Vorweg 1. Auch wenn Arduino vorkommt, ist es keine Arduino Frage.
Vorweg 2. Es geht mir nicht um "Leistungserhöhung", wie so oft gefragt wird.
Ich habe oder plane 2 7805, die beide jeweils gut 300 % überdimensioniert sind einzusetzen.
Allerdings kann es sein, oder passieren, dass einer von den beiden keine Versorgungsspannung hat.
Die beiden (oder eben auch nur einer) sollen die Arduinos mit 5V versorgen.
Das allerdings auf 2 Baugruppen, die ich gerne unabhängig voneinander testen möchte.
Daher die Frage: wie verhält sich ein 7805, wenn er selbst keine Versorgungsspannung hat, aber 5V an seinem Outpin bekommt?
Sollte bei 5V noch kein Problem sein, ansonsten halt eine Diode über den 7805, die Strom vom Ausgang auf den Eingang lötet. So macht man das auch bei z.B. 7812, wenn die Eingangsspannung des Reglers beim Abschalten möglicherweise schneller zusammenfällt als die Ausgangsspannung.
Das allerdings auf 2 Baugruppen, die ich gerne unabhängig voneinander
testen möchte.
Mal so aus Neugier: Wenn jede Baugruppe ihren eigenen Spannungsregler hat, welche Randbedingung treibt Dich dann eigentlich dazu, die beiden 5V-Rails verbinden zu wollen?
Oder redest Du nur vom Leckstrom, der über die Eingangsschutzdioden der MCU auf die unversorgte 5V-Rail eingespeist würde, wenn man keine saubere Beschaltung der Eingangspins hätte?
Dann wäre die am meisten gefährdete Komponente tatsächlich wohl nicht der Spannungsregler.
Wenn "keine Versorgungsspannung" bedeutet, dass der Input niederohmig
auf GND liegt, mögen das einige 7805-Produkte gar nicht:
Tut er nicht, da meine 3(!) oder besser 1 + 2 Spannungen mit Dioden "geodert" werden. Daher kann ich die Lösung mit der Diode von OUT auf IN nutzen.
Und das auf beiden Seiten, da die (mehr oder weniger 12V) ausgekreuzt, mit Dioden "geodert" sind.
Wenn "keine Versorgungsspannung" bedeutet, dass der Input niederohmig
auf GND liegt, mögen das einige 7805-Produkte gar nicht:
Tut er nicht, da meine 3(!) oder besser 1 + 2 Spannungen mit Dioden
"geodert" werden.
Also kein Strom rückwärts, OK.
Daher kann ich die Lösung mit der Diode von OUT auf IN nutzen.
Über deren Notwendigkeit wird gerne gestritten, ich setze die generell ein. Ich würde allerdings die Idee von von Michael (k-mte) "1N4148" verwerfen und lieber eine 1N400x einbauen.
Mal so aus Neugier: Wenn jede Baugruppe ihren eigenen Spannungsregler
hat, welche Randbedingung treibt Dich dann eigentlich dazu, die beiden
5V-Rails verbinden zu wollen?
…
Oder redest Du nur vom Leckstrom, der über die Eingangsschutzdioden der
MCU auf die unversorgte 5V-Rail eingespeist würde, wenn man keine
saubere Beschaltung der Eingangspins hätte?
:) Exakt. Die Arduinos. Ja. Wenn alles unter Dach und Fach ist, habe ich keine Probleme, bis dahin möchte ich mir ersparen, einen Printplattenstecker zu ziehen, und leider - falsche Reihenfolge. Ich möchte mich Schussel selber schützen.
Ich würde allerdings die Idee von von Michael (k-mte) "1N4148"
verwerfen und lieber eine 1N400x einbauen.
Ich habe alle Dioden. Ich liebe Dioden. Ich nehme ein Shottky - weil ich sie habe. Ich liebe Dioden. Dioden sind das Schönste, und sie habe auch nur 2 Beine! Ein Bein weniger als ein Transistor! -
(genug der Persiflage.)
Ich werde es mit einer Shottky mal so umsetzen.
Das kann ich mir nicht vorstellen, denn ich bin kein Experte.
Sonst müsste ich ja auch nicht um Rat fragen. Warum sollte mir - in meinem Problem - eine Schotky Diode Probleme machen?
Ich bin sehr irritiert, dass nach mehr als fünf Beiträgen noch niemand
einen Schaltplan verlangt hat.
Wecke nicht den schlafende Leu.
Ich bin froh darüber, denn wenn ich einen Schaltplan hier veröffentliche, gehts ohnehin nur mehr rund.
Die Eckdaten meiner Lösung sind recht "spannend" und komplex.
Für Dich/Sie die Eckdaten.
Platine 1 & 2:
12 V USV
FTDI CHIP, das mit einem MiniPC "plaudert". Die Platinen versorgen ihn mit (USV) Strom.
Die Platine nutzt aber auch das TX als pseudo PCM für Hintergrundbeleuchtung.
Platine 3 & 4: Sind (oder waren unabhängig) für die Leistung- oder Strommessung zuständig, die per 4 Stromtransformatoren den Energieverbrauch der Wohnung überwacht haben.
Ich habe beschlossen, die beiden Systeme mit 3 Arduinos zu verbinden.
Das kann ich mir nicht vorstellen, denn ich bin kein Experte.
Sonst müsste ich ja auch nicht um Rat fragen. Warum sollte mir - in
meinem Problem - eine Schotky Diode Probleme machen?
Ich verwende die 1N4148 seit vielen Jahren und bislang ist mir noch keine kaputt gegangen. Mit einer 1N4001 als Inversdiode liegt man aber auf der sicheren Seite.
Meiner Standardschaltung habe ich noch eine grüne LED und einen Kühlkörper Fischer SK13 35 spendiert. Als praktisch erwiesen hat sich ein Lötnagel für Masse, damit man das Multimeter / den Tastkopf irgendwo anhängen kann. Die laufen allerdings immer schwarz an und sehen dann nicht besonders schön aus.
Ich habe alle Dioden. Ich liebe Dioden. Ich nehme ein Shottky - weil ich
sie habe. Ich liebe Dioden. Dioden sind das Schönste, und sie habe auch
nur 2 Beine! Ein Bein weniger als ein Transistor! -
Gibts dafür auch Noten, um die Melodie mitzusingen?
Du hast dann aber auch keine 5V mehr am Ausgang hinter der Diode.
Die 0,7V Spannungsfall hast Du nicht berücksichtigt.
Kann man aber abfangen, indem man eine Diode (1N4002) in die GND-Leitung des 78xx in Durchlass in Reihe schaltet. Dadurch wird Ausgangsspannung um die Spannungsdifferenz der Diode angehoben. Statt 5V - 5,7 V.
Beitrag "Re: Spannungsregler-ausgangswerterhöhen??"
Warum sollte mir - in
meinem Problem - eine Schotky Diode Probleme machen?
Für den geringen Spannungsabfall und die hohe Schaltgeschwindigkeit bezahlst Du mit signifikant höherem Leckstrom und deutlich geringerer Spannungsfestigkeit.
Ersteres beides brauchst Du hier nicht, und letzteres beides in der Spannungsversorgung erst recht nicht. Dafür brauchst Du aber in der Spannungsversorgung "keine Überraschungen".
Oder redest Du nur vom Leckstrom, der über die Eingangsschutzdioden der
MCU auf die unversorgte 5V-Rail eingespeist würde, wenn man keine
saubere Beschaltung der Eingangspins hätte?
:) Exakt. Die Arduinos. Ja.
Meinen darauf folgenden Satz hast Du auch gelesen?
Es stimmt aber wirklich. William Shockley hat den Shockley-Oszillator erfunden, der aus einer Vierschichtdiode mit PNPN-Übergang besteht. Shockley-Dioden werden gerne in Oszillatorschaltungen, insbesondere als Relaxationsozillator, und als Steuerung für andere Halbleiterbauelemente wie Thyristoren eingesetzt.
Ich habe alle Dioden. Ich liebe Dioden. Ich nehme ein Shottky - weil ich
sie habe. Ich liebe Dioden. Dioden sind das Schönste, und sie habe auch
nur 2 Beine! Ein Bein weniger als ein Transistor! -
Gibts dafür auch Noten, um die Melodie mitzusingen?
Wenn man "Diode" durch "taxes" ersetzt, kann man die Melodie jeden 2. Tag in den Nachrichten hören.
Meinen darauf folgenden Satz hast Du auch gelesen?
«Dann wäre die am meisten gefährdete Komponente tatsächlich wohl nicht
der Spannungsregler.»?
Ja - das ist meine größte Sorge.
Besonders bei Power off / Power on, denn das kann ich nicht kontrollieren.
Darum suche ich nach einer Lösung, die die Schaltung schützt, aber auch die Schaltung vor falscher Inbetriebnahme sichert.
Leckstrom, der über die Eingangsschutzdioden der
MCU auf die unversorgte 5V-Rail eingespeist würde, wenn man keine
saubere Beschaltung der Eingangspins hätte?