Hallo Forianer
Problem : Habe eine Versorgungsspannung von +12V und 0V. Ich möchte
einen konstanten Strom von 10mA über eine Last gegen Masse fließen
lassen. Die Methode mit FET als Stromquelle habe ich schon ausprobiert,
ist mir aber für diese Anwendung zu unpräzise. Vielleicht hat ja jemand
einen Vorschlag mit OP und FET oder so etwas.
Vielen Dank schonmal an alle die hier ihren Senf dazugeben...
weiter so
René
Holla René,
hier hast du etwas Senf.....
Hast du schon mal was von einer Spannungsgesteuerten Stromquelle gehört?
Funktioniert wunderschön mit einem z.B. LM358. Und wenns nicht mehr als
10mA sind, brauchst du auch keinen FET.
bis dann,
Günter
@ Günter
Schaltung dafür habe ich, nur geht das auch wenn ich nur 12V und 0V habe
und keine negative Spannung ? Deshalb vielleicht der LM358 ?
Ciao René
Weiß jemand etwas über die Genauigkeit mit der ein LM317 den Strom in
solch einer Beschaltung nachregelt?
Wie siehts mit Temperaturabhängigkeit aus?
Habt ihr mir da nen Link oder Infos? Finde darüber leider nichts im
Netz. Danke :-)
micha b wrote:
> Weiß jemand etwas über die Genauigkeit mit der ein LM317 den Strom in> solch einer Beschaltung nachregelt?
Der regelt ganz einfach die Spannung über dem Messwiderstand. Siehe also
die Daten zur Spannungsregelung.
Meine Anwendung ist denke ich ähnlich zu der vom Thread-Starter:
Einsatz im KFZ, niederohmiger Öldrucksensor (VDO, 10 - 180 Ohm),
ATMEGA128 mit 5V Spannungsversorgung, wahrscheinlich werde ich aber auf
100mA Strom gehen.
Mich interessiert hauptsächlich in wie weit der LM317 ein "Eigenleben"
hat, z.B. sich ändernde Parameter bei unterschiedlichen Temperaturen
usw., daß der Widerstand hierbei seine Eigenschaften ebenfalls ändert
ist mir schon klar ;-)
> Weiß jemand etwas über die Genauigkeit mit der ein LM317 den Strom in> solch einer Beschaltung nachregelt?
+-2% wenn ein +-1% Widerstand zur Festlegung des Stroms verwendet wird.
@Der Faule
Bestimmt sogar.... aber bezogen auf Verwendung als Spannungsregler.
Und bezogen auf 25° ...
Output Voltage temperature stability 0,7%
Linearegulation 0.01 % / V
Und wie wirken sich diese Faktoren bei Verwendung als
Konstantstromquelle aus? Bei verschiedenen Temperaturen? Für welche
Temperatur gelten denn z.B. die 0,7%? Erhöht steigende Temperatur den
Strom oder senkt sie ihn? Und verhält sich das auf dem Weg dorthin
linear?
Wo stehts denn im Datenblatt?
....
Trotzdem danke für den Tip.
@ micha b (Gast)
Wo stehts denn im Datenblatt?....
Schau mal auf Seite 6 unten links. Dort ist die RefSpannung vs
Temperatur aufgezeigt.
Und für deine Stromquell gilt I=Uref/R. Wenn du jetzt noch dein R bei
verschiedene Temperature kennst kannst du das berechnen.
Wenn du es genau willst musst du natürlich noch Iadj berücksichtigen,
der fliesst auch noch in deine Last.
Gruss
@Der Faule:
thumbsup Vielen Dank, ich hatte ein anderes pdf (das vom 317), in
welchem die Grafik so nicht aufgeführt war.
Deinem Datenblatt zufolge sinkt die Uref ja zu beiden Seiten der 25°,
das bedeutet, der Strom wird auch geringer.
Nochmals Danke ! ;-)
Noch ne Frage....
Gibt's ne >elegante< Lösung den Strom am Ausgang über einen Port vom
ATMEGA auf 0 zu schalten?
FET vor den 317... geht, ist aber nicht elegant... kann ich am Adj
irgendwo angreifen? Was meint ihr?
> FET vor den 317... geht, ist aber nicht elegant... kann ich am Adj> irgendwo angreifen? Was meint ihr?
Naja, ginge mit FET am Port des AVR als Schalter. FET nimmt die 10mA
auf, und Dir raucht nix ab, da ja die Konstantstromquelle mit 12V
gespeist wird.
Wie wäre es mit einem Widerstand ein Transistor und ein OP.
Siehe Anhang. Damit kannst du sogar über Atmel und PWM den Strom regeln
wenn du noch eine Rückkopplung einbaus
Dukannst das mit einer Konstantspannungsquelle (hier 5V), einem OP und
einem MOSFET (geht auch ohne) regeln.
Du sagtest, du willst den Strom gegen Masse haben.
Wegen Temperaturdrift: nur Metallfilmwiderstände benutzen, keine Potis
(höchstens Draht), dann sollte das hinhauen.
!!! Edit !!! : R3 und R5 sind vertauscht! ;)