Hallo zusammen!
Ich benötige dringend einen Denkanstoß, eventuell kann mir ja hier
jemand helfen.
Für ein Physikprojekt (FOS) soll ein Flugapparat gebaut werden.
Die Aufgabenstellung habe ich der Einfachheit halber mal angehängt.
Ich bin für jeden Denkanstoß dankbar!
Schöne Weihnachtszeit vorab!
Peter II schrieb:> ich würde ein Zeppeline mit Helium bauen.Relais schrieb:> Heliumballon der die 4 Batterien trägt :-p
Aufgabenstellung:
"Der Gerät darf nichts enthalten, das leichter als Luft ist"
Klingt für mich erstmal nach kleinem Heli / Segelflieger...
Wobei ja nicht definiert ist, was "Der Gerät" wirklich darstellen soll.
Kann also auch eine Kugel (>30g) in einer Plexiglasröhre sein,
die von unten mit Luft durchströmt wird...
Heliiiuuuummm schrieb:> "Das Gerät darf nichts enthalten, das leichter als Luft ist" - steht> zumindest auf dem Zettel.
das musste man ja übersehen.
Ist Vakuum leichter als Luft?
Dürft ihr das Teil steuern per Fernbedienung?
Es gibt doch diese Styropor-Flieger mit kleinen Propellern.
Wenn ihr das nicht steuern dürft, müsst ihr euch nur überlegen wie ihr
ihn dann wieder findet...
Heliiiuuuummm schrieb:> "Das Gerät darf nichts enthalten, das leichter als Luft ist" - steht> zumindest auf dem Zettel.
Ich kann so eine Aussage auf dem Zettel nicht finden. Wo steht das?
Es gibt überhaupt keine Aussage in Bezug auf ein spezifisches Gewicht.
Nur in Bezug auf absolute Gewichte. Z.B. die 30 Gramm.
Fledermausdetektor schrieb:> Aufgabenstellung:>> "Der Gerät darf nichts enthalten, das leichter als Luft ist"
- Plexiglaswanne so groß wie möglich, dass das Gewicht gerade noch passt
- Schale aus Alufolie
- https://de.wikipedia.org/wiki/Schwefelhexafluorid
erfüllt die Aufgabe "leichter als Luft" zu 100% ;-)
und die Wanne "fliegt" am längsten
Hingucker schrieb:> Ich kann so eine Aussage auf dem Zettel nicht finden. Wo steht das?
ich musste auch 3 mal suchen - es ist handgeschrieben im oberen drittel.
Einen Behälter der einen Fallschirm enthält, mittels Katapult nach oben
schleudern. Bevor der Rückfall beginnt, öffnet sich der Fallschirm und
hält den Behälter noch 'möglichst lange' in der Luft.
Da Eleganz und Charme verlangt ist, den Fallschirm mit stilvollen
Motiven bemahlen.
Ups. Ich habe die handschriftliche Notiz übersehen. Sorry.
Aber man sollte das vielleicht mal hinterfragen.
@ TO
Ist das wörtlich so gesagt worden? Oder ist das Dein Versuch, den Satz
mit den 30 Gramm neu zu formulieren? Es ist klar, dass das eine vom
absoluten Gewicht handelt, dass andere vom spezifischen Gewicht.
Falls das nämlich irgendwie aus Versehen hineinkam, wäre ein
Helium-Ballon, der mindestens 30g Masse hat, durchaus zulässig.
Kühl S. schrieb:> Einen Behälter der einen Fallschirm enthält, mittels Katapult nach> oben> schleudern.
Das Widerspricht ja dem Punkt mit der eigenen Kraft nach oben...
MWS schrieb:> Da keine Mindestflughöhe angegeben ist, ist per Definition ein Gerät mit> Luftkissen ausreichend und wird auch am längsten in der Luft bleiben.
nein wird es nicht, man hat ja nur einen begrenzen Energievorrat.
Heliiiuuuummm schrieb:> "Das Gerät darf nichts enthalten, das leichter als Luft ist"
jetzt könnte man noch die Haare spalten und fragen:
Ja welche Luft denn?
in der Jupiter-Luft wäre das mit Helium erfüllt.
da ist ja soweit ich weiss fast nur (90%) Wasserstoff drin.
;)
Niine schrieb:> Kühl S. schrieb:>> Einen Behälter der einen Fallschirm enthält, mittels Katapult nach>> oben>> schleudern.> Das Widerspricht ja dem Punkt mit der eigenen Kraft nach oben...
Ne, eigentlich nicht. Das Fluggerät darf aus mehreren Teilen bestehen,
die nicht alle in der Luft bleiben müssen. Also wird das Katapult als
Teil des Fluggerätes definiert.
Kühl S. schrieb:> Einen Behälter der einen Fallschirm enthält, mittels Katapult nach oben> schleudern.
Das geht auch mit einer kleinen Wasserrakete. Die kann man mit einem
elektrisch angetriebenen Kompressor befüllen.
Eine Mehrweg-Colaflasche verträgt 20-25bar.
Ist es eine Bedingung dass die Batterien benutzt werden müssen?
Wenn man die auch weglassen kann, würde ich mal nach "diamagnetische
Levitation" und "pyrolytsches Graphit" googlen.
Wismut geht auch, damit erreicht man die 30g besser...
Steht bei mit seit 10 Jahren auf dem Tisch.
> Das geht auch mit einer kleinen Wasserrakete. Die kann man mit einem> elektrisch angetriebenen Kompressor befüllen.> Eine Mehrweg-Colaflasche verträgt 20-25bar.
Die limitierte Flughöhe von 11m steht dem Spass leider entgegen :-)
Peter II schrieb:> geht sogar ohne Strom>> https://de.wikipedia.org/wiki/Kong-Ming-Laterne>> Mit Strom könnte man es sogar steuern.
Schöne Idee, aber:
"Der Energielieferant für das Gerät besteht ausschließlich aus 4 Stück
AA Batterien"
Der Brennstoff ist in meinen Augen ganz klar ein Energielieferant.
Daniel F. schrieb:> - Plexiglaswanne so groß wie möglich, dass das Gewicht gerade noch passt> - Schale aus Alufolie> - https://de.wikipedia.org/wiki/Schwefelhexafluorid>> erfüllt die Aufgabe "leichter als Luft" zu 100% ;-)> und die Wanne "fliegt" am längsten
Auch sehr gut, aber:
"Jedes Teilgerät, das in der Luft bleibt, benötigt jedoch ein
Mindestgewicht von 30g"
Da müsste man schon ein recht großes Schiff bauen.
Ein Propeller, der auf einer Startrampe am Boden in schnelle Rotation
versetzt wird, bis er von selbst abhebt und davonschwirrt.
Sowas gibt es als Kinderspielzeug, die schnelle Drehung der
Plastikrotors wird dabei durch eine herumgewickelte Schnur erzeugt, wenn
diese schnell abgezogen wird. Der Propeller kann statt dessen durch
einen Motor, der mit vier von Conrad gekauften Mignon Batterien
betrieben wird, gedreht werden.
Heliiiuuuummm schrieb:> "Das Gerät darf nichts enthalten, das leichter als Luft ist" - steht> zumindest auf dem Zettel.
Ein Heißluftbalon mit Batterien, Glühwendel und Barometer zum Halten der
Höhe...
Heiße Luft ist nicht leichter als Luft :-)
Fledermausdetektor schrieb:> Heli / Segelflieger.>> Startplatz ist das Treppenhaus
Fällt alles weg was Fläche braucht.
Michael K. schrieb:> Ein Heißluftbalon mit Batterien, Glühwendel und Barometer zum Halten der> Höhe...
hatte ich auch überlegt, nur werden die Batterien dafür nicht genug
Leistung haben. Eine Kerze hat 60W
Peter II schrieb:> ein wird es nicht, man hat ja nur einen begrenzen Energievorrat.
Bei der Beschränkung max. Flughöhe auf 11m wird die Energie der 100g
schweren AA Batterien m.E. länger für die Erzeugung eines Luftkissens
ausreichen, als z.B. um ein Flächenmodell in der Luft zu halten. Von der
Einschränkung her wird sich der Erfinder diesee Aufgabe etwas
Hubschrauber-artiges ausgemalt haben und das braucht ordentlich Energie
um allein das Gewicht der Batterien in der Luft zu halten.
Als Alternative wäre ein Fusionsreaktor zu nennen, der mit den 4 AAs
betrieben wird, welcher dann ausreichend große Ionenstrahltriebwerke mit
Energie versorgt.
Ansonsten finde ich die Einschränkung auf "Conrad"-Batterien merkwürdig,
entweder diese Bude hat sie gestiftet, das wär' ok, oder man möchte
gleiche Voraussetzungen für alle Teilnehmer schaffen. Dann aber hätte
man evtl. die Batterien als "Zink-Kohle", statt als "Conrad" bezeichnen
sollen, denn Conrad wird auch Lithium in AA haben.
Daraus würde dann folgen, dass der Jury oder der Lehrer, die/der diese
Regeln aufgestellt hat, selbst die Kompetenz fehlt, um das Ergebnis
beurteilen zu können.
> Heiße Luft ist nicht leichter als Luft :-)
Das kannst du dann in Ruhe mit dem Professor diskutieren.
Anregung 1: elektrostatisches Gefährt
Anregung 2: magnetische Levitation
stefan schrieb:> Daniel F. schrieb:>> - Plexiglaswanne so groß wie möglich, dass das Gewicht gerade noch passt>> - Schale aus Alufolie>> - https://de.wikipedia.org/wiki/Schwefelhexafluorid>>>> erfüllt die Aufgabe "leichter als Luft" zu 100% ;-)>> und die Wanne "fliegt" am längsten>> Auch sehr gut, aber:>> "Jedes Teilgerät, das in der Luft bleibt, benötigt jedoch ein> Mindestgewicht von 30g">> Da müsste man schon ein recht großes Schiff bauen.
Super Ideee, das mit dem SF6!
Wenn ich auf die Schnelle richtig gerechet habe, entsprechen 30g ca.
einem Volumen von 5 Litern SF6, d.h. Verdrängung von 5L in der
SF6-Wanne. Das ist machbar!
MWS schrieb:> Bei der Beschränkung max. Flughöhe auf 11m wird die Energie der 100g> schweren AA Batterien m.E. länger für die Erzeugung eines Luftkissens> ausreichen, als z.B. um ein Flächenmodell in der Luft zu halten.
das glaube ich nicht. ein Luftkissen ist extrem ineffizient. Wenn man
mal die kleinen Propeller von einen Styropor fliegt anschaut.
Besser als ein Hubschrauber könnte es sein.
Peter II schrieb:> hatte ich auch überlegt, nur werden die Batterien dafür nicht genug> Leistung haben. Eine Kerze hat 60W
Jetzt wo Du weißt was Du alles nicht nehmen willst oder kannst sollte
die Entscheidung nicht mehr schwer fallen ;-)
Die Batterien wiegen schon fast 100gr.
Wenn die nicht in der Luft bleiben müssen dann verwende die Energie am
Boden um einen flugfähigen Zustand herzustellen und koppel dann aus.
(Wärme, Wasserstoff, Druckluft + Düse, was auch immer funzt)
Höhenregulierung ist so aber nicht drin.
Aber eigentlich machen wir hier gerade die Arbeit die Du machen
solltest.
Welche Art Fluggerät ist denn einfach genug um überhaupt von Dir gebaut
werden zu können ?
Da die Flugzeit eh nur mit 1/3tel in die Note eingeht mach einfach ein
geiles Design mit toller Doku.
Damit bist Du zwar ein mieser Ing. aber für Sales recht das locker.
stefan schrieb:> Daniel F. schrieb:>> - Plexiglaswanne so groß wie möglich, dass das Gewicht gerade noch passt>> - Schale aus Alufolie>> - https://de.wikipedia.org/wiki/Schwefelhexafluorid>>>> erfüllt die Aufgabe "leichter als Luft" zu 100% ;-)>> und die Wanne "fliegt" am längsten>> Auch sehr gut, aber:>> "Jedes Teilgerät, das in der Luft bleibt, benötigt jedoch ein> Mindestgewicht von 30g">> Da müsste man schon ein recht großes Schiff bauen.
ok, Einwand akzeptiert.
Alternativvorschlag:
- (kleine) Holzplatte, geeigneten Neodymmagnet (ca. 45g) drauf kleben
- zweiten (identischen) Neodymmagnet so befestigen, dass er über dem
ersten schweben kann, mit Draht, Faden o.ä. am wegfliegen hindern
und es "fliegt" ;-)
die Herausforderung besteht nur mehr darin, einen geeigneten Magneten zu
finden...
Ich würde mit dem Strom der Batterien Knallgas erzeugen, das Knallgas in
einem Luftballon sammeln, und mittels Glühdraht dann entzünden. Oben auf
der Krach-Bumm-Ente ist eine 30g schwere Styoporkugel, die von der Wucht
der Explosion nach oben geschleudert wird.
Da das Styropor im Verhältnis zur Fläche sehr leicht ist, wird es kaum
sonderlich hoch fliegen.
Damit sind die 11m als Einschränkung (vermutlich einfach die HÖhe des
Gebäudes) kaum zu erreichen.
Die Flugdauer ist zugegeben sehr kurz, und zu einem Sieg wird es damit
nicht reichen, aber ...
... für den blöden Blick des Lehrers wäre mir das allemal den Ärger wert
:)
Ansonsten - um auch etwas produktives beizutragen: Einfach einen
Propeller, der einen Styroporklotz trägt, in dem die Batterien drinne
sind, und das Gewicht so austarrieren, dass die Steigrate niedriger ist,
als der Leistungsverlust durch Entladung der Batterien.
Die Masse muss so hoch sein, dass sich das Gefährt kaum selbst aufdrehen
kann - dann braucht man keinen gegenläufigen Rotor.
Und wenn der Schwerpunkt tief genug liegt, dann kann das Teil nicht
kippen.
Damit hat man dann relativ primitiv den Zweck erreicht und den
geringsten Aufwand.
Alles andere funktioniert unlängst besser, stellt aber viel mehr Aufwand
dar.
Sachen wie Hubschrauber und Drohnen dürften zu kompliziert sein wegen
den Gyros, der geforderten Präzision etc.
Ich denke das Einfachste wäre ein Slowflyer.
Du müsstest dich ein bisschen über Airfoils/Auftrieb, erforderliches
Flugtempo, Anstellwinkel der Tragfläche etc. informieren.
Dann die Tragflächen (Haupt- und Leitwerk) aus Styropor schneiden oder
aus Balsaholz in Gerüstbauweise. Danach Motor, Fernsteuerung, Servos
etc. einbauen und den Schwerpunkt einstellen etc.
Edit: und fertig ist das Pfuschding das einmal krumm fliegt und in
tausend Stücke zerschellt :-)
Kühl S. schrieb:> Niine schrieb:>> Kühl S. schrieb:>>> Einen Behälter der einen Fallschirm enthält, mittels Katapult nach>>> oben>>> schleudern.>> Das Widerspricht ja dem Punkt mit der eigenen Kraft nach oben...>> Ne, eigentlich nicht. Das Fluggerät darf aus mehreren Teilen bestehen,> die nicht alle in der Luft bleiben müssen. Also wird das Katapult als> Teil des Fluggerätes definiert.
Es gibt dem Fluggerät aber zusätzliche Energie, was dem Punkt:
"Der Energielieferant für das Fluggerät besteht ausschließlich aus..."
nicht gerecht wird.
Sonst könnte man ja auch gleich sowas bauen:
https://youtu.be/sQw_C5KLhFM?t=12
Grundsätzlich sind Copter natürlich vom Wirkungsgrad wesentlich
schlechter als Flugmodelle.
Ich denke der Erfinder der Aufgabe stellt sich eher sowas vor:
https://www.youtube.com/watch?v=Fg3CYbXXFxc
Viel Erfolg!
THOR schrieb:> "Das Gerät wird ohne fremde Hilfe gebaut">> Das ist ein Lernprojekt. Man lernt am meisten, wenn man selbst> nachdenkt.
Mal ganz allgemein: Das Projekt läuft im Rahmen des Fachabiturs, nicht
im Metall- oder Elektrobereich und findet mitten in der letzten Phase
unserer Klausuren statt. Ohne mich, die Fachrichtung meines Fachabiturs,
meine weiteren Pläne oder den Lehrer (über den sich übrigens wirklich
streiten lässt) zu kennen, ist es wirklich einfach mir Faulheit zu
unterstellen. Dies ist ein Forum und ich habe eine Frage gestellt, weil
ich gerne eine gute Note hätte... kann man mir ja wohl nicht verübeln.
Vorab bedanke ich mich für die zahlreichen und schnellen Antworten!
Fledermausdetektor schrieb:> Klingt für mich erstmal nach kleinem Heli / Segelflieger...> Wobei ja nicht definiert ist, was "Der Gerät" wirklich darstellen soll.>> Kann also auch eine Kugel (>30g) in einer Plexiglasröhre sein,> die von unten mit Luft durchströmt wird...
Mündliche Vorgabe vom Lehrer: Man muss ein Blatt Papier / eine Schnur
unter dem schwebenden Gewicht durchziehen können - wenn auch nur
theoretisch.
Niine schrieb:> Dürft ihr das Teil steuern per Fernbedienung?>> Es gibt doch diese Styropor-Flieger mit kleinen Propellern.> Wenn ihr das nicht steuern dürft, müsst ihr euch nur überlegen wie ihr> ihn dann wieder findet...
Ich denke es geht eher darum möglichst schnell, möglichst vertikal nach
oben zu kommen. Wird mit den Batterien im Schlepptau schwierig
Kühl S. schrieb:> Ein Propeller, der auf einer Startrampe am Boden in schnelle Rotation> versetzt wird, bis er von selbst abhebt und davonschwirrt.> Sowas gibt es als Kinderspielzeug, die schnelle Drehung der> Plastikrotors wird dabei durch eine herumgewickelte Schnur erzeugt, wenn> diese schnell abgezogen wird. Der Propeller kann statt dessen durch> einen Motor, der mit vier von Conrad gekauften Mignon Batterien> betrieben wird, gedreht werden.Säbi schrieb:> Anregung 2: magnetische Levitation
Sobald sich zwei Magnete abstoßen ist es laut ihm nicht mehr die Kraft
der Batterien.
Michael K. schrieb:> Aber eigentlich machen wir hier gerade die Arbeit die Du machen> solltest.>> Welche Art Fluggerät ist denn einfach genug um überhaupt von Dir gebaut> werden zu können ?> Da die Flugzeit eh nur mit 1/3tel in die Note eingeht mach einfach ein> geiles Design mit toller Doku.> Damit bist Du zwar ein mieser Ing. aber für Sales recht das locker.
Ich strebe ein geisteswissenschaftliches Studium an, ist also nicht
wirklich meine Fachrichtung :)
Einfach etwas in Bewegung setzen was dann vom Tisch fällt wäre eine
Idee. Die Aussagen von ihm dazu sind aber widersprüchlich. Das muss ich
noch in Erfahrung bringen. Allerdings macht die Flugzeit ja wie gesagt
nur ein Drittel der Note aus und eine 1 muss es nicht werden; Eine 5
wegen planlosigkeit wäre aber ärgerlich.
Martin S. schrieb:> Ich würde mit dem Strom der Batterien Knallgas erzeugen, das Knallgas in> einem Luftballon sammeln, und mittels Glühdraht dann entzünden. Oben auf> der Krach-Bumm-Ente ist eine 30g schwere Styoporkugel, die von der Wucht> der Explosion nach oben geschleudert wird.>> Da das Styropor im Verhältnis zur Fläche sehr leicht ist, wird es kaum> sonderlich hoch fliegen.>> Damit sind die 11m als Einschränkung (vermutlich einfach die HÖhe des> Gebäudes) kaum zu erreichen.>> Die Flugdauer ist zugegeben sehr kurz, und zu einem Sieg wird es damit> nicht reichen, aber ...>> ... für den blöden Blick des Lehrers wäre mir das allemal den Ärger wert> :)
Das sollte ich erst abklären :D
Oliver S. schrieb:> Reichsflugscheibe.
Stoll ist von uns gegangen, darüber existiert kein Wissen mehr.
Ich mache mir jetzt mal ein paar Gedanken zu den Antworten. Danke für
die tollen Ideen!
Martin S. schrieb:> Ich würde mit dem Strom der Batterien Knallgas erzeugen, das Knallgas in> einem Luftballon sammeln, und mittels Glühdraht dann entzünden. Oben auf> der Krach-Bumm-Ente ist eine 30g schwere Styoporkugel, die von der Wucht> der Explosion nach oben geschleudert wird.>> Da das Styropor im Verhältnis zur Fläche sehr leicht ist, wird es kaum> sonderlich hoch fliegen.>> Damit sind die 11m als Einschränkung (vermutlich einfach die HÖhe des> Gebäudes) kaum zu erreichen.>> Die Flugdauer ist zugegeben sehr kurz, und zu einem Sieg wird es damit> nicht reichen, aber ...>> ... für den blöden Blick des Lehrers wäre mir das allemal den Ärger wert> :)
Das Gewicht der Kugel so anpassen, dass sie die 11m erreicht, und dann
mit einem Fallschirm nach unten gleiten lassen.
Oder auf ähnliche Art einen Segelflieger nach oben schießen. Evtl. kann
ja der eine der Batterien mitnehmen, und dann durch geschicktes steuern
und/oder Propeller seine Flugzeit entsprechend verlängern.
Carlos W. schrieb:> Sobald sich zwei Magnete abstoßen ist es laut ihm nicht mehr die Kraft> der Batterien.
Batterien haben keine Kraft. Sie liefern Energie. Wenn du aber etwas
baust, was keine Energie "verbraucht", müssen die Batterien auch keine
liefern. Und Magneten liefern auch keine Energie. Die Energie lieferst
du beim Zuführen von potentieller Energie, wenn du das Objekt auf die
Magnete hebst.
Insofern ist es fraglich, was erlaubt ist. Ein Katapult vorzuspannen
oder dergleichen fällt damit auch raus, weil Du - und nicht die
Batterien - die Energie liefern.
Allerdings steht die Anforderung "maximale Starthöhe 1m" mit dieser
Interpretation im Konflikt.
Was ich zum Beispiel äußerst attraktiv fände wäre ein Stück
pyrolytisches Grafit, was über Neodymmagneten schwebt. Hier ist die
Frage, ob das mit den 30g hinkommt. Is natürlich vom Aufwand relativ
einfach, aber dazu könnte man gut was schreiben.
Und durch die Unendlichkeit des Schwebevorgangs ist es quasi eine
DoS-Attacke auf den ersten Punkt des Bewertungssystems :-) .
Ansonsten scheinen mir die 30g Mindestgewicht eine relativ große
Einschränkung der Kreativität zu sein - dadurch fallen viele nette
Sachen raus.
Vlad T. schrieb:> Was ich zum Beispiel äußerst attraktiv fände wäre ein Stück> pyrolytisches Grafit, was über Neodymmagneten schwebt. Hier ist die> Frage, ob das mit den 30g hinkommt. Is natürlich vom Aufwand relativ> einfach, aber dazu könnte man gut was schreiben.> Und durch die Unendlichkeit des Schwebevorgangs ist es quasi eine> DoS-Attacke auf den ersten Punkt des Bewertungssystems :-
Danke! ich mache mich mal schlau. Bin mir aber unsicher ob ihm da
eventuell die Batterien zu wenig im Spiel wären..
Bevor die Aufgabenstellung bekannt war musste die Klasse übrigens den
Konsens finden Batterien oder Gummibänder. Für beides gelten die
gleichen Bewertungskriterien. So viel zur Aufgabenstellung... :(
> Ansonsten scheinen mir die 30g Mindestgewicht eine relativ große> Einschränkung der Kreativität zu sein - dadurch fallen viele nette> Sachen raus.
Das sehe ich genauso!
Wie wäre es denn mit etwas dass sowieso schon fast von alleine Fliegt:
ein Luftballon, und unten dran ein 6V Lüfter, der noch für etwas
Auftrieb sorgt.
Das wird wahrscheinlich nicht steigen, aber sollte nur langsam sinken.
Habt Ihr schon gesehen, was Google unter
"aufgabe ist es ein gerät zu bauen das nach dem start möglichst lange in
der luft bleibt"
so alles ausspuckt? Seeeehr nette Lektüre.
Mein spontaner Favorit wäre übrigens ein 30g-Ball im Gasstrom einer
Venturi-Düse.
Für den Bewertungspunkt zwo empfehle ich:
- Ball in Lieblingsfarbe des Lehrers anmalen
- Lieblingsparfum des Lehrers in den Luftstrom einleiten
Die deutsche Sprache hat übrigens eine Besonderheit bezüglich
Luftfahrzeugen die leichter/schwerer als Luft sind.
Das merkt man spätestens als Ballonfahrer, wenn man von einem "Flug"
erzählt und dann die ganzen anderen Piloten zur Strafe einladen darf...
@Michael K.:
> Damit bist Du zwar ein mieser Ing. aber für Sales recht das locker.
-> Herzlichen Dank für den Lacher. :)
Da steht, dass man ein Gerät bauen soll, was möglichst lange in der Luft
bleibt.
Baue also irgendein Gerät und stelle es ins Treppenhaus. Da die Luft
nicht verschwinden wird, sollte die Bedingung also erfüllt bleiben ^^
Scherz bei Seite:
Wie wäre es mit einer Kugel die unter einem E-Magneten schwebt
(inklusive Reglung)?
Marcus H. schrieb:> Mein spontaner Favorit wäre übrigens ein 30g-Ball im Gasstrom einer> Venturi-Düse.
das is schon relativ billig. Die Frage ist aber, ob man mit 4AA
Batterien einen Luftstrom hinbekommt, der dafür stark genug ist.
Eine frisierte Modelleisenbahn, die den Flieger beschleunigt?
Stell ich mir recht lustig vor. Die schweren Batterien können
dann auch auf dem Boden bleiben.
Grüße Bernd
Also zunächst die Randbedingungen klären:
4 Mignons wiegen 400g. Nicht alle Teile müssen in die Luft, unlösbar
verbundene Teile gelten als ein Teil
Frage1: ist es erlaubt, die Batterien am Boden zu lassen und per Kabel
zum Flugobjekt zu leiten?
Frage2: muss es irgendwie geregelt werden oder darf es z.B. an die Decke
fliegen und dort bleiben?
Frage3: Darf es magnetisch schweben? Oder ist mit Starthöhe 1m gemeint,
dass fliegen erst ab 1m über dem Boden bzw. dem Bodengerät gilt?
Was ich nicht verstehe? Ein Duocopter in einfachster Bauweise (Motor mit
Propeller auf der Welle und am Gehäuse, sowie Gewicht zur Ausrichtung)
erfüllt doch sicher alle Anforderungen und kriegt eine Stunde Flug ohne
Probleme hin. Wer will solange warten?
Achim S. schrieb:> Frage1: ist es erlaubt, die Batterien am Boden zu lassen und per Kabel> zum Flugobjekt zu leiten?
Sicher nicht - die sind dann unlösbar verbunden und man kan nicht mit
ner Schnur durch
Achim S. schrieb:> Was ich nicht verstehe? Ein Duocopter in einfachster Bauweise (Motor mit> Propeller auf der Welle und am Gehäuse, sowie Gewicht zur Ausrichtung)> erfüllt doch sicher alle Anforderungen und kriegt eine Stunde Flug
Das glaub ich nicht. Die Konstruktion alleine wiegt >500g - das kriegst
du vielleicht 10 min in die Luft, sicher nicht viel länger
Teo D. schrieb:> Druckluftpumpe, PET-Flaschen-Rakete....
Da kommt die Energie von Pumper. Und ich vermute mit 4AA wird man keine
allzu große Druckspeicher mit ausreichend Druck und Volumen füllen
können
Thomas B. schrieb:> Mit den 4 x AA den Quadrocopter aufladen (oder anladen).> Dann die Batterien in die Fernbedienung einlegen und> einen fliegen lassen.>> https://www.conrad.de/de/lrp-electronic-gravit-nano-20-quadrocopter-rtf-1456986.html>> Alles ohne fremde Hilfe und fliegt nur mit der Energie aus 4 x AA.>> Gruß> Thomas
Geht, wäre aber langweilig.
So eine ganze Bande von Fliegern oder Propellern ( mind. 30 Gramm
pro Stück)in das Treppenhaus schießen, noch ein wenig Farbpulver dabei,
das würde Punkten :)
Dazu noch eine kleine Laserschau und passende Musik?
Grüße Bernd
Vlad T. schrieb:> Da kommt die Energie von Pumper. Und ich vermute mit 4AA wird man keine> allzu große Druckspeicher mit ausreichend Druck und Volumen füllen> können
Flugdauer u. Höhe ist nicht spezifiziert.
Muss ja keine 2l PET sein, da reicht schon ein Rohling.
Wenn's weniger als 30g sein dürften, ne Filmdose hochploppen lassen :)
Die Frage ist doch, was punktet besser?
Eine aberwitzige Konstruktin mit besch... Flugeigenschaften
und viel Spaß, oder die saubere Flugmaschine.
Das Zweite ist handelsüblich als kleiner Heli zu kaufen.
Grüße Bernd
Bei den Vorgaben kann es ja eigentlich nur auf was hubschrauberähnliches
hinauslaufen.
Da sucht man sich den Motor mit dem besten Wirkungsgrad raus und paßt
die Schraube an.
Aber wie soll man ohne aufwendige Regelung die Höhe halten?
Die Aufgabe ist idiotisch.
Andere Idee:
Man nimmt einen Styrodur-Flieger (der halt 30g wiegen muss) und baut mit
den 4xAA ein Abschusskatapult. Dann wäre die Flughöhe gut regelbar
(Anstellwinkel) und die Flugzeit ergibt sich aus dem Gleitwert.
also wenn man mal so auf Youtube sieht,
was die Leute alles so mit Batterien anstellen,
dann bin ich mir sicher, dass man mit den o.g. Anforderungen
ein Fluggerät bauen kann, das stundenlang in der Luft bleibt.
die bauen sich sogar Lötkolben damit und machen riesige
Brand-Muster auf Holz damit. das hält stuuundenlang durch...
Ach und zum Schluss kann man nochmal reingucken,
was in den Batterien evtl noch für kleinere Batterien drin sind.
zig Knopfzellen und AAAA-Batterien.
WOW O_°
;)
Vlad T. schrieb:> Marcus H. schrieb:>> Mein spontaner Favorit wäre übrigens ein 30g-Ball im Gasstrom einer>> Venturi-Düse.>> das is schon relativ billig. Die Frage ist aber, ob man mit 4AA> Batterien einen Luftstrom hinbekommt, der dafür stark genug ist.
Unter Betrachtung aller bisher genannten Randbedingungen, ist dies eine
die Lösung, die für Schüler umsetzbar ist.
Aufwand für die Lösung:
- Recherche und Beschaffung von passenden "Lüftern", welche in
"Leistungsanpassung" die Batterien leer lutschen
- Pappe, Kleber
- Ball
- Marketingkram (Farbe,...)
Die Gründe auszuarbeiten, welche gegen alle anderen hier gemachten
Vorschläge sprechen, ist Teil der zu erstellenden Dokumentation.
* *
Mein Hauptproblem mit der Aufgabe: Es wurde kein Aufwands-Budget
genannt, sondern nur ein Energiebudget. Gleichzeitig werden technisch
sinnvolle Lösungswege eingeschränkt (Traggas, Magnetfeld).
Über Lageregelung wird kein Wort verloren.
* *
Wem mein Ansatz zu trocken vorkommt - richtig erfolgreiche Entwicklungen
brauchen verschiedene Akteure, Ihr dürft raten, wo ich mich sehe ;)
1) Ideenmensch
2) Ingenieur
3) Geldgeber
Problem hier: die Schüler sollen 1-2 abdecken, und 3 bestimmt wie
abgedreht die Veranstaltung werden kann.
● J-A V. schrieb:> Marcus H. schrieb:>> - Ball>> aus Watte, dann brauchts kaum Wind
30g Watte ;)
Du Böser, Du - ich bewerf Dich mit Wattebäuschchen, bis Du blutest...
Martin P. schrieb:> Einen Magnet per Elektromagnet in der Luft halten?>> Die schweren Batterien bleiben so am Boden... oder wenn es sich bewegen> muss Transrapid Style...
<sarcasm>
Dieser Ansatz ist wahrscheinlich nicht zulässig, da das für die Kühlung
der supraleitenden Spulen notwendige Helium "leicher als Luft" ist.
</sarcasm>
Martin P. schrieb:> Einen Magnet per Elektromagnet in der Luft halten?>> Die schweren Batterien bleiben so am Boden... oder wenn es sich bewegen> muss Transrapid Style...
Dann doch gleich die magnetische Levitation.
Da brauchts keine Energiequelle.
Die Bewertung bzgl. der Flugdauer gewinnt man so in jedem Fall :-)