Hallo
Beim Reinigen einer Tauchlampe ist die verbaute LED zu schaden gekommen,
sprich die kleine Linse ist abgebrochen.
Kann man die Led selbst wechseln oder tauscht man gleich das ganze
Heatboard? Wo bestellt man sowas in Europa am besten?
Der Taucher schrieb:> Kann man die Led selbst wechseln
Wenn Du Löttechnik hast, mit der Du das verarbeiten kannst, ja, sonst
nein.
Nein, so ein Ding kann man wegen der großen thermischen Last des
"Heatboards" nicht mit einem haushaltsüblichen Lötkolben bearbeiten.
Der Taucher schrieb:> Kann man die Led selbst wechseln oder tauscht man gleich das ganze> Heatboard?
Das ist ein Teil und im derzeitigen Zustand völliger Schrott (hat
irgendwer die Lampe mit dem Vorschlaghammer aufgemacht, oder wie?).
Wie sieht der übrige Teil der Optik aus?
Sitzt da noch eine Linse vor der LED?
Der Taucher schrieb:> Hallo>> Beim Reinigen einer Tauchlampe ist die verbaute LED zu schaden gekommen,> sprich die kleine Linse ist abgebrochen.> Kann man die Led selbst wechseln oder tauscht man gleich das ganze> Heatboard? Wo bestellt man sowas in Europa am besten?
Die LED an sich ist das wertvolle Bauteil, nicht die Aluplatine für paar
Cent.
Hole dir dir XP-G3 (=3 und derzeit neueste Generation)im S3-Bin. Wie
viel Platz hast du denn da drinne in der Lampe am Reflektor? Wie erwähtn
wurde, könnte ein normaler 20-22mm-Star nicht rein passen, also auf
Miniplatine nehmen. LEDs.de hat z.B. welche.
Die erwähnte XML LED ist noch mal für höhere Flussströme (3A und auf
Kupfer gehen in Taschenlampen auch 5A) ausgelegt und hat dementsprechend
auch einen größeren Chip, was bei dem kleinen Reflektor zu einem
größeren Abstrahlwinkel führen würde. Außerdem ist diese nochmal teurer.
Dein Multimeter auf 20A Messbereich stellen, den roten bei (20A)
stecken, den schwarzen auf (COM) und das Multimeter statt der LED
anschließen.
Mit etwas Glück handelt es bei deiner Treiberplatine in der Lampe um
eine Konstantstromquelle.
Dann wird im Multimeter der zur Verfügung gestellte Strom ablesbar sein.
passieren kann Dir, dass a) die Konstantstromquelle einen Kurzschluss
erkennt, weil die 3V Flussspannung der LED nicht da sind und garkeinen
Strom liefert, oder aber b) es keine Konstantstromquelle ist und dir die
"Treiberplatine" mit 38Ampere dein Multimeter zerreisst.
Du kannst aber auch die LED mit einem Bein wieder anlöten und dich
zwischen den anderen Draht klemmen. anderen Draht weglassen, statt
dessen ans Multimeter, Multimeter mit der freien Strippe da drauf, wo
ehemals der Draht drann war.
So - in etwa.
Äxl
(Die Frage " wie messe ich einen Strom" war aber sicher nicht ernst
gemeint, oder?)
Der Taucher schrieb:> Vielen Dank für die Antworten!> Wie finde ich heraus, wieviel Strom von der Treiberplatine zu Verfügung> gestellt wird?
Erstmal Treiberplatine finden und anschauen, was an Treibern drauf ist.
Nicht das die Taschenlampe mit Innenwiderständen der "Batterien"
arbeitet. 2 x NiMh oder 2 x AA Alkaline ist recht wenig Spannung.
Da wird nix weiter drinnsein.
Es sei denn, die Lampe hat drei Dimmstufen und "S-O-S" usw. meist sitzt
da n kleiner µC mit drinn und ein,zwei D-PAK Mosfets (also bei den
größeren - mit optionalen Bestückvarianten) Aber die laufen dann auch
mit 4x 123A in Reihe.
ÄXl schrieb:> passieren kann Dir, dass a) die Konstantstromquelle einen Kurzschluss> erkennt, weil die 3V Flussspannung der LED nicht da sind und garkeinen> Strom liefert, oder aber b) es keine Konstantstromquelle ist und dir die> "Treiberplatine" mit 38Ampere dein Multimeter zerreisst.
Ich würde zusätzlich ne Autobremslichtlampe in Reihe schalten.
ÄXl schrieb:
> passieren kann Dir, dass a) die Konstantstromquelle einen Kurzschluss> erkennt, weil die 3V Flussspannung der LED nicht da sind und garkeinen> Strom liefert, oder aber b) es keine Konstantstromquelle ist und dir die> "Treiberplatine" mit 38Ampere dein Multimeter zerreisst.
Und wieder ein sinnloser Vorschlag. Oder wolt ihr die Probanten
absichtlich irritieren.
Der Taucher schrieb:> oder tauscht man gleich
Wie bloß schafft man es, die Platine so übel hinzurichten? Ersetze die
Lampe komplett.
ÄXl schrieb:> Da wird nix weiter drinnsein.
... weil es neuerdings weiße LEDs gibt, die mit 2,4V funktionieren?
Laut der angehängten Beschreibung läuft die Lampe mit zwei AA-Akkus. Wer
LEDs auch nur ansatzweise verstanden hat, erkennt, dass das einen
Aufwärtswandler erfordert.
Manfred schrieb:> Der Taucher schrieb:>> oder tauscht man gleich>> Wie bloß schafft man es, die Platine so übel hinzurichten? Ersetze die> Lampe komplett.>> ÄXl schrieb:>> Da wird nix weiter drinnsein.> ... weil es neuerdings weiße LEDs gibt, die mit 2,4V funktionieren?>> Laut der angehängten Beschreibung läuft die Lampe mit zwei AA-Akkus. Wer> LEDs auch nur ansatzweise verstanden hat, erkennt, dass das einen> Aufwärtswandler erfordert.
Na ja, eine gute moderne weiße/blaue LED braucht für den Nennstrom nur
2,7V Flussspannung (Cree XP-G3, Samsung LM3101B und Co.) und damit
können diese sehr wohl mit nur 2 x AA-Batterien betrieben werden. Die
0,3V können dann durch den Innenwiderstand der Batterien abfallen. Ist
natürlich sehr knapp, funktioniert aber noch.
Über 3V werden nur bei den richtig großen Strömen nötig, oder die LED
ist einfach veraltet.
Die abgebildete LṔlatine vom TE hat nur die LED drauf. Die Elektronik
sitzt normalerweise im Batteriefach. Selbst die 3,99 Lidllampe hat eine
Stromquelle eingebaut. Kaufen, zerlegen und verstehen.
Manfred schrieb:> ÄXl schrieb:>> Da wird nix weiter drinnsein.> ... weil es neuerdings weiße LEDs gibt, die mit 2,4V funktionieren?
mit "nix weiter drinn" mein ich ne komplizierte Elektronik, die
(temperaturkompensiert) exakt 350 oder 700mA einregelt.
Oder ich habe das Thema LED missverstanden und bin ein talentloser
Spaten. Das wird es wohl sein...