Hallo,
kann mir jemand sagen, wie ich am besten eine
saubere und stabile Ausgangsspannung (5-30V @ 2A)
erzeuge, die über einen DA-Wandler vorgegeben wird,
also im tracking Mode der Ref.Spannung folgt?
Ich dachte da z.B. an den L200 CV. Kann ich dort
am Sense Eingang eine Spannung direkt mit einem
DA-Wandler anlegen? Und wie sieht es dann mit
der Regelcharakteristik aus?
Für Infos wäre ich sehr dankbar...
Gruss Holger
öhm - jetzt mal rein theoretisch - du benutzt schon einen DA-Wandler und
steuerst mit diesem wiederum einen Spannungsregler wie er eben auch in
Netzteilen eingesetzt wird an ... könnte doch gehen - oder ?
Grüße
Chris
Naja, bei 3°C/W power dissip. ist das doch gar nicht so weit hergeholt,
oder? Aber lass mal Umin meinetwegen 10V sein. Mir geht's eher um die
generelle Frage, wie man das prinzipiell macht. Mit nem OP die Ref.Sp.
mit der Ausgangssp. Vergleichen, oder kann ich mit V_ref direkt was
am Sense-Eingang machen, oder wie wird so was am
besten geschalten? Ich hab ein Beispiel gesehen, mit dem der Vorgabewert
binaer codiert über Widerstandscascaden eingestellt wird, ähnlich einem
R2R DA. Bei 12 bit Auflösung macht das aber
echt keinen Sinn. Ich würde gerne einen DA Wandler
an den I2C Bus haegen und die Spannung (skaliert?) vorgeben. Ich brauch
also anders Ausgedrückt einen Impedanzwandler mit hoher Ausgangsleistung
für niedrige Frequenzen.
Gruss Holger
Bei den Leistungen könntest du an einen DC/DC-Wandler denken - aber wie
man einen ebensolchen regelbar gestaltet weiß ich leider nicht, das
müsste man sich mal überlegen.
Hi!
Ich würde an die Sache andersrum rangehen.
Was bringt der DAC als Ua? Diese mit OV auf Sollwert bringen und dann
eine Leistungsendstufe ansteuern. Wenn du kein Gegentakt brauchst und
die Freq. nicht zu hoch ist
reicht ein simpler Mos-Treiber. Die Verluste setzt du einfach in Wärme
um oder setzt einen Schaltregler als Vorregler ein. Zur Wärme habe ich
mal Versuche gemacht und mit einem 50x50x20mm Lüfterkühler 98W bei 75°C
Gehäusetemp. erreicht. Es geht also.
Gruss Uwe
Hier findet man mit Sicherheit das gewünschte:
http://www.national.com/parametric/0,1850,695,00.html
Die Leistungs OP (z.B. LM675) haben zusätzlich den Vorteil von
Kurzschluss-Strombegrenzung und Übertemperaturschutz und minimaler
Bauteileaufwand. Aber auf ausreichende Kühlung ist natürlich zu achten,
da ja die Spannungsdifferenz in Wärme umgesetzt wird.
Ein PWM gesteuert DC-Wandler wäre hier in Bezug auf Verluste die bessere
Lösung, es wurde aber nach Linearregelung gefragt.
Die klassischen analogen Netzteile Verringern ja die Verlustleistung oft
durch einen Trafo mit mehrfachen Abgriff 5V, 10V, 15V etc. und
Umschaltung, also vor der Linearreglung. Ich hab mich öfters schon
gefragt, ob sich das nicht auch mit einem elektronischem Relais mit
Nullspannungsdetektor erreichen lässt ohne das die für Schaltnetzteile
typischen Nachteile entstehen (Spikes, Oberwellen etc.)
Hallo mikki merten,
der LM675 sieht interessant aus. Kann ich Vee
eigentlich auf Masse legen, wenn ich nur pos.
Spannungen regeln möchte?
Ich muss halt eine Spannung digital im Bereich 10..25 Volt vorgeben, und
das auf ca. 0.1 Volt
genau. Diese Spannung wird dann mit max. 2A belastet. Daher dachte ich
an einen 12 DAC von MAXIM und eine solche Linearstufe oder etwas
selbstgeb. mit Hilfe eines OP's und eines MOSFETs.
Wie würde denn die Realisierung über PWM aussehen?
Mit einer sich ändernden Last brauch ich doch eine
Rückkopplung, oder?
Gruss Holger
Unsymetrische Speisung funktioniert beim LM675 problemlos. Nur musst du
dabei natürlich beachten, daß dieser kein RAIL-to-RAIL OP ist, und somit
Ausgangsspannungen von 0 Volt bei dieser Beschaltung nicht möglich sind.
Der Regelbereich 10...25 Volt bei unsymetrischer Versorgungsspannung ist
aber ok.
Eine Rückkopplung ist bei PWM normalerweise nicht erforderlich, auch bei
sich ändernden Lasten.
PWM ist ja wie der Name schon sagt eine Puls-Weiten-Modulation. Hier
wird also z.B. mittels Power-MOSFET im der volle Spannungshub
geschaltet. Wenn daraus allerdings wieder eine konstante Gleichspannung
erzeugt werden soll, dann schau mal nach sekundär getakteten
Schaltnetzteilen.
Darunter versteht man, daß der Ausgangspannunghub fast (bis auf wenige
mV) der Versorgungsspannung entspricht. Dies erspart einem oft den
Aufwand für eine zusätzliche negative Spannung, wenn man z.B. als
Ausgangsspannung bei einem DAC den Wertebereich zwischen 0..5 oder 0..10
V benötigt. Äusserst vorteilhaft ist dies natürlich auch bei niedrigen
Versorgungsspannungen wie z.B. 2,5-3,3 Volt.