Trafoanschluss

Gast #2017191
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Guten Abend alle zusammen.

Ich habe hier einen Trafo aus einem Verstaerker und wuerde diesen gerne 
benutzen um meine lm3886 Endstufe zu Versorgen.
In der urspruenglichen beschaltung gehen 2 anschluesse an einen 
Gleichrichter und die Mittelanzapfung wird als Masse fuer die puffer 
elkos genommen.

Ich wuerde jetzt gerne 2 Gleichrichter nehmen, die jeweils zwischen 
zwischen einem der Anschluesse und der Mittelanzapfung liegt um die so 
nur noch die halbe spannung zu erhalten.

Im orginal liegen ca 80VAC zwischen den beiden aeusseren Anschluessen.
Die Spannung nach der Gleichrichtung liegt bei +-46V im Leerlauf.

Ich habe auch 2 Bilder angehaengt wie ich mir das vorstelle - Ist das 
moeglich oder ist das eher totaler Schwachsinn?

Liebe Gruesse Flo
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#2017225
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Vielen Dank fuer die Antworten.

Wie weit kann die Spannung im Leerlauf ca ansteigen? Im Datenblatt des 
Verstaerkers waren nach der Gleichrichtung +-34V angegeben, weswegen ich 
den Verstaerker vor der Verschrottung retten wollte (Ein alter Pioneer 
mit kaputten endtransistoren).

Ein StepDown wandler macht keinen Sinn oder? (nach 
einweggleichrichtung).
Schwingungen wuerde ich vermeiden wollen bzw ich fuerchte die 
Ripplespannung ^^.

Edit: Ja jetzt sehe ich die kurzschluesse auch - das waer was 
geworden...
Die Mittelanzapfung ist einfach ausgefuehrt. Ich kam auf die Idee es so 
zu machen weil ich glaubte es so schon gesehen zu haben - nach 
nochmaligem nachschauen sehe ich, dass dort ein rkt mit 2 
sekundaerwicklungen genutzt wurde.
#2017238
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Datenblatt sagt |V+|  +  |V-|  = 84V, habe im Leerlauf auch schon +-50
nach der Gleichrichtung gemessen - Ist der Trafo vielleicht hinueber?

Habe es Testweise heute an einen Monoblock geklemmt, der wurde aber sehr 
schnell sehr heiss. Kuehlkoerper ist das Kuehlblech eines alten 
PentiumIII und sollte eigentlich ausreichen.
#2017268
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Florian Otte schrieb:
> Ist der Trafo vielleicht hinueber?

Dann hättest du nicht mehr sondern weniger Spannung. Oder 230V wenn die 
Wicklungen zusammengeschmolzen sind. Aber das ist eher Blödsinn.

Florian Otte schrieb:
> Datenblatt sagt |V+|  +  |V-|  = 84V

Das passt doch gerade. Unter Last bricht die Spannung ohnehin zusammen. 
So sind  auch die +-40V im Pioneer-Schaltplan zu verstehen.
Aber ist schon sehr hart an der Grenze. Bei 60 oder 70 V Spannung wäre 
mir wohler.

Florian Otte schrieb:
> Kuehlkoerper ist das Kuehlblech eines alten
>
> PentiumIII und sollte eigentlich ausreichen

Das ist eher Spielzeug für einen Verstärker. Das meiste, was heutzutage 
in einem Verstärkergehaüse verbaut ist, ist Kühlkörper.

mfg.
#2017292
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Dass er das nicht lange mitmacht ist mir klar, aber noch ist er nicht 
hinueber - habe noch ein traco snt rumfliegen und damit getestet - also 
er lebt noch.

Da es wahrscheinlich guenstiger ist auf einen anderen chip umzusteigen 
werde ich mich mal mit den TDA72xx vertraut machen.

Vielen Dank fuer die Antworten.

Edit: der chip wurde bei +-24V aus dem Traco netzteil nicht einmal 
handwarm und war nur gegen ein 2mm Blech verschraubt. Leider hat das 
verwendete Netzteil nur 80W Leistung und bricht auch bei hoeherer 
Lautstaerke ein.
Deswegen wollte ich es mit dem Trafo aus dem alten verstaerker 
versuchen.
Gast #2017312
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>Da es wahrscheinlich guenstiger ist auf einen anderen chip umzusteigen
>werde ich mich mal mit den TDA72xx vertraut machen.

Der wird bei demselben Kühlkörper genau so heiss.
Verlustleistung kann man nicht wegmogeln.
#2017347
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holger schrieb:
> Der wird bei demselben Kühlkörper genau so heiss.
> Verlustleistung kann man nicht wegmogeln.

Der umstieg auf einen TDA chip ist nur aufgrund der Spannungsversorgung 
gedacht, Ptot liegt bei 50W laut datenblatt fuer den TDA7293. Ein P4 hat 
im Vergleich Ptot ~50 - 75W (laut wikipedia) somit ist die minimale 
Verlustleistung des Processors schon so hoch wie die des IC's - Ich war 
nun blind davon ausgegangen, dass das reicht.

Leider habe ich wenig ahnung wie ich dann das kuehlblech dimensionieren 
sollte. Vorschlaege bzw Tipps?

Gruss Flo
Gast #2017389
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Florian Otte schrieb:
> Kuehlkoerper ist das Kuehlblech eines alten
> PentiumIII und sollte eigentlich ausreichen.

Florian Otte schrieb:
> Ein P4 hat
> im Vergleich Ptot ~50 - 75W (laut wikipedia) somit ist die minimale
> Verlustleistung des Processors schon so hoch wie die des IC's - Ich war
> nun blind davon ausgegangen, dass das reicht.


P4 KK mit Lüfter ist eher möglich als ein PIII KK. Aber mehr Alu mit 
weniger Wind ist angenehmer...
#2017391
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P3 / P4  --> Tippfehler, bzw kurzzeitige geistige umnachtung, 
entschuldigt.

Es es ist / war ein Pentium4 kuehlblech ohne luefter.

> Zum Rechnen und Datenblätter 'studieren' ist es zu spät.
Jap :) werd mich morgen mal dran setzen und mich ueber verlustleistung 
ein wenig mehr informieren.

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