Ich bräuchte für mein altes Notebook für dessen Mini PCI Steckplatz
einen Sata Controller.
Gibt es so einen und wo kann man diesen kaufen?
Und falls es einen gibt, kann man von diesem dann auch booten?
Das BIOS des Notebook ist zu alt, das kennt SATA gar nicht, das müsste
also der Controller erledigen, so wie früher beim ISA Bus, wenn man eine
EIDI Steckkarte reingesteckt hat.
Dann noch eine Frage, welchen Datendurchsatz hat denn der Mini PCI Bus?
Beim klassischen PCI Bus sind es ja 133 MB/s, bei PCI 2.1 (32 Bit) sind
es dann schon 266 MB/s, aber was davon trifft auf den Mini PCI Bus zu?
Damit so ein Upgrade ja auch Sinn macht, müsste die Datenrate schon bei
ca. 200 MB/s liegen.
Mir geht's im Prinzip darum, eine SATA SSD in das Notebook einzubauen,
dieses hat aber nur einen IDE Anschluss, daher bräuchte ich dafür einen
SATA Controller.
Deadalus schrieb:> Und falls es einen gibt, kann man von diesem dann auch booten?
Nur, wenn der Controller ein eigenes BIOS mit sich bringt.
Der hier abgebildete scheint das zu tun:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:MiniPCI-SATA.jpg> Dann noch eine Frage, welchen Datendurchsatz hat denn der Mini PCI Bus?
Die gleiche, wie sie ein normaler PCI-Bus auch hat -- das ist exakt
dasselbe, nur ein mechanisch abweichender Steckverbinder.
PCI mit 66 MHz Takt ist praktisch nur im PCI-X-Umfeld in Rackservern
verwendet worden, in Desktop-PCs oder gar Notebooks gab es das nie.
> Damit so ein Upgrade ja auch Sinn macht, müsste die Datenrate schon bei> ca. 200 MB/s liegen.
Vergiss es. Das liefert der PCI-Bus Deines Notebooks nicht, davon
abgesehen ist das Ding mit geschätzten mindestens 8 Jahren auch einfach
viel zu alt.
Wenn Du eine SSD einbauen willst, besorg Dir einen PATA-zu-mSATA-Adapter
und schließe den anstelle der vorhandenen Festplatte an, das gibt es in
zu PATA-Notebookfestplatten mechanisch kompatibler Ausführung.
http://www.reichelt.de/?ARTICLE=133511
Allerdings wird diese Kombination natürlich nicht schneller werden als
die PATA-Schnittstelle Deines Notebooks (UDMA-irgendwas, bestenfalls
UDMA-133), aber dafür ist das deutlich einfacher, als am Notebook
herumzuschnitzen. Das nämlich müsstest Du für die Kabelage und Montage
der SATA-SSD machen; sieh Dir einfach mal das Bild oben an und denk'
Dir, wie das aussieht, wenn da noch ein SATA-Kabel draufsteckt, und dann
sieh Dir den Platz in Deinem Notebook an.
Einen Geschwindigkeitsgewinn wirst Du aus einem Mini-PCI-SATA-Controller
jedenfalls kaum oder gar nicht herausholen können.
Okay, danke für deine Antwort.
Dann werde ich mal so eine Adapterlösung probieren.
Ursprünglich bin ich davon abgekommen, weil der genannte Adapter
schlechte Rezensionen hatte, aber ich sehe gerade, dass es inzwischen
auch andere Adapter gibt, die besser zu funktionieren scheinen.
eagle user schrieb:> Warum nicht einfach eine passende SSD einbauen? Die gibt's auch mit 64> oder 128GB.
Weil die IDE Versionen entweder eine zu geringe Kapazität haben, für das
gebotene zu teuer sind, einen schlechten SSD Controller haben oder auch
sonst meist aus den lahmsten SSD Flash Chips bestehen.
Das ist also so ne Art Resteverwertung.
Mit mSATA bekomme ich dagegen moderne SSDs, mit aktuellen SSD
Controllern, guten SSD Flash Chips und das alles auch in großen
Kapazitäten.
Ich bräuchte mindestens 128 GB, da ich aber demnächst das alte WinXP von
diesem NB schmeiße und Windows 7 draufkommt, währen wahrscheinlich sogar
256 GB besser und da kriegt man für IDE halt kaum noch etwas.
Aber eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen, so viel Geld
wollte ich nämlich auch nicht für dieses Update ausgeben.
Die Verfügbarkeit ist bei mSATA SSDs ebenfalls besser.
Manche IDE Versionen sind darüberhinaus auch nur eine Mogelpackung, d.h.
das sind eigentlich schon SATA SSDs, die dann intern nen eigenen Adapter
haben.
Der obige Adapter hat keinen Metallrahmen, d.h. der Chip liegt auf der
SSD auf und die SSD wird zu heiß. Einer hat sich damit schon seine SSD
geschrottet, aber dieser hier hat einen Metallrahmen, was haltet ihr von
diesem hier?
http://www.amazon.de/Delock-62495-Konverter-mSATA-Rahmen/dp/B00ELC8GFO/
o.k., überzeugt, PATA ist out.
Der Delock 62495 ist natürlich die bessere Wahl, stabiler und billiger.
Aber wärmetechnisch sehe ich da keinen Unterschied. Die SSD steckt im
einem ähnlichen Sockel, ist auf der Seite offen und sieht auf der
anderen Seite eine unbestückte Platine. Außerdem: eine SSD, die heiß
wird, baut man doch nicht in ein Notebook ein?! Die braucht doch normal
kein halbes Watt?
Hier findest du die Rezension wo einer das mit dem Überhitzen bei der
Version ohne Rahmen bemängelt (die 1 Stern Bewertung):
http://www.amazon.de/DELOCK-Converter-mSATA-2-5-IDE/dp/B00AU0GPN6/
Bei der Version mit Rahmen soll das Problem seiner Aussage nicht
auftreten.
So wie ich das verstanden habe, wird der Chip des Adapters sehr heiß und
der führt dann dazu, dass die SSD überhitzt, weil die direkt aufeinander
aufliegen würden.
Bei der Version mit Metallrahmen soll das nicht so sein.
M. schrieb:> Eine CF Karte mit passivem Adapter könnte auch recht gut funktionieren.
Das dürfte zumindest die mit Abstand teuerste Lösung sein - eine
128-GB-CF-Karte kostet mehr als eine 128-GB-mSATA-SSD.
Ja, das stimmt.
Ich habe schon CF Karten als SSD verwendet, da war mSATA aber noch nicht
so gängig und CF noch recht weit verbreitet. Da hat sich das noch
gelohnt.
M. schrieb:> Eine CF Karte mit passivem Adapter könnte auch recht gut funktionieren.
Geht nicht, von dem Schacht aus kann man nicht booten. Das gleiche gilt
für den Mini-PCI.
Auf der alten Kiste läuft sowieso nicht W7/W8 brauchbar.
Das ist aber die Bedingung für eine SSD.
Wenn genug Platz im HD-Schacht ist, dann bietet sich ein IDE-44 zu sata
Adapter an:
ebay 261248479027
Er sollte mal über eine Neuanschaffung nachdenken. Für 130 EUR gibt es
gebrauchte mit S-ATA.
Deadalus schrieb:> Ich bräuchte mindestens 128 GB, da ich aber demnächst das alte WinXP von> diesem NB schmeiße und Windows 7 draufkommt, währen wahrscheinlich sogar> 256 GB besser und da kriegt man für IDE halt kaum noch etwas.
Was hat eigentlich ein BS mit der Größe der HD zu tun?
Kauf was neues!
Michael_ schrieb:>> Eine CF Karte mit passivem Adapter könnte auch recht gut funktionieren.>> Geht nicht, von dem Schacht aus kann man nicht booten.
Angedacht dürfte ein CF-zu-IDE-Adapter gewesen sein, kein
CF-zu-CardBus16-Adapter.
Und dann kann man davon booten, allerdings Windows je nach Version gar
nicht oder nur mit Schwierigkeiten, weil sich das nicht auf
Wechseldatenträgern installieren lässt -- und annähernd jede CF-Karte
sich als Wechseldatenträger ausgibt.
> Wenn genug Platz im HD-Schacht ist, dann bietet sich ein IDE-44 zu sata> Adapter an:
Der Platz ist in praktisch keinem Notebook vorhanden, deswegen riet ich
zum IDE44-zu-mSATA-Adapter mit Einbaurahmen. Das ist genauso groß wie
eine 2.5"-Festplatte, passt also auf jeden Fall.
Michael_ schrieb:> Auf der alten Kiste läuft sowieso nicht W7/W8 brauchbar.
Solange es Leute gibt, die W7 auf Intel Atom CPUs und AMD Fusion CPUs
laufen lassen, ist mein Pentium M mit Geforce 6600 Go eine wahrhafte
Rakete.
Das habe ich auch in der Praxis verglichen, weil ich mal so ein 350 €
AMD Fusion Ding mit E irgendwas CPU zum Einrichten da hatte und da habe
ich natürlich auch gleich die Chance genutzt und umfangreiche Benchmarks
durchgeführt. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was für lahme Krücken das
sind.
In der Singlethread Rechenleistung übertrifft meine alte CPU diese alle.
Lediglich bei Multithread Aufgaben können die anderen CPUs aufschließen,
das will etwas heißen.
Und was das drumherum betrifft, Displayqualität, Auflösung, usw. liegt
mein altes NB, das mal 1600 € gekostet hat, damals übrigens ein üblicher
Preis für NBs, auch weit vorne.
Für 350 € kriegt man heute im Vergleich da einfach nur Dreck, ist leider
so.
Die brauchbaren Neugeräte fangen, ohne mich jetzt festlegen zu wollen
bei mindestens ca. 500 € an, eher 800 € und die haben dann noch keine
SSD.
Insofern ist ein Upgrade auf eine SSD mit Adapter für ca. 100 € die
beste und kostengünstigste Möglichkeit.
> Wenn genug Platz im HD-Schacht ist, dann bietet sich ein IDE-44 zu sata> Adapter an:> ebay 261248479027
Das müsste ich mal nachschauen.
> Er sollte mal über eine Neuanschaffung nachdenken.
Nein, siehe oben.
> Für 130 EUR gibt es> gebrauchte mit S-ATA.
Wenn ich ein neues NB will, dann würde ich ein Neugerät wollen und das
kriegt man in brauchbarer Qualität nicht für 130 €.
Mein altes NB hat nur vier Nachteile:
1. Es ist mit seinem 4:3 15" Display recht groß. Bei der Arbeit ist das
größere Display allerdings auch ein Vorteil.
2. Aufgrund der GPU springt der Lüfter zu oft an. Aber dafür kann man
mit der GPU heute noch sehr viel machen, sofern es nicht gerade die
neusten Spiele sein sollen und Spiele spiele ich auf dem NB sowieso
nicht.
3. Es ist mit seinen ca. 2,9 kg recht schwer.
4. Der HD Anschluss ist IDE.
Den Akku habe ich vor 4 Jahren durch einen größeren mit doppelter
Kapazität ausgetauscht und der hält heute noch über 3,5 h.
Mit einer SSD würde das Gewicht geringfügig sinken, die Akkulaufzeit
aber auch noch weiter steigen und der Rechner wesentlich flotter
reagieren.
Also eine Win-Win Situation und das für ca. 100 €.
Wenn ich dafür das NB 4-5 weitere Jahre nutzen kann, lohnt sich das
meiner Meinung nach schon.
Ein weiterer Grund ist darüberhinaus auch, weil ich ein NB nur als
Zweitgerät nutzte wenn ich mobil unterwegs bin.
Daher ist mein altes NB auch noch recht gut in Schuss, die Tastatur hat
sich kaum abgenützt, es sieht praktisch wie neu aus.
Lediglich das Verriegelungsscharnier aus Plastik ist angebrochen, aber
damit kann ich leben.
Ein neues NB für ca. 800 € wäre also auch wirtschaftlich nicht besonders
sinnvoll. Das Geld steck ich lieber in meinen Desktop Rechner, den ich
täglich nutze, da rechnet sich die Investition dann auch.
Deadalus schrieb:> Solange es Leute gibt, die W7 auf Intel Atom CPUs und AMD Fusion CPUs> laufen lassen, ist mein Pentium M mit Geforce 6600 Go eine wahrhafte> Rakete.
Hmm. Ich habe mal einen Vergleich angestellt, Photoshop Lightroom auf
einem Pentium M (1.6 GHz, 2 GiB RAM) und auf einem Netbook mit "Celeron
N2807" (1.58 GHz - 2.16 GHz, 4 GiB RAM) verglichen - das Netbook ist
zumindest gefühlt deutlich schneller, und zwar so, daß die Kombination
prinzipiell brauchbar ist, was beim Pentium M nicht der Fall war (die
30-MByte-RAW-Dateien meiner DSLR waren damit nur mit sehr viel Langmut
zu genießen).
Gut, das Netbook hat eine erheblich geringere Bildschirmauflösung
(1280x800 statt 1920x1200), das wird natürlich auch einen gewissen
Anteil an der Geschwindigkeit haben.
Das verwendete Betriebssystem hingegen dürfte kaum einen Einfluss haben
(im einen Fall Windows XP bzw. Windows 7 in der x86-Ausführung, im
anderen Falle Windows 8.1 x64), und auch der unterschiedliche
Arbeitsspeicherausbau macht sich bei LR erfahrungsgemäß erst nach
einiger Zeit bemerkbar.
Pentium M 730
1 Kern, 1.6 GHz Takt
2 MByte 2nd-Level-Cache
533 MHz FSB
TDP 27 Watt
(http://ark.intel.com/de/products/27586/Intel-Pentium-M-Processor-730-2M-Cache-1_60B-GHz-533-MHz-FSB)
Celeron N2807:
2 Kerne, 1.58-2.16 GHz Takt
1 MByte 2nd-Level-Cache
1.33 GHz-DDR3-RAM
TDP 4.3 Watt
(http://ark.intel.com/de/products/81072)
Hier ist zwar der Cache nur halb so groß (und wenn er gleichmäßig auf
beide Kerne verteilt werden sollte, sogar nur ein Viertel so groß), aber
das wird anscheinend vom deutlich schnelleren Speicherinterface und auch
der deutlich schnelleren Massenspeicherschnittstelle kompensiert.
Das Netbook ist übrigens lüfterlos, das einzige, was da Geräusche macht,
ist die Festplatte.
Die Geräte im einzelnen:
Dell Inspiron 6000 mit Intel-Chipsatz-Graphik (i915GM, also GMA900) aus
dem Frühjahr 2005 und Medion Akoya E1232T (MD 99410), dieser Sommer.
Pentium M, das habe ich auch noch vor mir.
Einmal ein Dell D410(1,85GHz) und ein Compaq. Die werd ich auch noch mit
Vista/W7 nachrüsten müssen. Aber das ist nur ein Notbehelf und Geld für
SATA und SSD einsetzen kommt da nicht in Frage.
Aufwand und Nutzen stehen da in keinem Verhältnis.
Schau mal hier:
http://www.itsco.de/notebooks/notebook_fujitsu_siemens_lifebook_e8310_intel_core_2_duo_t8300_2x_24ghz_centrino_i26_11636_0.htm
Der Flaschenhals ist nicht die HD, sondern die CPU. Schon beim öffnen
des FF geht sie für 5sec. in Vollast.
Mach ich ebay auf, dann ist der P4 2,4GHz Desktop-PC für 10sec. mit
Vollast beschäftigt.
Es lohnt einfach nicht!
Michael_ schrieb:> Schau mal hier:
Nun ist ein Pentium 4 nicht mit einem Pentium M zu vergleichen; der P4
ist nochmal deutlich übler. Die "Netburst"-Architektur hat Intel nicht
ohne Grund aufgegeben und alles nachfolgende auf der Architektur des
Pentium M aufgebaut.
Deadalus schrieb:>> Wenn genug Platz im HD-Schacht ist, dann bietet sich ein IDE-44 zu sata>> Adapter an:>> ebay 261248479027
Ich hab noch einen Adapter liegen den kannst Du haben wenn Du das testen
möchtest. Schick mir eine PM.
Gruß Stephan
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Hmm. Ich habe mal einen Vergleich angestellt, Photoshop Lightroom auf> einem Pentium M (1.6 GHz, 2 GiB RAM) und auf einem Netbook mit "Celeron> N2807" (1.58 GHz - 2.16 GHz, 4 GiB RAM) verglichen - das Netbook ist> zumindest gefühlt deutlich schneller, und zwar so, daß die Kombination> prinzipiell brauchbar ist, was beim Pentium M nicht der Fall war (die> 30-MByte-RAW-Dateien meiner DSLR waren damit nur mit sehr viel Langmut> zu genießen).
Der Celeron ist ja auch ein abgespeckter Core2Duo, aber dennoch kein
Ramschmodell wie z.B. der Atom, immerhin steckt im Celeron Core2Duo
Technik!
Der Core2Duo geht aus dem CoreSolo hervor und der wiederum aus dem
Pentium M, da ist es kein Wunder, dass ein Celeron besser sein muss, das
hätte ich dir auch so sagen können ohne da irgendwas zu benchen.
Insofern ein unpassender Vergleich, denn ich schrieb ja vom Atom und das
ist eine CPU ohne Out of Order Execution.
@Michael
Ein P4 ist kein Pentium M, auch hast du leider nicht hinzugeschrieben,
wieviel RAM der hat. Ein P4 ist so alt, da waren 500 MB bis 1 GB RAM bei
Notebooks noch Standard. Mein NB habe ich von 1 GB auf 2 GB aufgerüstet.
FF braucht da jede Menge davon, 2 GB reichen aber auch für FF üppig.
Und bei NBs ist die Festplatte erst recht der Flaschenhals, weil es eben
meist 5400 U/min Versionen sind, die sind lahm.
Und was 5 Sekunden für FF betrifft, das ist nichts.
FF mache ich Morgens an und lass es am Tag laufen, da fallen die 5
Sekunden gar nichts ins Gewicht.
Viel entscheidender ist eher, wie der Rechner mit Webseiten klarkommt.
Hier sehe ich eher Probleme, insbesondere wenn viele Skripte im Einsatz
sind.
Da kann man sich aber mit noscript abhelfen, das mache ich auch schon
bei meinem Core2Duo. Und zum anderen surfe ich auf dem NB nur ganz
wenige Seiten an, wenn die 2-3 Seiten, die ich brauche laufen und das
tun sie, weil die eben Resourcenarm sind, stört mich das nicht.
Was definitiv nicht mehr auf dem Pentium M geht sind FullHD Videos, aber
auch das ist kein Problem, denn Videos guck ich auf dem NB sowieso
keine.
Außerdem, damit ich 4 Sekunden von 5 Sekunden am Tag einspare, dafür
würde ich keine 800 € ausgeben.
Wenn ich mir ein neues NB kaufen würde, dann würde ich ein Ultrabook mit
< 10 W Broadwell CPU anvisieren, Lüfterlos und so eines ist noch nicht
auf dem Markt, weil die CPUs erst noch rauskommen müssen.
Und billig wird's auch nicht.
Stephan K. schrieb:> Deadalus schrieb:>>> Wenn genug Platz im HD-Schacht ist, dann bietet sich ein IDE-44 zu sata>>> Adapter an:>>> ebay 261248479027>> Ich hab noch einen Adapter liegen den kannst Du haben wenn Du das testen> möchtest. Schick mir eine PM.>> Gruß Stephan
Danke für das Angebot, aber lass mal. Ich werde wahrscheinlich so eine
mSATA SSD Lösung wählen. Denn falls ich mir in 1 oder 2 Jahren ein
Ultrabook kaufen sollte, dann kann ich die mSATA SSD da weiterverwenden,
ob dieses Ultrabook aber einen 2,5" HD Einschub haben wird, das ist
fraglich, die Dinger sind ja kaum 10 mm dick.
Deadalus schrieb:> Rufus Τ. Firefly schrieb:>> Hmm. Ich habe mal einen Vergleich angestellt, Photoshop Lightroom auf>> einem Pentium M (1.6 GHz, 2 GiB RAM) und auf einem Netbook mit "Celeron>> N2807" (1.58 GHz - 2.16 GHz, 4 GiB RAM) verglichen - das Netbook ist>> zumindest gefühlt deutlich schneller, und zwar so, daß die Kombination>> prinzipiell brauchbar ist, was beim Pentium M nicht der Fall war (die>> 30-MByte-RAW-Dateien meiner DSLR waren damit nur mit sehr viel Langmut>> zu genießen).>> Der Celeron ist ja auch ein abgespeckter Core2Duo, aber dennoch kein> Ramschmodell wie z.B. der Atom, immerhin steckt im Celeron Core2Duo> Technik!
Nein, nicht zwangsweise. Der von Rufus genannte ist ein umgelabelter
Atom.
Deadalus schrieb:> Ein P4 ist kein Pentium M, auch hast du leider nicht hinzugeschrieben,> wieviel RAM der hat. Ein P4 ist so alt, da waren 500 MB bis 1 GB RAM bei> Notebooks noch Standard. Mein NB habe ich von 1 GB auf 2 GB aufgerüstet.
Der Dell mit Pentium M ist natürlich auf 2GB aufgerüstet.
Der P4 2,4 GHz ist ein Desktop auch mit 2GB mit W7.
Mit W7 ist das die unterste Stufe an Leistung und er wird demnächst
abgelöst.
Unter XP sind die Ladezeiten höchstens die Hälfte.
Ich hab mir die Minianwendung installiert, wo man die CPU- und
Speicherauslastung sehen kann.
Reinhard S. schrieb:> Nein, nicht zwangsweise. Der von Rufus genannte ist ein umgelabelter> Atom.
Ich habe jetzt mal recherchiert um dem genauer auf den Grund zu gehen-
Der umgelabelte Atom, sprich Silvermont, auf den dieser spezielle
Celeron basiert, ist nicht einmal mehr ein richtiger Atom, sondern ein
Atom mit Out of Order Execution, also Core Technik, das erklärt dann
auch woher der Speed kommt.
Damit ist auch dieser Celeron im Prinzip eine Abwandlung vom Core, denn
für die neue Out of Order Execution, die die alte In Order Execution
des Atoms vollständig ersetzt, hat man sich bestimmt beim Core Kern
bedient.
Von einem klassischen Atom kann da keine Rede mehr sein, alles was der
mit dem Atom gemeinsam hat, ist bestenfalls nur noch das Label.
http://de.wikipedia.org/wiki/Intel-Atom-Mikroarchitektur#Technisches
Der klassische Atom war ein abgespeckter Pentium M.
Was dem Pentium M mittlerweile fehlt ist Multicore. Selbst der Atom
hatte Hyperthreading, und das merkt man dem schon an.
testtest schrieb:> Der klassische Atom war ein abgespeckter Pentium M.
Nein, der Atom, bzw, Bonnell basiert auf dem Pentium.
Den Pentium, womit der Pentium 1 gemeint ist und den Pentium M darf man
nicht verwechseln.
Der Atom hat wie bereits gesagt eine In order Execution, während der
Pentium M schon längst eine out of order Execution hatte.
Die Out of Order Execution gab es erstmals mit dem Pentium 2, deswegen
hat man für den Atom, weil man eine in Order Execution wollte, diese vom
Pentium 1 genommen und stark um fehlende Features wie z.B. SSE2 usw.
erweitert.
Der Pentium M dagegen basiert selbst auf dem Pentium 3.
Der Pentium 4 war ne Sackgasse und wurde fallengelassen.
http://en.wikipedia.org/wiki/Bonnell_%28microarchitecture%29> Was dem Pentium M mittlerweile fehlt ist Multicore. Selbst der Atom> hatte Hyperthreading, und das merkt man dem schon an.
Ja, ein zweiter Kern wäre nicht schlecht, der kam aber halt erst mit dem
Core2Duo.
Da der Pentium M die erste wirklich brauchbare mobile CPU war (> 8h
Betrieb bei manchen Modellen), war ein zweiter Kern aber definitiv
damals noch gar nicht angebracht, das hätte die Stromsparverbesserungen
nämlich wieder aufgefressen.