Erfahrungstier schrieb:
> Sowohl ISE als auch Quartus funktioniert wunderbar!
Ja, funktionieren beide gut, auch unter 64bit.
Allerdings haben sich sowohl die ISE-, als auch die Quartus-Leute wenig
Mühe bei der Zusammenstellung eines ordentlichen Pakets gegeben. Vor
allem hinsichtlich Libraries/Abhängigkeiten und unnützerweise mehrfach
vorhandenen Files. Da kann man aber ganz gut selber nacharbeiten (z.B.
ein paar Libs raussschmeissen, so dass Libs der Linux-Distri verwendet
werden).
Bei ISE nervt unter Linux, dass ein paar Sachen (z.B. Pin Planner) durch
ein Wine-ähnliches, aber uraltes Emulationslayer Linux-"kompatibel"
gemacht wurde. Da wäre man ggf. mit der Windows-Software+Wine besser
gefahren.
Quartus erscheint da runder, mehr aus einem Guss.
Jetzt wo ich etwas mehr in die Sache einzutauchen beginne, habe ich aber
den Eindruck, dass ISE grundsätzlich mehr Infos darbietet, bzw.
Eingriffsmöglichkeiten bietet (nicht, dass ich schon so weit wäre, das
auch auszunutzen...).
Bei beiden ist mir noch nicht klar, wie ich die Abläufe auch "headless"
à la Makefile schreiben, make... hinbekomme.
Schade ist, dass zumindest die freie VHDL-Welt nicht so gut vertreten
ist. GHDL scheint nicht sonderlich aktiv. Hingegen scheint für die
"Verilogger" Icarus Verilog recht gut zu sein und aktiv entwickelt zu
werden.
Zum Board:
Das DE0nano habe ich auch, aber nur, weil ich es recht günstig erstehen
konnte. Sonst hätte ich mir eher eine FPGA-Karte von MESA geholt, die
sind auch fit für "echte" Anwendungen.
Ein Board mit vielen Features ist m.E. nur für den ersten
Motivationsschub gut, damit man was "echtes" sehen kann. Danach wird man
mehr und mehr in die Simulation eintachen.