Gast
#5057262
Hey hallo,
Sachstand:
A oder Q oder S = Querschnitt <50mm² kann angenommen werden R = Z
1. Es geht um die Berechnung eines Körperstromes wenn ein unter
spannungsstehnder Leiter gegen Gehäuse anliegt, unter der Bedingung das
der Erdung/Protentialausgleich nicht gegeben ist oder versagt hat und
jmd das Gehäuse berührt.
geg.: R_Körper = 1300 Ohm
R_Körper_Erde = 45 Ohm
Z_NetzleitungTrafo = 0,3 Ohm
Also:
Ikö = Uk/(R_Kö+R_Kö_Er) = 230V / (1300 Ohm + 45 Ohm + 0,3 Ohm )
Ikö ~ 171mA
Hoch den Arm und raus damit 171mA
Redner: HA falsch(161mA)
Ich: 0.o Warum ?
2. Nun wollte man zuvor auf den Kurzschlussstrom eingehen wie dieser
berechnet wird
Ik = cmin * Un / Z
Ikmin = min. Kurzschlussstrom
cmin = Spannungsfaktor = 0.95
Un = 230V
Z = Impedanz
um uns klar zu machen wenn man einen LS vorgeschaltet hat, ohne FI, das
bei einem Körperstrom der LS logischer Weise nicht auslöst bis hier
verständlich.
Nun meinte der Redner das man aber, um auf den Körperschlussstrom zu
kommen, mit der Kurzschlussstromgleichung rechnen müsste.
Also:
Ik = cmin * Un / Z = 0,95* 230V / (1300 Ohm + 45 Ohm + 0,3 Ohm )
IK ~ 162mA
Für den Kurzschlussstrom ist mir das klar nur warum sollte ich beim
Körperschluss mit der Kurzschlussgleichuung rechnen anstatt wie man es
bisher gelehrt bekommen hat mit:
I_kö = Ub / R
Ub = Berührungsspannung
Z = R = alle Widerstände die im Körperstrompfad liegen
da der FI grundsätzlich höchst stromempfindlich und mindestens bei 50%
und höher auslösen muss.
Hat jmd nen Denkanstoß oder hat man in der Berufschule die schlechten
Bedingungen idiealisiert um es für diese Gruppe zu verienfachen ?