Hallo Forum,
ich hab schon div. Beiträge gegoogelt und auch einiges hier im Forum
gelesen, aber finde nicht die Antworten auf meine Fragen:
1) Entwicklungsumgebung soll gnu-arm sein, was soweit kein Problem ist.
Gibt es aber eine ISP-Software für die CPU, mit der ich unter Linux
flashen kann ?
2) lässt sich über die JTAG-Schnittstelle der Prozessor ebenfalls
flashen ?
Hi,
ja, der Core lässt sich über JTAG und SW flashen, und wohl auch mit
FlashMagic von NXP über die serielle (habs nicht getestet).
Ist das ein privates Projekt? Wie wärs ansonsten mit Keil MDK-ARM? Da
hast du alle Komponenten zusammen drin, incl. RTX.
Für gnu musst dir erst mal alles zusammensuchen, viel Spass dabei :-)
VG,
/th.
jo, privat, für Keil ist kein Geld übrig - wobei ich bisher mit dem
gnu-gcc immer gut gefahren bin. Ich hab mir soweit auch schon fast alles
zusammengesucht.
Wie schauts mit einer ISP-Software für linux aus ?
Flashmagic gibt es leider nur für windows und mac.
schaut soweit gut aus, einziges problem ist nur, dass mein laptop keine
uart-schnittstelle mehr hat...
lässt sich das ganze über einen ftdi-cs problemlos umwandeln oder gibt
es da dann probleme ?
Naja... 770 Euro muss man erst einmal haben, aber ansonsten sieht
code-red wirklich vielversprechend aus.
Zum ISP-Programmierer-Hardware: kann mir da bitte auch jemand paar
genauere informationen zukommen lassen ?
USB->Seriell ist soweit ja kein Problem, aber ich muss allerdings auch
p2[10] gegen masse ziehen, wenn dort bereits code auf der cpu
aufgespielt wurde.
Gibt es da irgendeine fertige Hardware ? Optimal wäre ein Interface was
per
USB zusätzlich 5V einspeist, die cpu programmieren kann und die uart
schnittstelle für debug-meldungen zum pc ebenfalls freigibt.
@thorstendb
Also ich bin Keil-Anwender und kann nur sagen, dass die reine Toolchain
soweit wirklich in Ordnung ist, aber die mitgelieferte Software fürs
Zielsystem nicht immer Spass macht.
Beim rtx ändern sich laufend die Schnittstellen, der "RL-Agent" ist nur
ein seltsames Fragment und der USB-Stack hatte zunächst (vor Pätsch
meinerseits) komplett kranke USB-Stringdeskriptoren. Das war echt nicht
so der Burner ..
@Tobias Neumann
Also bei ebay direkt nach der CPU-Bezeichnung zu gucken, ist immer der
Wert. Ich hab da schon absurd billige 24xx Boards erworben
bitteschöööön:
www.ebay.de/itm/300659387511
www.ebay.de/itm/300603340371
danke für die links, aber Ich benötige kein devboard, ich benötige
lediglich
noch eine programmier-hw um reset, +3v3(+5v), gnd, txd und rxd
anzuschliessen.
Hallo,
also ich benutze das lpcxpressoboard mit lpc1769 und den bootloader. Mit
http://sourceforge.net/projects/lpc21isp/
kann man dann "auf Knopfdruck" den LPC im ISP-Modus starten und
automatisch über das UART flashen. Als USB-Seriell-Brücke habe ich das
hier:
http://www.watterott.com/de/Pololu-USB-to-Serial-Adapter
das hat auch gleich die Steuerleitungen für Reset und Isp Modus. Kann
man in Code Red so einbinden, dass das als Post-build automatisch
gemacht wird.
Hallo Tobias,
hier die "Post-Build" Steps aus Eclipse/Code Red, unter C/C++ Build ->
Settings:
arm-none-eabi-size ${BuildArtifactFileName}; arm-none-eabi-objcopy -O
binary RTOSDemo_RDB1769.axf RTOSDemo_RDB1769.bin; ./lpc21isp -bin
-control RTOSDemo_RDB1769.bin /dev/ttyUSB0 230400 12000
Die Pinbelegung müsste ich nachschauen, ist gerade etwas im Prototyp
vegraben ;). Ist aber in der man page von lpc21isp beschrieben.
VG
caspar
Hallo Caspar,
schonmal tausend dank! ich hatte vorher schon nach einer manpage für
lpc21isp gesucht gehabt, aber ich finde da nichts - hättest du da noch
nen link - ich wäre dir auch sehr dankbar, wenn du mir die pinbelegung
raussuchen könntest ;)
Hi Tobias!
Ich habe eine Anleitung geschrieben wie man unter Linux den LPC
programmiert und flashed via JTAG-Interface (der "LPC-Link" von Embedded
Artists). Es ist zwar fuer LPC1343, aber ich vermute die Änderungen sind
nicht gross.
http://www.microbuilder.eu/Forums/Thread/f4311ca8-7546-4578-8f7c-7113eb2802dc.aspx
Eigentlich kann man bei diesen Mikrocontrollern den eingebauten USB-ISP
benutzen. Man könnte Spannungsversorgung + Programmierung komplett via
USB machen, Debugging ist dann halt auf "printf" beschränkt.
Viele Grüsse,
M