Hallo zusammen
Ich habe mir diese LED Streifen besorgt, und dazu auch ein 1A Netzteil:
https://www.led-tech.de/de/50cm-Alustreifen-mit-98x-Samsung-LM301B-LEDs#
Der Testaufbau funktioniert problemlos, aber nun grüble ich etwas, wie
ich die Streifen am besten montiere. Ich wollte mir dazu blankes 30x30
Alu-L-Profil aus dem Baumarkt holen, und die Streifen innen am L
befestigen.
Es gibt zwar wohl so Wärmeleitdoppelklebebänder, aber irgendwie
überzeugt mich nicht, daß eine Plastikfolie zwischen zwei Aluflächen ein
guter Wärmeleiter ist.
Durchbohren zum Anschrauben scheidet mMn aus, weil ich damit ja wohl
einen Kurzschluß zwischen den Schichten herstelle.
Gibt das da vielleicht eine Art Klammern, die man neben der Leiste
anschraubt und die dann die Leiste an das Profil randrücken?
Mit 1A werden die Leisten nicht wirklich warm, aber wenn ich später so
gegen 2A gehe wird das wohl anders sein.
Ach und wo ich schon am fragen bin:
Kann jemand lötbare Sockel empfehlen, in die man starre Leiter stecken
kann (sowas wie im NYM Kabel); auch gerne für flexibles. Die Pads sind
etwa 2x5mm.
Steffen schrieb:> Es gibt zwar wohl so Wärmeleitdoppelklebebänder, aber irgendwie> überzeugt mich nicht, daß eine Plastikfolie zwischen zwei Aluflächen ein> guter Wärmeleiter ist.
Sind sie aber.
Steffen schrieb:> Durchbohren zum Anschrauben scheidet mMn aus, weil ich damit ja wohl> einen Kurzschluß zwischen den Schichten herstelle.
Dann durchbohr halt nur den GND, Platz hat es ja genug.
Wie gesagt wurde mit 2K-Wärmeleitkleber, gibt es bei ebay günstig zu
10ml oder so. Wichtig ist ein Anpressen auf der ganzen Länge. Ach ja:
Bei über 1A sollte man die Streifen mindestens von beiden Seiten mit
Strom versorgen, weil die Leiterbahnen nicht grad viel Querschnitt haben
und aufgrund der Parallelschaltung die weit entfernten LEDs weniger
Strom bekommen.
Crazy H. schrieb:> Epoxydharz und Alupulver mischen, dünne Schicht drauf und bis zur> Aushärtung flächig pressen.
M.W. ist da Zinkoxyd (gibts in der Apotheke) besser geeignet.
Mir leuchtet der Sinn dieses Produktes nicht ein. Diese schmale
Alu-Leiste erhöht die Oberfläche kaum, verbessert daher die Kühlung
nicht. Außer vielleicht kurzzeitig, bis sie aufgeheizt ist.
Ich denke, du hast schon richtig erkannt, dass eine zusätzliche Kühlung
notwendig ist. Aber dann kann einen viel billigeren flexiblen LED
Streifen direkt auf den größeren Kühlkörper kleben, oder nicht?
Was ist denn der Sinn von Alustarplatinen? Richtig, die Wärme zu
verteilen, also die Wärmestromdichte zu reduzieren, sodass dann auch
eine schlechtere Wärmeleitfähigkeit zum Kühlkörper noch ausreicht.
Flexible Kunststoffe können das nicht bieten, da die Wärmeleitfähigkeit
um den Faktor 1000 zu Aluminium schlechter ist.
Harald W. schrieb:> Crazy H. schrieb:>>> Epoxydharz und Alupulver mischen, dünne Schicht drauf und bis zur>> Aushärtung flächig pressen.>> M.W. ist da Zinkoxyd (gibts in der Apotheke) besser geeignet.
Alupulver: billig, bei der Schichtdicke irrelevant
Hab damit 100W LEDs verklebt ;-)
Warum mit Pulver die Schichtdicke erhöhen?
Ich hätte einfach ein Epoxy oder Silikon genommen und den Kram flächig
gepresst. Dadurch ist die Schicht dünner als mit dem Abstandspulver, und
da die Körner auf beiden Seiten nur wenig Kontakt haben wird die
Hauptarbeit m.E. eh vom Epoxy gemacht.
Also: dünnere Schicht, einfache Verarbeitung, besseres Ergebnis.
Ist ja nicht so das auch alle kaufbaren LED-Lampen einfach einen Klecks
Silikon haben und damit die Alubond-LED-Trägerplatte mit einem Kühlblech
verkleben.
Wärmeleitkleber ist übrigens nur Epoxy in anderer Flasche.
Evtl. etwas Temperaturfester, aber das war's auch.
Stefanus F. schrieb:> Mir leuchtet der Sinn dieses Produktes nicht ein. Diese schmale> Alu-Leiste erhöht die Oberfläche kaum, verbessert daher die Kühlung> nicht. Außer vielleicht kurzzeitig, bis sie aufgeheizt ist.
Genau das ist der Sinn der Leisten - sich gleichmäßig aufzuheizen.
Die Alu-Leiste funktioniert als Heat-Spreader. Damit wird die
Kontaktfläche für den Wärmeübergang zum darunter liegenden Kühlkörper
vergrößert und der Wärmeübergangswiderstand umgekehrt proportional
verkleinert.
Jens M. schrieb:> Warum mit Pulver die Schichtdicke erhöhen?
Das Alupulver, das ich habe, hat eine Korngröße <65um und Alu leitet
halt doch besser als Kleber
Ich habe mal Versuche mit 2mm Schichtdicke durchgeführt und war
erstaunt, wie gut selbst das Wärme leitet.
Daniel N. schrieb:> Keine Ahnung was vorhast wegen klemme aber zwei zwei Leiter WAGO 221> Verbindungsklemmen drauf kleben? Einmal rein von den leds und dann> weiter
Wo sind die denn bitte lötbar auf ein 2x5mm Pad?
Stefanus F. schrieb:> Aber dann kann einen viel billigeren flexiblen LED> Streifen direkt auf den größeren Kühlkörper kleben, oder nicht?
Ich hab die Streifen genommen, weil diese LEDs mit bis zu 223 lm/W eine
sehr gute Ausbeute haben. Wenn Du allerdings billige Flexstreifen mit
ähnlichen Spezifikationen kennst, poste bitte einen Link.
Steffen schrieb:>> Ich hab die Streifen genommen, weil diese LEDs mit bis zu 223 lm/W eine> sehr gute Ausbeute haben. Wenn Du allerdings billige Flexstreifen mit> ähnlichen Spezifikationen kennst, poste bitte einen Link.
Selbst wenn sie diese hätten, also man diese LEDs da drauf pappen
könnte, würdest du niemals damit die Wärme so gut abführen können.
Gut, bei 220lm/W muss man nur noch 33% als Wärme abzuführen, aber bei
höheren Strömen sinkt der Wirkungsgrad und die Leistung steigt, sodass
da trotzdem was zusammen kommt.
> Durchbohren zum Anschrauben scheidet mMn aus, weil ich damit ja wohl> einen Kurzschluß zwischen den Schichten herstelle.
Wegen den (Metall-)Schrauben? ... es gibt auch Nylonschrauben ...
Steffen schrieb:> Ich hab die Streifen genommen, weil diese LEDs mit bis zu 223 lm/W eine> sehr gute Ausbeute haben. Wenn Du allerdings billige Flexstreifen mit> ähnlichen Spezifikationen kennst, poste bitte einen Link.LEDs mit 220 lm/W, die es tatsächlich auch zu kaufen gibt? Kann ich fast
nicjt glauben.
@J.S.: diese (ca.) theoretischen 550 lm/W gelten für (ich meine) grüne
LEDs
Crazy H. schrieb:> Steffen schrieb:>> Ich hab die Streifen genommen, weil diese LEDs mit bis zu 223 lm/W eine>> sehr gute Ausbeute haben. Wenn Du allerdings billige Flexstreifen mit>> ähnlichen Spezifikationen kennst, poste bitte einen Link.>> LEDs mit 220 lm/W, die es tatsächlich auch zu kaufen gibt? Kann ich fast> nicjt glauben.>> @J.S.: diese (ca.) theoretischen 550 lm/W gelten für (ich meine) grüne> LEDs
Sind sogar 683lm/W LER bei 555nm. Bei 5000K und 80er CRI sind es etwa
325lm/W.
Steffen schrieb:> Gibt das da vielleicht eine Art Klammern, die man neben der Leiste> anschraubt und die dann die Leiste an das Profil randrücken?
Wenn Du direkt neben dem LED-Streifen in Gewinde in das L-Profil
schneiden kannst, bei M3 genau 1,5mm daneben, sollte sich das mit je
einer Unterlegscheibe hinreichend klemmen lassen - auf die Tour habe ich
schon rechteckige Zementwiderstände auf Kühlkörper gebracht.
Wenn Du U-Profile mit etwa 4mm Innenweite findest und mittig ein Loch
bohrst, könnte auch das eine Klammer hergeben.
Steffen schrieb:> 223 lm/W
Glaubst du auch an den Weihnachtsmann?
Üblich sind Werte um 100 lm/W. Etwas mehr halte ich durchaus für
möglich, aber 223 lm/W glaube ich erst, wenn es jemand wissenschaftlich
korrekt nachweist.
Stefanus F. schrieb:> Steffen schrieb:>> 223 lm/W>> Glaubst du auch an den Weihnachtsmann?>> Üblich sind Werte um 100 lm/W.
Da hast du mal locker 10 Jahre verpennt, wenn du überhaupt irgendwann
auf dem aktuellen Stand warst.
Und es es kommt eher an den Glauben an den Weihnachtsmann ran, wenn man
glaubt, niemand könnte die LEDs vermessen und Samsung und Co. ihren
Betrug um die Ohren hauen.
Steffen schrieb:> Gibt das da vielleicht eine Art Klammern,
Ich nochmal. Ich habe eine genaue Vorstellung, wie das mechanisch gehen
kann, aber keinen ordentlichen Suchbegriff. Gefunden habe ich etwas beim
Schlitzauge aus Hongkong:
https://de.banggood.com/50PCS-8MM-Width-Mounting-Brackets-Fixing-Screw-Clip-for-3528-LED-Strip-Light-p-1241852.html?ID=514832&cur_warehouse=CNJ. S. schrieb:>> Üblich sind Werte um 100 lm/W.> Da hast du mal locker 10 Jahre verpennt,> wenn du überhaupt irgendwann> auf dem aktuellen Stand warst.
Wer etwas an der Materie ist, weiß, dass mehr als 200lm/W mittlerweile
herstellbar sind.
Das ändert nichts daran, dass ich die Zweifel von Crazy H und Stefanus F
teile.
J. S. schrieb:> Da hast du mal locker 10 Jahre verpennt, wenn du überhaupt irgendwann> auf dem aktuellen Stand warst.
Kannst du mal ein konkretes Modell nennen, zu dem der Hersteller
glaubhafte Angaben macht (also bitte keine Restposten von Aliexpress).
J. S. schrieb:>> Üblich sind Werte um 100 lm/W.>> Da hast du mal locker 10 Jahre verpennt, wenn du überhaupt irgendwann> auf dem aktuellen Stand warst.
In Baumärkten oder grösseren Supermärkten werden auch heute noch
nach wie vor noch Leds mit Werten um 50Lomen pro Watt angeboten.
Alles über 100 Lumen/watt hat m.E. den Endverbrauchermarkt noch
nicht erreicht.
Wieso sollte der Ramsch in Bau- und Supermärkten relevant sein, wenn es
um den technischen Stand geht? Wer solche Fertigsachen kauft ist selber
schuld.
Da kauft man bei Fachhändlern.
Datenblatt der LM301B:
https://oled-tech.de/files/65/Data_Sheet_LM301B_CRI80_Rev.4.1.pdf
Helligkeitsbin SL: 39lm bei 0,1723W macht 226lm/W. Der LM-Bin hat
238lm/W.
50lm/W entspricht etwa dem Stand 2005, also uralt.
Ich bin beeindruckt.
Mich wundert nun aber, dass der alte Kram als Beleuchtung immer noch
produziert werden darf. Ich dachte, die Regierung sucht händeringend
nach Möglichkeiten, Strom zu sparen und die Lampen waren noch vor kurzem
offiziell der größte Hebel.
Entweder sind die Lampen doch nicht so wichtig oder sie nehmen den
Umweltschutz nicht mehr ernst. Ach ich vergass: Osram hat schon
profitiert, jetzt sind mal andere dran z.B. die Auto-Hersteller.
Also eigentlich wundert es mich doch nicht. Rezo hatt 100% Recht.
Steffen schrieb:> blankes 30x30 Alu-L-Profil aus dem Baumarkt
Zum Thema kleben:
Da verwende ich lieber eloxiertes Alu, das halte ich für besser
reproduzierbar. Ohne schützende Eloxalschicht kann Aluminium gemeine
Korrosion zeigen.
Ausserdem: Bei 50 cm Stücklänge sollte es möglichst den selben
thermischen Ausdehnungskoeffizienten haben, dieser hängt neben der
genauen Legierungszusammensetzung auch von der mechanischen
Vorbehandlung (Walzen) ab, wird also nach Murphy am Ende eher ein
Bimetallthermometer :D
Aus dieser meiner Paranoia heraus:
Eloxiertes Alu, abgewischt mit Aceton und fusselfreiem (!) Lappen,
geklebt mit billigstem Cyanacrylat, funzelt hier schon Jahre. Allerdings
ist meine LEDPlatine in ca. 3cm lange Stücke zerschnitten, und diese
Stücke sind "aufgelockert" (also mit ordentlich Abstand) verteilt.
Erstens war mir die Leuchtdichte des Originalstreifens viel zu hoch,
zweitens ist das Ausdehnungsproblem entschärft.
Ob die Unterseite deines LED-stranges auch eloxiert ist kannst du
einfach mit dem Ohmmeter herausfinden. War bei mir hochohmig; der
Hersteller des Streifens vertraut der Eloxalschicht (die ist bestimmt
auch auf der Oberseite, ansonsten währe da garnichts eloxiert) also eine
gute Langzeitklebeeigenschaft (Leiterbahnen und LEDs) zu.
Lesenswert:
https://www.jpkummer.com/sites/default/files/Tech%20Tip%2024%20-%20Kleben%20auf%20Aluminium.pdf
2 Cent schrieb:> Ob die Unterseite deines LED-stranges auch eloxiert ist kannst du> einfach mit dem Ohmmeter herausfinden. War bei mir hochohmig
Alu-Oxid ist hochohmig und "eloxiert" bedeutet, dass es künstlich
oxidiert wurde, richtig?
Jetzt ist mir unklar, inwiefern man den Unterschied mit einem Ohmmeter
feststellen kann.
Stefanus F. schrieb:> Alu-Oxid ist hochohmig und "eloxiert" bedeutet, dass es künstlich> oxidiert wurde, richtig?
Richtig, unter zuhilfenahme von Strom, also Eloxal (Electrical oxidation
of Aluminium). "Natürliches" Alu-Oxid ist sehr dünn und sehr weich, und
wird mit der Messpitze normalerweise sofort durchstossen. Ausserdem
chemisch weniger beständig. Deswegen würde ich das auch nicht kleben
wollen.
J. S. schrieb:> Wieso sollte der Ramsch in Bau- und Supermärkten relevant sein, wenn es> um den technischen Stand geht?> Da kauft man bei Fachhändlern.
Welche Fachhändler sind das denn? "Lampenläden" sind
so gut wie ausgestorben.
Stefanus F. schrieb:> Sind die üblichen Alu-Profile aus dem Baumarkt eloxiert?
Steht normalerweise dran: "eloxiert" versus "blank".
In der zwischenzeit hab ich mal was "gebastelt":
Im Bild "weit weg", aussehalb de Focus: Haardrahtfähig gepimpte
Krokoklemme (Isolation PE 10qmm) einer dritten Hand als Halter einer
meinen alten LEDPlatinen (Schlachtware LEDRöhre vom Grabbeltisch
Discounter).
Platinenunterseite eloxiert, rechte Kante uralt wie vom Hersteller,
obere Kante eben frisch geschliffen. Die Dicke der Eloxalschicht kann
ich leider so nicht zeigen (die Schleiferei war Pfusch, und die Cam
müsste durch ein besseres Mikroskop ersetzt werden).
Ausserdem im Bild: Links oben eine festgebissene Krokoklemme, welche zum
Messen des Widerstandes zum Einsatz kommt; "antasten" dabei mit der
runden Aussenseite, also eine fast Kugelartige Oberfläche.
Dimensionsvergleich: Platine ist 1,1mm dick, und 9mm breit.
Sowohl an der uralten Kante (die immernoch glänzt wie ein Spiegel, d.h.
die Oxydschicht ist wirklich verdammt dünn), der Form nach zu Urteilen
wurde das Blech offensichtlich gestanzt, nicht gesägt, als auch an der
frisch geschliffenen Seite, messe ich praktisch ohne Kraftaufwand
sub-Ohm.
An der eloxierten Unterfläche (deren matter Glanz als Reflexion der
PE-Iso gut zu sehen sein sollte) kann ich (immernoch mit dem Stumpfen
aussenradius der Krokoklemmen) draufdrücken wie ein Ochse und messe Im
Bereich pS, also Gigaohm. LOL, schonwieder drauf reingefallen: das ist
der Isolierschlauch meiner Krokoklemmen in feinster China-Qualität...
Erst durch sehr starkes bohren (kräftige Drehbewegung) auf dieser
Oberfläche kann ich einen elektrischen durchgang dann doch hinbekommen.
Harald W. schrieb:> Welche Fachhändler sind das denn? "Lampenläden" sind> so gut wie ausgestorben.
Bei mir in der Nähe (Düsseldorf) gibt es ein LED-Lampen Fachgeschäft.
Die haben genau die gleichen Sachen im Schaufenster liegen, die
Aliexpress als erste Suchergebnisse anbietet.
Wenn Eloxierte Oberflächen so robust sind, dann kann ich doch eigentlich
Leistungstransistoren (zumindest bei Kleinspannung) direkt auf den
Kühlkörper schrauben. Ich brauche nur eine Nylon-Schraube oder eine
Nylon Unterlegscheibe
(https://www.picclickimg.com/d/l400/pict/361909428803_/Montagematerial-Set-f%C3%BCr-Halbleiter-L-x-B-42-mm.jpg),
damit die Schraube den Transistor nicht berührt.
Ich habe bisher immer mit Glimmerscheiben hantiert. Da erscheint mir nun
unnötig.
Richtig?
Stefanus F. schrieb:> Die haben genau die gleichen Sachen im Schaufenster liegen, die> Aliexpress als erste Suchergebnisse anbietet.
...aber vermutlich zum 2...3 fachen Preis?
2 Cent schrieb:> Steffen schrieb:>> blankes 30x30 Alu-L-Profil aus dem Baumarkt>> Zum Thema kleben:> Da verwende ich lieber eloxiertes Alu, das halte ich für besser> reproduzierbar. Ohne schützende Eloxalschicht kann Aluminium gemeine> Korrosion zeigen.> Ausserdem: Bei 50 cm Stücklänge sollte es möglichst den selben> thermischen Ausdehnungskoeffizienten haben, dieser hängt neben der> genauen Legierungszusammensetzung auch von der mechanischen> Vorbehandlung (Walzen) ab, wird also nach Murphy am Ende eher ein> Bimetallthermometer :D>
Al99,5, der Werkstoff solcher Platinen, hat 25,5 * 10^-6, und AlMgSi0,5,
ebenso.
Grundsätzlich sollte man die Erwärmung bei LEDs so klein wie möglich
halten, unter 40K Temperaturdifferenz der Kühler zur Umgebung. 30K sind
problemlos möglich und bei diesen besonders effizienten LEDs sogar noch
weniger.
Dann sind da Wärmeausdehnungsgeschichten auch nicht so extrem wie bei
den Leistungstransistoren etc.
Harald W. schrieb:>> Die haben genau die gleichen Sachen im Schaufenster liegen, die>> Aliexpress als erste Suchergebnisse anbietet.>> ...aber vermutlich zum 2...3 fachen Preis?
Leider ohne Preisschilder - was typischerweise "sauteuer" bedeutet.