EMV, LC Tiefpass, welche Grenzfrequenz?

Gast #4469166
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Um den EMV genüge zu tun brauche ich ein LC Tiefpass an meiner 
Schaltung, vor dem Spannungsregler (damit beginnt meine schaltung). Aber 
welche Grenzfrequenz nimmt man den da? Und man nimmt wirklich eine Spule 
in serie dann ein C von der spule zu gnd? Welche Werte sind da gängig? 
Oder ist die Zuleitung als L zu sehen?
#4471837
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ucc schrieb:

> Um den EMV genüge zu tun brauche ich ein LC Tiefpass an meiner
> Schaltung, vor dem Spannungsregler (damit beginnt meine schaltung). Aber
> welche Grenzfrequenz nimmt man den da? Und man nimmt wirklich eine Spule
> in serie dann ein C von der spule zu gnd? Welche Werte sind da gängig?
> Oder ist die Zuleitung als L zu sehen?

Hallo Ucc.

Welchen integrierten Spannungsregler hast Du denn im Einsatz?
Mit welcher Art von Störungen rechnest Du?

Deine Frage ist so leider nicht einfach zu beanttworten, weil LC-Filter 
vor den solchen Spannungsreglern kommen eher selten zum Einsatz.

Was aber gegen allfällig steile Störflanken immer angezeigt ist, sind 
ein- und ausgangsseitige Keramik-Kondensatoren mit typisch 100 nF, eng 
beim IC verlötet. Das auf jedenfall, trotz vielleicht vorgschaltetem 
LC-Tiefpass.

Meine Empfehlung.

Gruss
Thomas
#4473510
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Moin,

ucc schrieb:
> Aber
> welche Grenzfrequenz nimmt man den da?

Puh - schwierig, so allgemein. Ueblicherweise kennt man ja seine 
Pappenheimer bei einem bestimmten Geraet.
Ist auch die Frage, ob das dann den Rest der Welt vor Dreck aus deiner 
Schaltung schuetzen soll, oder umgekehrt...

Im Datenblatt vom LM317 von TI gibts ein Diagramm "Ripple Rejection vs. 
Frequency". Daraus koennte man ablesen, dass die so ab ca. 15 kHz 
schlechter wird - also koennte man an den Haaren das als Grenzfrequenz 
fuer einen Tiefpass heranziehen. So, dass dann ab 15kHz der Tiefpass die 
Siebung uebernimmt, weil der LM317 nicht schnell genug ist.

> Und man nimmt wirklich eine Spule
Ja. Oder einen Serien-R, wenns der Strom/Verlustleistung erlauben.

> in serie dann ein C von der spule zu gnd? Welche Werte sind da gängig?
Tja....mei... was halt so rumliegt oder im speziellen Fall gebraucht 
wird...

> Oder ist die Zuleitung als L zu sehen?
Eher nicht. Dann wuerden die Kondensatoren ziemlich 
gross/teuer/Niedrig-ESR-ig...


Gruss
WK
Gast #4473564
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Ich danke dir! Außerdem brauche ich einen Überspannungsschutz mittels 
einer Supressordiode. Meine Eingangsspannung vor dem Längsregler ist 
zwischen 9 und 30V. Welche Supressordiode/TranszorbDiode nimmt man denn 
da?
(Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #4473722
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ucc schrieb:
> Das weiss ich ja nicht. Das soll theoretisch ein Industriegerät sein.

Doch, das ist eine Vorgabe!

Und schon kannst Du die einschlägigen Normen abarbeiten.

3.3  HAREROD typische EMV Aufgaben – Richtlinien und Normen
3.3.1  Niederspannungs-Direktive (Richtlinie)
- EN 61010

3.3.2  EMV-Direktive (Richtlinie) / Fachgrundnormen
In der Praxis werden bei Immunität die höheren Industriepegel und bei 
Abstrahlung die niedrigeren Haushaltspegel angestrebt.

3.3.2.1  Störaussendung
DIN EN 61000-6-3 (Haushalte)
DIN EN 61000-6-4 (Industrie)

DIN EN 55011 CISPR 11 (ISM)
DIN EN 55022 CISPR 22 (ITE)

3.3.2.2  Störfestigkeit
DIN EN 61000-6-1 (Haushalte)
DIN EN 61000-6-2 (Industrie)

3.3.2.3  Basisnormen(Störfestigkeitsprüfverfahren)
EN 61000-4-1 (Übersicht)
EN 61000-4-2 (ESD)
EN 61000-4-3 (EM-Feld / HF-Einstrahlung)
EN 61000-4-4 (Burst  EFT  Electrical Fast Transients)
EN 61000-4-5 (Surge  CWS  Continuous Wave)
EN 61000-4-6 (Einströmung / HF-Leitungsgebunden)
EN 61000-4-11 (PQT  VoltageDips  Netzausfall)

Die Stichwortliste sollte bei der Websuche ausreichend weiterhelfen.

Vielleicht kann Dir der Betreuer Deiner Hausarbeit ein paar Tipps geben?

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