rs232 mit 2.5V ansprechen

OP #1883810
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Hi

Ich habe ganz vergessen, dass der Max232 nicht mit 2.5V arbeitet. Also 
geht meine ursprüngliche Idee nicht. Ich hab aber mal gelesen, dass man 
UART von Atmega direkt an den PC anschliessen kann. Geht das auch mit 
2.5V? Oder muss ich mir eine Ladungspumpe dafür bauen.

Achja ich bräuchte eine Stromsparende Lösung (der Max232 hätte auch nur 
Strom bekommen wenn etwas gesendet werden soll).
Persönliche Seite #1883845
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Samuel K. schrieb:
> Ich hab aber mal gelesen, dass man
> UART von Atmega direkt an den PC anschliessen kann.

Kann man nicht, da die Signalpegel absolut gar nicht passen.

Einen V24-Treiberbaustein, der das Signal Deines Controllers auf 
korrekte Signalpegel anpasst, wirst Du schon verwenden müssen.

Such Dir hier einen aus, der mit 2.5V Betriebsspannung zurechtkommt:

http://para.maxim-ic.com/en/results.mvp?fam=rs232
OP #1883888
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Michael K. schrieb:
> es gibt derivate, die auch mit 2.5 V arbeiten.
> Z.B. der MAX3228

Ja ich weiß, aber die max 3000ter kosten mir zuviel.

Außerdem würde ich, wenn möglich nicht gleich nochmal bestellen müssen.

Rufus t. Firefly schrieb:
> Kann man nicht, da die Signalpegel absolut gar nicht passen.
Schau mal hier:
Beitrag "RS232 ohne Pegelwandler"

Eine Ladungspumpe wäre doch möglich, oder?
auf der anderen Seite dann ein Spannungsteiler.
Invertieren kann man das per transistor.

Ich Frage mich aber, vielleicht reichen ja auch die 2.5V?

Ich stelle mir die Schaltung so vor: Ein Kondensator wird per Ladepumpe 
auf 5V geladen, und dann über einen Transitor entladen. Natürlich muss 
noch ein Widerstand dran, sonst entläd der Kondi sich sofort.
Persönliche Seite #1883897
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Der zu treibende Aufwand, um so etwas diskret aufzubauen, dürfte den 
Preis eines auch ESD-festen V24-Treibers erheblich übersteigen. Zudem 
eine Ladungspumpe auch nicht genügt, es sind zwei erforderlich, eine, 
um eine ausreichend hohe Spannung zu erzeugen, und eine, um eine 
negative Spannung zu erzeugen.

Lässt man die weg, resultiert Frickelei, deren Stabilität und 
Zuverlässigkeit grenzwertig sein dürfte.

Eine Alternative wäre der Direktanschluss einer USB-RS232-Bridge wie 
z.B. FT232, denn da kann auf V24-Treiber komplett verzichtet werden, und 
dank konfigurierbarer I/O-Spannung sollte auch ein Betrieb mit einem µC, 
der mit 2.5V gespeist wird, möglich sein.
OP #1883909
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Du vergisst das 5V eine 0 ist und 0V eine 1. Das geißt ich brauche nur 
einen. Wenn ich das richtig verstehe brauch ich für die Ladungspumpe 3 
Kondis und 4 Transitoren. Ich mach mal einen Schaltplan, dann siehst du 
was ich meine.

Weißt du zufällig wie viel Kb Code ein simuliertes HID Gerät auf dem 
Atmega kostet?
OP #1884070
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Rufus t. Firefly schrieb:
> "Ich möchte nicht irgendeinen Code übernehmen, sondern ihn selber
> schreiben."

Ich gebe mich nicht gerne mit Komplettlösungen zufrieden weil ich dabei 
nichts lerne. Dann kopiert man nur rum. Wenn man dann vor einem 
ähnlichen Problem steht und es keine fertige Lösung gibt...

Ich hab einen <= 4Mhz Quarz geplant. Ich möchte nicht unzählige CPU 
Takte für USB verpuffen lassen. Das muss doch auch langsamer gehen, oder 
sind andere HID Geräte auch mit 12 Mhz getaktet?
Persönliche Seite #1884170
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Samuel K. schrieb:
> Ich gebe mich nicht gerne mit Komplettlösungen zufrieden weil ich dabei
> nichts lerne.

Der Ansatz ist an und für sich lobenswert, nur mit USB und obendrein 
auch noch einer reinen Software-USB-Lösung verhebst Du Dich enorm.

Lies Dich einfach mal ein bisschen in die Projektbeschreibung von 
obdev.at ein, sieh Dir ein bisschen die Sourcen an, und überlege: Wenn 
es möglich wäre, mit niedrigeren Taktfrequenzen zu arbeiten, warum 
sollten die obdev.at-Leute oder Igor Cesko (das war der erste, der eine 
reine Software-USB-Implementierung auf einem AVR gemacht hat) das nicht 
auch tun?

Und dann sieh Dir mal an, was USB eigentlich ist.
#1884334
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Samuel K. schrieb:
> hmm USB wäre vielleicht doch einfacher...
> Kennt vielleicht einer ein gutes Beispiel Projekt für HID-Device ohne
> USB-Controller (nur mit Atmega)? Ich möchte nicht irgendeinen Code
> übernehmen, sondern ihn selber schreiben.

Der NXP LPC1343 hat Treiber für USB HID und USB Mass Storage eingebaut. 
Ist nun kein 8 Bit AVR, aber billiger als AVR + irgendeine USB-Bridge, 
dazu leistungsfähiger, und Du willst ja was fürs Leben lernen, nicht 
wahr?

fchk
OP #1884424
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danke für die Idee, für so was müsste ich eine Platine ätzen - und ich 
hab schon angefangen auf streifenraster aufzubauen.

Ich hab immer gedacht der interne RC kann nur 1Mhz. Bin ich da falsch 
informiert?

Ist aber egal ich werde den Atmega nur über USB versorgen, dann ist der 
Stromverbrauch ziemlich egal.
Gast #1884437
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Hi

>Ich hab immer gedacht der interne RC kann nur 1Mhz. Bin ich da falsch
>informiert?

Nein. Nur unwissend.

>Ist aber egal ich werde den Atmega nur über USB versorgen, dann ist der
>Stromverbrauch ziemlich egal.

Aber da bist du falsch informiert. Oder auch nur unwissend?

MfG Spess
Gast #1884514
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Hi

>>Ich hab immer gedacht der interne RC kann nur 1Mhz. Bin ich da falsch
>informiert?

Wenn man das Datenblatt selbst liest, ist man nicht falsch informiert.

>>Ist aber egal ich werde den Atmega nur über USB versorgen, dann ist der
>Stromverbrauch ziemlich egal.

Was kannst du denn deiner Meinung nach entnehmen?

MfG Spess

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