Perlenk schrieb:
> Hallo,
> ich spiele mit dem Gedanken mir beim großen C ein getaktetes regelbares
> Labornetzteil zu kaufen, da es für das gleiche geld den doppelten Strom
> abgeben kann wie ein lineares.
Was natürlich schon ein massiver Vorteil für Schaltnetzteile ist.
> Hat jemand mit getakteten Labornetzteilen (z.B von Voltcraft) schlechte
> Erfahrungen gemacht, was Störung von µ-Elektronik und z.B. Bussysteme
> angeht?
Wenn eine gewisse Mindestentstörung vorgenommen wird, sollte es bei
digitalen Schaltungen keine Probleme geben. Schliesslich werden die
ja auch sonst überwiegend mit Schaltnetzteilen versorgt.
Probleme wirds eher mit analogen Schaltungen geben. Eine PT100-
Auswertung z.B. würde ich lieber mit einem analogen Regler
versorgen. Im Laborbereich würde ich zusätzlich ein kleines Analog-
netzteil mit z.B. 2 x 5...15V und ca 0,5A verwenden. Das kann man
auch leicht selbstbauen.
> Ich steuere hin und wieder in Verbindung mit CAN o. ä. größere
> Gleichstrommotoren mit 12V 5 Amp an und befürchte Störungen bei offenem
> Testaufbau auf dem Labortisch.
Da fürchtest Du zu recht, aber das liegt dann eher an Deinem schlechten
Aufbau. :-) Leistungs- und Steuerkreise sollten immer voneinander
entkoppelt werden.
Gruss
Harald