LED dimmen ohne PWM

Gast #2014495
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Hallo zusammen!

Ich suche eine Möglichkeit, LEDs zu dimmen ohne die klassische PWM 
Methode. Wie würdet ihr das machen?

Hintergrund: ich möchte ein Pulsoximeter bauen. Dazu habe ich eine rote 
und eine IR Diode, die abwechselnd 50 mal pro Sekunde leuchten(für diese 
kurze Zeit aber mit voller Leuchtstärke). Das Licht, das durch den 
Finger durch tritt, wird mit zwei Photodioden empfangen und ausgewertet.

So weit so gut, und auf meinen (Wurst-)fingern funktioniert das ganze 
auch nicht schlecht, ist aber sehr sensibel auf Verrutschen. Wenn ich 
den gleichen Sensor auf die Finger meiner Freundin geb (deren Finger 
dünner sind und hellere Haut haben), kommt zu viel Licht durch und mein 
Sensor ist ständig im oberen Anschlag. Ich kann mit einem Poti die 
Verstärkung regulieren, dann bekomm ich auch bei ihr ein brauchbares 
Signal, aber mit weitaus weniger Amplitude und verrauschter.

Daher dachte ich, am besten wäre es wohl, die LEDs vom µC aus 
automatisch (je nach Sensorwert) mit weniger Spannung/strom zu 
versorgen, damit sie bei dünnen Fingern weniger hell leuchten und ich so 
immer die gleiche Verstärkung belassen kann.

Meint ihr, das ist der richtige Ansatz und wie würdet ihr das machen?
Nochmal, PWM geht nicht, weil mir das nur an der Photodiode ein 
"Rauschen" mit aber noch der vollen Amplitude bringen würde, hoffe ihr 
versteht, was ich meine.

Danke, lg
Sebastian
Gast #2014534
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noips schrieb:
> Was ist, wenn du PWM-Signal mit einem C glättest und dann auf die LEDs
> gibst.

Entweder so, wie noip schreibt, oder du nimmst einen elektrisch 
veränderbares Poti. Die sind aber recht teuer.

Ich würde erstmal die PWM zu einer "echten" Gleichspannung glätten -> 
Google "PWM glätten" bringt genug Informationen.
Gast #2014543
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Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, zusätzlich die Pulsbreite noch zu 
variieren. So bleibt der 50 Hz Takt erhalten. Kommt auf den Detektor an, 
ob der das mitmacht. Ansonsten vielleicht zusätzlich eine PWM mit einer 
sehr viel höheren Frequenz dazugeben ( && verkoppeln).

Aber was anderes: genau 50Hz Messtakt könnten im Realfall problematisch 
sein, wenn Du Fremdlicht von Leuchtstofflampen mit Vorschaltdrossel oder 
-kondensator mit reinbekommst. Da die Lichtpulse von der Lampe fast 
synchron sind mit dem Messtakt kannst Du es kaum feststellen, daß Du 
einen Messfehler durch gepulstes Fremdlicht bekommst. Bei einer 
Messfrequenz von 55 Hz z. B. würdest Du dann eine Interferenz von 5 Hz 
erkennen können (sowohl in EU wie in USA mit ihren 60Hz).
Gast #2014561
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Hallo!

Sorry, ich hab mich vertan. 50Hz warens in der Testphase, mitlerweile 
habe ich 300Hz eingestellt. Trotzdem nicht gut ein ganzzahlig Vielfaches 
von 50 zu nehmen, das werde ich mal abändern! weiß zwar nicht, ob sich 
das dann wirklich stark auswirkt, aber sicher ist sicher. Danke dafür :)

Mein Ansatz wäre bisher auch am ehesten PWM Glättung über ein RC Glied 
zu realisieren, und das ganze über einen Transistor oder OPV 
Signalfolger an die LED weiter schicken, damit der C nicht zu stark 
entladen wird.
Aber das ist ja irre sensibel oder? Also da kommts dann auf ein paar 
0,01V an oder? Das muss ich im Datenblatt der LEDs nachlesen.

Danke jedenfalls für den Input, mal sehn, was ich dazu finde!
Sebastian
Gast #2014756
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Danke an alle!

Werde mal die Möglichkeiten durchprobieren. Das mit dem DAC schaut sehr 
gut aus, ist auch einfach, werd ich also als erstes versuchen. Auch ein 
LM317 ist sicher ne gute Option.

Spannungsgesteuerte Stromquelle wäre auch eine elegante Lösung. Ich werd 
schaun, was am besten geht.

Nochmal danke!!

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