Hallo, kann man den z. B. 7805 als abwärts Pegelwandler nehmen? Bis zu welcher Frequenz könnte das funktionieren? MfG Hans
Moin,
Das ist ungefaehr so, wie wenn man mit einem Buegeleisen ein Steak braten will. Warum sollte man sowas machen?
scnr,
WK
Beschreibe doch besser dein Problem.
- welcher Eingangsspannungsbereich
- DC oder AC
- welche Zielspannung (5V nehme ich an)
- wieviele Kanäle (1 Signal oder mehrere)
- welche vorhandene Betriebsspannung
- welcher Frequenzbereich (maximal)
Erste gute Lösung könnte Optokoppler sein. Exakte Type und Beschaltung benötigt Beantwortung obiger Fragen.
Moin, Das ist ungefaehr so, wie wenn man mit einem Buegeleisen ein Steak braten will. Warum sollte man sowas machen? ...
Wenn der Herd kaputt ist? Da das Bügeleisen thermisch wohl schneller reagiert, als eine thermische Kochplatte funktioniert das sogar.
Mit nem Linearregler eine Pegelbegrenzung für dynamische Signale machen zu wollen, ist... nunja, kreativ. Nett formuliert.
Den 431 kann man irgend dahin pfuschen.
https://www.ti.com/lit/ds/symlink/tl431.pdf
9.2.1.2.2 Output Voltage and Logic Input Level
Beim 7805 stehen so wenig Infos zum Startverhalten im Datenblatt, dass ich sie gerade nicht finde ;-)
kann man den z. B. 7805 als abwärts Pegelwandler nehmen?
Für langsame Schaltzustandsänderungen wäre das möglich. Die Kondensatoren am Eingang und Ausgang sind wichtig, damit der Regler nicht schwingt. Der höhere Stromverbrauch zu anderen Lösungen sollte auch bedacht werden.
Bis zu welcher Frequenz könnte das funktionieren?
Die Schaltspiele sollte nicht mehr als 1Hz betragen. In einer Bauanleitung mit 78L05 TO-92 Gehäuse wurde sowas schon mal in einer Elektronikbastlerzeitschrift verwendet.
Dem UA78L33AI hat TI ein etwas besseres Datenblatt spendiert. Der braucht rein für die Stabilität keine Kondensatoren. Nach den Bildern im Kapitel 8.2.3 würde ich ihm deshalb 9600, evt. 19200 Baud zutrauen. Allerdings gilt das nur für genau den 3.3 Volt Typ, der L05 ist so undefiniert wie bei allen Herstellern. Aber wer braucht schon noch 5 Volt Logikpegel ;)
Der UA78L33AI brennt auch erst bei 45 Volt ab, ist aber nur bis 20 Volt spezifiziert :( Er braucht auf jeden Fall einen Lastwiderstand, sonst ist der Ausgang bei kleinen Eingangsspannungen undefiniert. Ich würde 1 kΩ oder weniger spendieren, der Regler selbst braucht 4 mA. Ein Eingangsstrom von 10 mA bei 28 Volt ergibt 20 bis 50 Grad Übertemperatur, je nach Gehäuse.
P.S.: Gibt es eigentlich eine noch blödere Idee, als zwei völlig verschiedene Chips mit dem gleichen Aufdruck zu verkaufen?
H. H. schrieb:
In der Klapsenzeitung.
Vermute mal nicht, dass es viele interessiert, welche Zeitung Du liest.
Ist ja auch deine Phantasielektüre.
"The circuit performs well up to 100 kHz" sagt STMicroelectronics.
https://www.st.com/resource/en/datasheet/l78.pdf
Aber die haben ja auch nicht so Ahnung... ;-) Ausserdem ist das gezeigte ein Modulator, und das ist natürlich etwas gaaaanz anderes...
Der 74LVC1T45 wurde für genau für die Pegelwandlung entwickelt. Das kann der richtig gut und vor allen Dingen auch schnell.
https://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn74lvc1t45.pdf?ts=1728482571236&ref_url=https%253A%252F%252Fwww.ti.com%252Fproduct%252FSN74LVC1T45
Das ist ungefaehr so, wie wenn man mit einem Buegeleisen ein Steak braten will. Warum sollte man sowas machen?
Zwar kein Steak, aber ein Spiegelei, hat mein Großvater auf nem Bügeleisen gebraten, hat er mir zu seinen Lebzeiten, glaubhaft versichert. Er ist nach dem Krieg auf Montage gefahren. Zu Hause hatten sie ein paar Hühner, daher die Eier. In einem Gästezimmer gab es außer Bett und Lampe nicht viel. Jedenfalls keine Einbauküche. Da mußte man kreativ werden ;-)
Man könnte auch einen 74LS... nehmen. Die dürfen auch 12 V am Eingang. Die hat man mòglicherweise auch noch in DIP, und nicht nur als TSSOP.
Aber einen lahmen Spannungsregler?
Ich weiss ja nicht.
Was natürlich immer geht, ist die gute alte Z-Diode nebst Strombegrenzer.
Schönen Sonntag!
Man könnte auch einen 74LS... nehmen. Die dürfen auch 12 V am Eingang.
Sagt welcher Hersteller?
Man könnte auch einen 74LS... nehmen. Die dürfen auch 12 V am Eingang.
Aber nur, wenn "74LS" heute herkömmliche CMOS-Schaltungen verwenden.
Cartman E. schrieb:
Man könnte auch einen 74LS... nehmen. Die dürfen auch 12 V am Eingang.
Aber nur, wenn "74LS" heute herkömmliche CMOS-Schaltungen verwenden.
Evtl meint er ja LSL...
Aber damit klappts auch nicht.
Man könnte auch einen 74LS... nehmen. Die dürfen auch 12 V am Eingang
Können sie nur sehr, sehr kurz. Danach sind sie kaputt.
Wenn Du CD4xx gemeint hättest, dann sähe das anders aus. Aber weder 74(ohne Buchstaben)xxx noch 74LSxx noch sonst irgendeine Variante (S, F, ALS etc. pp) überlebt das.
Es gibt aus der 74xx-Reihe ein paar Bausteine mit Open-Collector-Ausgang, die am Ausgang höhere Spannungen als ihre Betriebsspannung verkraften (7406/7407), aber das ist was ganz, ganz anderes.
Um aus einer größeren Signalspannung eine kleinere zu machen, kann man in den meisten Fällen auch einen simplen Widerstandsteiler verwenden.
Man könnte auch einen 74LS... nehmen. Die dürfen auch 12 V am Eingang.
Sagt welcher Hersteller?
"Signetics Integrierte Logik-Schaltungen 1978-79"
als "Maximum Ratings" auf Seite 27.
Die Ausschlussliste beachten!
Ist halt keine Jubelelektronik. ☺
Schönen Sonntag!
Cartman E. schrieb:
Man könnte auch einen 74LS... nehmen. Die dürfen auch 12 V am Eingang.
Aber nur, wenn "74LS" heute herkömmliche CMOS-Schaltungen verwenden.
Evtl meint er ja LSL...
Aber damit klappts auch nicht.
Mit einem FCH191 (4 x 2-fach NAND) oder FCH211 (6 Inverter) müsste das auch klappen.
Und: 74LS kann nicht mit CMOS realisiert werden.
Man könnte auch einen 74LS... nehmen. Die dürfen auch 12 V am Eingang
Können sie nur sehr, sehr kurz. Danach sind sie kaputt.
Da hast du dann wohl minderwertigen Ramsch gekauft.
Bestimmt bei "A-Z".
"Signetics Integrierte Logik-Schaltungen 1978-79" als "Maximum Ratings" auf Seite 27.
Und Du glaubst, daß das für alle 74LSxx egal welcher Hersteller das gilt?
https://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn74ls00.pdf
https://eater.net/datasheets/74ls00.pdf (Fairchild)
https://wp.optics.arizona.edu/mnofziger/wp-content/uploads/sites/31/2016/08/74LS00.pdf (National)
Sieh mal, was da jeweils in den "absolute maximum ratings" steht.
Du bist ein Clown.
Cartman E. schrieb:
"Signetics Integrierte Logik-Schaltungen 1978-79" als "Maximum Ratings" auf Seite 27.
Und Du glaubst, daß das für alle 74LSxx egal welcher Hersteller das gilt? https://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn74ls00.pdf https://eater.net/datasheets/74ls00.pdf (Fairchild) https://wp.optics.arizona.edu/mnofziger/wp-content/uploads/sites/31/2016/08/74LS00.pdf (National) Sieh mal, was da jeweils in den "absolute maximum ratings" steht. Du bist ein Clown.
Zwei hab ichgesehen. 7V.
Harald K. schrieb:
Du bist ein Clown.
Häng dir ein Schnitzel um und geh mit dem Hund spielen.
Sowas von Clown!
Und Du glaubst, daß das für alle 74LSxx egal welcher Hersteller das gilt? https://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn74ls00.pdf https://eater.net/datasheets/74ls00.pdf (Fairchild) https://wp.optics.arizona.edu/mnofziger/wp-content/uploads/sites/31/2016/08/74LS00.pdf (National)
Und auch Signetics.
Das ist egal, wenn der Trick verwendet wird, wie es der Controller, der direkt den Schaltzustand an 230V erfassen soll.
Und auch Signetics
Zusammengefasst: kein Hersteller garantiert das die Eingänge 12V tolerant sind. Einzige Ausnahme waren mal in grauer Vorzeit einige wenige 74LSXX-Bausteine von Signetics (und das galt auch nur für den Betrieb bei den "Absolut Maximum Ratings", die man tunlichst nicht ausnutzen sollte).
Also eine Eigenschaft, die für die Praxis absolut irrelevant ist.

