Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem Labornetzteil aber noch nicht so recht
fündig geworden.
Anforderungen: - einstellbar Ausgangsspannung
- 0-60VDC
- 200W
- 1 Kanal genügt
- einstellbare elektronische Strombegrenzung
- Preis egal
War schon bei Heinzinger, Agilent, Hameg und habe auch die
Parametersuche bei Farnell und RS benutzt, aber leider ohne brauchbares
Ergebnis. Wo kann man noch schauen? Oder ist es sinnvoller ein
Labornetzteil mit 2 galvanisch getrennten Ausgängen in Reihe zu
schalten?
Gruß Peer
Fralla schrieb:> Aber Statron NT würde ich keins kaufen!
Zwingt Dich ja auch keiner. Aber eine Begründung würde mich mal
interessieren. Denn ich wüsste jetzt nichts schlechtes zu berichten.
>Zwingt Dich ja auch keiner.
Zum Glück.
>Aber eine Begründung würde mich mal interessieren. Denn ich wüsste jetzt >nichts
schlechtes zu berichten.
Schlechte Regelung. Die Spitzen bei Ein/Auschalten haben sie wohl im
griff. (was ohnehin eine Frechheit war) Aber geschaltete stark Induktive
Lasten sind ein Proble . Weiter haben alle Probelem einen geschalteten
LC Schwingkreis mit niedriger char. Impedanz auszuregeln. Frag sich wer
das braucht? Ja ich brauch das, für gewisse Tests. Und Agilent, selbst
die aus der HP, Zeit haben damit kein Problem, ok sind/waren etwas
teurer.
Deshalb hab ich auch gefragt für welchen Zweck es gebraucht wird. Die
Verarbeitung/Qualität von Statron ist ja eh in Ordnung.
MFG
mhh schrieb:> Zwingt Dich ja auch keiner. Aber eine Begründung würde mich mal>> interessieren. Denn ich wüsste jetzt nichts schlechtes zu berichten
Wir haben in der FH ein Statron Netzteil 30V 32Amp hat es glaube ich.
Wenn man diesem Netzteil 25Amp bei 24V entnimmt, ist es exakt 10 Minuten
lang professionell. Dann schaltet es wegen Überhitzung ab. ( Einmal war
es sogar abgeraucht, und wir mussten es reparieren ). Für solche
Leistungen ist der Kühlkörper hoffnungslos unterdimensioniert. Erst ei
kräftiger Lüfter auf dem Kühlkörper nachträglich montiert hat eine
Dauerstromentnahme zugelassen.
Selbst Agilent ist von solchen Problemen nicht unberdingt frei.
Ralph Berres
>Wenn man diesem Netzteil 25Amp bei 24V entnimmt, ist es exakt 10 Minuten>lang professionell. Dann schaltet es wegen Überhitzung ab.
Der wahsinn. Nicht Vollastfest zu sein ist bei den Preisen einfach ein
Nogo.
>Selbst Agilent ist von solchen Problemen nicht unberdingt frei.
Kann natürlich sein. Ich verwende oft Agilent DC Quellen (N8700 Serie)
für 100V-400V bis 5kW. Die sind 100% Vollastfest.
Die älteren aus HP Zeit(6670 Serie) muss man hin und wieder vom Staub
befreien, die verstopfen mit der Zeit. Sind jedoch in Bezug auf
Spannungsgenauigkeit und Regelverhalten erstklassig.
Für 100% Vollgas über lange Zeit sind Chroma, PCD, Ametek Top. Sind
teiweise auch extre für Burin-In gemacht. Die laufenbei uns oft Monate
auf 100%.
Die neue Serie von Magnapower, TS 3
(http://www.magna-power.com/products) muss noch zeigen was sie können,
ob sie effizient sind oder die Kühlung grenzwertig....
MFG
Da sieht man, daß jeder Hersteller seine Daseinsberechtigung hat. Die
Anwendungen sind entscheidend. Das macht es auch eigentlich unmöglich,
Suchenden Empfehlungen auszusprechen. Zumal die meisten Portemonaise aus
Zwiebelleder sind (Augen tränen beim reinschauen).