Hi,
kennt jemand eine Möglichkeit wie ich aus einer 9 V Batterie 24 V
erzeugen kann. Es werden ca. 200 mA am Ausgang benötigt. Step Up DC/DC
Wandler habe ich leider nur bis 50 mA gefunden.
Danke.
Alex
Z.B. der MAX1771, bei Reichelt 3,15€.
Ich weiß nur nicht, was deine Anforderungen sind.
Geht SMD? Muss der MOSFET im IC sein? Sollen die 24V ein Preset sein
oder geht es, wenn du die 24V mit einem Spannungsteiler einstellst?
Da gibt es so viel. Der von mir genannte braucht einen extra MOSFET, den
hat er nicht drin. Dafür is es ein DIP.
Ansonsten:
MAX618
Bei Digikey allerdings 8,80€
Ist im QSOP16 Gehäuse, dafür MOSFET intern und bis 500mA Strom,
Eingangsspannung von 3-28V
edit: Ich hab überlesen, dass es eine 9V Blockbatterie ist.
24V * 200mA = 4,8W. Bei 80% Wirkungsgrad sind das ca 6W von der Batterie
-> 666,666mA (allein das ist schon ein schlechtes Zeichen;) ).
Bei ca 250mAh ist die Batterie innerhalb von 20 Minuten leer. Bei
besseren Batterien vlt 1-1.5h
Also laut Angaben liefern sie 5 W (600mA - 750 mA bei 8,4 - 9 V). Oder
habe ich irgendwo einen Denkfehler ?
Was wäre den eine alternative um ein Portables gerät zu betreiben ?
Brauche 5 V und ca. 30 mA für den Controller+Display und 24 und 200 mA
für eine Steuergerät.
Wäre für Vorschläge sehr dankbar.
Die 250 mA brauche ich nicht dauernd, sondern nur für wenige Sekunden.
SMD ist ok (zwar nicht ideal für Testzwecke, aber dann muss ich mir halt
zuhause n Platinchen anfertigen ;-)).
Möglichst wenige Zusatzkomponenten wären wünschenswert.
Der MAX618 sieht zwar ganz gut aus, liefert aber laut Datenblatt bei der
Spannungsumwandlung nur um die 50 mA.
Braucht das Steuergerät denn durchgehend die 200mA?
Eine Alternative wäre evtl soein Modellbauakku:
http://www.monkeytoys.de/team-orion-rocket-pack-modellbau-akku-p-8625.html
7,4V Daraus kann man evtl sogar gleich via 78(L)05 die 5V machen und via
genanntem Step-Up die 24V.
Bei 4200mAh kommt man schon weiter. Notfalls gibts noch Größere und noch
mehr Notfalls kann man auch 2 parallel schalten. Nur irgendwann sollte
man sich überlegen, das mit einem 230V Netzteil zu machen. Mobil hin
oder her, wenn man mehr als einen halben Tag solche Leistung braucht,
braucht man entweder halt viele Akkus oder einen Netzanschluss (oder
Umschaltbar?).
Alexander Stern schrieb:> Der MAX618 sieht zwar ganz gut aus, liefert aber laut Datenblatt bei der> Spannungsumwandlung nur um die 50 mA.http://datasheets.maximintegrated.com/en/ds/MAX618.pdf
Seite 3, das Diagramm Rechts unten. Da sieht man, mit Vin 12V, Vout 28V,
Iout 200mA (oder auch 300mA) sind es ca 93% Wirkungsgrad. 5V Vin und
100mA 85%.
Warum sollte das nicht gehen?
Da es ein Testgerät werden soll, wird die volle Leistung nur kurzzeitig
gebraucht. Der Akku muss auch nicht Tage halten. Denke mal 1-2 h Betrieb
reichen aus. Je nachdem wie kompakt es am Ende werden soll, könnte man
auch an einen Akku aus dem Modelbau Bereich denken.
Is ja nich schlimm.
Ich guck bei OPs, ADC, DAC und StepUp/Down immer gerne bei Maxim. Die
haben meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Filterformular.
Z.B.
http://para.maximintegrated.com/en/search.mvp?fam=stepup&tree=powersupplies
Ein paar Regler schieben und schon sieht man eine Liste von verwendbaren
Bauteilen.
Und viele Teile sind auch als kostenlose Muster erhältlich ;-)
Ja mit denen Arbeite ich auch gern. Ist leider schon ein wenig her, dass
ich meine letzte Schaltung entworfen und die letzte Platine geätzt hab.
24V/200mA sind 5V/1.2A, 500mA weden bereits als high rate discharge
angesetzt, 1A liefert der Akku keine 10 Minuten:
https://www.distrelec.de/ishop/Datasheets/06931174.pdf
und das bei deutlich verringerter Ausgangsspannung wegen des
Innenwiderstandes von 2 Ohm, also 25% Verlust im Akku.
Es dürfte schlauer sein, 3 9V Blöcke in Reihe im Gerät zu verwenden.
Mal so eine doofe Frage. Wie berechnet sich den die Ausgangsspannung für
den MAX618 ? Es sind zwar Werte für gewisse Spannungen vorgegeben, aber
keine Formel zur Berechnung der Widerstände. Oder bin ich blind ?
Ich war zuerst auch Fan von den 9V-Blockbatterien, weil es eben nicht so
kleine popelige 1,5V waren, wo ich ansich nichts mit anfangen konnte als
Anfänger...
Jetzt hole ich mir lieber 4xAA Akkus, die kann man wieder laden und
haben dann 6V bei 2000-3000 Ah. Und ich glaub die sind dann sogar noch
billiger als vergleichbare 9V-Block-Akkus..
Bei 4x AA hätte ich aber das Problem, dass sobald die Spannung etwas
abfällt der 7805 nicht mehr funktioniert (glaube der läuft erst ab 5,1
V).
Hmmm .... also 6 x AA ?
nee^^ da hast du doch zwischen 26V und 18V alles dabei bestimmt.
Der 7805 läuft glaube ich ab ca 7V.. 2V fallen da ab, das ist n bisschen
viel. Es gibt aber auch Low-Drop-Regler.
Es kommt auch auf die Form an. Wenn es machbar wäre, würde ich denke ich
die 7,4V Packs vom Modellbau nehmen oder 4-6 AA-Akkus. Du könntest dich
evtl auch informieren und 4AA-Akkus nehmen und den µC usw mit 3.3V
versorgen (oder noch weniger).
Nee.. Erst nen 7809 und dann n 7805 und stepup?
Ich würde nen Stepdown auf 5V und Stepup auf 24V machen.
Stepup mit Vin bis 28V macht der MAX618 auch noch mit und Stepdown bei
so wenig Strom:
MAX16975, MAX16976, MAX5033, MAX5035, MAX1776, MAX1836, MAX1837
Um mal ein paar zu nennen. Alle mit internem MOSFET und Preset 5V (also
fallen die beiden Widerstände weg, die man beim anderen berechnen muss
und verbindet einfach 2 Pins).
Ich hab auch mal bei einem anderen Händler geguckt:
http://www.lf-technik.de/shop/products/de/ProSelect-Lipo-Akkus-Lithium-Polymer-Akkus/ProSelect-FreeStyle-25C-50C/ProSelect-FreeStyle-25C-50C-3S1P-111V-3300-mAh.html
Ist auch 11.1V und 3.3Ah, doch in der "FreeStyle"-Reihe. Das sollen
irgendwie günstiger herstellbare Zellen, die genaus das gleiche können
oder so. Dazu ist bei diesem Akku die Maximalbelastbarkeit geringer, die
brauchst du ja aber sowieso nicht.
Wichtig ist dabei (und das steht bei Pollin nicht):
ACHTUNG: Durch die bis zum Schluss der Entladung nahezu gleichbleibend
hohe Spannungslage kündigt sich ein leer werdender Akku erst sehr spät
und relativ abrupt an.
BITTE BERÜCKSICHTIGEN SIE DIES UNBEDINGT UND FLIEGEN SIE DEN AKKU NIE
LEER. ES SOLLTE NACH DEM FLUG IMMER EINE SPANNUNG VON MIND. 3,6 V /
ZELLE VORHANDEN SEIN (OHNE LAST).
Jo hab gedacht, dass sich die Ausgangsspannung bei dem MAX618 aus der
Eingangsspanung berechnet, was ja nicht der Fall ist. Somit braucht man
den 7809 nicht. Wenn die Spannung erst spät abfällt ist es ja um so
besser. Ob ich bei dem Prototypen eine Batterieüberwachung einbaue ist
eh noch fraglich. Soll ja erstmal die Hauptfunktionen erfüllen ;-)
Aber wegen des 7805. Der erscheint mir doch deutlich einfacher in der
Anwendung. Man braucht ja nur einen Kondensator zur Stabilisierung und
fertig. Verbraucht dann auch weniger Platz auf der Platine
Alexander Stern schrieb:> Also laut Angaben liefern sie 5 W (600mA - 750 mA bei 8,4 - 9 V).
Für wieviele Sekunden?
> Was wäre den eine alternative um ein Portables gerät zu betreiben ?
24V-Versorgung z.B. mit 16 AAAA-Zellen.
> Brauche 5 V und ca. 30 mA für den Controller+Display
Das könnte man mit einem einfachen Step-Down erzeugen.
Gruss
Harald
Alexander Stern schrieb:> Aber wegen des 7805. Der erscheint mir doch deutlich einfacher in der> Anwendung.
Einfacher ja.. Doch viel viel uneffizienter.
5V bei 30mA sind 150mW.
Bei einem Step-Down mit 85% Wirkungsgrad sind das Eingangsseitig 176mW,
also bei 11V - 16mA. In der Stepdownschaltung bleiben also 26mW
Wärme/Verlust.
Bei einem 7805 liegen 11V an und 30mA fließen. Im Regler selbst fallen
6V ab. 6V*30mA = 180mW Verlustleistung am 7805. Das hält der Regler
locker aus, auch ohne Kühlung, doch sollte man bei Batteriebetriebenen
Schaltungen auf alles Achten, was Strom spart, z.B. auch kleinere
Spannung am µC oder niedrigerer Takt im µC. Wenn man nur ein bisschen
mit Tasten, Display und langsamen Bus macht, dann braucht man keine
20MHz Takt. Dazwischen immer in den Sleepmode usw usf.
Beim 7805 sind es übrigens 45% Wirkungsgrad. Über die Hälfte wird
verbraten. 330mW gegen 176mW vom StepDown.
Harald Wilhelms schrieb:> 24V-Versorgung z.B. mit 16 AAAA-Zellen.
Das direkt damit zu machen erscheint mir als nicht so günstig. Zuerst
wird die Spannung etwas drüber sein und dann später etwas drunter, wenn
die Batterien fast leer sind. 16 * 1.5V sind 24V, doch wenn man Akkus
nimmt, die 1.2V haben, hat man nur noch 19,2V und das ist dann zuwenig.
Zufällighier schrieb:> [offtopic]> Ich kannte da mal einen HW-Entwickler der fragte den> Halbleiter-Vertreter nach verlustarmen Linearreglern...> [/offtopic]
Die verlustärmsten Linearregler sind die mit FETs als Längstransistor.
In der Verlustbilanz am übelsten sind Low-Drop-Regler mit
PNP-Längstransistor.
Um den PNP-Längstransistor bei minimaler CE-Spannung leitend zu
bekommen, fliesst ein sehr hoher Basisstrom nach Masse. Daher kommen die
hohen Verluste der Low-Drop-Regler.
Hatte der Halbleiter-Vertreter Längsregler mit FET im Angebot?
wieso solch eine Arbeit machen?
für die 5V über nen Schaltregler wie den "LM 2950 CT5" bei Reichelt
(50cent) (keinen 7805 nehmen) + 2 elkos
für die 24V -> bei ebay nach LM2577S suchen, da gibts komplette
Step-UP-Regler auf kleinen Platinen für unter 5Euro, die 4-30V in bis zu
35V Wandeln und dabei noch recht effizient sind.
Gut, es dauert meist 2 Wochen bis sie da sind, aber was solls.
Leider kann ich keine 2 Wochen warten, und wenn man über die Firma
bestellt ist es nicht ganz einfach mit Ebay ;-)
Der LM1772 sieht ganz gut aus, auch was den Preis angeht. Auch wenn ich
da mal wieder so blind wie ich bin, keine Formel für die
Widerstandsberechnung finde. Denke ich werde sowohl den LM1172 als auch
den LM2577 bestellen und beide mal testen.
Den LM2950 konnte ich allerdings weder bei Reichelt noch bei RS finden.
Dafür aber den 2940. Denke mal für den Prototypen ist die
Verlustleistung erstmal nicht soooo wichtig. Wenn das Ding ersmal läuft
kann mans auch diesbezüglich optimieren, oder optimieren lassen ;-)
Danke auf jeden Fall für eure Hilfe. Hat mich sehr schnell ein ganzes
Stück weiter gebracht.
Hätte da doch noch eine Frage. Ich müsste mit dem Controller Eingänge
steuern die aber 24 V als Input brauchen. Macht es eher Sinn über die 5
V vom Controller Transistoren zu schalten (da ich die 24 V eh schon
vorliegen habe), oder eher mit einem Operationsverstärker die 5 V am
Ausgang des Controllers auf 24 V erhöhen (da würde mir irgendwas wie
LM324 vorschweben, da er mit Single Spannnung betrieben werden kann und
4 Ausgänge hat)?
Statt Transistoren würde ich nicht-invertierende Buffer aus der
74xx/40xx Serie nehmen, die einen Open Collector Ausgang haben. Dort
dann via Pull-Up-R auf 24V. Ansonsten gibts bestimmt auch
Pegelwandler-ICs, doch mit OPs würde ich das nicht machen.
Weiß ich nicht. Aufjedenfall nicht für das Problem 5V -> 24V, es sei
denn du findest einen Multiplexer der mit 24V läuft und ab 3V oder so
High erkennt. Wieviele Eingänge musst du denn beschalten? Denke so ein
Buffer wäre am Platzsparensten
Naja.. 7407, 7417 oder 7435 wären nicht invertierende Buffer mit
Open-Collector Ausgang. Dann musst du dir einen Aussuchen, der schnell
genug ist und 5V abkann, aber ich denke, da dürftest du einiges finden.
http://design.stanford.edu/spdl/ME218a/logic/which_is_best.html
http://www.digikey.de/product-detail/de/74HCT9115D,112/568-2917-5-ND/1023192
Ein 9Fach Buffer mit Open Drain. Der zieht halt nur auf Masse, also
kannst du dir mit einem Widerstand die 24V an den Eingang legen, und
wenn du mit dem µC dann den Buffer auf Low schaltest, schaltet der
interne MOSFET durch und der Eingang ist auf Masse.
Nene, das is soweit richtig. Nur dass du mit 24V das IC schrottest. Den
Versogst du mit 5V, so wie den µC. Der Ausgang vom Buffer schaltet dann
zwischen Masse und "Offener Zustand". Doch da du ja keinen offenen
Zustand haben willst, nimmst du die 24V über den Pullup-R.
Da ist der Vorteil von OC-Ausgängen. Sie ziehen auf Masse, aber nach
oben sind erstmal keine Grenzen. Zumindest kann man mehr als Vdd
schalten.
Vorraussetzung ist, dass die Masse von den 5V die gleiche ist, wie bei
den 24V, was ja aber der Fall ist.
Der Nachteil ist jedoch, dass bei Low ein relativ großer Strom fließt.
Zudem:
Der Maximal senkbare Strom vom 74HCT9115 ist 6mA... Also darfst du
(24V/6mA=) 4kOhm nicht überschreiten als Pull-Up.
Wenn jetzt dein Eingang aber 1mA zieht (deswegen mal nachgucken), fällt
am R (1mA * 4kOhm=) 4V ab. Jedoch sind viele Eingänge hochohmiger und es
fließt nicht so ein großer Strom.
Wenn doch, wirst du doch nochmal umdenken müssen. Guck das erstmal nach,
wieviel in den Eingang fließt.
Na klingt doch schon mal gut. Würds ja gern schon mal ausprobieren, nur
leider muss ich die Teile bestellen und auf eine Elektrotechnische
Unterweisung warten, damit ich das Zeug anfassen darf :-D:-D Das Leben
könnte ja so einfach sein ;-)
Ach ja den einen Kanal für die Rückmeldung von der Steuerung zum
Controller dann mit einem Step-Down von 24 V auf 5 ?
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