Referenzspannung am µC-Atmel

Gast #169459
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Eigne leute sagen das die interne Referenzspannung eines Atmel AVR (
z.B. ATMega8) schrott sei.

Wie sind die Erfahrungen?


So ich möchte gern eine stabile Referenz habe die von der Temperatur
weitgehens unabhänig sein soll.
Reicht das zwei Z-Dioden Parrael zuschalten?
siehe folgede Schaltung R= Widerstand , Z=Z-Diode:

|                |
+--R---+--Z--+---|
       +-R-+-Z---|
           |     |



Dirk
Gast #169460
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Ich gehoer zu den "einigen Leuten". Kauf dir mal 50Stk von den Teilen
und die wirst staunen wie unterschiedlich die sind.

Ausserdem solltest du auch nicht mit Z-Dioden rummurksen sondern eine
Bandgab Referenz nehmen. Zum Beispiel LM336-5.0.
Und ja, die gibt es sogar bei Reichelt. :-o

Olaf
Gast #169461
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Hallo, eigene Erfahrungen habe ich keine. Die Schwankung (Min/Typ/Max)
im Datenblatt läßt ja einiges erwarten. Allerdings habe ich schon öfter
gelesen, daß die Spannung dann aber sehr konstant sein soll (Temp
etc.).
Also evtl. kalibrieren.
Gruß
Lutz
Gast #169463
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Man sollte die Abweichungen nicht an Erfahrungswerten messen sondern an
den Angaben im Datenblatt, da die Erfahrungen bei einzelnen Exemplaren
eben doch immer noch sehr stark abweichen koennen. Wenn du wissen
moechtest, ob die interne ausreicht, solltest angeben was du eigentlich
messen willst. Dann kann man auch eine Aussage treffen, wie wichtig die
Genauigkeit der Referenz dabei ist.

MfG
Gast #169464
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Die interne Referenz ist zwar sehr stabil. Die Nennspannung liegt aber
im Bereich von 2.3 - 2.7 Volt. Also im wenn eine vom Wert her genaue
Referenzspannung benötigt wird diese immer extern erzeugen, z.B. mit
TL431 oder ähnlichem.
Gast #169468
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hi,
bei den tiny26 ist die interne referenz mit 2.56V angegeben, wir hatten
von 2.3 - 2.9V alles dabei.
Temperaturstabil ist die referenz, aber was will ich mit einer Referenz
die keinen genauen absolutwert bringt und ich bei jedem Controlle
kalibrieren muss, wir sind dann dazu übergegangen externe Referenzen zu
verwenden.
Wir haben bis jetzt mehrere 1000 dieser Controller verarbeitet.

Sebastian
Gast #169470
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wie beschalte ich denn den lm336 5V, daß genau 5v rauskommen...so wie
ich das im datenblatt lese, muß ich da über poti regeln,aber das macht
ja dann kein sinn, da ich ja nicht weiß, ob mein multimeter auch
genaues anzeigt...gibts da einen festen widerstandswert?
Gast #169471
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Wieso gibt das kein Sinn, Stelle einfach deine Referenz auf 5V und
schaue ( ich gehe mal davon aus ) das dein AD Wert 255 Anzeigt(8Bit)
oder 1024 (10 Bit). Ne Toleranz haste immer mit drin.

Oder du musst eine Spannungsreferenz nehmen und dein Multi messen,
welche Werte es misst. Oder Kalibrieren lassen.
Gast #169472
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ähm, wie soll ich denn den referenzwert auf 5V setzen, wenn ich keine
genauen 5V erzeugen kann? *grübel
und darum geht es doch, genaue 5V zu erzeugen ohne messen zu müssen.
also wer kann da weiterhelfen?
Gast #169476
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Auch eine Referenz geht nicht unendlich genau, sie hat eben nur die
Eigenschaft - einmal genau justiert - die Spannung sehr genau halten zu
koennen. Es gibt natuerlich auch welche, die bereits vom Hersteller
genauestens kalibriert werden, beispielsweise die LT1021. Die kann man
sogar zum Kalibrieren eines Mutlimeters verwenden :).

MfG
Gast #169477
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ich brauch 5.00V stabil als referenz für meinen adc.
wollte das mit dem lm336 machen,nur werde ich aus dem datenblat nicht
schlau. dahingehend, daß ich halt nich per poti die 5,00V justieren
will, sondern einfach einen festen widerstand nehmen will, der exakt
halt die 5,00V ausgibt....wer kann mir da bitte helfen?
Gast #169478
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der Poti soll es ja ausgleichen, und dann DEN adc bei 10 Bit auf 1024
stellen. Du hast sowieso den Quatenfehler von 5mV(bei 5,12V
REF),2,5mV(bei2,56V REF) drin.

Das heisst wenn du genau 5V (5,12V besser)hast - kann dein ADC
4,996...V anzeigen.

Dein Widerstand bekommst so genau nicht zu kaufen und hast dann noch
höhere Toleranzen. Mit dem Trimmer kannst da besser die Genauigkeit
einstellen, als mit dem Widerstand. Siehe Datenblatt.
Oder besorge dir den  LT1021, Kostet mehr ist noch genauer.

Aber es reicht wenn du deine Referenz nimmst.
Bei 10 Bit Auflösung -> 0..1024 Schritte

Noch beser wäre es 2,56V -> 2,56V/1024=2,5mV Auflösung

Referenz -> 5,12V/1024=5mV Auflösung
deine 5V/1024=4,886....mV Auflösung <- deine Referenz

du siehst du hast schon ein Messfehler drin!

Und für einfache Sachen reicht es, da man bei der letzten Stellen,
meist nicht trauen soll.

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