Marek N. schrieb:>Wollte fragen, ob die was taugt, oder ich es vergessen>bzw. für was anständiges sparen soll?
Mit einer punktuellen Ausleuchtung kommt man natürlich 298m weit. 114 lm
entspricht etwa einer 15W-Birne.
Der Aldi hat gelegentlich auch mal sowas, Kurbellampe mit Generator, und
LEDs für 6€. Nach ein paar mal kurbeln, soll die Energie wieder für bis
zu 30 min. halten. Bis zu 30 min., das sind meines Erachtens auch 30
sec.. Formal ist das richtig. Im Inneren befindet sich ein Akku LYR2032,
das Pendant zur bekannten Knopfzelle CR2032 (z.B. in Autoschlüsseln).
Das war mal ein interessanter Spaß, mehr nicht. In die LEDs kann man auf
Grund der Helligkeit kaum hinein schauen. Das täuscht aber. Auf der
Straße leuchtet das Ding dann aber tatsächlich keine 10 m weit. Ist was
gutes für den Notfall im Dunkeln, oder das Handschuhfach im Auto, für
einen Radwechsel nachts wirds wohl reichen.
Es ist dann noch eine Frage, ob die Candela- und Lumen-Werte so stimmen.
Wer wird es nachprüfen können? In dem Marktsegment, wird wohl gelogen,
daß sich die Balken biegen. Es gibt aber hier im Forum auch schon
Beiträge zu solchen Lampen. Suchen, tue ich das aber jetzt nicht, das
mußt du schon selbst.
>Wollte fragen, ob die was taugt, oder ich es vergessen bzw. für was>anständiges sparen soll?
Für was ?
Als einfacher Allrounder für den gelegentlichen Einsatz hätte es auch
die 3W-LED Taschenlampe, die es letzte Woche zum halben Preis bei Aldi
Süd gab, getan.
Bei mir ist die Selbe aus einer früheren Verkaufsaktion eher sogar etwas
mehr als gelegentlich im Einsatz. Einmal drohte bei Einer der Taster
aufzugeben, das hat sich irgendwie aber wieder verflüchtigt.
Die LIDL-Lampe ist halt klobig und D-Zellen sind nicht mein Ding -
Geschmackssache.
Da gibt es Lampen, die mit 3xAAA oder 2xAA auch über 2 Stunden bei
voller Leistung (geregelt) bzw. ungeregelt nocht etwas länger aber in
der Leuchtstärke nachlassend, leuchten.
Wenn man dann noch Eneloop Akkus benutzt hat man kaum Selbstentladung
und für den Notfall bleibt die Lampe eine Kleine Ewigkeit
Betriebsbereit, kann aber ggf. auch mal schnell wieder nachgeladen
werden.
Und dann gibt es noch welche mit Lithium-Ionen-Akkus und und und ...
Bei Dealextreme kann sich wohl das ein oder andere Modell für die Preise
durchaus sehen lassen, wer mehr auf Markenkauf bedacht ist, ist z.B. mit
einer LEDLenser P7 oder Fenix TK20 oder LD20 ganz gut bedient.
Jedes Modell hat seine Vor und Nachteile, wenn man die Lampe aber für
nichts bestimmtes braucht, muss man sich darum auch nicht so einen Kopf
machen.
Guten Abend,
ah OK, danke, dann werde ich wohl nicht kaufen und warten, bis was
geeigneteres mir über den Weg läuft.
Ich dachte halt so an eine Haushalts-Grundausstattung, da ich in meiner
neu bezogenen Wohung noch keine portable Lichtquelle habe. Musste
letztens die Sockelleisten der Küche mit der Handy-Taschenlampe
ausrichten.
Beste Grüße, Marek
Naja, ich wollte dir es jetzt auch nicht ganz ausreden, schlecht wird
die nicht sein. Eben etwas klobig, dafür gibt es nicht allzuviele
LED-Taschenlampen mit verstellbarem Spot, was im Nahbereich je nach
Vorliebe schon vorteilhaft sein kann.
114 lm ist jetzt für moderne 3W LEDs auch etwas schwach, für den
Haushalt aber ausreichend.
Nachteilig beim handwerken: eine runde Lampe rollt gut :)
Chris S. schrieb:> Da gibt es Lampen, die mit 3xAAA oder 2xAA auch über 2 Stunden bei> voller Leistung (geregelt) bzw. ungeregelt nocht etwas länger aber in> der Leuchtstärke nachlassend, leuchten.
Manche mit 4x AA sogar tagelang.
http://www.streamlight.com/product/product.aspx?pid=24
Über 100 Stunden erreicht sie zwar nur mit Resthelligkeit (was durchaus
Leben retten kann, wenn man in einer Höhle gefangen ist), aber man hat
in der Tat seeeeehr laaaaange gutes Licht. Meine hat auch nur 35€
gekostet. Gibts in D z.B. bei KHK Sicherheitsbedarf.
Icke ®. schrieb:> Über 100 Stunden erreicht sie zwar nur mit Resthelligkeit (was durchaus> Leben retten kann, wenn man in einer Höhle gefangen ist), aber man hat> in der Tat seeeeehr laaaaange gutes Licht. Meine hat auch nur 35€> gekostet. Gibts in D z.B. bei KHK Sicherheitsbedarf.
Aber leider ist die Taschenlampe nicht wirklich hell.
Dimitri Roschkowski schrieb:> Aber leider ist die Taschenlampe nicht wirklich hell.
Wenn du damit Flieger vom Himmel holen oder einen Fußballplatz
ausleuchten willst, nicht. Für Einsätze unter Tage dagegen hell genug.
Für kurzzeitige Powerbeleuchtung kann man das gleiche Modell mit
Luxeon-LED noch extra mitnehmen. Hält aber nur ein paar Stunden.
Meine Meinung ist: Die MagLite bietet von allen Lampen immer noch eines
der besten Preis-Leistungsverhältnisse:
- Immer erstklassige Verarbeitung (können die Chinesen definitiv nicht)
- mechanisch extrem robust
- Wasserdicht
- verstellbarer Fokus
- präziser Reflektor
- (selbst getestete) 400m Leuchtweite
- 12-20h Licht mit zwei Standardbatterien
- Ersatzleuchtmittel in der Lampe
Kleine Lampen mit extremen Lumenangaben schaffen diese i.d.R. genau
einige Sekunden, dann ist die LED so heiss, dass der Wirkungsgrad massiv
sinkt. Der Effekt ist auch hier feststellbar, aber akzeptabel.
Ich ziehe eine MagLite immer noch jeder Chinalampe vor!
Marktschreierischen Lumen- und Wattzahlen der Chinaprodukte misstraue
ich generell und reduziere mal um 50%.
Gruss
Christoph
Maglite sind veraltet. Seit den 3W-LEDs kann man die Dinger in die Ecke
stellen.
Für den Haushalt als Notlampe würde ich allerdings eine Stirnleuchte
empfehlen. Da hast du 2 Hände zum basteln frei.
Michael X. schrieb:> Maglite sind veraltet. Seit den 3W-LEDs kann man die Dinger in die Ecke> stellen.> Für den Haushalt als Notlampe würde ich allerdings eine Stirnleuchte> empfehlen. Da hast du 2 Hände zum basteln frei.
So und du glaubst dort säßen nur Idioten, die den auch meiner Meinung
nach sinnvollen Trend zu LEDs nicht erkannt haben ?
Sind vielleicht etwas klassisch angehaucht und zumindest in dem Fall
eher nicht der neuesten Generation an LEDs zugehörig, trotzdem handelt
es sich laut Link des Eingangsposts um eine LED-Lampe.
Die MagLite LEDs sind von der LED Technologie sicher nicht mit den
aktuellen Modellen von Fenix zu vergleichen, jedoch mechanisch immer
noch ausgesprochen robust, mal ganz abgesehen von der klassischen Form
und den vielleicht vorhandenem "Kultstatus".
Ich würde eine LED Maglite immer einer No-Name Lampe vom Blauen Claus,
ELV, Aldi, Reichelt, Ansmann, Hama etc. vorziehen.
Ich habe vor längerer Zeit mal bei einem C* Angebot für die 2*AA und 2*C
LED Maglites zugeschlagen und bereue es kein bißchen. Fürs Haus und Auto
sehr zu empfehlen.
Zoe
Hier ein Paradebeispiel, weshalb die 5€-Lampen nix taugen. Es handelt
sich um eine kombinierte LED-Krypton-Lampe, d.h. durch wiederholtes
Drücken des Schalters kann man zwischen LED, Kryptonbirne und Aus
umschalten. Versorgt wird sie aus 3x AAA. Ich habe das Teil im Baumarkt
für ca. 10€ gekauft. Schon nach wenigen Minuten leuchtete eine der drei
LEDs mit stark verminderter Helligkeit und fiel später ganz aus. Von den
verbleibenden leuchtet inzwischen nur noch eine und das auch nur
schwach. Als ich das Ding heute auseinandergebaut hatte, war mir sofort
klar, weshalb. Die drei LEDs sind parallel geschaltet und hängen ohne
Vorwiderstand direkt an der Batteriespannung, Und nein, es gibt auch im
Schaft oder im Schalter keinerlei Vorwiderstände oder sonstige
Strombegrenzungen. Begrenzt ist per Konstruktion nur die Lebensdauer der
LEDs und zwar sehr kurz. Ich habe die Lampe nicht reklamiert, weil der
Aufwand für Zeit und Sprit das nicht gelohnt hätten. Vermutlich sieht es
in den anderen Billiglampen nicht besser aus. Die geringe
Batterielaufzeit und rasch nachlassende Helligkeit deuten jedenfalls
darauf hin.
>Hier ein Paradebeispiel, weshalb die 5€-Lampen nix taugen.
Naja, es kommt darauf an. Ich habe für bestimmte Aktionen und Mitmacher
4 Stück 3W LED-Taschenlampen von Aldi-Süd. 2 Stück identisch mit denen
von letzter Woche und weitere 2 Stück ein Modell mit 2xAA, schmalerem
Spot und sogar Regelung.
Gekostet haben sie 10-13 Euro / Stk.
Natürlich haben auch gegenüber denen gute Markenlampen wie von Fenix die
Nase vorn, aber solch Negatives wie "Icke" kann ich absolut nicht
berichten.
Allerdings würde ich auch erwarten im Baumarkt für 10,- nichts
brauchbares zu bekommen. Was im Baumarkt billig ist taugt eben oftmals
nicht. Bei den Angeboten der Lebensmitteldiscounter hat man zumindest
eine realistische Chance, dass etwas mal wirklich preiswert ist.
Aldi ist aber auch kein Garant dafür, die letzte LED-Kopfleuchte war
grottig (wohlgemerkt wieder die südliche).
ALDI Mini LED-Leuchte für den Schlüsselbund: nach einer Woche
auseinandergefallen; zweites Exemplar hatte die mitgelieferten
Knopfzellen (spätestens da hätte ich schreiend den Laden verlassen
sollen) nach kürzester Zeit leergenuckelt. Nach dem Öffnen des
"Gehäuses" ließ es sich nicht mehr richtig zusammenbauen.
Dann eine Fenix Mini gekauft (für eine AAA Zelle), die hat inzwischen
einigen Mißbrauch mitgemacht, leuchtet mittlerweile mit der zweiten
Batterie und ist trotz heftigem runterfallen, Naßwerden etc. noch
einwandfrei funktionstüchtig.
Ich hab meine Lektion gelernt, aber vielleicht muß jeder diese Erfahrung
machen, daß billig halt wirklich billig ist. Ich jedenfalls finde Geiz
nicht geil :-)
Zoe
@Anja zoe Christen
Vergleichst du da jetzt nicht Äpfel mit Birnen ?
Ich war der Meinung, wir waren bei Taschenlampen mit 3W LEDs.
Und hätte ich einen solchen Ausfall gehabt: who cares ?
Man muss ja nur den Kassenbeleg aufheben und dorthin kommt man sowieso
immer mal wieder.
Finde die Modelle von Fenix und Konsorten ja auch toll. Umso schlimmer
ist bei solchen Lampen der Gedanke, diese unter´m Auto mal auf
Pflastersteine zu legen und halt mal versehentlich drüberzurutschen.
Chris S. schrieb:> Aldi ist aber auch kein Garant dafür, die letzte LED-Kopfleuchte war> grottig (wohlgemerkt wieder die südliche).
Bei den Kopfleuchten sieht es ähnlich aus. Ich besitze eine 4,99€ vom
Restpostenhändler und eine von Petzl. Beide mit 3 LEDs und 3 AAA-Zellen
bestückt, beide leuchten mit vergleichbarer Anfangshelligkeit. Das
Billigding ist nach 5-6 Stunden so weit leergenuckelt, daß man die
Lichtstärke nur noch zum Uhr ablesen gebrauchen kann. Die Petzl (27€)
bringt es mit brauchbarer Lichtintensität auf mehr als 2 Tage. Länger
habe ich es noch nicht ausgereizt, da ich die Zellen immer vorsorglich
wechsle.
Bei der o.g. Taschenlampe verwundert die miserable elektrische
Ausführung um so mehr, da die mechanische Konstruktion gar nicht übel
ist. Das Gehäuse besteht aus Edelstahl mit O-Ring-Dichtungen und der
Reflektor macht ebenfalls einen hochwertigen Eindruck. Wenn ich mal viel
Langeweile habe, bau ich dort einen Schaltregler und eine lichtstarke
LED ein.
Chris S. schrieb:> @Anja zoe Christen>> Vergleichst du da jetzt nicht Äpfel mit Birnen ?>> Ich war der Meinung, wir waren bei Taschenlampen mit 3W LEDs.
Achso, ich hatte den OP so verstanden, daß es ihm um den Vergleich einer
Mag-Lite und LIDL Ware geht (also teurerer Markenartikel gegen billiges
No-name).
> Und hätte ich einen solchen Ausfall gehabt: who cares ?> Man muss ja nur den Kassenbeleg aufheben und dorthin kommt man sowieso> immer mal wieder.
Ich kann auch eine 30 Euro Flex wieder zum Baumarkt bringen, nachdem mir
nach 20 Minuten das Getriebe oder der Motor abgeraucht ist. Gut ist das
dennoch nicht und aus irgendwelchen Gründen hab ich mir doch lieber
gleich das rote Original gekauft.
> Finde die Modelle von Fenix und Konsorten ja auch toll. Umso schlimmer> ist bei solchen Lampen der Gedanke, diese unter´m Auto mal auf> Pflastersteine zu legen und halt mal versehentlich drüberzurutschen.
Ja, der Unterschied ist allerdings - wie ich übrigens auch schon oben
schrub - daß das Billigteil schon beim Ablegen auf den Pflasterstein
kaputtgeht, und die Fenix oder Maglite das Drüberfahren mit dem Auto
auch noch aushält.
Aber jeder soll nach seiner Facon glücklich werden, your mileage may
vary. Mir ist mein Geld zu schade um es Billigstprodukten
hinterherzuwerfen, und meine Erfahrungen diesbezüglich gebe ich gerne
weiter. Was Du daraus machst, bleibt selbstverständlich Dir überlassen.
LIDL, ALDI und Co müssen ja auch leben :-)
Zoe
>http://www.amazon.de/Fenix-LD20-Premium-Cree-XP-G/...>So, hab mir heute die Taschenlampe bestellt. Ich bin mal gespannt, ob>die wirklich so gut ist.
Kommt auf die Anwendung an aber qualitativ eine gute Wahl.
-
Zu Allem Anderen: meine Erfahrungen in Sachen Wasserfestigkeit,
Stabilität und sonstiges Preis/Leistungsverhältnis sind im Falle 2
bestimmter angesprochene Discounter-Lampen durchaus in Ordnung und auch
die teure Wolfs-Eyes bekommt bei einem 2,5m Flug auf den groben
Schotterweg ihre Kratzerchen an den Kanten.
Übrigens bin ich trotz einer schönen, kleinen Sammlung Werkzeug in
Handwerkerqualität mit der Verwendung von 3 billigen Winkelschleifern
glücklicher, als wenn ich bei einer guten Flex ständig die Scheiben
wechseln müsste.
Also professioneller Anwender hätte ich dann natürlich schon 3 gute
Winkelschleifer, bin ich aber nunmal nicht.
Marek N. schrieb:> Jetzt gibt es eine Varta, für nur schlappe 888,00 €:> http://www.lidl-shop.de/de/Hobby-und-Freizeit/VARTA-LED-Taschenlampe-Outdoor-Pro
hehe, der Preis ist heiß. Lidl übertreibt aber nicht nur beim Preis,
sondern lügt auch noch dreist bei der Angabe zur Batterielaufzeit,
angeblich 50 Stunden. Nun, die Lampe hat 3 C-Zellen an Bord. Nach Vartas
eigenen Angaben haben die High Energy C eine Kapazität von 7,8 Ah. Macht
unter großzügiger Annahme von 1,5 V Spannung einen Energiegehalt von
11,7 Wh. Drei dieser Zellen bringen es also auf 35,1 Wh. Um 50 Stunden
lang 4 Watt zu entnehmen, bräuchte man nach Adam Riese aber 200 Wh.
Schon in der Theorie ergibt sich tatsächlich eine Laufzeit von <9h,
unter realen Bedingungen wahrscheinlich nicht mehr als 5-6 Stunden.
Traue keinem Prospekt.
Läubi .. schrieb:> Du siehst das falsch! Da steht nicht das du 50h lang die 4 Watt LED> betreiben kannst ;)
Schon klar. Der Nicht-Elektroniker wird aber genau davon ausgehen, weil
er im Prospket keinen Hinweis findet, daß man die Laufzeit nur im
Stromspar-/Eco-/Sonstwas-Modus erreicht. Is halt wie bei P.M.P.O.
Chris S. schrieb:>>http://www.amazon.de/Fenix-LD20-Premium-Cree-XP-G/...>>>So, hab mir heute die Taschenlampe bestellt. Ich bin mal gespannt, ob>>die wirklich so gut ist.>> Kommt auf die Anwendung an aber qualitativ eine gute Wahl.
Soo... Heute ist die Taschenlampe angekommen. Insgesamt macht sie einen
sehr guten Eindruck. Vor allem ist die Taschenlampe im sparsamsten Modus
besser, als meine alte.
Anwendung.... gute Frage, die Taschenlampe wird wahrscheinlich bei mir
im Handschuhfach liegen. Generell werde ich die benutzen, wenn ich in
dunklen Räumen unterwegs bin.
Kann ich diese Taschenlampe in der Kälte lassen? Oder geht die LED
kaputt, wenn sie Temperaturschwankungen -10° -> 30°C im Betrieb
ausgesetzt ist? Und wie geht es den Batterien bzw. Akkus dabei?
Dimitri Roschkowski schrieb:>Kann ich diese Taschenlampe in der Kälte lassen? Oder>geht die LED kaputt, wenn sie Temperaturschwankungen> -10° -> 30°C im Betrieb ausgesetzt ist? Und wie geht>es den Batterien bzw. Akkus dabei?
Stehen keine Betriebstemperaturen in der Anleitung?
Ansonsten gehe ich mal davon aus, daß die LED (wie die meisten
Halbleiter) in der Kälte eine höhere Spannung braucht, wogegen die
Spannung bei Batterien in der Kälte etwas sinkt, bzw. der
Innenwiderstand steigt. Da wird die Lampe dann von selbst mit weniger
Leistung hochgefahren.
Es sei denn, die Lampe hat etwas Luxus, und ein wenig Elektronik zur
Konstantstromregelung.
Durch elektronische Bauteile gehen bei Wechselbelastung immer thermische
Wellen. Da würde ja auch jeder Transistor schnell sterben.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Stehen keine Betriebstemperaturen in der Anleitung?
Nein, da steht leider nichts drin...
Wilhelm Ferkes schrieb:> Es sei denn, die Lampe hat etwas Luxus, und ein wenig Elektronik zur> Konstantstromregelung.
Diesen Luxus hat die Taschenlampe angeblich, da sie auch bei leer
werdenden Batterien nicht an Leuchtstärke verliert. Mir geht es aber vor
allem um die Batterien bzw. Akkus. Einige sind mir nämlich schon ab und
an mal ausgelaufen. Okay, normale Akkus entleeren sich auch so. Aber
diese Enerloop Teile sollten ja ein paar Jahre die Energie behalten.
Ein anderer meinte, dass wenn man sich auf diese Taschenlampe
tatsächlich verlassen will, man z.B. Li-Batterien verwenden sollte.
Dimitri Roschkowski schrieb:>Nein, da steht leider nichts drin...
Ja, da haben wir es. Konsumprodukte haben oft immer nur 10 reißerische
Phrasen groß vorne auf der Packung stehen, die direkt das
Unterbewußtsein ansprechen. Leider seltenst echte technische Daten.
Wenn da steht, Brenndauer bis zu 5 Stunden, dann können es auch 2
Stunden oder nur 5 Minuten sein, die Formulierung ist dann nicht gelogen
und formal richtig.
Über die Akku-Typen, könntest du aber im Internet mal grob nach Daten
suchen, oder? Auch wenn es nicht exakt der selbe Typ ist, aber die
Technologie.
>Diesen Luxus hat die Taschenlampe angeblich, da sie auch bei>leer werdenden Batterien nicht an Leuchtstärke verliert.
Im Grunde gut. Es hat den kleinen Nachteil, daß die Lampe wahrscheinlich
am Ende ohne Vorwarnung plötzlich aus geht. Etwa so, wie NiCd-Zellen am
Ende schneller einbrechen als Alkaline-Zellen, aber über die gesamte
Entladedauer konstantere Spannung haben.
Dimitri Roschkowski schrieb:> Anwendung.... gute Frage, die Taschenlampe wird wahrscheinlich bei mir> im Handschuhfach liegen. Generell werde ich die benutzen, wenn ich in> dunklen Räumen unterwegs bin.
Wenn es das ist, was ich denke, empfehle ich dir mindestens ein weiteres
verläßliches Leuchtmittel mitzunehmen. Ich habe immer zwei
Gebrauchsleuchten plus eine Reserve plus eine Notlampe
(Schlüsselbund-LED) dabei ,-)
Wilhelm Ferkes schrieb:>>Diesen Luxus hat die Taschenlampe angeblich, da sie auch bei>>leer werdenden Batterien nicht an Leuchtstärke verliert.>> Im Grunde gut. Es hat den kleinen Nachteil, daß die Lampe wahrscheinlich> am Ende ohne Vorwarnung plötzlich aus geht. Etwa so, wie NiCd-Zellen am> Ende schneller einbrechen als Alkaline-Zellen, aber über die gesamte> Entladedauer konstantere Spannung haben.
Bei meiner (Ultrafire c3) wird's am Ende der Laufzeit einfach rapide
dunkler, weil der Step-Up die Spannung nicht mehr weit genug hoch
bekommt. Einfach abgeschaltet wird aber nicht, ein paar Minuten
Vorwarnung zum Suchen der Ersatz-Akkus/Lampe hat man schon.
>Im Grunde gut. Es hat den kleinen Nachteil, daß die Lampe wahrscheinlich>am Ende ohne Vorwarnung plötzlich aus geht.
Die LD-20 schaltet auf jedenfall solange es noch geht auf die kleinste
Stufe, wenn sie nicht sogar mit Blinken warnt. Muss aber irgendwo
stehen.
Mit Lithium Batterien wärst du auf alle Fälle für die Temperaturen, die
man so in unseren Breten erreicht, gewappnet. Wird bei öfterem Gebrauch
eben verhältnismäßg teuer.
Eneloops sind wegen ihrer geringen Selbstentladung schon sehr gut,
mehrere Stunden bei aktuellen Außentemperaturen im Einsatz sind auch
kein Problem wobei aber die Kapazität dann rein gefühlt schon geringer
ausfällt. Lässt sich bestimmt ergoogeln, ob sie auch für die Lagerung
bei tiefen Temperaturen geeignet sind.
Icke ®. schrieb:> Wenn es das ist, was ich denke, empfehle ich dir mindestens ein weiteres> verläßliches Leuchtmittel mitzunehmen. Ich habe immer zwei> Gebrauchsleuchten plus eine Reserve plus eine Notlampe> (Schlüsselbund-LED) dabei ,-)
Tut mir leid, nach den letzten Wochenende funktioniert das Gedankenlesen
auf so eine große Entfernung nicht ;)
Naja, wann braucht man eine Taschenlampe?
1) Wenn es Dunkel ist und am Einsatzort z.B. das Licht der 1x pro Jahr
benutzten Leuchtstoffröhre nicht ausreicht.
2) Bei einem Stromausfall egal ob die Sicherung geflogen ist oder beim
Versorger
3) Wenn man campen geht, hier ist weniger die Leuchtstärke wichtig,
sondern die Dauer.
4) Wenn man nächstes Jahr wieder Segeln geht, um das Segel
auszuleuchten, wenn mal etwas gefährliches in der Nähe ist.
Dimitri Roschkowski schrieb:>Naja, wann braucht man eine Taschenlampe?
Eben, z.B. fürs Handschuhfach. Um nachts auf ner abgelegenen Landstraße
in der Pampas den Wagenheber und das Radkreuz noch zu finden, und die
Schrauben des Rades. Die Leuchtweite muß da nicht 300m sein.
Meine Erfahrung mit Akkus und längerer Liegezeit hat mich auch gelehrt,
in solche Geräte einfache Einwegbatterien einzusetzen. Die vom
Discounter sind übrigens in der Regel gut und recht preiswert.
Fachgeschäfte haben meist Apothekenpreise. Natürlich muß man die auch
gelegentlich überprüfen.
Übrigens, stehe ich mit LED-Licht auf Kriegsfuß. Ich finde, daß ich da
lange nicht so gut sehe, wie bei Glühlicht. Haben diese weißen LEDs
extreme Spektralen, und sind nicht kontinuierlich wie Tageslicht? Sorry,
daß ich das mal frage, vielleicht kennt sich jemand hier gut aus. Die
Augen sind auch Ü50, und etwas schlechter geworden...
>Meine Erfahrung mit Akkus und längerer Liegezeit hat mich auch gelehrt,>in solche Geräte einfache Einwegbatterien einzusetzen.
Schon mal mit Enelopps probiert ?
Unter "einfache Einwegbatterien" verstehe ich z.B. Alkalines - die
vertragen sich aber nicht sonderlich mit Minusgraden.
Für den Radwechsel im Notfäll fände ich tatsächlich auch eine Kopflampe
praktischer.
>Naja, wann braucht man eine Taschenlampe?>1) ...>2) ...>3) ...>4) ...
5) Unternehmungen von einfachen Nachttouren über Erkundung von Tunneln
und Kanälen bis hin zu verfallenen Industriegebäuden
:D
Man siehst schon "das, wofür man eine Taschenlampe eben so braucht" gibt
es nicht.
Für deine Zwecke ist die Fenix gar nicht so verkehrt, für Punkt 5 auch
nicht :)
Chris S. schrieb:> Für den Radwechsel im Notfäll fände ich tatsächlich auch eine Kopflampe> praktischer.
Hab ich noch nie benutzt. Wenn ich beide Hände brauche, ist es auch kein
Problem die Taschenlampe z.B. in den Mund zu nehmen. So kann man dann
auch steuern, wohin sie leuchtet.
Zu den niedrigen Temperaturen sagt Energizer folgendes:
What is the temperature range of Energizer® Advanced Lithium batteries?
Energizer® Advanced Lithium batteries work well in a wide range of
temperatures, from -40°F to 140°F (-40°C to 60°C).
Und Eneloop:
http://www.eneloop.info/de/home/leistungsdetails/niedrige-temperatur.html
Wenn ich die Diagramme richtig verstehe, dann wird ein Eneloop Akku bei
-10°C in den Diagrammen recht schnell unbrauchbar. Und hat bei -10° fast
nur noch die Hälfte seiner Kapazität.
Zu den Li-Batterien konnte ich leider keine Diagramme über das
Entladeverhalten bei den niedrigen Temperaturen finden.
Chris S. schrieb:>>Naja, wann braucht man eine Taschenlampe?>>1) ...>>2) ...>>3) ...>>4) ...>> 5) Unternehmungen von einfachen Nachttouren über Erkundung von Tunneln> und Kanälen bis hin zu verfallenen Industriegebäuden
6) erweiterte Form von 5), ausgedehnte Erkundungen subterraner Level.
Zuverlässige und ausdauende Lichtquellen sind da ein Muß.
Moin,
heute ist die bestellte Maglite angekommen.
Hab sie gleich ausgepackt. Irgendwas klöterte im Inneren: Die Feder
hatte sich vom Deckel gelöst und ließ sich nicht wieder in den Deckel
einsetzen.
Beim Versuch, die Batterien einzusetzen und dann die Feder + Deckel
wieder zusammen zu schrauben, ist mir das ganze - da auch noch schön
eingeölt, auseinander geflogen. Batterie, Deckel und Feder sind fein in
der gefluteten Spüle gelandet, Murphy hat voll zugeschlagen. Na ja,
immerhin war dann das Öl ab.
Nach sorgfältigem Abtrocknen ist es mir dann gelungen, die Lampe wieder
zusammenzubauen, diesmal im Schlafzimmer.
Fazit: Leuchten tut sie ganz ordentlich, über die Straße zu den Garagen,
ca. 100 m kann man den Spot gut fokussieren. Sie ist noch recht leicht
und liegt angenehm in der Hand. Performance also OK.
Von der Verarbeitung und dem Handling her hätte ich jedoch mehr
erwartet. Sie hat einen Plastik-Reflektor und ein Plastik-Schutzglas
vorne. Da habe ich schon die Befürchtung, dass dieses bald zerkratzt.
Ferner möchte ich nicht, im Schützengraben hockend, das Teil wieder
zusammenbauen wollen, wenn einem die Mörsergranaten der Taliban und die
eigenen Batterien um die Ohren fliegen...
Aber immerhin, ich hab nun eine Taschenlampe, die sich auch durchaus im
Haushalt gelegentlich nützlich machen kann. Vielleicht schau ich mir mal
die Fenix an, wenn wieder bisschen Geld für Spielsachen übrig ist.
By the way: Weiß jemand, wie man das LED-Modul da herausbekommt? Ist
eine Stromregelung vorhanden?
Beste Grüße, Marek
Marek N. schrieb:>Sie hat einen Plastik-Reflektor und ein>Plastik-Schutzglas vorne. Da habe ich schon>die Befürchtung, dass dieses bald zerkratzt.
So eine Befürchtung hatte ich bei einer eigenen Lampe auch mal.
Normalerweise besteht aber nicht die Notwendigkeit, daß man da ständig
dran reibt und kratzt.
Und selbst wenn da mal ein kleiner Kratzer drin ist: Der wird ja durch
die Optik wegfokussiert. Dadurch funktioniert ja auch eine CD mit
Kratzern noch, durch die Fokussierung, und ich hatte mal eine ordentlich
zerkratzt, sowohl auf Vorderseite als auch Rückseite, um es zu testen.
Obwohl drauf steht, bitte nur mit weichem Stift beschriften...
So, ich habe mal meine Frau genötigt uns eine bei LIDL zu kaufen. Ich
bin sehr zufrieden. Solides, schweres Alu, super Verarbeitung, ein
Schalter, der auch richtig schaltet und Dichtungen. Die LED ist
anscheinend eine Luxeon Rebel mit 115 Lumen. Und das Teil ist wirklich
brutal hell. Mehrere hundert Meter weit kann man mit dem Ding sehen.
Glas ist aus Plaste, Reflektor auch, aber ich denke mal eher das ist aus
Bruchgründen auch besser so. Sie ist angeblich 1, 50 m stoßfest, wär
doof wenn da Glasscherben entstehen würden.
Also von mir ein ganz klares: KAUFEN!