Linear Takterzeuger

Gast #2680591
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Hallo,

Ich brauche eine Schaltung die mir eine 2-200Hz Rechtecksspannung am 
Ausgang liefert, das Allerwichtigste jedoch! die Ausgangsfrequenz muss 
über ein Poti LINEAR einstellbar sein.

0% poti = 2Hz,
50% poti = 100Hz,
100% poti = 200Hz, mit so wenig Abweichung wie möglich.
Gast #2680602
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Law schrieb:
> mit so wenig Abweichung wie möglich
Wie viel soll das sein?

Das Poti hat Temperaturdrift, ein Quarz auch.



Einfach ist ein Tiny85, Poti drann und los gehts. Wenn es genauer sein 
soll dann noch ein Quarz an den Tiny.

f=1/T ==> T=1/f
f=Analogeingang
Das muss man noch in ein C Programm umsetzen




Axel
Gast #2680607
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Die billigste Lösung: Poti an ADC eines Mikrocontrollers --> einlesen, 
Frequenz berechnen --> an Pin ausgeben.

Die einfachste Lösung: beim Distributor deiner Wahl nach VFC oder V2F 
(voltage-to-frequency converter) suchen. Falls die gefunden Typen nicht 
mit so niedrigen Frequenzen arbeiten können, einfach einen 
Frequenzteiler nachsetzen.
Gast #2680608
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Kann jemand auch was produktives beileisten? anstatt nur blöd 
klugzuscheissen? (Es dürfen sich alle auser Düsendieb angesprochen 
fühlen)

0%   Poti Ausschlag =   2Hz
50%  Poti Ausschalg = 101Hz
100% Poti Ausschlag = 200Hz

@Düsendieb
Ich hatte vergessen zu erwähnen das das ganze nur einen Teil einer 
größeren Schaltung ausmacht und das ganze soll OHNE µC auskommen, also
hat jemand vielleicht eine Lösung mit "normalen" ICs und anderen 
Bauteilen?
#2680614
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Law schrieb:
> Hallo,
>
> Ich brauche eine Schaltung die mir eine 2-200Hz Rechtecksspannung am
> Ausgang liefert, das Allerwichtigste jedoch! die Ausgangsfrequenz muss
> über ein Poti LINEAR einstellbar sein.
>
> 0% poti = 2Hz,
> 50% poti = 100Hz,
> 100% poti = 200Hz, mit so wenig Abweichung wie möglich.

An welche Genauigkeit hast Du denn gedacht?
Übliche Potis haben 5...10% Abweichung.
Gruss
Harald
Gast #2680623
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Bau einen 198Hz Oszillator aus Integrator und Schmittrigger auf. In die 
Rückkopplung baust Du dann dein Poti ein. Dann hast Du einen sehr 
präzisen Rechteckgenerator und auch die absolute Toleranz des Potis 
spielt dann keine Rolle mehr.
Einen zusätzlichen Festwiderstand am Poti und Du hast 2Hz ... 200Hz 
anstatt 0Hz ... 198Hz.
Gast #2680628
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Law schrieb:
> ...
> hat jemand vielleicht eine Lösung mit "normalen" ICs und anderen
> Bauteilen?

Wie schon gesagt, das hängt davon ab, wo du üblicherweise deine Bauteile 
beziehst. Ich werfe einmal den LM331 in den Raum. Der ist billig und 
kann bis 1Hz herunter arbeiten. Die alten NS-Datenblätter sind außerdem 
hervorragend gestaltet und haben genügend Beispiel-Schaltungen.
Gast #2680649
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Law schrieb:
> Ich hatte vergessen zu erwähnen das das ganze nur einen Teil einer
> größeren Schaltung ausmacht und das ganze soll OHNE µC auskommen

der µc kostet 85ct. Ich glaube nicht, dass du die f=1/t Rechnung mit 
Kondensatoren linear hin bekommst
Gast #2680712
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Das Linearitätsproblem würde ich einigermaßen mit einem Wendelpoti lösen 
das dürfte dann für meine Anwendung gut genug sein (habe mich anfangs 
undeutlich ausgedrückt, nein natürlich verlange ich der Schaltung keine 
100%ige linearität ab..)

Ich weiß es ehrlichgesagt selber noch nicht genau wieviel Abweichung ich 
mir Leisten darf, dass wird sich erst später zeigen, wie gesagt dieses 
Vorhaben ist nur ein Teil einer größeren Schaltung da spielen noch 
hundert andere Faktoren ne Rolle.

Aber es soll eben einfach schon im Vorraus eine Schaltung sein die "so 
wenig wie  möglich" Abweichung hat ob das nun 1% oder 8% sind ist noch 
egal.

Es geht auch weniger um die Kosten, Geld spielt keine Rolle solange es 
nur um ein paar € geht... das Problem ist das ich am schluss für alles 
noch ne sehr genaue Funktionsbeschreibung schreiben muss, und da will 
ich nicht auch noch die µC + das Programm beschreiben und erklären 
müssen, wo ich doch den rest der Schaltung so schön ohne µC hinbekommen 
habe, dann muss doch das letzte stück hier auch ohne gehn :)



Wie würde denn so ein: Oszillator aus Integrator und Schmittrigger 
aussehen?
Gast #2680803
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>Wie würde denn so ein: Oszillator aus Integrator und Schmittrigger
>aussehen?

So:
R4/R5 ist das Poti. Hier 10k.
Mit R6 (100R) wird die unterste Frequent (2Hz) eingestellt.
Mit R1 stellst Du die 200Hz (nicht 198Hz) ein.

Die 2.5V kannst Du mit einem Spannungsteiler und einem weiteren OPV als 
Puffer aus den 5V erzeugen.
Angehängte Dateien:
Gast #2680816
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Law schrieb:
> das Problem ist das ich am schluss für alles
> noch ne sehr genaue Funktionsbeschreibung schreiben muss, und da will
> ich nicht auch noch die µC + das Programm beschreiben und erklären
> müssen, wo ich doch den rest der Schaltung so schön ohne µC hinbekommen
> habe, dann muss doch das letzte stück hier auch ohne gehn :)

Ich würde es umgekehrt sehen: Alles, was geht, in einen Mikrocontroller 
packen! Und ein dermassen triviales Programm zu beschreiben ist allemal 
einfacher, als eine komplexe analoge Schaltung. Insbesondere was die 
Rechnung mit den ganzen Fehlern und Nichtlinearitäten angeht...
#2682659
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Du könntest einen invertierenden Schmidt-trigger (z.B. 40106) mit dem 
Poti und einem Widerstand dazu in Reihe gegenkoppeln und den Eingang 
zusätzlich mit einem Elko an Masse legen.
Solange Du den Ausgang nicht überforderst, sollte das halbwegs Linear 
sein.
Solltest Du mehr Strom benötigen, kannst Du eins der 6 im IC vorhanden 
Gatter als ST benutzen, den zweiten als Inverter und dann vier parallel 
als Treiber.

Du kannst auch den 4060 benutzen und den Generator mit einer wesentlich 
höheren Frequenz betreiben. (Kleinere Bauteile)
Einer der Teilerausgänge dient Dir dann als Ausgang.


Gruß

Jobst
Gast #2682720
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>Du könntest einen invertierenden Schmidt-trigger (z.B. 40106) mit dem
>Poti und einem Widerstand dazu in Reihe gegenkoppeln und den Eingang
>zusätzlich mit einem Elko an Masse legen.
>Solange Du den Ausgang nicht überforderst, sollte das halbwegs Linear
>sein.
Dann ist aber die Periodenzeit linear zum Widerstand. Nicht aber die 
Frequenz.
Gast #2682753
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hier noch die ASC Datei. Damit kannst Du das mit LT Spice simulieren.
Man muss nur etwas aufpassen, um 2Hz zu simulieren,muss man die 
Simulationszeit auf ca. 10Sek stellen, da die Schaltung einige Perioden 
Zeit braucht, bis sie anschwingt.

Wenn Du die Verbindung des + Eingangs des OPVs zwischen R4 und R6 
setzte, ist das Poti ganz nach links Richtung 2Hz gedreht.
Wenn Du die Verbindung zwischen R4 und R5 setzt, dann ganz nach rechts.
Mit R4/R5 kannst Du jetzt auch Werte zwischen 2Hz und 200Hz simulieren.
Angehängte Dateien:
Gast #2683569
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Ich finde es so strategisch sinnvoller, um möglichst viele (produktive) 
Meinungen und  Kommentare lesen zu können. So kann man sich am Schluss 
von allem das beste raussuchen.

Ich habe die bisherigen neuen Kommentare nur mal grob überflogen ab 
kommender Woche werde ich mich wieder verstärkt damit befassen und was 
möglich ist mit NI Multisim simulieren und auch mal auf ner Lochraster 
aufbauen.

Dank an alle soweit schonmal!
#2683610
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Law schrieb:

> Ich finde es so strategisch sinnvoller, um möglichst viele (produktive)
> Meinungen und  Kommentare lesen zu können. So kann man sich am Schluss
> von allem das beste raussuchen.

Es ist aber ziemlich unhöflich und widerspricht der Netiquette,
weil sich dann viele Antworter unnötig Zeit nehmen müssen, um
eine Antwort zu schreiben, die es genauso bereits gegeben hat.
Bei Doppelposting sollte man immer den anderen Link mit angeben.
Gruss
Harald
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2684100
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Law schrieb:
>>>> Kann jemand auch was produktives beileisten?
>>>> anstatt nur blöd klugzuscheissen?
Ich kann bis zu diesem Zeitpunkt absolut nichts finden, was dich so 
auf die Palme bringen könnte.
> Ich finde es so strategisch sinnvoller, um möglichst viele (produktive)
> Meinungen und  Kommentare lesen zu können. So kann man sich am Schluss
> von allem das beste raussuchen.
Du selber gibst "möglichst unvollständige" Eckdaten an, um alle 
Freiheitsgrade zu behalten, und regst dich dann auf, wenn noch jemand 
Fragen hat? Und dann geht die Salamitaktik los (es darf/soll kein uC 
verwendet werden usw). Kurios...

Wie wäre es, wenn du einfach mal deine Aufgabe beschreibst? Und das ist 
sicher nicht die Erzeugung einer Frequenz! Wofür brauchst du so ein 
"möglichst" lineares Verhalten? Was wird damit angesteuert?

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