Labornetzteil mit Strom UND Spannungsbegrenzung

OP #6167879
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Hallo allerseits,

um meine Werkstatt etwas professioneller auszurüsten benötige ich ein 
Labornetzteil.

Es soll 0-60v DC liefern bei minimum 5A.
Wichtig wäre mir, dass ich eine Spannungsobergrenze und Stromobergrenze 
definieren kann, die ZUGLEICH gilt. Mir ist klar, dass dann meistens 
entweder die Spannung oder der Strom tiefer ist, wichtig wäre mir nur, 
dass beides zeitgleich begrenzbar wäre... gibts sowas für moderates Geld 
am Markt?

Danke für eure Ratschläge.
#6167892
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Spoe N. schrieb:
> Es soll 0-60v DC

Da wird die Luft schon dünn und die Kosten höher.
Brauchst du wirklich eine so hohe Spannung bei 5A.

Dann würde ich zu einem 2-Kanal Gerät mit 2 galvanisch getrennten 0-30V 
und 0-5A Kanälen raten. Die kann man dann in Reihe schalten.

Spoe N. schrieb:
> Wichtig wäre mir, dass ich eine Spannungsobergrenze und Stromobergrenze
> definieren kann, die ZUGLEICH gilt. Mir ist klar, dass dann meistens
> entweder die Spannung oder der Strom tiefer ist

Das ist der Normalfall. Das hat jedes Labornetzteil. Die 
Spannungsregelung ist normalerweise aktiv und bei zu hohem Strom 
übernimmt die Stromregelung.

Oder zwei Geräte wie dieses:
https://www.reichelt.de/labornetzgeraet-0-30-v-0-5-a-stabilisiert-programmierbar-rnd-320-ka3005p-p212042.html
Gast #6167907
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Udo S. schrieb:
> Dann würde ich zu einem 2-Kanal Gerät mit 2 galvanisch getrennten 0-30V
> und 0-5A Kanälen raten.

Ein Doppelnetzgerät mit 2 mal 30 Volt halte ich gerade für den 
Laborbereich auch für vielseitiger. Dann kann man auch eine 
Dual-Spannungsversorgung für Operationsverstärker und NF-Endstufen 
realisieren.
Gast #6167958
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Spoe N. schrieb:
> Wichtig wäre mir, dass ich eine Spannungsobergrenze und Stromobergrenze
> definieren kann,

Das ist das Kennzeichen eines Labornetzteils. Alle anderen würde ich nur 
Netzteil (ggf. im Labor stehend) nennen.

> Es soll 0-60v DC liefern bei minimum 5A.

60V ist ungewöhnlich (weil das dann keine berührbare SELV Kleinspannung 
mehr darstellt), aber wie wäre es mit 2 x 30V/5A in Reihe ?

Man sollte sich dann noch Gedanken machen ob man ein Schaltnetzteil 
will, oder ein Lineargeregeltes. Und ob es professionell oder 
Hobbyistenniveau sein darf. Ein Ärgernis sind rauschende Lüfter.

Danach kann man dann auswählen. Bei den Korad darf es nicht überraschen, 
wenn nach mutwilligem Kursschluss mal eben die Spannung für immer weg 
bleibt.

Obwohl Labornetzteile eigentlich genau das überleben müssten.
Gast #6168169
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Udo S. schrieb:
> Dann würde ich zu einem 2-Kanal Gerät mit 2 galvanisch getrennten 0-30V
> und 0-5A Kanälen raten. Die kann man dann in Reihe schalten.

Du bist sicher, dass man das mit jedem Labornetzteil schadlos machen 
darf?
Ich jedenfalls nicht, das sollte schon vom Hersteller spezifiziert sein.
#6168344
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Manfred schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Dann würde ich zu einem 2-Kanal Gerät mit 2 galvanisch getrennten 0-30V
>> und 0-5A Kanälen raten. Die kann man dann in Reihe schalten.
>
> Du bist sicher, dass man das mit jedem Labornetzteil schadlos machen
> darf? Ich jedenfalls nicht, das sollte schon vom Hersteller spezifiziert
> sein.

Blind würde ich die Ausgänge auch nicht zusammenschalten. NTs die das 
können haben oftmals eine Trackingfunktion, die aber eingeschaltet 
werden muss.

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