Nein, wirklich. Das ist zum kotzen. Ich war in diesem Jahr zwei mal
richtig krank, und zwei mal hat mich ein kranker Kollege angesteckt.
Worum kommt ihr mit Fieber, Husten, trenenden Augen, Schnupfen etc? Und
das Wochenlamg bist die irgendwann gesund werden. Und machen noch Witze
und Bemerkungen "Vllt. sollte ich mal zu Hause bleiben..." Ja,
vielleicht, Du Idiot. Die sitzen noch in den Besprechungen, kommen dann
zu mir ins Büro und husten mir ins Gesicht.
Denk ihr die Firma fällt auseinander wenn man sich für eine Woche krank
schreibt?
Ich denke jede Firma muss die Regel einführen, dass kranke MA zu Hause
bleiben MÜSSEN, damit die andere MA nicht anszecken und selbst schneller
gesund werden.....
Einfach unglaublich
NurMut schrieb:> Sagst du denen das wenigstens auch ins Gesicht?
Nein, ich versuche immer professionell zu bleiben, und sage irgenwas
Richtung:"Mensch, Du bist aber wirklich Krank, bleib doch ein paar Tage
zu Hause.."
Meine Firma will von mir ab dem ersten Tag ein Attest. Per Post.
Ich muss also früh aufstehen, zum Arzt, den halben Tag im Wartezimmer
hocken um 2 Tage krank geschrieben zu werden , dann noch zur Post, evtl
auch Apotheke (haben wir nicht da, bestellen wir, kommen sie heute
Nachmittag nochmal).. zwischendurch natürlich noch betreten den Chef
Anrufen warum ich denn Zuhause bleiben muss (bin ich ja garnicht, ich
renn ja durch die Stadt)
Am übernächsten Tag bin ich entweder gesund oder der Käse geht von vorne
los.
Ergo, einfach im Bett bleiben und auskurieren kann ich eh nicht, also
geh ich halt mit ner Kleinigkeit einfach arbeiten, kommt aufs gleiche
raus.
Naja,sicher das du Dich bei den Kollegen und nicht bei den eigenen
Kindern angesteckt hast? Oder von Nachbarns kinder die dir die Türklinge
vollrotzen, oder, oder, oder ....
Warum krank zur Arbeit?
Weil die 'ne Hütte abzahlen und Kinder versorgen müssen.
Da landet man lieber nicht am schwarzen Brett in der Liste der
"Top-Kranken". Was interessiert da das Wohlbefinden der Kollegen, sind
eh nur lästige Konkurenten ..
H5N1 schrieb:> Ich denke jede Firma muss die Regel einführen, dass kranke MA zu Hause> bleiben MÜSSEN, damit die andere MA nicht anszecken und selbst schneller> gesund werden.....
Da kennst du aber die Arbeitgeber schlecht. Der GF des KMU wo ich
arbeite hat die Betriebsärztin (externe Arbeitsmedizinerin, schreibt
nicht krank) vor versammelter Mannschaft runter gemacht weil die bösen
Ärzte bei jeder Kleinigkeit einen krank schreiben. Er käme auch krank
auf Arbeit. Dass der Krankenstand wegen der schlechten
Arbeitsbedingungen so hoch ist, wollte er nicht hören...
Als Konsequenz schreibt er jetzt bei Neueinstellungen und
Vertrags-änderungen einen Passus in den Arbeitsvertrag, das bei
Krankheit ab 3 Tagen je ein Tag freiwillig gewährter Urlaub (alles über
20 Tage ist freiwillig) angerechnet wird. Das ist kein Scheiß und ja,
das ganze ist in diesem Land rechtens.
Ich war nur einmal krank, 40° Fieber schrieb:> Als Konsequenz schreibt er jetzt bei Neueinstellungen und> Vertrags-änderungen einen Passus in den Arbeitsvertrag, das bei> Krankheit ab 3 Tagen je ein Tag freiwillig gewährter Urlaub (alles über> 20 Tage ist freiwillig) angerechnet wird. Das ist kein Scheiß und ja,> das ganze ist in diesem Land rechtens.
Was für ein Bullshit, ob das wirklich rechtmäßig ist wage ich zu
bezweifeln. Warum sollte man dort arbeiten?
Kollege schrieb:> Warum krank zur Arbeit?> Weil die 'ne Hütte abzahlen und Kinder versorgen müssen.> Da landet man lieber nicht am schwarzen Brett in der Liste der> "Top-Kranken". Was interessiert da das Wohlbefinden der Kollegen, sind> eh nur lästige Konkurenten ..
In Klitschen die sowas praktizieren, verdient man eh nicht genug um sich
was leisten zu können.
Wenn man krank ist, ist man krank, punkt.
... schrieb:> Meine Firma will von mir ab dem ersten Tag ein Attest. Per Post.>> Ich muss also früh aufstehen, zum Arzt, den halben Tag im Wartezimmer> hocken um 2 Tage krank geschrieben zu werden , dann noch zur Post, evtl> auch Apotheke (haben wir nicht da, bestellen wir, kommen sie heute> Nachmittag nochmal).. zwischendurch natürlich noch betreten den Chef> Anrufen warum ich denn Zuhause bleiben muss (bin ich ja garnicht, ich> renn ja durch die Stadt)
Meine Güte, ihr verdient es aber auch richtig verarscht zu werden.
Gelben Zettel scannen, Email an die Sekretärin und fertig, original
gibt's dann wenn man wieder da ist.
Vernünftige Firmen verlangen halt erst ab Tag 3 den Zettel, damit man
was kleines eben schnell auskurieren kann ohne Hassle.
Also manmanman, Deutsche haben es schon verdient, dass man ihnen mit 50%
Abgaben alles abknöpft und sie zum Dank noch wie einen räudigen Hund
stiefelt. Sie wollen es genau so haben und wünschen sich das offenbar
freiwillig. Kein normaler Mensch mit einem Funken Selbstachtung würde
sich so kasteien.
H5N1 schrieb:> Das ist zum kotzen.
Ich finde solche Threads zum kotzen;-(
> Ich war in diesem Jahr zwei mal> richtig krank, und zwei mal hat mich ein kranker Kollege angesteckt.
Du warst also 2 mal richtig krank...und 2 mal falsch???
H5N1 schrieb:> Denk ihr die Firma fällt auseinander wenn man sich für eine Woche krank> schreibt?
Kann man sich selber krank schreiben? Cool;-)
Ich hab manchmal Halsweh (wieso auch immer) und gehe dann auch arbeiten.
Wenn man im Kopf klar ist, sehe ich das nicht richtig als krank an. Als
Frau müsste ich sonst einmal im Monat einige Tage krank machen.
Menstruationsbeschwerden sind manchmal schlimmer als ein Schnupfen.
Manchmal geht der Schnupfen ohnehin "um" und alle husten, egal wo man
ist. Man muss sich halt richtig die Hände waschen und schauen, dass man
ein wenig Abstand zu den Leuten hält. So ein hartnäckiger Husten kann
sich ein paar Wochen halten - da würde das halbe Büro fehlen.
Im Supermarkt und der Bahn kann man sich genau so anstecken..
Also ich sehs auch nicht so eng. Ein paar Kollegen übertreiben es, aber
auch die gehen nach einem halben Tag doch nach Hause, wenn die nichts
zustande bekommen.
Ich war nur einmal krank, 40° Fieber schrieb:> Als Konsequenz schreibt er jetzt bei Neueinstellungen und> Vertrags-änderungen einen Passus in den Arbeitsvertrag, das bei> Krankheit ab 3 Tagen je ein Tag freiwillig gewährter Urlaub (alles über> 20 Tage ist freiwillig) angerechnet wird. Das ist kein Scheiß und ja,> das ganze ist in diesem Land rechtens.
Und das ganze wirkt als Incenctive, damit niemand nur 3 Tage krank ist?
Warum soll jemand nach 3 Tagen, nur halbwegs genesen, wieder zur Arbeit
kommen? Wenn eine längere Krankschreibung und ausgiebiges auskurieren
die selbe Urlaubsstrafe kostet?
Ein Kollege kam einmal so schwer krank zur Arbeit, da hatte ich Angst um
mich und meine Familie. Er war dann nach ein paar Tagen dann doch mal
auf die Idee gekommen sich zum Arzt zu schleppen und war dann 4 Wochen
krank. Vermutet wurde Keuchhusten in Kombination mit noch etwas.
Alles ging glimpflich aus, aber er hätte auch wenn es wirklich
Keuchhusten war die halbe Firma anstecken können und die Kleinkinder der
Kollegen in Lebensgefahr bringen können.
H5N1 schrieb:> Worum kommt ihr mit Fieber, Husten, trenenden Augen, Schnupfen etc?
Eine reichlich naive Frage. Freiwillig geht niemand krank zur Arbeit.
Die einfache Antwort lautet: Weil der Arbeitgeber die Leute dazu zwingt.
Arbeitgeber haben da sehr subtile Methoden...
Tilo R. schrieb:> Warum soll jemand nach 3 Tagen, nur halbwegs genesen, wieder zur Arbeit> kommen?
Wenn diese 2 Tage Donnerstag und Freitag sind, stehen die Chancen
besser.
Häufen sich allerdings Montage, kommen Firmen schon mal auf die Idee, ab
dem ersten Tag den Schein sehen zu wollen. Für Vertrauen braucht man
zwei.
Jan Thomas schrieb:> Eine reichlich naive Frage. Freiwillig geht niemand krank zur Arbeit.
Es gibt Beschwerden, die in der Firma leichter zu ertragen sind, als im
eigenen Saft kochend zu Hause. Wenn man noch arbeiten kann und damit
nicht die Kollegen kirre macht, kann Ablenkung schon ein Motiv sein.
Ich gehörte auch mal zu denen, die sich partout nicht krank schreiben
lassen wollten.
Der Hauptgrund damals war wohl: Dass ich mich viele Jahre tatsächlich
nie so krank fühlte, dass ich mich auf der Arbeit gequält hätte und
lieber freiwillig im Bett geblieben wäre. Bis ich ca. Mitte 30 war, war
ich noch nie auch nur einen einzigen Tag krank geschrieben - und nach so
vielen Jahren will man sich dann nicht plötzlich ausgerechnet wegen
etwas vglw. Harmlosem zum allerersten Mal krank schreiben lassen.
Geheilt wurde ich davon erst, als ich mit ca. Mitte 30 die Windpocken
bekam, was a) richtig übel und b) absolut unübersehbar war.
Kann übrigens jedem nur empfehlen, die bereits im Kindesalter zu
bekommen. Im Kindesalter verläuft das viel glimpflicher als im
Erwachsenenalter. Mein Gesicht sah damals so heftig aus, dass der Arzt
extra seine Arzt-Kollegin herbeigetrommelt hat, um ihnen diese
verblüffende Kuriosum zu zeigen. Und danach musste ich die Praxis durch
den Garten verlassen, vermutlich um den Kindern und anderen Patienten im
Wartezimmer keine monatelangen Albträume zu bescheren...
... schrieb:> Meine Firma will von mir ab dem ersten Tag ein Attest. Per Post.>> Ich muss also früh aufstehen, zum Arzt, den halben Tag im Wartezimmer> hocken
Dienstag vormittag beim Allgemeinarzt im Wartezimmer: Gähnende Leere.
Montag früh/vormittag würd ich da aber nicht drauf wetten.
> um 2 Tage krank geschrieben zu werden
Das kann von Person zu Person anders sein, wenn ich zum Arzt geh ist es
groß genug, das dann meist ne Woche weg ist.
> Das kan, dann noch zur Post,
Briefkasten/Postkasten. Alternativ würd ich das, wenns wirklich nur 2
Tage sind, einfach danach persönlich mit auf Arbeit nehmen. Ist auch
nicht wirklich schneller.
> evtl auch Apotheke
Hat mit der Krankschreibung nix zu tun. Kann sinnvoll sein, muss nicht.
> zwischendurch natürlich noch betreten den Chef> Anrufen warum ich denn Zuhause bleiben muss
Das kommt eh als erstes, noch vor dem Arztbesuch. Ne Mail tuts aber
auch.
> Ergo, einfach im Bett bleiben und auskurieren kann ich eh nicht, also> geh ich halt mit ner Kleinigkeit einfach arbeiten, kommt aufs gleiche> raus.
Und beim Kollegen ists mit ner "Kleinigkeit" dadurch nicht getan.
Jan Thomas schrieb:> H5N1 schrieb:>> Worum kommt ihr mit Fieber, Husten, trenenden Augen, Schnupfen etc?>> Eine reichlich naive Frage. Freiwillig geht niemand krank zur Arbeit.> Die einfache Antwort lautet: Weil der Arbeitgeber die Leute dazu zwingt.> Arbeitgeber haben da sehr subtile Methoden...
Der kann mich da mal. Wenn richtig krank ist einem eh alles andere egal.
Am besten sind dann noch irgendwelche Leute (Angestellte), die sich
darüber aufregen, das sich jemand wirklich erlaubt, krank zu Hause zu
bleiben während man selbst (Verkäuferin im Lebensmittelhandel) die
Kunden krank bedient...
... schrieb:> Meine Firma will von mir ab dem ersten Tag ein Attest. Per Post.>> Ich muss also früh aufstehen, zum Arzt, den halben Tag im Wartezimmer> hocken um 2 Tage krank geschrieben zu werden , dann noch zur Post, evtl> auch Apotheke (haben wir nicht da, bestellen wir, kommen sie heute> Nachmittag nochmal).. zwischendurch natürlich noch betreten den Chef> Anrufen warum ich denn Zuhause bleiben muss (bin ich ja garnicht, ich> renn ja durch die Stadt)>> Am übernächsten Tag bin ich entweder gesund oder der Käse geht von vorne> los.>> Ergo, einfach im Bett bleiben und auskurieren kann ich eh nicht, also> geh ich halt mit ner Kleinigkeit einfach arbeiten, kommt aufs gleiche> raus.
Dann kann es ja auch nicht so schlimm sein, wenn ich flach liege, dann
schaffe ich es nicht durch die Stadt zu rennen.
Habe u. a. Kopfschmerzen, die keine ernstzunehmende Konzentration zu
lassen.
Wenn es nur Schnupfen und bisschen Niesen wäre, wäre ich mir es auch
lieber meine Projekte zur Ablenkung fortzusetzen.
Ich war nur einmal krank, 40° Fieber schrieb:> Dass der Krankenstand wegen der schlechten> Arbeitsbedingungen so hoch ist, wollte er nicht hören...
Jo komisch, dass die meisten Firmen so krank wirken, dass man dort krank
arbeitet.
Ich denke, es werden sowieso zu wenige eingestellt und gespart, tja
irgendwann rächt sich das und die Falle für den AG schnappt mal mächtig
zu.
Würde solche Firmen nicht unterstützen, das bezahlen die sowieso zu
grottig..
Meine Güte. Keuchhusten und Windpocken, das hört sich ja schon ziemlich
horrormäßig an.
Wir hatten mal einen Arbeitskollegen, der musste sofort ins Krankenhaus,
weil er beim Husten blutige Stücke von seiner Leber mit ausgehustet hat.
Das lag aber am Alkohol.
@H5N1:
Wenn eine Erkältungswelle umgeht und dein Immunsystem nicht darauf
vorbereitet ist, dann wirst du angesteckt werden. Das ist einfach so.
Das könnte allenfalls dadurch verhindert werden, dass jeder, der
irgendwann einmal kurz hustet, unverzüglich in eine mindestens
zweiwöchige Quarantäne gesteckt wird, was (zum Glück) aber kaum
praktikabel ist.
Es hilft überhaupt nichts (und ist sogar kontraproduktiv), seine Wohnung
dreimal täglich bis in die letzte Ecke zu desinfizieren. Genauso wenig
hilft es, die bereits infizierten Kollegen verbannen zu wollen, denn
wenn man während der Arbeit nicht angesteckt wird, dann wird man es eben
ein paar Stunden später, bspw. auf dem Nachhauseweg in öffentlichen
Verkehrsmitteln, beim Einkaufen, im Kino, in der Kneipe, beim Besuch von
öffentlichen Veranstaltungen oder zu Hause durch Familienangehörige.
Da wir die Krankheitserreger nicht zuverlässig fernhalten können,
besteht die einzige Möglichkeit, von Erkältungen verschont zu bleiben,
in der Stärkung unseres Immunsystems.
Ähnlich wie auch Muskeln, Gelenke und Gehirn will auch unser Immunsystem
regelmäßig trainiert werden, damit es im Bedarfsfall auch ordnungsgemäß
funktioniert. Dafür müssen wir nicht ein mal viel tun: Es genügt, ab und
zu ein paar "Trainer" in Form von Krankheitserregern vorbeischauen zu
lassen, der Rest ergibt sich von selbst.
Ein paar Faktoren können allerdings dieses Training behindern oder gar
dessen Ergebnisse zunichte machen. Dazu gehören
- eine stark ungesunde Lebensweise (ein Bisschen ungesund schadet nicht
und sollte deswegen kein dauerhaft schlechtes Gewissen erzeugen, was
wiederum viel ungesünder wäre)
- häufiger oder längerer Aufenthalt in – möglicherweise sogar selbst
geschaffenen – sterilen Zonen (Polarforscher werden nach der Rückkehr
von ihren Forschungsreisen meist erst einmal richtig krank)
- künstlicher Stress und Angst (dazu gehört auch die ständige Angst,
sich irgendwo mit irgendetwas anzustecken)
Probier einfach mal, die Sache mit den Erkältungen etwas entspannter zu
betrachten, dann wirst du feststellen, dass du nach einer gewissen Zeit
(der Trainingseffekt setzt natürlich nicht schon nach zwei Tagen ein)
kaum noch krank werden wirst.
Wenn du dir dennoch einmal eine leichte Erkältung einfängst, dann gerate
nicht gleich in Panik, sondern sieh das einfach als besonders intensive,
und damit auch nachhaltigere Trainingsphase an.
Nur damit ich nicht falsch verstanden werde:
Das oben Geschriebene gilt natürlich nur für häufig anzutreffende und
weniger gefährliche Krankheiten wie Erkältungen, Grippe, Magen-Darm-
Infektionen und dergleichen. Gegen seltenere und gefährliche Krankheiten
kann das beschrieben passive Training aus Mangel an "Trainern" nicht
helfen. Für solche Krankheiten gibt es aber oft ein aktives Training in
Form einer Impfung.
Das Geschriebene soll auch keinesfalls ein Aufruf dazu sein, im
Krankheitsfall weiterzuarbeiten. Ich möchte einfach nur bei dem –
ohnehin unvermeidbaren – Problem mit den hustenden und schniefenden
Kollegen etwas mehr Gelassenheit propagieren. Denn wer dafür keine
andere Lösung sieht, als sich in einem Mikrocontrollerforum unter dem
Nick "H5N1" an das Thema mit Ausdrücken wie "zum kotzen", "Idiot",
"Einfach unglaublich" heranzugehen, der ist schon halb krank, bevor
ihm das erste Virus ins Gesicht fliegt.
Ich wünsche eich allen, den Winter gesund zu überstehen :)
Yalu X. schrieb:> Da wir die Krankheitserreger nicht zuverlässig fernhalten können,> besteht die einzige Möglichkeit, von Erkältungen verschont zu bleiben,> in der Stärkung unseres Immunsystems.
Kann ich nur bestätigen, während meines Zivildienstes auf einer
Lungenstation war ich so selten krank wie niemals wieder :-)
Nur die ganzen Couch Potatoes um mich rum sind umgefallen wie die
Fliegen.
Yalu X. schrieb:> Das Geschriebene soll auch keinesfalls ein Aufruf dazu sein, im> Krankheitsfall weiterzuarbeiten. Ich möchte einfach nur bei dem –> ohnehin unvermeidbaren – Problem mit den hustenden und schniefenden> Kollegen etwas mehr Gelassenheit propagieren. Denn wer dafür keine> andere Lösung sieht, als sich in einem Mikrocontrollerforum unter dem> Nick "H5N1" an das Thema mit Ausdrücken wie "zum kotzen", "Idiot",> "Einfach unglaublich" heranzugehen, der ist schon halb krank, bevor> ihm das erste Virus ins Gesicht fliegt.
Sehr guter Beitrag.
Yalu X. schrieb:> Das Geschriebene soll auch keinesfalls ein Aufruf dazu sein, im> Krankheitsfall weiterzuarbeiten. Ich möchte einfach nur bei dem –> ohnehin unvermeidbaren – Problem mit den hustenden und schniefenden> Kollegen etwas mehr Gelassenheit propagieren.
Deinem Beitrag gebe ich recht. Es wird viel zuviel Theater gemacht.
Infektiös sind die Kollegen schon lange bevor die ersten Symptome
auftreten. Also steckt man sich so oder so an. An Türklinken und so
weiter.
Außerdem ist eine Erkältung pro Jahr einfach nicht zu vermeiden.
Desinfektion hat im Haushalt sowieso nichts verloren (außer man hat
Salmonellen oder dergleichen).
Eine Sache wäre aber anzufügen:
Wenn man solche kleinen Erkältungen nicht auskuriert, kann man
erhebliche Probleme bekommen.
Ich hatte das schon, denn mein letzter Arbeitgeber hat nämlich auch
einen gelben Zettel für schon 1 Tag verlangt. Und ich persönlich komme
mir mit 37°C erhöhter Temperatur im Wartezimmer fehlplatziert vor. Als
Folge reißt man die Tage halt in der Arbeit ab.
Problem:
Wenn man die anfängliche Infektion nicht ordentlich auskuriert, kann es
zu Folgeinfektionen mit Bakterien kommen, und dann liegt man 1 Woche,
und darf Antibiotika schlucken.
Ich hatte das zweimal. Der Arzt meinte sogar, wenn es blöd läuft, kann
man davon Probleme mit den Herzklappen bekommen (als Antwort auf die
Nachfrage, ob denn die Antibiotika wirklich nötig sind).
Daher ist Daheimbleiben angesagt. Und dort sollte man sich auch wirklich
ausruhen, und nicht den Keller neu verputzen.
Viren-Updates sind wichtig.
Seltsam, dass die Kollegen rundum krank werden und ich nicht. Die sind
alle jung (30 ... 40) und ich ein alter Sack[tm].
Die fahren täglich mit dem Auto in die Arbeit, ich mit dem Rad. Bei
jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit. Immer. Täglich 1 Stunde Fahrzeit,
bei richtig Schnee können das auch gerne mal über 2 Stunden werden.
Die Sargotan-Generation ist selbst schuld.
Nick
Olaf Mertens schrieb:> Meine Güte. Keuchhusten und Windpocken, das hört sich ja schon> ziemlich> horrormäßig an.>> Wir hatten mal einen Arbeitskollegen, der musste sofort ins Krankenhaus,> weil er beim Husten blutige Stücke von seiner Leber mit ausgehustet hat.> Das lag aber am Alkohol.
Wie soll man denn Bitte deine Leber aushusten??
viele Ansteckungswege kommen von nicht gewaschenen Händen.
Und dass muss man noch nicht mal mit antibakteriellem, desinfizierendem
Zeugs machen. Wasser und Seife reicht.
sich nicht ständig im Gesicht herumpuhlen, Nase bohren etc.
und nach den Gang zum Scheisshaus und vorm Essen
auch einfach mal die Hände waschen.
das können immer noch viel zu viele nicht.
Ich hab auch ständig kranke Leute um mich herum und lag des letzte Mal
vor 4 Jahren flach.
PS:
Es beginnt die Grippe-Impfzeit.
Egal ob Pharmapropaganda, Äzteklüngel oder was einige sonst noch
darin so sehen, solch ein Pieks tut nicht weh, aber eine Grippe
kostet viele Herz- und Hirnzellen.
Und: Man lasse sich nicht weniger als den 4-fach Schutz andrehen!
H5N1 schrieb:> Nein, wirklich. Das ist zum kotzen. Ich war in diesem Jahr zwei mal> richtig krank, und zwei mal hat mich ein kranker Kollege angesteckt.
Ist die Rache des kleinen Mannes an den verhassten Kollegen/Chef:
Schnell in die Kaffekanne gespuckt, nach dem Durchfall mit ungewaschenen
Händen jedem die Hand geben und der Laden ist ausser gefecht.
So macht arbeiten Spass.
Es gibt die Kollegen, die völlig "unersetzbar" sind, und selbst mit
einer echten Grippe und 41°C Fieber zu Arbeit kommen.
Es gibt auch die Kollegen, die bei einer seit einem Tag laufenden Nase
sicherheitshalber zum Arzt laufen, der sie dann ggf. 3 Tage AU schreibt.
Auf beide kann ich als Kollegen (m/w/d) verzichten.
Wer genug Leistung zeigt dem wird auch kein Vorwurf gemacht wenn man
krank ist.
Wer sich wundert, dass sein AG suptile Methoden anwendet oder im
Jahresendgespräch anmerkt, dass man ja doch schon "oft" krank war,
sollte seinen AG wechseln oder während der Nichtkrankzeit ordentliche
Leistung zeigen.
● J-A V. schrieb:> ich würde schon den AG wechseln, wenn der mir so kommt,> dass ich am ersten Tag schon den gelben Schein vorzeigen soll
Du würdest also auf Geld und einen ansonsten guten Arbeitsplatz
verzichten, weil der AG aufgrund schlechter Erfahrungen mit Blaumachern
eine Weile restriktiv reagiert?
A. K. schrieb:> ● J-A V. schrieb:>> ich würde schon den AG wechseln, wenn der mir so kommt,>> dass ich am ersten Tag schon den gelben Schein vorzeigen soll>> Du würdest also auf Geld und einen ansonsten guten Arbeitsplatz> verzichten, weil der AG aufgrund schlechter Erfahrungen mit Blaumachern> eine Weile restriktiv reagiert?
Ist das nicht auch eine Sache des Vertrauens? Wenn ich sage, "bin
krank", dann sollte mir mein Chef das auch glauben. Hier ist das so. Bei
meinem vorherigen AG war das so.
Wenn man mir das schon nicht glaubt, was soll das langfristig werden?
Misstrauen an allen Ecken und enden?
Was effektiv bei ner Bekannten raus kam:
- Leute waren wohl zu oft "krank"
- Arzt musste ab ersten Tag aufgesucht werden, von ALLEN Mitarbeitern
- Leute gehen mit leichteren Beschwerden zum Arzt weil sie EINEN Tag
Ruhe gebraucht hätten
- Arzt schreibt die ganze Woche krank
- Fazit: Mehr Fehltage pro Mitarbeiter.
meckerziege schrieb:>> Du würdest also auf Geld und einen ansonsten guten Arbeitsplatz>> verzichten, weil der AG aufgrund schlechter Erfahrungen mit Blaumachern>> eine Weile restriktiv reagiert?>> Ist das nicht auch eine Sache des Vertrauens?
Ist es. Aber dazu braucht es einen AG, der vertraut, und AN, die nicht
zu sehr bescheissen.
> - Arzt schreibt die ganze Woche krank> - Fazit: Mehr Fehltage pro Mitarbeiter.
Ich fand das auch nicht besonders sinnig, weil es natürlich auf genau
das rauslief. Aber ein Killerkriterium war das für mich nicht. Und
mittlerweile gibts die sinnvollere 2-Tage Regelung.
A. K. schrieb:> meckerziege schrieb:>> - Arzt schreibt die ganze Woche krank>> - Fazit: Mehr Fehltage pro Mitarbeiter.>> Ich fand das auch nicht besonders sinnig, weil es natürlich auf genau> das rauslief. Aber ein Killerkriterium war das für mich nicht. Und> mittlerweile gibts die sinnvollere 2-Tage Regelung.
In jungen Jahren habe ich mich einmal drei Tage früher aus dem "gelben
Urlaub" zurück gemeldet. Keine Sau hat's interessiert, nur der
Personalfritze war genervt, weil er die Flasche Tipp-Ex suchen musste.
(Nein, es lag nicht an mir; es war ein studentischer Aushilfsjob und die
hatten eh zu viele eingestellt ;-))
A. K. schrieb:> ● J-A V. schrieb:>> ich würde schon den AG wechseln, wenn der mir so kommt,>> dass ich am ersten Tag schon den gelben Schein vorzeigen soll>> Du würdest also auf Geld und einen ansonsten guten Arbeitsplatz> verzichten,
wie kommst Du jetzt darauf?
● J-A V. schrieb:>>> ich würde schon den AG wechseln, wenn der mir so kommt,>>> dass ich am ersten Tag schon den gelben Schein vorzeigen soll>>>> Du würdest also auf Geld und einen ansonsten guten Arbeitsplatz>> verzichten,>> wie kommst Du jetzt darauf?
Also nicht? Du würdest also nicht auf Geld und einen ansonsten guten
Arbeitsplatz verzichten, bloss weil der AG am ersten Tag den Gelben
sehen will?
Aber keine Sorge, die Rettung naht: Von Anfang 2021 an sollen für
gesetzlich Versicherte die "gelben Scheine" bei einer Krankmeldung
abgeschafft werden. Du musst zwar noch beim Doc vorbei (in einfach
gelagerten Fällen erledigen das die Hiwis mit unterschriebenem
Blankoschein), aber du musst nicht mehr in die Firma dackeln, um
dokumentieren, weshalb du nicht in die Firma dackeln musst.
meckerziege schrieb:> Ist das nicht auch eine Sache des Vertrauens? Wenn ich sage, "bin> krank", dann sollte mir mein Chef das auch glauben. Hier ist das so. Bei> meinem vorherigen AG war das so.
Da hast du generell recht.
Die Erklärung ist oft aber nicht Misstrauen:
Wenn man von der einen Hälfte der Kollegen gelbe Zettel verlangt, von
der Anderen aber nicht, spricht sich das herum.
Und dann wird gemeckert. Am lautesten meckern natürlich dann die
Krankfeierer.
Setzt man z.B. fest, dass man nach dem 10. Krankheitstag pro Jahr einen
Zettel bringen muss, nehmen das gewisse Gestalten zum Anlass, das als 10
zusätzliche Urlaubstage zu betrachten.
Manchmal ist es halt nicht so einfach.
Allgemein läuft natürlich immer etwas schief, wenn solche Regelungen
nötig sind. Das heißt nämlich, dass man entweder mit vielen faulen
Äpfeln gestraft ist, oder die Mitarbeiter frustriert sind.
A. K. schrieb:> ● J-A V. schrieb:>>>> ich würde schon den AG wechseln, wenn der mir so kommt,>>>> dass ich am ersten Tag schon den gelben Schein vorzeigen soll>>>>>> Du würdest also auf Geld und einen ansonsten guten Arbeitsplatz>>> verzichten,>>>> wie kommst Du jetzt darauf?>> Also nicht? Du würdest also nicht auf Geld und einen ansonsten guten> Arbeitsplatz verzichten, bloss weil der AG am ersten Tag den Gelben> sehen will?
es soll möglich sein, einen guten Arbeitsplatz zu haben UND 2 Tage
krank machen zu können, ohne zum Arzt zu müssen.
-munkelt man.
Ich bekomme jeden Tag zweimal eine "Schutzimpfung" mit den erlesensten
und neusten Keimen in der Bundesbahn. Bin sehr selten krank - bisher
jedenfalls.
Christoph db1uq K. schrieb:> Bin sehr selten krank - bisher jedenfalls.
Dann sei froh. Es ist nicht jeder exakt gleich wie du, manche sind
robuster andere anfälliger für Keime.
Trotz alledem ist das keine Rechtferigung für irgendjemand wenn er
definitiv Keime mit sich rumschleppt, die volle Pulle in der Firma zu
verteilen. man könnte zumindest denken, daß eine solche Person sich
häufig die Hände wäscht, nicht alles angriffelt und beim Husten und
Niesen versucht das so zu tun, daß nicht alles im Umkreis von 5m
kontaminiert ist.
Leider scheint es so zu sein, daß 90% der Leute geistig nicht in der
Lage sind soweit zu denken, selbst Leute die ich eigentlich als
intelligent einstufe.
Heutzutage gibt es ausserdem oft die Möglichkeit von zu Hause zu
arbeiten. Wenn ich erkältet bin aber noch nicht so krank, daß ich nichts
mehr machen kann dann nutze ich Heimarbeit, und mein Chef zumindest hat
dafür volles Verständnis.
Schuldig schrieb:> Geheilt wurde ich davon erst, als ich mit ca. Mitte 30 die Windpocken> bekam, was a) richtig übel und b) absolut unübersehbar war.> Kann übrigens jedem nur empfehlen, die bereits im Kindesalter zu> bekommen. Im Kindesalter verläuft das viel glimpflicher als im> Erwachsenenalter. Mein Gesicht sah damals so heftig aus, dass der Arzt> extra seine Arzt-Kollegin herbeigetrommelt hat, um ihnen diese> verblüffende Kuriosum zu zeigen. Und danach musste ich die Praxis durch> den Garten verlassen, vermutlich um den Kindern und anderen Patienten im> Wartezimmer keine monatelangen Albträume zu bescheren...
Noch einfacher und glimpflicher als es im Kindesalter zu bekommen:
Impfung.
Tropen- und typische Afrikakrankheiten auf dem Vormarsch. Nicht daß den
Firmen hier noch ihre billigen Arbeitstiere unfähig werden oder gar
drauf gehen.
Dividendor schrieb:> Tropen- und typische Afrikakrankheiten auf dem Vormarsch.
Ja, jetzt kommen zu den Safari-Pauschaltouristen auch noch all die
hirnverbrannten Kreuzfahrt-Urlauber.
Selbst schuld!
Yalu X. schrieb:> fehlerhafte Argumentation
Du schreibst:
Man wisse gar nicht, wo man sich angesteckt hat. Es könnte auch in ÖPNV,
Familie oder Freizeit gewesen sein.
Andererseits, wenn ich sage, dass ich das alles nicht habe/mache und
allein im Eigenheim wohne, dann sagst Du: Ich wäre halt nicht trainiert
genug.
Ganz große Klasse. Ich wurde im Büro mit richtiger Grippe angesteckt.
Meiner Beobachtung nach hat es weniger mit individueller Anfälligkeit zu
tun sondern mit dem Lebensstil. Es sind vor allem Unternehmungslustige
(Kneipe, Kino und auch die ÖPNV-Nutzer) die die Krankheiten ins Büro
schleppen.
Besonders "beliebt" ist es, unmittelbar nach dem Urlaub krank in das
Büro zu kommen.
Bei ernsten Sachen wie Keuchhusten soll man zu Hause bleiben und sonst
sollte man schon (unbedingt) kommen? Ist schon Recht, an die Herrn
Experten Selbstdiagnostizierer.
Kein anderes Säugetier wird zweimal im Jahr krank. Hier verkommt
versuchte Körperverletzung zur gesellschaftlichen Norm. Die
Befremdlichkeit, die der Term "versuchte Körperverletzung" bei manchem
in diesem Zusammenhang auslösen mag, ist einfach nur der Beleg dafür,
dass es zur gesellschaftlichen Norm verkommen ist; nicht jedoch, dass
derartiges Rechtlich einwandfrei ist. Die Gesetzestexte sind da
eindeutig.
Manche Menschen sind gegen Hennen in Käfig- und Bodenhaltung. Aber
ansonsten wird sich im ÖPNV enger zusammen gedrängt als es bei einem
Schweinetransport erlaubt wäre.
Ein erster Ansatz, um Dinge zu verbessern, ist, ein Bewusstsein dafür zu
schaffen. Das habe ich hiermit getan, falls es nicht gelöscht wird.
Öfters den Kneipen- und Kino-Besuch absagen. Privat mehr Heizen, usw.
...wobei mir gerade bzgl. Keuchhusten die Doppelmoral schon wieder in
den Ohren klingelt
Sind es doch gerade viele Eltern, die sagen: Mit kleinen Kindern ist man
öfters krank, das ist eben so. Natürlich komme ich immer erst mal ins
Büro und schaue dann, wie sich die Krankheit entwickelt.
Aber wehe, jemand kommt mit Keuchhusten, das schadet meinen Kindern.
Percy N. schrieb:> abcd schrieb:>>>> Kein anderes Säugetier wird zweimal im Jahr krank.>> Wie auch, wenn schon die erste Erkrankung zur Notschlachtung führt?
Bei wie vielen Tieren in freier Wildbahn gibt es zwei mal im Jahr eine
Grippewelle (mit Grippe meine ich Influenza)?
Wie viele Affengruppen (genetisch dem Menschen extrem nahe) werden
jährlich von der Grippe dahin gerafft?
Wie oft müssen Besitzer von Hauskatzen wegen Erkältung des Tieres mit
dem Tier zum Arzt?
und so weiter.
>Wie oft müssen Besitzer von Hauskatzen wegen Erkältung des Tieres mit>dem Tier zum Arzt?
3 Katzen. Alter 14 Jahre. 100% Hauskatzen. Erkältungen bisher: 0
abcd schrieb:> Percy N. schrieb:>> abcd schrieb:>>>>>> Kein anderes Säugetier wird zweimal im Jahr krank.>>>> Wie auch, wenn schon die erste Erkrankung zur Notschlachtung führt?>> Bei wie vielen Tieren in freier Wildbahn gibt es zwei mal im Jahr eine> Grippewelle (mit Grippe meine ich Influenza)?>> Wie viele Affengruppen (genetisch dem Menschen extrem nahe) werden> jährlich von der Grippe dahin gerafft?>
Du hast schon Recht: da spielt sich nichts ab, weil die natürliche
Selektion noch greift; auch das ist eine Form von Herdenschutz. Im Büro
funktioniert sie nur eingeschränkt.
> Wie oft müssen Besitzer von Hauskatzen wegen Erkältung des Tieres mit> dem Tier zum Arzt?>
Die Frage ist unscharf formuliert. Aber: es müssen recht viele mit ihrer
sonstwie auffälligen Katze recht häufig zum Veterinär, weil der nun
einmal nicht zum Humanpsychiater überweist - und gut daran verdient.
> und so weiter.
Ja, das kann ich mir vorstellen. Einsiedler ohne Sozialkontakte in
steriler Klause - das eröffnet allerlei Möglichkeiten.
Percy N. schrieb:> Ja, das kann ich mir vorstellen. Einsiedler ohne Sozialkontakte in> steriler Klause - das eröffnet allerlei Möglichkeiten.
Da ist etwas dran, jedoch anders als Du denkst. Wenn Geld und berufliche
Stellung eine untergeordnete Rolle spielen, so hat die Gesundheit eine
höhere Priorität. Lebensort, Lebensstil und soziale Kontakte kann man
entsprechend wählen. Natürlich verbringe ich nur Zeit mit Menschen, die
die Gesundheit ähnlich hoch gewichten wie ich. Die Körperlich/Kreislauf
top fit sind.
abcd schrieb:> Natürlich verbringe ich nur Zeit mit Menschen, die die Gesundheit> ähnlich hoch gewichten wie ich. Die Körperlich/Kreislauf top fit sind.
Wie bitte, du suchst dir deinen Freundeskreis nach dem Gesundheitsstatus
aus? Dir ist echt nicht mehr zu helfen.
Qwertz schrieb:> abcd schrieb:>> Natürlich verbringe ich nur Zeit mit Menschen, die die Gesundheit>> ähnlich hoch gewichten wie ich. Die Körperlich/Kreislauf top fit sind.>> Wie bitte, du suchst dir deinen Freundeskreis nach dem Gesundheitsstatus> aus? Dir ist echt nicht mehr zu helfen.
Passt doch.
Diese arroganten Sportschnösel mit "besonders gesunder" Ernährung
erträgt man als normaler Mensch sowieso nicht.
Lästig sind z.B. einige Rennradfahrer. Jene, die neben dem Radweg auf
der Straße fahren, mit Spezialkleidung, damit man die Geschlechtsteile
besonders gut sieht.
Dieselbe Fraktion rennt bei uns auf den Bergen rum. Das sind die, die
mitten auf die Wege kacken, überall den Müll herumliegen lassen, und nie
grüßen. Glücklicherweise kontentrieren sich Sportschönsel immer stark
auf einzelne Berge.
Ich als Normalbergsteiger such mir immer Touren aus, die Sportschnösel
nicht kennen. Das ist gar nicht so schwierig, man muss nur die
Tourbeschreibungen sichten :-)
Le X. schrieb:> jemand schrieb:> Diese arroganten Sportschnösel...>> Oha, da scheint sich etwas Frust aufgestaut zu haben.> Sprich gerne mit uns drüber, das hilft dir.
Naja, irgendwie hat er schon recht, ich mag diesen Typus Mensch auch
nicht, sind halt Fanatiker.
Auf dem Fuße folgend schrieb im Beitrag #6014966:
> b) Die Gesundheit das höchste Gut ist, das man besitzt. Manche merken> das oft erst bei Abwesenheit selbiger.
Und wer die AU schon für den 1. Tag braucht ist dadurch dem Tode
geweiht?
Ich war nur einmal krank, 40° Fieber schrieb:> Als Konsequenz schreibt er jetzt bei Neueinstellungen und> Vertrags-änderungen einen Passus in den Arbeitsvertrag, das bei> Krankheit ab 3 Tagen je ein Tag freiwillig gewährter Urlaub (alles über> 20 Tage ist freiwillig) angerechnet wird. Das ist kein Scheiß und ja,> das ganze ist in diesem Land rechtens.
Klar ist das Rechtes, aber man muss es ja nicht unterschreiben. Und wer
unbedingt einen Job will und sich darauf einlassen MUSS, der agiert eben
so, wie der Kollege, den der TE hier beschreibt: Man kommt ins Büro und
hustet die anderen voll. Macht jeder so.
... schrieb:> Meine Firma will von mir ab dem ersten Tag ein Attest.
Wenn ich ab dem ersten Tag krank sein müsste, dann wäre ich jedes! mal
eine Woche krankgeschrieben! So eine Gängelei würde ich nicht mitmachen!
> Per Post.
Hat sich ja bald erledigt.
Qwertz schrieb:> Naja, irgendwie hat er schon recht, ich mag diesen Typus Mensch auch> nicht, sind halt Fanatiker
Ist wohl ein etwas verzehrtes Bild.
Ich kenne viele sehr sportliche Leute, das Gros sind ganz normale
Menschen.
Die paar Fanatiker stechen halt, wie bei allen andren Dingen auch,
extrem heraus.
Der Anteil dürfte nicht höher sein als bei andren Hobbies oder
Lebensstilen auch.
● J-A V. schrieb:> sich nicht ständig im Gesicht herumpuhlen, Nase bohren etc.> und nach den Gang zum Scheisshaus und vorm Essen> auch einfach mal die Hände waschen.> das können immer noch viel zu viele nicht.
Richtig wir haben das weder im Elternhaus und die Erzieher wissen das
scheinbar auch nicht mehr zu vermitteln.
Wir haben das im Kindergarten immer in einer Reihe in der Gruppe gemacht
da hatten wir auch 10 Waschbecken in der Reihe und uns wurde das richtig
gezeigt.
Ich glaube heute sitzen die Erzieher überfordert in der Ecke im
Drogenrausch.
Traurig aber wohl die Wahrheit.
Le X. schrieb:> Ist wohl ein etwas verzehrtes Bild.
Wenn es satt macht, warum nicht?
> Ich kenne viele sehr sportliche Leute, das Gros sind ganz normale> Menschen.> Die paar Fanatiker stechen halt, wie bei allen andren Dingen auch,> extrem heraus.
Insbesondere Fechter sind dafür bekannt.
Georg M. schrieb:> ● J-A V. schrieb:>> viele Ansteckungswege kommen von nicht gewaschenen Händen.>> https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/warum-kuessen-besser-ist-als-haendeschuetteln/
Ich vermeide mittlerweile, irgendwo etwas anzufassen. Türen werden mit
der Faust auf der Türklinge geöffnet und mit der Fußspitze aufgestoßen;
im ÖPNV stehe ich mit verschränkten Armen und setze mich nicht hin, denn
die Sitze und Armaturen haben mittlerweile sicherlich ein Eigenleben
entwickelt, etc.
All das schützt leider nicht davor, dass irgendein Idiot mich
unversehens auf der Straße anhustet oder schlimmer. Es hat auch dort
seinen Grund, warum ich Ansammlungen von Menschen meide.
Der Brüller sind ja aber die alten Frolleins, die sich in der 1. Klasse
im Zug unter aller Sau benehmen und ohne Hand vorm Mund oder Munschutz
alle 30s für 30s ihr Pflegma ungeniert in alle Richtungen abhusten.
Silberling = Inkubator.
Es ist irre, wie viele meiner Verhaltsmuster im öffentlichen Raum auf
asoziale Mitmenschen zurückzuführen sind. Und auch die Ausgaben, denn
v.a. meine Gesundheit hat mich dazu bewogen, ÖPNV zu reduzieren und Auto
zu fahren.
Eulenspiegel schrieb:> Ich vermeide mittlerweile, irgendwo etwas anzufassen. Türen werden mit> der Faust auf der Türklinge geöffnet
Ach, mit der Faust vermeidet man Hautkontakt?
> und mit der Fußspitze aufgestoßen;> im ÖPNV stehe ich mit verschränkten Armen und setze mich nicht hin, denn> die Sitze und Armaturen haben mittlerweile sicherlich ein Eigenleben> entwickelt, etc.>> All das schützt leider nicht davor, dass irgendein Idiot mich> unversehens auf der Straße anhustet oder schlimmer. Es hat auch dort> seinen Grund, warum ich Ansammlungen von Menschen meide.
Man kanns auch übertreiben.
> Es ist irre, wie viele meiner Verhaltsmuster im öffentlichen Raum auf> asoziale Mitmenschen zurückzuführen sind. Und auch die Ausgaben, denn> v.a. meine Gesundheit hat mich dazu bewogen, ÖPNV zu reduzieren und Auto> zu fahren.
Bist du seitdem weniger krank? Weil du ja nicht der einzige, der die
ganzen Keime abbekommt. Vielleicht ist das Immunsystem der anderen nur
besser.
... schrieb:> Ergo, einfach im Bett bleiben und auskurieren kann ich eh nicht, also> geh ich halt mit ner Kleinigkeit einfach arbeiten, kommt aufs gleiche> raus.
So ist es.
Hinzu kommt:
Geht man krank zur Arbeit, motzen die Kollegen.
Geht man krank nicht zur Arbeit, ist der Cheff sauer, weil für den ist
alles unter Totenschein nur simuliert.
Und da ich meinen Job behalten möchte (ist eh schwer genug) gehe ich
halt zur Arbeit.
Käptn Knallfrosch schrieb:> Hinzu kommt:> Geht man krank zur Arbeit, motzen die Kollegen.>> Geht man krank nicht zur Arbeit, ist der Cheff sauer, weil für den ist> alles unter Totenschein nur simuliert.
Kommt auf den Chef an. Wegen 3 Schneuzern am Tag brauch man auch nicht
krank machen, aber wenn man mehrere Packungen Tempos am Tag verheizt
wärs vielleicht doch angebracht.
> Und da ich meinen Job behalten möchte (ist eh schwer genug) gehe ich> halt zur Arbeit.
Da muss der Arbeitsplatz aber schon gut sein, damit ich mir sowas antun
würde. Offene Stellen gibts genug.
Bewertung des Personalers:
Tage Krank = Leistung / 90
Tage ohne 100% Leistung nach Stechuhr = Leistung / 50
Tage zu spät gekommen = Leistung / 30
Summiert sich schnell auf "Untragbar"
Dann lieber hauptsache anwesend sein, andere Kollegen anstecken und
hoffen, das sich diese als "Weicheier" erweisen ;-)
meckerziege schrieb:> - Arzt schreibt die ganze Woche krank
Den Arzt muss man erstmal haben. Im Moment habe ich keinen Hausarzt,
seit ein paar Jahren nicht mehr, wenn ich das nächste mal Krank werde,
kann ich erstmal wieder 15-20 Ärzte durchtelefonieren, ob ich
vorbeikommen kann...
Als ich das letzte mal krank war, ne Magen-Darm Geschichte, saß ich den
halben Montag im Wartezimmer um dann bis Mittwoch krank geschrieben zu
werden, wenn es nicht besser wird, sollte ich wieder kommen. Also
Mittwochs wieder den ganzen Vormittag im Wartezimmer, Arzt hat mich dann
nur Mittwochs und Donnerstags krank geschrieben, wenn es nicht besser
ist, soll ich wieder kommen. Besser war es schon, nur nicht gut genug um
ne Stunde in die Firma zu pendeln und da 8h+ rumzusitzen. Aber da war
dann Homeoffice angenehmer, als noch den halben Freitag beim Arzt zu
verbringen.
Btw. bei uns wird auch am ersten Tag schon der Schein verlangt,
allerdings ist es geduldet beim Krankheit nur aus dem Homeoffice zu
arbeiten, dann muss man auch nicht das Chaos aufräumen und sich Vorwürfe
anhören, wenn man wieder im Büro ist.
Was mich betrifft ist meine eigene Erfahrung diesbezüglich ganz anders
und ohne anzugeben hier sind meine Erfahrungen:
Eine Grippe hatte ich schon seit meinem 14. Lebensjahr nicht mehr und
ich bekomme einfach keine Erkältungen. Seit zehn Jahren lasse ich mich
zwar gegen Grippe impfen, aber das tue ich mehr meinen Kollegen und der
Familie zuliebe. Ein Kollege mit 3 Kindern hat alle Augenblicke
Erkältungen und Verschnupftheit. Er meint er steckt sich wahrscheinlich
durch seine Kinder an, denn vorher war er nämlich auch kaum krank. In
den vergangenen 20 Jahren hatte ich vielleicht insgesamt 10 Krankentage.
Und in 2016 da war ich im Krankenhaus zwei Tage wegen einer Herz Stent
Prozedur. Und vorher vielleicht eine Woche in auch über 18 Jahren in
einer anderen Firma. Meine Firma hat wegen zuhause bleiben bei Erkältung
überhaupt kein Problem und ermutigt uns dazu nicht in die Arbeit zu
kommen um die Kollegen nicht anzustecken. Mein Doktor hat auch keine
Ahnung warum ich nie was kriege.
Oftmals ist es je nach Vertrag so, dass es deutlich weniger Geld gibt,
wenn man krank ist.
Das motiviert natürlich auch krank zur Arbeit zu kommen bzw. auch leicht
angeschlagen, wo es besser wäre zu Hause zu bleiben.
Anon schrieb:> meckerziege schrieb:>> - Arzt schreibt die ganze Woche krank>> Den Arzt muss man erstmal haben.
Je nach Krankheit, Beruf und persönlicher Kenntnis vom Arzt kein
Problem. Ich hab hier meinen eigentlich seit Geburt, nur durch
Zweitwohnung kam da noch ein anderer dazu.
> Im Moment habe ich keinen Hausarzt,> seit ein paar Jahren nicht mehr, wenn ich das nächste mal Krank werde,> kann ich erstmal wieder 15-20 Ärzte durchtelefonieren, ob ich> vorbeikommen kann...
Womöglich noch 40-45 Minuten in der Stadt entfernt? Weil auf dem Land
kann ich mir das nicht vorstellen, da wird sowas einfach mit
reingeschoben, mit entsprechender Wartezeit natürlich.
> Btw. bei uns wird auch am ersten Tag schon der Schein verlangt,> allerdings ist es geduldet beim Krankheit nur aus dem Homeoffice zu> arbeiten, dann muss man auch nicht das Chaos aufräumen und sich Vorwürfe> anhören, wenn man wieder im Büro ist.
Vorwürfe können mich da mal, wenn krank dann krank.
Albert schrieb:> Oftmals ist es je nach Vertrag so, dass es deutlich weniger Geld gibt,> wenn man krank ist.
Das habe ich ja noch nie gehört. Das ist bestimmt nicht legal. Für
Krankheit kann man ja in de Regel nichts, wer ist schon gerne krank?
Also ich nicht.
Qwertz schrieb:> Albert schrieb:>> Oftmals ist es je nach Vertrag so, dass es deutlich weniger Geld gibt,>> wenn man krank ist.
Ist legal, wird vetraglich über Grundgehalt + Prämie gemacht. Je mehr
krank, desto weniger Prämie. Typisches Grundgehalt ist natürlich vorher
schon um die Prämie erniedrigt worden.
Je nach ausgeprägtem Fachkräftemangel können sich die Arbeitgeber hier
nach Herzenslust austoben.
Keks schrieb:> Ist legal, wird vetraglich über Grundgehalt + Prämie gemacht. Je mehr> krank, desto weniger Prämie.
Das finde ich asozial vom Arbeitgeber, sowas gehört verboten. Das
schafft ja gerade einen Anreiz, dass sich Leute krank in die Arbeit
schleppen und daraufhin noch schön ihre Kollegen anstecken. Klingt nach
einer verkackten Drecksklitsche, bei der man möglichst schnell kündigen
sollte. Sowas ist mir zum Glück noch nie untergekommen.
Qwertz schrieb:> Klingt nach einer verkackten Drecksklitsche
Eher nach einer Firma mit ganz üblem Personalmanagement.
Diese Denkweisen, die sich mittlerweile etabliert haben, sind einfach
nur krank!
Meiner Mutter war in der Pflegeschule und wollte unbedingt den Abschluss
machen (hat die dann auch) und ging deshalb nicht zum Arzt. Diagnose:
Brustkrebs!
Ist zwar kein äußerer Zwang, sondern ein innerer, aber das Ergebnis ist
das selbe. Durch ihr langes warten hatte der Tumor am Ende 3,5 cm und
metastasiert.
Was zu Beginn noch gut therapierbar gewesen wäre, wurde am Schluss eine
Amputation, Chemo und Bestrahlung.
Toll.
Hallo
Qwertz schrieb:
"Das finde ich asozial vom Arbeitgeber, so was gehört verboten. Das
schafft ja gerade einen Anreiz, dass sich Leute krank in die Arbeit
schleppen und daraufhin noch schön ihre Kollegen anstecken. Klingt nach
einer verkackten Drecksklitsche, bei der man möglichst schnell kündigen
sollte. So was ist mir zum Glück noch nie untergekommen."
Das mag auch den ersten Blick so erscheinen, und mag in einigen Fällen
auch zu treffen.
Aber es gibt genug Unternehmen, meist die größeren und großen
Konzernartigen, die in öffentlicher Hand bzw. im Beamtenumfeld wo es
einen festen Anteil an Zeitgenossen gibt die regelmäßig Krank feiern
-und das meine ich jetzt auch so-, bzw. jede sich bietende Gelegenheit
nutzen bezahlte freie Tage auf kosten der Firma und Krankenkassen zu
bekommen.
Das geht auch auf kosten der anderen Leute welche die eigentliche Arbeit
erledigen müssen, denn diese angesprochen Zeitgenossen melden sich
bevorzugt sehr kurzfristig und zu bestimmten Zeiten (etrifft verstärkt
auf Bereich mit Schichtarbeit zu, aber nicht nur) "Krank" - das
Arbeitspensum wird aber nicht geringer, bzw. ist bekannter Weise gerade
zu diesen Zeiten besonders hoch, und muss vom "dummen" Rest erledigt
werden die noch etwas Ehre, Verantwortung und Fairness im Laib haben,
bzw. typischer Weise im Büroumfeld muss der Kunde und Bürger leiden weil
einfach kein Service stattfindet...
Da ist dieses Vorgehen mit Kürzung von Prämien zu arbeiten mehr als
gerechtfertigt, vor allem wenn der Arbeitgeber auf Gründen von Gesetzen
(die eigentlich sehr gut und wichtig sind) keine andere Möglichkeiten
hat, denn die Zeitgenossen die das System egoistisch für sich ausnutzen
wissen sehr genau wie sie handeln müssen.
Das der Ehrlich und vielleicht zwei mal im Jahr für je drei Tage
tatsächlich Kranke damit bestraft wird ist leider so, sollen sich diese
Leute halt bei den "Kollegen" der Gruppe der egoistische Arsc..öcher
beschweren.
Aber zu unterschiedlich sind unsere Arbeitswelten - dieses Szenario gibt
es sicherlich natürlich nicht überall und in allen Branchen - aber es
existiert oft genug, und vor allem in den erwähnten Umfeldern.
HennesX
Reinhard S. schrieb:> Anon schrieb:>> meckerziege schrieb:>>> - Arzt schreibt die ganze Woche krank>>>> Den Arzt muss man erstmal haben.>> Je nach Krankheit, Beruf und persönlicher Kenntnis vom Arzt kein> Problem. Ich hab hier meinen eigentlich seit Geburt, nur durch> Zweitwohnung kam da noch ein anderer dazu.
Ich bin dank Studium und Job schon 7 mal umgezogen, da bin ich nicht
mehr in der Gegend
meiner Kindheit.
>>> Im Moment habe ich keinen Hausarzt,>> seit ein paar Jahren nicht mehr, wenn ich das nächste mal Krank werde,>> kann ich erstmal wieder 15-20 Ärzte durchtelefonieren, ob ich>> vorbeikommen kann...>> Womöglich noch 40-45 Minuten in der Stadt entfernt? Weil auf dem Land> kann ich mir das nicht vorstellen, da wird sowas einfach mit> reingeschoben, mit entsprechender Wartezeit natürlich.
Also ich wohne in einem 3500 Einwohner Kaff. Hier gibt es genau zwei
Allgemeinmediziner
die eine nimmt keine Patienten mehr auf, von akuten Notfällen abgesehen.
Wobei eine Grippe oder
eine Magen-Darm Erkrankung kein akuter Notfall sind.
Der andere Arzt hat vor Jahren noch Patienten aufgenommen, aber nur wenn
sie den Vertrag zum
Hausarztmodell unterschreiben, wer das nicht machte, durfte wieder
gehen.
Aber da habe ich was gegen den unerlaubten Zwang und ich war damals noch
häufig im Außendienst,
es gab also auch potenzial, dass ich an einem anderen Ort zum Arzt gehen
muss.
Inzwischen nimmt der aber auch keine Patienten mehr an.
Anon schrieb:> Reinhard S. schrieb:>> Anon schrieb:>>> meckerziege schrieb:>>>> - Arzt schreibt die ganze Woche krank>>>>>> Den Arzt muss man erstmal haben.>>>> Je nach Krankheit, Beruf und persönlicher Kenntnis vom Arzt kein>> Problem. Ich hab hier meinen eigentlich seit Geburt, nur durch>> Zweitwohnung kam da noch ein anderer dazu.>> Ich bin dank Studium und Job schon 7 mal umgezogen, da bin ich nicht> mehr in der Gegend> meiner Kindheit.
Selber schuld :D
> Also ich wohne in einem 3500 Einwohner Kaff. Hier gibt es genau zwei> Allgemeinmediziner
2000-Einwohner-Kleinstadt: Auch 2 Allgemeinmediziner. Sind aber beide
durch die umgebenden Dörfer durchaus überlastet.
Bei meinem Zweitwohnsitz (knapp 5000 Einwohner) kenn ich zwei Praxen mit
insgesamt 3 Ärzten, bei einer davon war ich Dienstag vormittag mal
alleine im Wartezimmer...
1. Das Büro muss klinisch sauber bleiben, damit man nicht krank wird.
2. Kollegen mit Schnupfen schicken wir nach Hause, damit das Büro
klinisch sauber ist.
3. Die Resistenz der Mitarbeiter gegen Pillepalle wie z.B. Schnupfen
sinkt.
4. Wenn ein Mitarbeiter Keime einschleppt, werden sofort alle krank.
5. Alle krank weil Keime im Büro? Return to 1
Einfach unverbesserlich schrieb:> Wer wegen jedem Pille Palle zu Hause bleibt ist bloß zu faul zum> Arbeiten
Mag sein, aber manchmal tut so eine Auszeit dem Körper richtig gut, er
btt sie einfach. Mit viel Ruhe und guter Erholung ist eine fiese
Erkältung relativ schnell besiegt, aber wehe, man verschleppt sie, weil
man versucht, normal weiterzuarbeiten...
Als Kompromiss würde ja auch schon Home Office genannt, da kann man
zumindest keine Kollegen infizieren.
Einfach unverbesserlich schrieb:> Wer wegen jedem Pille Palle zu Hause bleibt ist bloß zu faul zum> Arbeiten
Genau. Aber das machen nur die weniger intelligenten (fällt auf),
Die klügeren Minderleister kommen natürlich noch halbtot in die Firma,
um zu demonstrieren wie toll sie doch sind.
Weniger kluge Chefs sind darüber begeistert.
Erfahrungsgemäß halten sich genau die, auf die man gut und gerne ganz
verzichten könnte für absolut unersetzbar.
Hatte mal so einen Kollegen vor Jahren (wurde irgendwann wg. Unfähigkeit
gefeuert), der hat über ne Woche im Büro rumgerotzt und dann sind
reiheum die Kollegen ausgefallen, mich hatte es gleich zweimal erwischt,
weil erstes Mal nicht richtig auskuriert. Seitdem haben solche "Helden
der Arbeit" meine vollste Verachtung.
Meine These zur Ansteckungsgefahr: Nicht die Intensität, sondern die
Einwirkungsdauer ist problematisch. Man wird nicht krank, wenn man mal
ne kontaminierte Türklinke anfasst, selbst wenn einer einen anniest,
übersteht man das ohne Nachwirkungen.
Ich bin bisher bspw. ohne Grippeschutzimpfung und als ausgewiesener
Bewegungsvermeider (Sport schon gleich garnicht) durch die Grippewellen
der vergangenen Jahre ausfallfrei durchgekommen. Dafür hats mich an
anderen Stellen erwischt (erkältungsmäßig).
btw: In jungen Jahren war ich auch "nie" krank. Manche haben halt Glück,
andere weniger.
Mit krank zur Arbeit habe ich auch Mal gemacht doch ich weiß mitlerweile
das es nicht mehr geht mein Erlebnis war ich hab gefroren bei 45°C und
der Erkenntnis der Arbeitgeber ist es egal.
Bei uns wird auch bei weniger als 200 Anwesenheitstagen das
Weihnachtsgeld gekürzt. Allerdings auch wenn man Überstunden abbaut.
Ansgar K. schrieb:> Bei uns wird auch bei weniger als 200 Anwesenheitstagen das> Weihnachtsgeld gekürzt. Allerdings auch wenn man Überstunden abbaut.
Das deutet auf einen schlechten Arbeitgeber hin. Das geht gar nicht.
Ansgar K. schrieb:> Bei uns wird auch bei weniger als 200 Anwesenheitstagen das> Weihnachtsgeld gekürzt. Allerdings auch wenn man Überstunden abbaut.
Gut so. Nur so diszipliniert man seine Lohnsklaven
Ansgar K. schrieb:> Bei uns wird auch bei weniger als 200 Anwesenheitstagen das> Weihnachtsgeld gekürzt. Allerdings auch wenn man Überstunden abbaut.
Klasse! Im schlimmsten Fall also jede Woche 10 Überstunden machen damit
der Chef sein Projekt fertig bekommt und seine Zielvereinbarung
erreicht, nur um dann kein Weihnachtsgeld zu bekommen. Das finde ich
fair ;D
Ansgar K. schrieb:> ich hab gefroren bei 45°C
Fieber? Dann hoffentlich aber im Schatten. In welchem Haus hat man bitte
45°C?
Ansgar K. schrieb:> Keine Sonne nur Raumtemperatur am Ofen
.
Hitze ist immer richtig gut bei Fieber, da kommt man auch nicht auf die
Idee zum Arzt zu gehen, weil der Bregen so zart gekocht wird, dass
selbst atmen irgendwann mal schwierig wird.
.
Wer sich mit Fieber zur Arbeit schleift, weil er ernsthaft Angst haben
muss seinen Job zu verlieren, der kündigt am besten gleich und lernt was
anständiges.
Wenn man außer Anwesenheit nicht viel zu bieten hat ist man eh fehl am
Platz.
.
Was meint ihr wie blöd die Geschäftsfürung guckt, wenn sie keinen mehr
zum Rausschmeißen haben.
.
Lieber in der gesunden, gesetzlich geregelten, Arbeitszeit mit Leistung
brillieren.
Wer glücklich und erfüllt ist, der bleibt auch länger gesund.
Wer gesund und glücklich ist, der arbeitet gut.
.
Und ja, ich sage den Idioten das auch ins Gesicht. ;)