Gibt es 3mm low current LEDs in blau?

Gast #5042950
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Was meist Du mit:
TorbenK schrieb:
> Ich brauche ein paar Werte: z.B. die Spannung (I f)

Ich behaupte mal, dass du keine low current LED brauchst. Du suchst 
bestimmt eine LED, die bei einem geringen Strom ausreichend hell 
leuchtet. Und genau das hast du bei LEDs mit hoher Lichtausbeute 
(ultra-, super-, etc-bla-bla hell).

Zum Beispiel könnte die hier passen:
https://www.reichelt.de/LEDs-3-mm/LED-3MM-BL/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=3018&ARTICLE=61104&OFFSET=16&;
Gast #5042986
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> Low current - hat diese Bezeichnung noch eine Daseinsberechtigung?
Das hatte ich mich auch gerade gefragt; was heißt das eigentlich genau?

Wenn es kleiner sein darf, wie wäre es mit LED SUB 1600 BL bei 
Reichelt?
#5042995
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S. Landolt schrieb:
>> Low current - hat diese Bezeichnung noch eine
> Daseinsberechtigung?
> Das hatte ich mich auch gerade gefragt; was heißt das eigentlich genau?

Für diese Leds wird ein If von 2 mA angegeben.

> Wenn es kleiner sein darf, wie wäre es mit LED SUB 1600 BL bei Reichelt?

Der Link verweist auf die Seite von Reichelt, nicht auf die Led.

Aber, ich kenne die Led, und die ist bei 2 mA schön hell.


Eine gute Auswahl an Leds findet man auch bei TME.
Gast #5043012
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Jörg R. schrieb:
> Für diese Leds wird ein If von 2 mA angegeben.

Schsse. Ich meinte U f. Also die Spannung suche ich, so ungefährt (aber 
bitte etwas genauer als Wiki)

Jörg R. schrieb:
> Low current - hat diese Bezeichnung noch eine Daseinsberechtigung?

Für mich wohl schon. Ich war 20J. weg. Aus der Elektronik weg, meine 
ich.

Also war meine Frage ein Fettnapf. Dann sagt es mir doch
#5043016
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S. Landolt schrieb:
>> Der Link verweist
> ?  Ich habe nichts verlinkt.

Sorry, stimmt!

Dann hole ich das nach:

https://www.reichelt.de/LEDs-Sonderformen/LED-SUB-1600-BL/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=156334&GROUPID=3023&artnr=LED+SUB+1600+BL&SEARCH=LED%2BSUB%2B1600


>> ... schön hell
> Ich habe aus dieser Reihe rot und grün, letztere sind bei direkt
> einfallendem Sonnenlicht noch bei 150 uA lesbar.

Ich habe die blauen Leds hier. Den Test mit 150uA mache ich heute Abend 
auch mal. Für den TO ist diese Led aber nichts, die hat keine 3 mm.
Beitrag #5043382 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5043406
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Kürzlich habe ich nach 3 mm-LEDs, diffus(!), eingefärbt gesucht, die 
auch mit 2 mA normale Helligkeit liefern. Ich habe viele andere 
derartige LEDs, aber bei 2 mA sind die alle viel zu dunkel. Hell wird 
es nur, wenn man sie in Klar"glas" und stark fokussierend nimmt.

Ich bin auf eine VAOL-3LSBY1 bei Mouser gestoßen, mit Abstand die 
hellste mit meinen Kriterien. Gestern sind sie angekommen. Bei 2 mA 
deutlich heller als andere bei 20 mA, bei 20 mA blendet sie, obwohl 
diffus. 1200 mcd sind nicht gelogen. Ich kann sie nicht brauchen, weil 
ihr Kragen etwas größer im Durchmesser als bei anderen LEDs ist - passt 
nicht in die Fassung - wer rechnet denn mit so was... :-(

DZDZ
Gast #5043447
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Der Zahn der Zeit schrieb:
> Kein Scherz, kein Messfehler (2 verschiedene Voltmeter, weil ich es
> selber nicht glauben konnte):
> 2,9 V bei 10 mA
> 2,6 V bei 1 mA (immer noch heller als normale LEDs)
Was ist da so erwähnenswert dran? Blaue und Weiße sehe ich je nach Strom 
zwischen 2,4 und 3 Volt.

Wenn es aber nur um eine Kontrollampe geht: Jeder einfache Chinese tut 
schon deutlich unter 1mA seinen Dienst!
Gast #5043517
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Patrick J. schrieb:
> Sofern 'greifbar', ab damit ins Bohrfutter und den Kragen 'rund
> gemacht'.

Das ist kein Bastel-Projekt, das geht in Serienfertigung. Da kommt jetzt 
eine gelbe mit 900 mcd bei 20 mA 'rein.

Manfred schrieb:
> Was ist da so erwähnenswert dran? Blaue und Weiße sehe ich je nach Strom
> zwischen 2,4 und 3 Volt.

Hab' ich was verpasst? Kann ja sein. Ich kenne 3,4 v als typisch. Wie 
die THLB4400, mit der ich im Moment vergleiche. Nenn mir welche, das 
wäre interessant.

> Wenn es aber nur um eine Kontrollampe geht: Jeder einfache Chinese tut
> schon deutlich unter 1mA seinen Dienst!

Dito, da hätte ich auch gerne Tipps. Wie ich schon schrieb: Blau, matt, 
gefärbt, 3 mm (= bedrahtet), >= 1000 mcd bei 20 mA (darf auch ein 
bisschen weniger sein, aber der Rest ist ein Muss).

DZDZ
Gast #5043608
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TorbenK schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Low current - hat diese Bezeichnung noch eine Daseinsberechtigung?
>
> Für mich wohl schon. Ich war 20J. weg. Aus der Elektronik weg, meine
> ich.

Dann kennst Du auch die damalige Bedeutung? Schon damals ging es nicht 
um Effizienz oder Helligkeit, sondern ausschließlich um den Preis.

Low-Current waren billiger.

Wie bei Widerständen: 2W-Widerstände sind billiger als 20W-Widerstände. 
Und genauso wie der 2W-R bei 1W heißer wird als der 20W-Kollege, so ist 
die Helligkeit bei low-currents geringer und Uf höher bei gleicher 
Effizienz/Technologie und Strom.
#5043847
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Horst schrieb:
> Achim S. schrieb:
>> Low-Current waren billiger.
>
> Nein, als die Bezeichnung noch was aussagte, waren die deutlich teurer
> weil effizienter. Die haben bei 2mA die gleiche Helligkeit gebracht wie
> normale bei 20mA.

Jepp. Heute heißen diese LED korrekterweise "high efficiency" LED. Ob 
man die nun mit 2mA oder 20mA betreibt, hängt davon ab wie hell man es 
braucht (oder verträgt). Mit weniger als dem Nennstrom kann man eine LED 
immer betreiben, sie wird dann halt dunkler.

Die Helligkeit einer LED ist über weite Strecken direkt proportional zum 
Strom. Am oberen Ende (bei höheren Strömen) flacht die Kurve dann ab, 
einerseits wegen Sättigung des Halbleiters, andererseits wegen des 
Temperaturanstiegs.
Gast #5044479
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Der Zahn der Zeit schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Was ist da so erwähnenswert dran? Blaue und Weiße sehe ich je nach Strom
>> zwischen 2,4 und 3 Volt.
> Hab' ich was verpasst? Kann ja sein. Ich kenne 3,4 v als typisch. Wie
> die THLB4400, mit der ich im Moment vergleiche. Nenn mir welche, das
> wäre interessant.
Typen kenne ich nicht, als Kontrollampe reichen NoName-Chinesen.
Ich messe jetzt mal drei Stück, schätze selbst ab, welcher Wert nun 
typisch ist.
Angehängte Dateien:
Gast #5044513
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Hallo Manfred,

da muss ich dir wohl recht geben. Dann ist eher meine TLHB4400 eine 
Ausnahme und nicht die Regel. Eine TLCB5800 hat bei mir 3,25 V bei 10 mA 
ergeben, irgendwo in der Mitte.

Die VAOL-3LSBY1 ist im Datenblatt mit typ. 3,5 V @ 20 mA spezifiziert, 
das hätte ich auch als ganz typisch angenommen, aber gemessen habe ich 
3,04 V. (TLCB5800: 3,60 V, TLHB4400: Sogar 4,00 V!)

John schrieb:
> Wie hast du die 1200 mCd nachgemessen?
Zugegeben, nicht gemessen, sondern subjektiv mit anderen LEDs 
verglichen. Eine Kingbright WP710A10SYD ist mit 1100 mcd angegeben und 
ist subjektiv tatsächlich eher etwas dunkler als die blaue von VCC. 
Andere Feld-, Wald- und Wiesen-LEDs, die größenordnungsmäßig mit 40 mcd 
angegeben sind, liefern eine Helligkeit erst bei Strömen, wie sie 
entsprechend der Datenblätter zu erwarten sind, also z. B. bei ~20 statt 
1 mA. Daher glaube ich den Angaben in den Datenblättern.

DZDZ
Gast #5045165
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Axel S. schrieb:

> Die Helligkeit einer LED ist über weite Strecken direkt proportional zum
> Strom.

Ja, das ist so. Nur leider hat diese Helligkeit fast nichts mit der 
menschlichen Helligkeitswahrnehmung zu schaffen, denn die ist erstens 
ziemlich nichtlinear und zweitens sehr relativ...

Sprich: jede Beurteilung der LED-Helligkeit durch einen Menschen kann 
nur im direkten Vergleich mit einer Referenz überhaupt zu einer 
sinnvollen Aussage führen und die ist dann auch noch heftig mathematisch 
nachzubehandeln.

Wenn also der Proband angibt, im direkten Vergleich zweier gleich großer 
Lichtquellen gleichen Farbeindrucks halbe Helligkeit zu erkennen, kann 
man davon ausgehen, dass der tatsächliche Helligkeitsunterschied 
irgendwas ca. zwischen Faktor 4 und 16 beträgt.

Denn leider ist selbst das relative Helligkeitsempfinden auch noch von 
der absoluten Helligkeit abhängig und zusätzlich noch von einer ganzen 
Reihe weiterer Faktoren...

Fazit: Menschen sind ziemlich unbrauchbare Helligkeitssensoren. Deswegen 
ist auch knapp die Hälfte der Postings in diesem Thread ganz 
offensichtlich völlig sinnloser geistiger Dünnschiss...

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