Hallo, ich habe hier eine einfache Schaltung mit einem 74LS05. Leider habe ich keine Erklärung für die Spitze, am Anfang von BPOK?! Hat jemand eine Idee? Oben PG, unten BPOK.
Gast
#5011653
Beachte: open-collector outputs
Weil die nicht dafür gemacht sind moit analogen Spannungen zurecht zu kommen. Nimm einen Typ mit Schmitt-Trigger-Eingang.
Gast
#5011659
To perform correctly, the open-collector outputs require pullup resistors. http://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn74ls05.pdf
@ pegel (Gast) >To perform correctly, the open-collector outputs require pullup >resistors. Haben wir doch - in Form des internen 20k PullUp der nachfolgenden Stufe ;-) Deswegen funktioniert das Ding trotzdem noch irgendwie. Ansonsten fehlen wie üblich wieder die Abblock-C's ...
Gast
#5011762
Mit Pullups an den zwei Ausgängen würde ich es noch mal probieren. Alle anderen haben 680Ω bzw. 680Ω + LED, das müsste in Ordnung sein.
W3ll S. schrieb: > Oben PG, unten BPOK. Was hat PG mit BPOK zu tun ? Ich seh da nur BDOK ... Sind an beiden 20k vorhanden ? Glaskugel verrat es mir :-)
Gast
#5011943
Warum muss es ein LS05 sein. Nimm doch einen LS04 oder noch besser, einen LS14. Das Eingangssignal vom U1F ist wahrscheinlich sowieso außer Spec, denn auch hier wird eine Mindestanstiegsziet notwendig sein. Das wäre mit dem LS14 z.B. kein Problem. Beide sind, soweit ich mich erinnere, pinkompatibel - prüfen kannst du das selbst.
U1B, U1E haben keine Pullups!
Gast
#5012303
W3ll S. schrieb: > Leider habe ich keine Erklärung für die Spitze, am Anfang von BPOK?! Vermutlich die Abblockung. Während der erste Inverter durch den endlos langen RC-Übergang geht, zieht der Käfer ordentlich Querstrom. Das sieht man auf den anderen Systemen. Mit CMOS (74HC) wäre es noch übler. Schaltungen wie Deine sind zwar seit 40 Jahren üblich, aber trotzdem Murks. Auf dem Foto im Anhang das in ähnlicher Weise erzeugte RESET-Signal eines Z80A (IREM/Williams "Moon Patrol" aus den '80ern). Das ist original so in Serie.
Ich habe hier noch einen anderen Lösungsvorschlag gefunden. Nebenbeibemerkt, es geht darum den Starter einer PDP11 nachzubauen um die PDP11 an einem AT-Netzteil zu betreiben. Danke für Eure Hinweise!
Gast
#5012470
W3ll S. schrieb: > Ich habe hier noch einen anderen Lösungsvorschlag gefunden. LS14 ist ein Schmitt-Trigger. Das ist der kleine aber feine Unterschied. Die hätten damals einen Chip machen sollen mit zwei Schmitt-Triggern und vier open collector-Invertern. Quasi 1/3 74LS14N und 2/3 7405N in einem. Hätte der Welt viel Ärger erspart :-)
Ich glaube ich erschlage das mit Software und benutze einen ATtiny85. Der macht wenigstens was ich will :) Ich glaube mit einem Trick kann man damit OC nachbilden.
Ein LM393 tut es aber auch :-)
H.Joachim S. schrieb: > Ein LM393 tut es aber auch :-) Ich fühl mich wohler mit Sofware, als mit R-C-L :) Ich weiss neumodiger Frickler :D
Gast
#5013372
W3ll S. schrieb: > Ich habe hier noch einen anderen Lösungsvorschlag gefunden. Sollte man da aber nicht die Verbindung von Pin1 zu Pin3 weglassen? Im Bild 8.
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