Kabelberechnung

Gast #2063889
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Hallo, ich bin mir nicht sicher ob dies das richtige Forum ist aber hir 
sind sicher genügend Elektriker.

Ich soll für einen Bekannten einen Leitung an einem BHKW berechnen. 
Könnt ihr mir sagen ob meine Berechnungen stimmen?

220KW 325A cosinus Phi 0,98 400V 3P

Ich muss erstmal wissen welche Verlustleistung an der Leitung abfällt:

1% sind 4V -> 4V*325A*0,98*Wurzel(3)=2,2kw

in Euro Pro Jahr 2,2kW  7000h  0,2Euro = 3080Euro pro Jahr

bei einem Verlust von 1% hat er ein Verlust von 3080 Euro pro Jahr

ist das Richtig?
Gast #2063901
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Jan schrieb:
> bei einem Verlust von 1% hat er ein Verlust von 3080 Euro pro Jahr

kommt darauf an wo der Zähler sitzt. Und woher kommt die Angabe von 1% 
verlust auf der Leitung? Ich dachte du willst estmal ausrechnen welcher 
Verlust wirklich auftritt. Dafür sollte man den Widerstand der Leitung 
aber wissen.
Gast #2063907
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Peter schrieb:
> kommt darauf an wo der Zähler sitzt. Und woher kommt die Angabe von 1%
> verlust auf der Leitung? Ich dachte du willst estmal ausrechnen welcher
> Verlust wirklich auftritt. Dafür sollte man den Widerstand der Leitung
> aber wissen.

am anderen Ende der Leitung, die EVUs wollen den Verlust doch nicht 
bezahlen
Gast #2063936
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Peter schrieb:
> Und woher kommt die Angabe von 1%
> verlust auf der Leitung?

lt. DIN VDE 0100-520 (525.1) sind 4% Spannungsfall vom Schnittpunkt 
Verteilungsnetz und Verbaucheranlage bis zum Abschlusspunkt eines 
elektrischen Verbrauchsmittel (Steckdose oder Geräteanschlussklemme) 
zulässig. Zur genauen Berechnung des Spannungfalls sollte man jedoch 
noch min. die Leitungslänge hinzuziehen. Anhand dessen kann man den 
Leitungsquerschnitt dimensionieren um die Verluste zu minimieren.
MfG
Gast #2063940
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HWK Meister schrieb:
> lt. DIN VDE 0100-520 (525.1) sind 4% Spannungsfall vom Schnittpunkt
> Verteilungsnetz und Verbaucheranlage bis zum Abschlusspunkt eines
> ..

Das ist schon klar, aber wenn das Kabel vom BHKW nur 2m Lang ist und 
ausreichen dick - dann hat man nur 0.1%.

Die Rechnung bezieht sich also auf den Maximalen Verlust und nicht auf 
den Realen.
Gast #2063953
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Du musst erstmal aufschreiben, was für ein Kabel Du überhaupt hast.

In der Regel wird das Kupfer sein, Aluminium ist aber auch noch gängig. 
Dazu passend gibt es dann die spezifischen Widerstände bzw. deren 
Kehrwert - den Leitwert.

Welchen Kabelquerschnitt hast Du und welche Länge hat das Kabel?

R = (q*l)/A

q: spezif. Widerstand. Cu: 20°C 0,0178 (Ohm*mm^2/m), Al: ,0,29 
Ohm*mm^2/m
l: Länge des Kabels
A: Querschnitt.

Dann kannst Du den Spannungsabfall in dem Kabel über den Widerstand 
berechnen und über den Strom I mit P = U*I die Verlustleistung 
berechnen.
Gast #2063959
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Noch ein kleine Denksport-Anmerkung.

Die Verluste in € sind aber größer als die Kabelverluste. Denn man 
speist ja weniger "spannung" ein und diese geht quadratisch in die 
Übergabe-leistung ein. Also man hat einerseits den Verlust vom Kabel und 
dann noch den Verlust durch die geringere Einspeisung.
Gast #2064080
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Ihr macht euch viel zuviele Gedanke. Die Länge ist erst einmal nicht so 
wichtig. Ich habe errechnet welche verluste auf der Leitung sind und 
wieviel das im Jahr kostet. Danach kann ich anhand der Kosten im Jahr 
und der Kosten für die Leitung errechnen was günstiger ist.

Bitte Frage lesen und Beantworten Danke
Gast #2064116
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Jan schrieb:
> Ihr macht euch viel zuviele Gedanke. Die Länge ist erst einmal nicht so
> wichtig. Ich habe errechnet welche verluste auf der Leitung sind und
> wieviel das im Jahr kostet. Danach kann ich anhand der Kosten im Jahr
> und der Kosten für die Leitung errechnen was günstiger ist.

Also dein Programmchen würde ich mal stark anzweifeln:
1. ist es nicht egal ob man 10m oder 100m Leitung verlegt.
und 2. sind deine Verluste bei 185mm² größer als 1%

Ich war mal so frei und hab die Leitungen für CU durchgerechnet (siehe 
Anhang)

MfG
Angehängte Dateien:
Gast #2064200
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Peter schrieb:
> Jan schrieb:
>> Ich habe errechnet welche verluste auf der Leitung sind
>
> wie schon oben geschrieben, du kannst ohne den Widerstand der Leitung
> gar nicht die Verluste berechnen. Woher weisst du denn das die Leitung
> 1% verlust hat?

das habe ich so festgesetzt um zu rechnen wie viel dann 1,5 2 oder 0,5% 
verlust ausmachen
Gast #2064219
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Jan schrieb:
> Ich möchte doch erst in einem späteren schritt den Querschnitt berechen
> aber erst mal muss ich wissen wann ein größerer Querschnitt teuer wird
> als die verluste die man damit einsparen kann.

Dafür wirst du trotzdem den Leitungsquerschnitt auslegen müssen.
Die Grundlage für den Bezugspreis deiner Leitung ist nunmal der 
Querschnitt, die Länge und der aktuelle Kupferzuschlag.
Den Kupferzuschlag nennt dir dein Lieferant im entsprechenden Angebot, 
jedoch dafür wirst du Ihm die beiden anderen Größen nennen müssen.

MfG
Persönliche Seite #2064377
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Hi,
wenn ich bei 4V UV gegenrechne:

325A * 0,98 * 396V(4V sind ja weniger)*1,73
ca 218 KW

220KW-218KW = ca 2KW (an die Umwelt)

Ich erspar mir die Kommastellen.

1% UV ist zw. HA und Zähler vom EVU vorgeschrieben.
In Deinen Fall zw. Generator und Zähler. Würde ich
auch so anstreben.

Ich rechne das hier nicht mit einer prof. SW vor, aber ich würde
zB. die Demo von Instrom für weitere Berechnungen nehmen.

Ich hab solche Aufgaben oftmals bei Photovoltaikanlagen. Eine
Querschnittserhöhung rechnet sich sehr schnell. Beachte aber,
das die Schaltanlagen mit den Kabelquerschnitten/Parallelkabeln
mit wachsen mussen.

Wigbert

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