nur wissen was die Gemeinde zu dem Vorregler an sich sagt, ob es
sinnvoll ist oder gibt es etwas besseres um den Längsregler zu
entlasten.
Der Vorregler sollte schon besser der tatsächlichen Ausgangsspannung
folgen, dass nur dem Sollwert. Sonst müssen die Leistungstransistoren im
Zweifelsfall doch die volle Leistung vertragen.
Die Vorregelung per Phasenanschnitt machen einige alte HP Netzteile
auch. Es geht, ist aber halt langsame und kann einiges an Störungen im
Netz verursachen. Wenn man nicht aufpasst (insbesondere old-style mit
SCRs) kann es passieren, dass man Trafo DC Strom entlocken will, was den
ggf. Zeitweise in die Sättigung treiben kann. Vor allem bei Ringkernen
gehört nicht so viel dazu.
Bei der hohen Leistung könnte man ggf. darüber nachdenken die Elkos
durch eine auch nicht ganz kleine Drossel zu unterstützen. Das
verbessert dem Leistungsfaktor und würde Störungen reduzieren.
Alternativ zur Vorregelung per SCR gäbe es ein Umschalten der Windung
per Relais, oder ggf. mit mehr DC Stufen und ein Aufbau ähnlich einem
Klasse H Verstärker wo über Transistoren die passende Stufe gewählt
wird. Der Klasse H Ansatz wäre vor allem interessant für eine Trafo mit
geteilter Wicklung und eher bei weniger Leistung wo man mit 2 Stufen
auskommt.
Auch eine Vorregelung per Schaltregler ist möglich, aber bei der
Leistung auch nicht so einfach.
Lurchi schrieb:> Auch eine Vorregelung per Schaltregler ist möglich, aber bei der> Leistung auch nicht so einfach.
Leider wahr, aber der Gedanke ist trotzdem nicht übel.
Beim Schaltregler hätte man zwar auch bei schneller Verringerung der
Ausgangsspannung einen geladenen Elko im Weg - allerdings könnte der
weit kleiner ausfallen. Zumindest der nach dem Schaltregler.
Noch besser wäre ein kleinerer Elko auch vor dem Schaltregler, und
dieser dann als Buck-Boost. Diesen Elko könnte man relativ weit
entladen, und so eine teilweise PFC realisieren. Bei Entladung bis nahe
null wäre der Power Factor so groß, daß dem Trafo annähernd die für
ohmsche Last spezifizierte Dauerleistung entnommen werden könnte.
Der LTC3779 (max. 150VDC) wäre so ein Kandidat, bei dem sich der Elko
bis zu 4,5V entladen dürfte in jeder Halbperiode. Könnte man die V(in)
unter 80VDC halten, ginge auch der LT8705A.
Allerdings glaube ich nicht so ganz, daß diese Chips auch FETs für so
hohe Ströme treiben könnten - nicht mit schnellen Schaltflanken. Dazu
wären wohl noch je zwei High- und Lowside-Treiber nötig.
Oder aber man kombiniert sie mit THT-FETs, und spendiert denen einen
ausreichenden KK. Dann stören die langsamen Schaltflanken weniger bis
gar nicht (weit weniger Störungen durch viel geringere Strom- und
Spannungs-Änderungs-Geschwindigkeiten).
Unmöglich wäre es nicht, aber schwieriger zu realisieren, als
"Standard".
Die hohe Effizienz spräche für sich, und ein weiterer entscheidender
Vorteil gegenüber SCR-Vorregler wäre, daß es damit bei weitem weniger
lange dauern würde, die Spannung von unten hoch zu regeln.
Diese Schwäche beim SCR-Konzept ist doch bekannt, oder?
Stefan schrieb:> 40A als Dauerlast werde ich sicherlich nicht benötigen
und "Puff" löste sich eine Anforderung des TE in Luft auf. "War nur ein
Scherz!" rief er. Die Anwesenden schlugen sich an den Kopf. "Hat der sie
noch alle?" fragten sie. "Ist der echt zu blöde, zwischen Dauer- und
Spitzenlast zu unterscheiden?". "Jetzt macht der seit Tagen hier die
Pferde scheu, und dann ist alles nur Show?". Gemeinsam beschlossen sie,
den TE fürderhin zu ignorieren.
...
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann posten sie noch heute.
Axel S. schrieb:> Und wenn sie nicht gestorben sind, dann posten sie noch heute.
Exakt. Und spätestens in 10 tagen kommt der nächste unsinnig überzogene
Netzteil Thread hier im Forum.
> Gemeinsam beschlossen sie, den TE fürderhin zu ignorieren.
Der nächste TE zum ähnlichen Thema kommt bestimmt.
SCNR
Stefan schrieb:> 40A als Dauerlast werde ich sicherlich nicht benötigen, da reichen auch> 25-30A, Problematisch sind für mich aktuell einfach Anlaufströme von> Motoren bzw. Kondensatorbänken in Fahrreglern usw. Das Macht das> aktuelle NG einfach nicht mit..
Eigentlich wird hier garkein geregeltes Netzteil gebraucht, sondern nur
ein Akkuersatz. Dicker Trafo mit vielen Anzapfungen sekundär,
Drehschalter, Gleichrichter, Ladeelko und Sicherung. Fertig. Oder
feiner: Stelltrafo, dicker Trafo, Gleichrichter und Ladeelko.
Die Spannung muß ja nicht stabiler sein als beim Akku zwischen voll und
Entladeschlußspannung.
MfG Klaus
Stefan schrieb:> Weiteres Problem ist> u.a. hohe RestwelligkeitStefan schrieb:> Problematisch sind für mich aktuell einfach Anlaufströme von> Motoren bzw. Kondensatorbänken in Fahrreglern usw.
irgendwie passt das nicht zusammen. Bei Motoren wo hohe Ströme gebraucht
werden spielt die Restwelligkeit keine rolle.
Peter II schrieb:> Bei Motoren wo hohe Ströme gebraucht> werden spielt die Restwelligkeit keine rolle
Allerdings redet Stefan nicht von Motoren. Er verrät nicht, was
angeschlossen werden soll, damit auch bloss keine passende Lösung
vorschlagen kann. Nun ja, selber schuld.
Stefan schrieb:> Trafo ist ein Ringkerntrafo 230/60V, 50A;
Hossa, und aus den gleichgerichteten 85V/32A möchtest du also per
Linearregler 5-60V/40A machen. Da mangelt es doch schon an den
Grundlagen.
Stefan schrieb:> Ein passender Trafo ist vorhanden
Offenkundig nicht.
Michael B. schrieb:> Allerdings redet Stefan nicht von Motoren.
warum schreibt er dann:
Stefan schrieb:
> Problematisch sind für mich aktuell einfach Anlaufströme von> Motoren bzw. Kondensatorbänken in Fahrreglern usw.
Michael B. schrieb:> Hossa, und aus den gleichgerichteten 85V/32A möchtest du also per> Linearregler 5-60V/40A machen. Da mangelt es doch schon an den> Grundlagen.>> Stefan schrieb:>> Ein passender Trafo ist vorhanden>> Offenkundig nicht.
Hatte ich oben bereits erläutert.
Andrew T. schrieb:> Axel S. schrieb:>> Und wenn sie nicht gestorben sind, dann posten sie noch heute.>> Exakt. Und spätestens in 10 tagen kommt der nächste unsinnig überzogene> Netzteil Thread hier im Forum.>>> Gemeinsam beschlossen sie, den TE fürderhin zu ignorieren.>> Der nächste TE zum ähnlichen Thema kommt bestimmt.
Völlig korrekt :-)
War aber schon abzusehen aus dem ersten Post:
Stefan schrieb:> ganz einfachesStefan schrieb:> 5-60V DC, bei bis zu 40A