Step-Up Schaltregler mit Strombegrenzung

Gast #4026323
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Hallo,

ich habe eine bestehende Platine mit 10Leds, welche mit knapp 20V und 1A 
versorgt wird.

jetzt möchte ich diese Platine ausbauen und anderweitig verwenden.
Der neue Einbauort soll ein Kfz mit einer Boardspannung von 12-14.4V 
werden.

Um auf die 20V zu kommen benötige ich einen Step-Up-Regler.
Dazu habe ich an folgenden gedacht:
eBay:
XL6009 4A DC-DC update LM2577 adjustable Step-UP-Schaltregler Power 
CP07012
http://www.ebay.de/itm/XL6009-4A-DC-DC-update-LM2577-adjustable-Step-UP-Schaltregler-Power-CP07012-/271513582804?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item3f37787cd4

Ist diese Platine sinnvoll oder gibt es noch bessere alternativen?

Zweiter Punkt:
Theoretisch muss ich bei LEDs den Strom begrenzen.
Da ich aber 10Leds A 2V habe komme ich genau auf die benötigten 20V.

In der Praxis gehe ich davon aus, dass ich trotzdem einen Vorwiderstand 
brauche, damit es funktioniert.

Jetzt meine Frage:
Wenn ich bei einer Spannung von 20V und den genannten Leds den Strom auf 
etwa 700mA begrenzen möchte, nehme ich dazu noch einen 
vorwiderstand(wenn ja welche Größe) oder sollte ich schon über einen 
Stromregler nachdenken?

Was könnt ihr mir empfehlen?

Vielen Dank schonmal im Vorraus
Gast #4026686
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@m.n.

danke für deine Antwort.

Ich habe anbei mal einen Screenshot von einer klassischen beschaltung 
hochgeladen und nach deiner Beschreibung angepasst.

Zwei sachen, die mir nicht klar sind.
1. Welchen Sinn hat R1?, da der widerstand der LEDs kleiner ist als von 
R1 wird der Strom doch darüber laufen oder irre ich mich da?

2.Mit den Modifikationen, kann ich dann den oben beschrieben Step-UP 
Wandler die Spannung einstellen und den Strom oder brauche ich zwei 
davon?
Angehängte Dateien:
Gast #4026705
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> da der widerstand der LEDs kleiner ist als von
> R1 wird der Strom doch darüber laufen oder irre ich mich da?

Du irrst nicht!
Denn wenn die LEDs leuchten sollen dann MUSS der Strom auch da durch.

Zu 2.
Das Poti dürfte R1 sein.
Auf volle Spannung stellen, also maximalen Widerstand.
Oder rauslöten/brechen.

Eine Stromquelle braucht keine Spannungseinstellung.
Und deine LEDs auch nicht.
Gast #4026840
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@combie,

wenn ich das jetzt umbaue, wie du beschreibst, dann habe ich doch den 
Step-UP effekt von 13.8V auf 20V nicht mehr.

Da ich jetzt nur den Strom begrenze sagen wir mal auf 666mA bekomme ich 
also eine Leistung von 13.8V *666mA = 9,1908Watt

Würde ich jetzt aber den Step-Up Regler auf 20V erhöhen und die 
Leistung/Strom anschließend begrenzen würde ich 20V*666mA=13,32Watt

erhalten.
Also fehlt mir Leuchtkraft

Oder Gedankenfehler?
Gast #4026868
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> wenn ich das jetzt umbaue, wie du beschreibst, dann habe ich doch den
> Step-UP effekt von 13.8V auf 20V nicht mehr.

Warum nicht?
Oder besser: Warum willst du unbedingt, exakt, 20V erreichen?
Es bleibt weiterhin ein StepUp.
Aber eben nicht Spannungs Stabilisiert, sondern Strom Stabilisiert.


Im Ernst:
Die Spannung an den LEDs ist stark Temperatur abhängig.
Der Strom muss stabilisiert werden.
Lass die Spannung schwanken, wie es die LEDs brauchen, das stellen sie 
dann selber passend ein. Bzw. ergibt sich die Spannung automatisch.

Die Alternative:
Du lässt den Regler, wie er ist.
Du stellst die Spannung auf über 20V und machst einen Vorwiderstand vor 
die LEDs, welcher den Strom auf das gewünschte Maß begrenzt.
Gast #4026941
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Der Big F. schrieb:
> Zwei sachen, die mir nicht klar sind.
> 1. Welchen Sinn hat R1?, da der widerstand der LEDs kleiner ist als von
> R1 wird der Strom doch darüber laufen oder irre ich mich da?

Der Strom durch R1 ist minimal; daher mußt Du ihn nicht auslöten.
R2 mußt Du auch nicht auslöten, da der 1,8 Ohm Widerstand dominierend 
ist.


> 2.Mit den Modifikationen, kann ich dann den oben beschrieben Step-UP
> Wandler die Spannung einstellen und den Strom oder brauche ich zwei
> davon?

Der Regler funktioniert so, daß er die Ausgangsspannung solange erhöht, 
bis an Feedback ca. 1,2 V gemessen werden. Wenn das der Fall ist, 
fließen die 666 mA durch den 1,8 Ohm Widerstand und auch durch die LEDs. 
Sofern die LEDs eine höhere Spannung brauchen, sinkt die Spannung an 
feedback und der Regler erhöht seine Ausgangsspannung, sodaß der Strom 
konstant bleibt.

Ulrich F. schrieb:
> Die Alternative:
> Du lässt den Regler, wie er ist.
> Du stellst die Spannung auf über 20V und machst einen Vorwiderstand vor
> die LEDs, welcher den Strom auf das gewünschte Maß begrenzt.

Das ist doch arg schlicht. Bitte nicht machen!
Gast #4027041
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@ m.n.,

deine Antwort hat mir das "verständlicher" erklärt.
Vielen Dank euch beiden schonmal.

Was ich verstanden habe:
1. Die Spannung wird so lange erhöht bis am Feedback 1,2V anliegen.
2. Dadurch das die Leds "keinen" Widerstand haben, fungieren Sie nicht 
als Spannungsteiler zum Widerstand R2

Frage:

3. Wenn ich nun das so baue, wie oben beschrieben, müsste doch an jeder 
LED ungefähr 1,2V/10Leds=0,12V liegen.

4. Dadurch habe ich pro Led 0,12V und 0,666MA

Oder mache ich irgendwas bei meinen Gedanken Falsch`?

Ich möchte/brauche laut datenblatt aber 2V je LED
#4027069
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Der Big F. schrieb:
> 3. Wenn ich nun das so baue, wie oben beschrieben, müsste doch an jeder
> LED ungefähr 1,2V/10Leds=0,12V liegen.
Nein, die 1.2V liegen an Rfb an und nach dem Ohmschen gesetzt fließt 
dann
I = U / R = 1.2V / 1.8Ohm = 0.666A
in einer Serienschaltung ist der Strom durach alle Bauteile gleich und 
der Spannungsabfall an der LED stellt sich dann entsprechen der 
Kennlinie ein.

> 4. Dadurch habe ich pro Led 0,12V
Siehe oben
> und 0,666MA
Bei 0.666 Megaampere würden die LEDs explodieren, das Präfix für Milli 
ist 'm'.
Gast #4027188
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hey hey leute zerreißt mich nicht gleich :)

ich habe mir das Grafisch nochmal angeschaut

http://www.ledhilfe.de/download/file.php?id=11773&sid=a763c766398a9fac541bf9a5320b2743&mode=view

Ihr habt natürlich recht.
In einer Reihenschaltung werden die natürlich die Spannungen addiert.

D.h. an jeder Led liegen 1,2V an und in Summe 12V.
Im Umkehrschluss müsste es doch heißen, das nicht jede LED die gesamten 
2V bekommen oder kenne ich nicht alles?

Der Widerstand R2=1,8Ohm begrenzt den Strom auf 0,666A


Frage:
1. Die Verlustleistung vom Widerstand liegt bei = 0,7992Watt?
2. Um die LEDs wirklich mit 20V zu befeuern müsste ich einen 
Spannungsteiler am Ref-Pin setzen um diese anzuheben oder wird durch 
irgendwelche Physikalischen gesetzte trotzdem dafür gesorgt obwohl der 
Ref-Pin 1,2V hat und 10LEDs = 12V sind das jede led 2V bekommt?
Dürfte doch eigentlich nicht sein oder?
Gast #4027203
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Der Big F. schrieb:
> Frage:
> 1. Die Verlustleistung vom Widerstand liegt bei = 0,7992Watt?
> 2. Um die LEDs wirklich mit 20V zu befeuern müsste ich einen
> Spannungsteiler am Ref-Pin setzen um diese anzuheben oder wird durch
> irgendwelche Physikalischen gesetzte trotzdem dafür gesorgt obwohl der
> Ref-Pin 1,2V hat und 10LEDs = 12V sind das jede led 2V bekommt?
> Dürfte doch eigentlich nicht sein oder?

Der Regler hat einen Job.
Aufgabe, Pflicht, Ziel.

Er setzt alle seine Fähigkeiten ein, um den ADJ Pin auf 1,25V(?) Volt zu 
bringen. Um auf diese Spannung an diesem Pin zu kommen, muüssen 0,67A 
durch deinen neu angelöteten R2 fließen. Und da der auch durch die LED 
fließt, kannst du dir sicher sein, dass auch die LEDs volle Kanone 
leuchten.


> Der Strom durch R1 ist minimal; daher mußt Du ihn nicht auslöten.
Kann, muss, egal....
Aber voll aufgedreht werden muss er.
Ist er zu klein eingestellt, gibt er Rauchzeichen, brennt ab, stirbt.
Dann doch lieber vorher schon rauskneifen ;-)
Gast #4027271
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@Der Big F.
Schau  Dir das mal an

Led-Treiber-Modul: Input-5V-35V/350mA
http://www.ebay.de/itm/DC-DC-1W-LED-Driver-350mA-PWM-Dimming-Step-down-Voltage-Constant-Current-Module-/181531952565?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item2a4425c5b5

Man kann Module auch parallel schalten....(also 700mA etc)

Hier ein passendes YouTube-Video (englisch) fuer das Treiber-Modul
https://www.youtube.com/watch?v=E4D-odvmT1A
Gast #4027922
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Hallo zusammen,

ich  wollt mich nochmal bedanken für die Zahlreichen Feedbacks und 
Hilfestellungen..

Ich werde das jetzt umsetzen und nochmal ne Rückemldung geben.
Bestellt habe ich erstmal.


Vielen Vielen Dank
Gast #4027941
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Ich würde mit einen Spannungsteiler Vout gegen Masse und Diode nach 
Feedback eine maximale Ausgangsspannung vorgeben, für den Fall, das der 
Ausgang des Schaltreglers offen ist (Fehler z.B. eine durchgebrannt 
LED).
Gast #4027995
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noreply@noreply.com schrieb:
> Ich würde mit einen Spannungsteiler Vout gegen Masse und Diode nach
> Feedback eine maximale Ausgangsspannung vorgeben, für den Fall, das der
> Ausgang des Schaltreglers offen ist (Fehler z.B. eine durchgebrannt
> LED).

Sehr wichtig und richtig!
Auf jeden Fall sollte die LED-Kette angelötet sein oder nur gemeinsam 
mit der Versorgungsspannung gesteckt werden können.

Man könnte auch den Softstart-Eingang (Pin1, comp) bei Überspannung ganz 
rabiat auf GND schalten.
Ich will hier aber nicht noch weitere Verwirrung schaffen ;-)

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