Folgende frage, wie realisiere ich es von 0.5V 8A auf eine Spannung über
6V zukommen. Seit Tagen google ich schon, nach einem passenden Step-up
Regler finde aber nix. Entweder kommen die gefundenen Step-ups nicht mit
der hohen Leistung oder der niedrigen Spannung klar. Vieleicht gibt es
auch eine andere Lösung als ne Step-up schaltung, bin für jeden Tip
dankbar.
J.D. schrieb:> Folgende frage, wie realisiere ich es von 0.5V 8A auf eine Spannung über> 6V zukommen
Dir ist schon klar, dass du eine integrierte Schaltung suchst, die mit
0.5V bereits sicher funktioniert?
Wenn auf der Eingangsseite irgendwo Kontaktwiderstände von z.B. 10mΩ im
Spiel sind, bricht dir deine Eingangsspannung gleich um fast 20% ein.
Wenn du uns verrätst woher die 0.5V kommen, dann findet sich vielleicht
eine Lösung um mit einer höheren Ausgangsspannung im vornherein zu
arbeiten.
0.5V bei 8A wirst du nirgends finden, da dafür ein integrierte Switch
benötigt wird. Die Anforderung ist weltfremd.
Wie schon gesagt, vielleicht gibt es eine andere Lösung, vielleicht sind
die 8A auch überhaupt nicht nötig.
Zudem hast du eine bessere Vorstellung von dem was du suchst, wenn du
den Switch Current mal ausrechnest den dein Step-Up Converter aushalten
muss.
Der größten Brocken von LTC mit integriertem Switch ist:
http://www.linear.com/product/LTC3425
Von Maxim IC: http://datasheets.maximintegrated.com/en/ds/MAX1709.pdf
J.D. schrieb:> Also die Quelle soll eine Monokristalline-Solarzelle werden.> Solarzelle 0,61 Volt 8700 mA 4100 mW.
Da schaltet man ganz einfach soviele Solarzellen in Reihe, bis man
eine ausreichende Spannung hat.
Gruss
Harald
Warum nimmst du nicht einfach ein paar kleinere in Reihe um auf eine
höhere Spannung zu kommen?
Bedenke auch, dass du eigentlich eine MPPT Steuerung bei Solarzellen
brauchst.
Das MPP-Geraffel kann er sich bei einem selbst konfektioniertem
Solarmodul sparen, wenn er den MPP in etwa auf Höhe der Sollspannung
auslegt. Bei 6V also etwa 12-14 Zellen in Reihe.
So, zum Wandler. Prinzipiell halte ich es für möglich, sowas zu bauen.
Ich würde es mit einer 12V Hilfsspannung aus einem kleinen Akku machen,
die zum Start der Schaltung verwendet werden kann. Aufgrund des hohen
Primärstromes wäre ein Gegentaktwandler mit Mittelpunktspeisung eine
gute Wahl. Nach dem Start kann sich die Schaltung dann selbst versorgen
sowie den Akku nachladen. Der Wandler muß aber darauf achtgeben, daß die
Primärspannung nicht unter 0,5V gezogen wird. Da braucht man also eine
zusätzliche Regelung, aber im Grunde sehe ich dank moderner FETs kein
Problem, sowas zu bauen. Wird aber nicht ganz so einfach wie ein
einzelner IC.
Hi Magic
Akku wäre kein Problem, den bräuchte ich sowieso. Allerdings, hört sich
der rest mit dem Mosfet, nach einem nicht so tollen Wirkungsgrad an bin
aber auch ein ziemlicher Laie und nehme das nur man an. Wäre schade wenn
von den 4W nachher nur noch 1W ankommen würde. Ist aber nur eine
befürchtung und würde das gerne ausschließen.
MfG
Weiß nicht, ist schwer einzuschätzen. 70-80% Wirkungsgrad sollten aber
realisierbar sein. Wieso eigentlich 6V Ausgangsspannung? Wenn Du sowieso
einen Akku brauchst, wären dann nicht 12V generell besser? 4W bei 12V
sind aber nur noch 330mA Strom... mehr Solarzellen geht wirklich nicht?
Hallo,
sorry, ...ich bin nur Amateur, aber läst sich ein Hilfsspannung nicht
auch mit einem Selbstschwinger erzeugen.
So nach dem Prinzip wie den hier.
Vielleicht kann man Germanium einsetzen.
Immerhin kann man schon mit knapp über 0,3 V was anstellen.
Ist nur die Frage, ....wo man die Germaniumdinger noch kaufen kann.
War nur eine Idee ;)
Thomas
Thomas B. schrieb:> Vielleicht kann man Germanium einsetzen.> Immerhin kann man schon mit knapp über 0,3 V was anstellen.
Aber nicht mit obiger Schaltung. Es muss schon ein echtes
Schaltnetzteil,
am besten mit Trafo, sein.
Gruss
Harald
Theoretisch ja. Praktisch erreicht man so keinen besonders hohen
Wirkungsgrad. Macht ja auch keinen Sinn, wenn eh schon eine
Hilfsspannung vorhanden ist. Dann läßt sich ein gewöhnlicher
Schaltregler verwenden, der 2 bzw. 4 Mosfets treibt (4 wegen
Synchrongleichrichtung).
Schleierhaft ist mir nur noch, was die 6V anstellen sollen. Jedenfalls
wenn der Akku 12V hat..??
Bei 0,5V arbeitet noch kein normaler Transistor zuverlässig.
Fällt also aus wegen geht nicht. Deswegen Akku-gepufferte Hilfsspannung,
mit der die Schaltung zuverlässig anlaufen kann.
Er hat noch nicht gesagt ob er mit 12V leben kann oder ob er definitiv
6V am (Leistungs-) Ausgang braucht.