Kann ein Komparator eine Gleichspannung mit einer Wechselspannung vergleichen?

Gast #4986784
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ddd d. schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Dann hat man meistens die Spitzenspannung, wenn er diese sucht, ok. Wenn
>> er aber (normalerweise) den Effektivwert sucht, dann wirds aufwändig.
>>
>> Old-Papa
>
> Wenns ein reiner Sinus ist kann man die Wurzel(2) in den Referenzwert
> reinrechnen.

Oha, ein Komparator der gleich die Wurzel zieht..... :-)

Old-Papa
OP #4986812
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Danke erst mal für Eure Antworten.

Der Grund meiner Frage ist folgender: Für die Erkennung feucht oder 
trockene Erde nutze ich zur Zeit die Schaltung im Bild. Statt des 741 
habe ich den LMC6482 eingesetzt. Den Widerstand R6 habe ich weggelassen. 
Funktioniert einwandfrei.

Nun möchte ich gern aus den bekannten Gründen Wechselspannung zum Messen 
einsetzen.

Ich habe mit 5V Wechselspannung getestet, mit Einweggleichrichtung und 
Ladekondensator. Dazu habe ich einen Pol des AC an Masse gelegt und den 
zweiten Pol über eine Diode und den Fühlern an den Punkt "Signal"

Am Poti kann ich die Schaltschwelle auch einstellen, aber wenn die 
Fühler im Erdreich stecken gibt es keinen Unterschied mehr zwischen 
feucht und trocken, der Komparator verhält sich irgendwie komisch.


Ist wahrscheinlich Mist was ich da versucht habe, aber Sachen wie 
H-Brücke zum umpolen der Messpannung oder kapazitive Messung sind für 
mich noch zu kompliziert. Und das basteln und probieren macht mir auch 
Spass.

Gibt es eine Möglichkeit diese Schaltung mit AC zum funktionieren zu 
bringen?


Danke.


Tom
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OP #4987110
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Guten Morgen,

der Elko hat 100µF. Hab ich vergessen hin zu schreiben, sorry.

Statt dem LM393 hab ich den LMC6482 eingesetzt, habe ich aber in meiner 
Frage schon geschrieben.

Ich habe zur Zeit nur eine LED am Ausgang. Das Relais bekomme ich dann 
selbst hin, ist ein 5V/70mA Relais, der LMC6482 kann nur max. 30mA, also 
Transistor an den Ausgang der das Relais schaltet.

Mir geht es nur um das Problem mit AC messen zu können.

@Klaus.RA   Dankeschön für Deine aussagekräftige Antwort.


Tom
Gast #4987147
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Die Schaltung des 5V-Fühlers fehlt noch.
Mach eine galvanische Trennung mit einem Kondensator
von deinem Fühler und dann folgt ein
Spannungsverdopplungsgleichrichter, damit werden
Fehler durch Gleichspannung im Erdreich verhindert.
OP #4987318
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Waldemar Z. schrieb:
>>Na und? Gibt es einen Grund, >einen "normalen" >Operationsverstärker nicht als
>>Komparator zu beschalten?
>
> Das ist nicht das gleiche.
>
> Außerdem zeigt er eine Komparatorbeschaltung, verwendet aber
> OPV-Beschaltung.
> Verwirrung pur...

Hallo,

das verstehe ich nicht. Ich lege doch die zu vergleichende Spannung an 
den invertierenden Eingang. Am nicht invertierendem liegt meine 
einstellbare Referenzspannung. Also ist es doch ein Komparator.

Die zu vergleichende Spannung gewinne ich aus den 5V AC.

Wo ist mein Denkfehler?


Tom
#4987376
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Guten Abend,
zur Zeit hat es mir der Komparator angetan (-;
Darum die Frage.
Kann man mit einem Komparator eine 50Hz Wechselspannung zwischen 2V und
5V mit einer Gleichspannung vergleichen und ein Relais schalten?
Danke.
Tom

Klaus R. schrieb:
> Ja, wo liegt das Problem?
> mfg klaus

Tom B. schrieb:
> @Klaus.RA   Dankeschön für Deine aussagekräftige Antwort.

Ich finde, für die Fragestellung war meine Antwort schon sehr 
geschwätzig.
mfg klaus
#4987480
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Tom B. schrieb:
> Wo ist mein Denkfehler?

Tom B. schrieb:
> Der Grund meiner Frage ist folgender: Für die Erkennung feucht oder
> trockene Erde nutze ich zur Zeit die Schaltung im Bild.

Die Schaltung ist in der Tat für Gleichstrom gedacht.
>
> Nun möchte ich gern aus den bekannten Gründen Wechselspannung zum Messen
> einsetzen.

Du möchtest vermeiden das ein stetiger Gleichstrom den Boden verseucht. 
Ich bin mir nicht sicher ob Wechselstrom da so sauber wäre. Es fängt 
schon damit an, dass ein elektrischer Leiter in den Boden gesteckt wird. 
Selbst ohne Strom wird ein metallischer Leiter zersetzt. Nicht ohne 
Grund werden kapazitive Messmethoden bevorzugt.

Google: "bodenfeuchtigkeit messen kapazitiv"

mfg klaus
OP #4987529
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Danke für Deine Antwort.

Als Elektroden nutze ich Graphit, das ist innert, wird also nicht 
angegriffen oder zersetzt.


Lediglich der Cu-Draht der zur negativen Elektrode führt, fängt nach 
einigen Wochen an zu oxydieren, das CU wird schwarz.

Ich dachte erst dass es an der Feuchtigkeit liegt, aber ich habe mehrere 
solche Schaltungen in Betrieb und immer oxydiert  der Draht welcher zur 
negativen Elektrode führt.

Die löterbindung an den Elektroden habe ich mit Heißkleber und flüssigem 
Gummi abgedichtet.

Ich baue gerade eine symmetrische Spannungsversorgung auf um wie 
vorgeschlagen Rechteckspannung zu erzeugen.


Tom

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