> Dennis schrieb:
> Klar ist mir jedoch noch immer nicht wie die Begrenzung beim LM317
> funktioniert aber vielleicht erschließt sich mir der Sinn beim Vertiefen
> der OPV Grundlagen.
Hallo,
vielleicht kann ich etwas zur Aufhellung beitragen.
1. Die Boosterschaltung mit dem LM317, Trans. und R3 verteilt den Strom
so, dass ab ca. 20mA der Strom vom Transistor MJ4502 übernommen wird.
2. Dieser Strom über den Trans. wird über R3 gemessen (0,2 Ohm)
Pro 1 A fallen über R3 also 200mV ab.
Man kann den auch etwas größer machen, wenn man nicht so hohen Strom
braucht bzw. der Trafo diesen nicht liefern kann.
3. Der OPV hängt mit +In direkt an der Ausgangsspannung.
Der andere Eingang -In hat eine Spannung, die über den Spannungsteiler
von LM317-Adj nach +R3 reicht.
Die Adjustspannung ist aber genau die Referenz vom LM317, welche
zwischen Adj - Out = 1,25V ist.
4. Der Umschaltpunkt der Strombegrenzung ist genau da, wo die Spannung
an -In = +In ist. Mit R5 = 330k und R2 = 250k kann man also rechnen
-> 330k/1,25V = 250k/x -> x = U_R2 = 1,25V x 250/330 = U_R2 = 0,94V
Mit 0,94V über R2 sollte die Begrenzung also bei knapp 5A ansprechen.
5. Wenn der Eingang -In am OPV positiver wird als +In geht der Ausgang
nach unten (gegen -Ub = -6V).
Dabei zieht er auch das Adj-Pin mit runter, so dass auch die
Ausgangsspannung runter geht.
Angenommen der OPV schafft bei -Ub = -6V am Ausgang ca. -4V, dann fallen
über die LED D3 und D1 ca. 2,5V ab.
Am Adj-Pin hat man dann noch ca. -1,5V.
Dazu komm noch die Referenzspannung zw. Adj-Out = 1,25V. Damit kann der
Ausgang tatsächlich bis auf 0V runter gezogen werden.
Ich finde diese Schaltungen allerdings nicht so toll.
Wenn man schon eine laborstromvers. mit Strom und Spannungsregelung
aufbauen will, dann kann man es auch gleich richtig machen.
Hier kannst du auch mal stöbern, vor allem im Unterverzeichnis
"Alte_NT".
Ist aber vieles nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand der Technik.
Gruß Öletronika