Von dem Bild denke ich auch dass die "Explosion" nichts mit den Panels
direkt zu tun hat. Man sieht auch keine Schmauchsupren von nem Kabel
oder so das verdampft wäre.. Sieht fast aus als wäre da was reingekracht
oder, ja, das Dach hat sich entspannt - wobei der Schaden schräg über
das Dach verläuft, so sollten sich die Dachelemente nicht bewegen, oder
?
Ich denke da ist was eingeschlagen.
Daniel schrieb:> Ich denke da ist was eingeschlagen.
War auch mein Gedanke beim Bild von ganz oben. Ich denke tatsächlich an
einen kleinen Meteoriten.
Für ne Explosion sieht das zu lang und zu unförmig aus.
Helge schrieb:> Vielleicht zu hohe Temperatur
Thermische Verspannungen durch Ausdehnung wäre jetzt auch mein Verdacht.
Die Befestigung meiner Pilot-Solarpaneele hat im Sommer auch gearbeitet.
Diese Befestigungen am Dach mußte ich etwas nachziehen.
Manche Autobahn hatte bei Sommerhitze totale Verwerfungen. Dann kommen
Betonplatten plötzlich hoch wie eine Sprungschanze.
Ich hab einal ein Flachdach gesehen mit Riesenblase obendrauf. Die kommt
immer, wenns brüllheiß ist, sagte der Besitzer. Doppelte Bahnen,
luftdicht verschweißt. An sowas dachte ich.
Helge schrieb:> Ich hab einal ein Flachdach gesehen mit Riesenblase obendrauf. Die kommt> immer, wenns brüllheiß ist, sagte der Besitzer. Doppelte Bahnen,> luftdicht verschweißt. An sowas dachte ich.
Gute erklärung. Auf einem bild sieht man solche folienbahnen über die
panels geworfen.
Aber dass das dann so schnell und "explosiv" hochploppt und sogar eine
ganze Reihe an Panels einen Meter verschiebt? Da ist doch eher irgendwas
mit brennbarem Gas unterwegs gewesen. Elektrischer Schwelbrand mit
Rauchgasexplosion (seitdem ich mal live gesehen habe, wie ein Kabelbrand
so einen kleinen Strassenverteiler gesprengt hat, hab ich da echt
Respekt vor so "harmlosen" Rauch...), Gasleck, Verwesungsprozesse,
verdampfte Lösungsmittel, irgendwie sowas, was sich unter der Dachhaut
ansammeln kann.
EngelAloisius schrieb:> Gute erklärung.
Für 100m weit geflogene Panels?
Also wenn das kein Einschlag von was auch immer war, dann muss es
mindestens eine Explosion gewesen sein. Kann ja sein, irgendwas ist in
der Hitze ausgedünstet, hat sich zu einem Gemisch angereichert...
Zitat aus der Zeitung:
>> «Die ganze Anlage – 5000 Quadratmeter Solarpanels, die pro Jahr rund ein >>
Megawatt Strom liefern – bleibt vorerst vom Netz getrennt.»
5.000mq Solarpanels => ein Megawatt Strom?? Klingt irgendwie unseriös.
Warum sollten Platten explodieren und dann auch noch Diagonal über
verschiedene Strings? Sieht aus wie wenn irgendwer etwas aus großer Höhe
abgeworfen / verloren hätte und das da einschlug. Der gemeine 0-Ahnungs
Beamter vor Ort schreibt halt was ins Protokoll was er mit seinem
Horizont erschließen kann.
Elektrofan schrieb im Beitrag #7147885:
> Ein weiterer Beleg für die Kompetenz "unserer" (regierungskonformen?)> Presse:
Du musst zwischen schneller Information und gründlicher leidlich
sattelfester Information wählen. Entweder oder. Die Kundschaft der
Medien, also wir alle, hat sich weitgehend darauf geeinigt, möglichst
schnelle Information zu bevorzugen. Für gründliche Information braucht
man Zeit und Geld, und beides fehlt, weil nachfolgende Information wenig
Eindruck macht, wenig Seiten verkauft.
Journalisten sind keine Alleskönner. Sie haben diesen Beruf vielleicht
auch deshalb gewählt, weil ihnen MINT nicht liegt. Also sollte man auch
nicht von ihnen erwarten, physikalische Aspekte zu beherrschen, die man
als MINTler für selbstverständlich hält.
Das bedeutet, du hast eine Art Holschuld, dich ggf präziser zu
informieren, als ein schnell gemachter Artikel in der Lokalzeitung oder
einer Nachrichtenagentur hergibt. Unterlässt du das, gehst statt dessen
beim ersten Infofetzen an die Decke und legst dich damit bereits fest,
trägst du am ASAP-News-System selbst eine erhebliche Mitschuld.
Hans B. schrieb:> Kann die Dachabdichtung (Bitumen? Folien? Beschichtungen?) unter Hitze> entzündliche Gase in relevanten Mengen abgeben?
Gemäss SwissSolar geht es wohl in diese Richtung:
„Aus verlässlicher Quelle wissen wir, dass die Ursache eine Verpuffung
war. In einem partiellen Dachbereich ist unbekanntes Gas ausgetreten.
Dieses hat sich unter der Drainagematte gesammelt und ist explodiert.
Die Photovoltaikanlage war also nicht der Grund für die Explosion.“
Dummes Geschwätz der Presse.
Das 2. Bild (1 x auf Pfeil rechts klicken) zeigt klar und deutlich das
das SOLAR-TEIL NICHT !!!! Explodiert ist.
Unter den Solarteil und UNTER der Deckenschutzplane hat sich irgendwas
gebildet das so starken Druck aufgebaut hat, das es das Panel aus der
Verankerung gerissen hat.
k.a. was aber so was ist wie ein dicker Luftballon. Der Druck kann
richtig heftig sein. Besonders bei Dachfolie die nicht so schnell reißt.
Mike R. schrieb:> Laut einem Anwohner soll es wohl eher eine Windhose gewesen sein:
Der stand wohl zu lange in der Sonne ... also Windhosenschaden sieht
anders aus.
Nächstens erzählt noch einer was von Kugelbitzen oder "Micro Black Hole"
nach Penrose. Schließlich steht das LHC als möglicher Generator für
Micro Black Holes auch in der Schweiz ;-)
https://de.wikipedia.org/wiki/Micro_Black_Hole
Schlaumaier schrieb:> Unter den Solarteil und UNTER der Deckenschutzplane hat sich irgendwas> gebildet das so starken Druck aufgebaut hat, das es das Panel aus der> Verankerung gerissen hat.
Vielleicht liegt darunter das WC. Vielleicht saß in Kabine 1 jemand hat
zuviel Bohnen gegessen und in Kabine 2 jemand der heimlich geraucht hat?
Möglich ist alles
F104G schrieb:> Vielleicht liegt darunter das WC. Vielleicht saß in Kabine 1 jemand hat> zuviel Bohnen gegessen und in Kabine 2 jemand der heimlich geraucht hat?
Wäre sogar möglich. Fäulnis-Gase haben schon Explosionen verursacht. Und
die Hitze hilft gewaltig dabei. Da muss nur irgendwo ein Leck in irgend
einer Leitung sein.
Als Ursache würde ich einen elektrischen Defekt an einer der Panele
vermuten, der zu einem Funken oder Schwelbranch geführt hat. Dieser hat
den Staub (der gegebenefalls gerade durch eine Windböe ein besseres
Mischungsverhältnis bekam) unter den Panelen zum explodieren gebracht.
Christoph Z. schrieb:> Meine Theorie: Flachdach, stehendes Wasser, Viel Gleichspannung> und> Gleichstrom, Isolationsschaden, Elektrolyse, Knallgasexplosion....
Gefällt mir :-)
oszi40 schrieb:> Manche Autobahn hatte bei Sommerhitze totale Verwerfungen. Dann kommen> Betonplatten plötzlich hoch wie eine Sprungschanze.
und da kann ich es nicht so ganz nachvollziehen,
dass man heute kilomerweit Schienenstränge mit Thermit
zusammenschweisst.
Wie wird denn da das Ausdehnen und Zusammenziehen abgefangen?
●DesIntegrator ●. schrieb:> oszi40 schrieb:>> Manche Autobahn hatte bei Sommerhitze totale Verwerfungen. Dann kommen>> Betonplatten plötzlich hoch wie eine Sprungschanze.>> und da kann ich es nicht so ganz nachvollziehen,> dass man heute kilomerweit Schienenstränge mit Thermit> zusammenschweisst.> Wie wird denn da das Ausdehnen und Zusammenziehen abgefangen?https://de.wikipedia.org/wiki/Gleisverwerfung
Christoph Z. schrieb:> Knallgasexplosion....
Wasserstoff ist zu leicht flüchtig. Diese Spurlänge wäre damit nicht
plausibel, aber wäre der passende Zünder für eine zusätzliche
Staubexplosion.
> Diese Spurlänge wäre damit nicht plausibel
Warum nicht? Es reicht wenn die Kabel in einem Rohr oder ev. sogar in
oder unter einer Bitumenfolieschicht verlegt wurden. Zudem, bei mehr als
10kW elektrischer Leistung entsteht eine Menge H2 und das Gemisch ist
zwischen 5% und 95% zündfähig!
Christoph Z. schrieb:>> Diese Spurlänge wäre damit nicht plausibel>> Warum nicht? Es reicht wenn die Kabel in einem Rohr oder ev. sogar in> oder unter einer Bitumenfolieschicht verlegt wurden. Zudem, bei mehr als> 10kW elektrischer Leistung entsteht eine Menge H2 und das Gemisch ist> zwischen 5% und 95% zündfähig!
Das Wasser ist gar nicht so leitfähig!
> Das Wasser ist gar nicht so leitfähig!
Bei bis zu 900V und möglichen Strömen >10A, dazu noch etwas Metallsalze
von den Kabeln leitet das dann mehr als gut genug! Das erzeugt massig
Wasserstoff und wenn das Wasser dann zersetzt oder verdampft ist,gibt es
einen kolossalen Lichtbogen!
Da interessiert erst mal nur der Ausloeser. Der Lichtbogen beim Abheben
des ersten Panels wird nicht ohne gewesen sein. Wenn da noch etwas
mitexplodiert sein sollte, waere das ein Sekundaereffekt, der spaeter im
genauen Bericht steht.
Dieter schrieb:> Da interessiert erst mal nur der Ausloeser. Der Lichtbogen beim Abheben> des ersten Panels wird nicht ohne gewesen sein.
Klor hat immerhin gereicht das Panel aus der Verankerung zu reißen. Und
DIE ist für gescheite Windlasten ausgelegt.
Weshalb ich nie an eine Explosion der Planels gedacht habe. Da sind mir
zu Viele ganz geblieben. Eine Explosion sieht anders aus.
Sergei schrieb:> "Am Donnerstag folgt nun die Berichtigung der Polizei: Ermittlungen> hätten ergeben, dass eine Windhose die Solaranlage beschädigt hatte.">> https://www.20min.ch/story/windhose-beschaedigte-solarpanels-auf-coop-einkaufszentrum-640190178893
Das ist aber nicht in Ordnung, wenn Du hier offizielle
Ermittlungsergebnisse
bereitstellst, während ein weltbekannter Forenexperte bereits mittels
Ferndiagnose feststellte, daß das gar nicht sein kann!
Martin S. schrieb:> Die Leute da draußen sind wie die Leute hier: labern den größten> Bockmist um auch mal im Rampenlicht zu stehen...>> Windhose ohne Gewitter. Wer kennt sie nicht? Und diese gefährlichen> 100km/h... die können schonmal die halbzentnerschweren Platten hundert> Meter durch die Luft schleudern. Mit einem lauten knall.
Georg A. schrieb:> Naja, schon sehr zweifelhaft...
Natürlich war das keine Windhose. Aber will man sowas hier sagen? Die
Leute glauben doch alles, was irgendwelche zufällig in diese Position
gerutschten Experten sagen. Insbesondere, wenn es in gedruckter Schrift
steht...
Nicht selten bekommt man sowas nie raus, aber irgendwas muss halt im
Bericht stehen.
Und Morgen steht dann in Boulvardpresse, dass die Bohnen Schuld waren,
weil es davor ein Sonderangebot an Bohnen gab und die Schnäppchenjäger
zufällig alle wieder im Geschäft waren. Die Gase der Bohnen stiegen nach
oben durch die Entlüftungsschlitze, konnten aber wegen der Panele nicht
schnell genug entweichen, weshalb es zur Explosion kam. Weil die
Personen gerade alle im Geschäfft auf Sonderangebotsschnäppchenjagd
waren und sich nicht draußen aufhielten, wurden glücklicherweise keine
Personen ernstlich verletzt. Es werden noch Zeugen gesucht ....
So wird daraus eine Story. Vielleicht gibe es noch bessere Ideen.
Uwe S. schrieb:> Natürlich war das keine Windhose. Aber will man sowas hier sagen? Die> Leute glauben doch alles, was irgendwelche zufällig in diese Position> gerutschten Experten sagen. Insbesondere, wenn es in gedruckter Schrift> steht...
Das Forensische Institut Zürich kann sich natürlich nicht mit µc.net
messen, was Expertentum in allen denkbaren und undenkbaren Fragen
angeht. Vielleicht sollte man hier einen Expertenrat einrichten, an den
sich Forensiker aller Länder richten können.
Dieter schrieb:> Und Morgen steht dann in Boulvardpresse, dass die Bohnen Schuld waren,> weil es davor ein Sonderangebot an Bohnen gab und die Schnäppchenjäger> zufällig alle wieder im Geschäft waren.
Leider wurde eine Explosion ausgeschlossen, ebenso Manipulation oder
Sabotageakt. Absichtliche oder unabsichtliche Auswirkungen von Bohnen,
ob weissen, grünen, roten oder blauen, kommen folglich nicht in
Betracht. Auch wenns noch so schön stänke.
U. B. schrieb im Beitrag #7149117:
> (lt. GG. deutschen) sog. "Souveräns", der seit H. Kohl eher noch> weniger zu melden hat, als vorher: nämlich NULL,
Steht im Grundgesetz irgendwo ein Recht auf eine Existenz als passive
Sofakartoffel drin, der stets eine perfekte Unterrichtung in allen
Lebenslagen passend zu persönlichen Grundeinstellung zu garantieren
wäre?
Sehr souverän klingt es jedenfalls nicht, wenn man die Folgen des
eigenen Verhaltens im Umgang mit Ereignissen und Nachrichten stets
anderen Leuten in die Schuhe schiebt und jedwede eigene Aktionen zur
Informationsgewinnung mit dem Verweis auf den Rundfunkbeitrag ablehnt.
> jede Menge an nichtgesehene GEZ,
Ich hoffe doch du zahlst wenigstens den Schweizern dafür? Die wären
dafür ja zuständig. Oder hältst du es für die Pflicht der deutschen
Tagesschau, in der Sauregurkenzeit jede mongolische Toilettenimplosion
mit mindestens 90 Sekunden zu würdigen?
Leider sind auch hier die Verhältnisse verwildert. War man früher im
Grenzbereich noch in der Lage, auf Deutscher Seite das Schweizer
Fernsehen auf politische Korrektheit abzuschnorcheln, geht das seit ein
paar Jahren nicht mehr. Nur noch zahlende Kundschaft darf ran.