Banddecoder mit 18F4520 nach DH8BQA

OP #6688522
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Hallo, ich habe einen simplen BCD Decoder nach DH8BQA aufgebaut.
Dieser nutzt die BCD Signale vom Tranceiver (FT1000)  mit einem 18F4520 
um zwei UDN2981 ansteuern die dann wieder die Bandrelais ansteuern. Das 
Programm habe ich nicht geschrieben es stammt auch von DH8BQA.

Ich bekomme diese simple Schaltung nicht zum laufen. Ich habe auch eine 
zweite neue Platine erneut aufgebaut und mir dazu einen programmierten 
PIC gekauft. Nichts zu wollen. Das Ding schweigt. Die BCD Signale liegen 
immer richtig (je nach Band) an den Eingängen RD0 bis RD3 an. 
Betriebsspannung liegt an VDD 11 und 32 an. Oszillator 14 + 13 schwingt.

(Das MAX232 und was da alles zur Programmierung zu sehen ist habe ich 
nicht bestückt)

Meine Frage jetzt. Kann ich da 5 V an RD bis RD3 anlegen um die BCD - 
Signale zu simulieren ?  Muss ich einen Vorwiderstand benutzen um den 
Eingangsstrom zu begrenzen?

Für Ideen wäre ich sehr dankbar!
Ulrich
DF5LM
Angehängte Dateien:
#6689858
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Zwei Gedanken dazu:

o Das ist ein Universaldecoder, der entweder BCD-Signale (für 
Yaesu/Elecraft) auswertet oder das Band über CAT (Kenwood) ermittelt. 
Beide Anwendungen erfordern unterschiedliche Firmware. Hast Du die 
richtige programmiert?

o Für Yaesu würde ich nicht diese aufwendige Schaltung verwenden, 
sondern das BCD-Signal direkt mit einem 1 aus 16 decoder und einem 
nachgeschalteten ULN2004 verwerten.
OP #6690226
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Die Relais werden an den UDN 2981 (Treiber) angeschlossen. Sind auch 
noch nicht angeschlossen um die Fehlersuche einzugrenzen. An den 
Ausgängen zu den Treibern ist auch keine Spannung zu messen.


Die LED`s leuchten immer für das betreffende ausgewählte Band auf. Auch 
hier kein Lebendszeichen.

Stromaufnahme sind 10 mA der Quarz schwingt.

Am BCD Eingang habe ich jetzt 5V über Widerstände angelegt um einen 
Zustand zu simulieren. Auch keine Reaktion.

Die 5V Versorgung mache ich jetzt über Labornetzteil. (Erfolglos)

Der Prozessor wurde von DL4YHM programmiert der diese Platinen und 
Prozessoren vertreibt. Also gehe ich einmal davon aus das er weiß was er 
da macht.

Die Platine habe ich ein zweites mal gekauft weil ich einen Lötfehler 
oder was auch immer vermutet hatte. (Auch daneben)

Ich habe nur den nackten PIC mit den 2 Treiber ICs auf der Platine, 5V 
von aussen und natürlich erforderliche Bestückung.
Das lässt mich mit dem Kopf vor die Wand laufen 🥺😬
#6690317
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Ulrich H. schrieb:
> An den
> Ausgängen zu den Treibern ist auch keine Spannung zu messen.
>
> Die LED`s leuchten immer für das betreffende ausgewählte Band auf. Auch
> hier kein Lebendszeichen.

Wenn selbst an den Ausgängen des PIC nix is und auch die LEDs nicht 
leuchten, DANN wissen wir auch nicht, was Du falsch gemacht haben 
könntest.
Kommt denn aus der Seriellen was raus? Eine Startmeldung oder 
dergleichen?
#6691012
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Die Beschreibung reicht doch völlig!
Ich schätze, das Problem liegt hier:

"The PIC needs to be “burned” just once with a bootloader firmware. If 
that is done you can do all subsequent firmware loadings thru the serial 
port using the mikroBootloader by Mikroelektronika. So after you burned 
the PIC you need to install either the Kenwood CAT firmware or the BCD 
firmware thru the serial port."

Wahrscheinlich ist einfach z.Zt. nur der Bootloader im PIC und noch 
keine Applikation geladen.


73 de Bert
#6691389
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Bert 0. schrieb:
> Die Beschreibung reicht doch völlig!
> Ich schätze, das Problem liegt hier:
>
> "The PIC needs to be “burned” just once with a bootloader firmware. If
> that is done you can do all subsequent firmware loadings thru the serial
> port using the mikroBootloader by Mikroelektronika. So after you burned
> the PIC you need to install either the Kenwood CAT firmware or the BCD
> firmware thru the serial port."
>
> Wahrscheinlich ist einfach z.Zt. nur der Bootloader im PIC und noch
> keine Applikation geladen.
>
>
> 73 de Bert

https://www.mikrocontroller.net/attachment/516707/prozessor.png
Nee, glaub ich nicht.
Hat ihm doch ne Rechnung zukommen lassen, wo explizit die FW mit bei 
steht. Vielleicht ist die falsche drauf, versehentlich.
Aber wenigstens die LEDs sollten ja am Anfang "lauflicht" oder sowas 
spielen.
Sonst eben mal auf der Uart 'lauschen', ob da was passiert.
Ich kenne mich mit den PICs leider null aus, schade in dem Fall
#6691422
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Wenn der TRX einen integrierten Tuner hat, muß der abgeschaltet und der 
ext. Tuner aktiviert werden, damit aus den Ausgängen des TRX überhaupt 
was herauskommt.

Zumindest bei meinem FT-991A und dem FT-DX10 ist das so, und da ich das 
nicht für einen ext. Tuner, sondern zur Antennen-Umschaltung nutze (bei 
gleichzeitiger Nutzung des int. Tuner) hab ich das über CAT gelöst.
Persönliche Seite #6857451
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Hallo,

auch wenn der Beitrag schon etwas älter ist, so habe ich ihn erst jetzt 
gesehen und möchte vorab mitteilen, dass die Schaltung funktioniert, 
auch die von Ulrich.

Ulrich hatte sich mit mir auch nochmal in Verbindung gesetzt. Am Ende 
kam dann folgendes heraus:

Er wollte mit einem minimalistischen Aufbau die Funktion der Schaltung 
überprüfen. Dabei hatte er aber nicht alle Bauteile bestückt, u.a. den 
R1 der Schaltung. R1 der Schaltung ist aber nicht ganz so unwichtig, 
denn er zieht RE3 des µC auf high und signalisiert so, dass der 
Bootloader nicht aktiv ist. Mit dem Taster S7 zieht man RE3 auf Masse 
und aktiviert so den Bootloader Modus. Da aber von Anfang an klar war, 
dass nur BCD von Interesse ist, habe ich das entsprechende BCD HEX-File 
direkt in den µC gebrannt.

Ich wollte das nicht so unkommentiert und vor allem ohne Abschluss 
einfach so hier stehen lassen. Zumal ja auch ein gewisser Makel an 
meiner Person hier hängen geblieben wäre.

Viele Grüße
Dirk Ruffing

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