Guten Tag,
Ich habe eine Last die eine Gleichspannung von 6.3V bei 2-4A Benötigt.
Der Strom variiert nach Last die ich Anhänge zwischen 2-4A.
Spannung von 6.3V soll bei allen Lasten konstant bzw. auf 6.3V
justierbar sein.
Die Spannung sollte auch möglichst im +/- 1% bereich bei 6.3V bleiben.
Die Last ist in etwa mit einer Glühlampe vergleichbar. Zusätzlich soll
das ganze "Sanft" hochfahren. Sprich, weil die Last ja einem PTC
entspricht ist der Strom anfangs auch größer, daher soll das ganze
schonend gestartet werden um zu garantieren, das nichts durchbrennt.
Ich habe mir auch schon eine Schaltung überlegt, bin mir aber nicht
sicher, ob das so funktioniert, bzw ob ich damit das gewünschte Ergebnis
erziele.
Den Schaltplan habe ich angehängt.
Nun sind meine Fragen:
-Wenn ich einen Standard 9VAC Trafo benutze müsste ich am Eingang des
Reglers ja Theoretisch auf 12,6V stoßen, da ich im schlimmsten Fall 4A
ziehe habe ich rund eine Verlustleistung von 25W. Kommt das hin?
- Bekomme ich 25W überhaupt von einem TO220 Gehäuse auf einen
Kühlkörper der nicht allzugroß ist, ohne das Der LM338 Durchbrennt?
(z.B.:
https://www.reichelt.de/Profilkuehlkoerper/V-4511F/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=22228&GROUPID=3383&artnr=V+4511F)
-Stimmt meine Schaltung so mit C5 in verbindung mit T1 oder
funktioniert das nicht? Hat jemand sonst vielleicht eine Alternative zu
meiner Schaltung die zu den Anforderungen passt oder zumindest eine
Idee?
Danke und Gruß
Lawrence
LawrenceKraft schrieb:> -Wenn ich einen Standard 9VAC Trafo benutze müsste ich am Eingang des> Reglers ja Theoretisch auf 12,6V stoßen, da ich im schlimmsten Fall 4A> ziehe habe ich rund eine Verlustleistung von 25W. Kommt das hin?
Ja.
> - Bekomme ich 25W überhaupt von einem TO220 Gehäuse auf einen> Kühlkörper der nicht allzugroß ist, ohne das Der LM338 Durchbrennt?> (z.B.:> https://www.reichelt.de/Profilkuehlkoerper/V-4511F/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=22228&GROUPID=3383&artnr=V+4511F)
Der KK ist wirklich das absolute Miniumum.
> -Stimmt meine Schaltung so mit C5 in verbindung mit T1 oder> funktioniert das nicht?
Der Emitter gehört nach oben.
> Hat jemand sonst vielleicht eine Alternative zu> meiner Schaltung die zu den Anforderungen passt
Deine Schaltung ist überzogen, viele Bauteile sind für den
Anwendungsfall überflüssig aber nicht schädlich. Es geht also schon,
aber ich würde vieles (alle Dioden, der Riesen-Ausgangselko) weglassen.
Entgegen der Skizze ist die Schaltung natürlich NICHT für 9V am Ausgang
bei 3.7A geeignet, die 6.3V (zuzüglich 3V am LM338 zuzüglich 2V an den
22000uF, zuzüglich 2V an den KBU8K Dioden = 13.3V kommen aus dem 9V
Trafo eigentlich nicht raus, schon gar nicht bei erlaubter 10%
Netzunterspannung, du baust also drauf, daß der LM338 seine 3V nicht
wirklich braucht.
Das ist also knapp ausgelegt, Luft nach unten ist bei der Trafospannung
nicht drin, ein 12V Trafo wäre aber tatsächlich recht heftig.
LawrenceKraft schrieb:> Die Last ist in etwa mit einer Glühlampe vergleichbar. Zusätzlich soll> das ganze "Sanft" hochfahren. Sprich, weil die Last ja einem PTC> entspricht ist der Strom anfangs auch größer, daher soll das ganze> schonend gestartet werden um zu garantieren,
Kurz: Ein Netzteil für den Heizkreis von (elektronen-)röhren.
Wenn man das weniger kompliziert als Du es tust ausdrückt.
Andrew T. schrieb:> Kurz: Ein Netzteil für den Heizkreis von (elektronen-)röhren.> Wenn man das weniger kompliziert als Du es tust ausdrückt.
Genau genommen, ja. Habe mehrere Projekte wo ich Brummen eliminieren
wollte oder von vornherein meiden will, dahe ich aber nicht ständig zum
Testen eine neue Schaltung bauen wollte, wollte ich eine Art
Universalschaltung aufziehen, wo ich nur nach Verlustleistung den
Kühlkörper anpassen brauche.
MaWin schrieb:> Deine Schaltung ist überzogen, viele Bauteile sind für den> Anwendungsfall überflüssig aber nicht schädlich. Es geht also schon,> aber ich würde vieles (alle Dioden, der Riesen-Ausgangselko) weglassen.
Ich habe jetzt mal einen Neuen plan gemacht mit Kleineren Elkos und habe
auch den PNP Transistor korrigiert. Die Dioden sind nur eingebaut für
den fall eines Kurzschlusses laut Datenblatt und die D3 Diode für den
Fall, dass Va > Vi. Denn das mag der LM338 nicht so.
MaWin schrieb:> Entgegen der Skizze ist die Schaltung natürlich NICHT für 9V am Ausgang> bei 3.7A geeignet, die 6.3V (zuzüglich 3V am LM338 zuzüglich 2V an den> 22000uF, zuzüglich 2V an den KBU8K Dioden = 13.3V kommen aus dem 9V> Trafo eigentlich nicht raus, schon gar nicht bei erlaubter 10%> Netzunterspannung, du baust also drauf, daß der LM338 seine 3V nicht> wirklich braucht.
Sprich: Er Würde wahrscheinlich funktionieren, aber wie stabil wäre eine
andere Sache, oder?
LawrenceKraft schrieb:>> Kurz: Ein Netzteil für den Heizkreis von (elektronen-)röhren.>> Wenn man das weniger kompliziert als Du es tust ausdrückt.>> Genau genommen, ja. Habe mehrere Projekte wo ich Brummen eliminieren> wollte oder von vornherein meiden will,
Ein SNT, z.B. Meanwell 5V 10A SNT modifizieren sodaß es die Spannung von
ca.3 bis 6,3V hochfährt.
So habe ic hdas gelöst, weil mir die Kühlung damit wesentlich einfacher
lösbar war.
Hf mäßig stört das den weiteren Röhren-Aufbau nicht. Es ist einfach
abzublocken.
@Andrew Taylor
hast du dazu vielleicht eine Anleitung/Schaltplan etc was du Posten
kannst? Das wäre nämlich ziemlich Praktisch, da das eine bessere
Alternative wäre, als 25W zu verbraten wie es bisher mein Plan wäre.
Würde es Sinn machen, jede Röhrenheizung mit Konstantstrom zu betreiben?
Der "Sanftanlauf" wäre dann schon mit drin, und wenn sie dann warm ist,
stellt sich die konstante Spannung von alleine ein.
MfG Klaus
LawrenceKraft schrieb:> Ich habe jetzt mal einen Neuen plan gemacht mit Kleineren Elkos
Der Ladekondensator ist mit 10mF zu knapp dimensioniert. Schon
die vorher verbauten 22mF waren grenzwertig. Ausserdem ist der
5,5A-Trafo nur für etwa 3,3A Gleichstrom am Ausgang gut.